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Conga 4090 – Cecotec’s 2700 Pascal starkes Flaggschiff im Test

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Conga 4090 – App

Der Conga 4090 bekommt eine App spendiert, die jede Menge Funktionen bietet. Er macht dabei einiges anders als es die Konkurrenz. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig, bringt jedoch ein paar Vorteile mit sich. 

Nach dem Einrichten der App geht es als aller erstes an das Kartieren der Wohnung. Dabei muss der Conga 4090 erst eine komplette Reinigung im Eco-Modus vollenden. Sobald das getan ist, geht es richtig los. Als erstes will die App, dass die erstellte Karte gespeichert wird, das jedoch nicht ohne erforderliche Voreinstellungen zu tätigen. Die Karte soll Umbenannt werden, dann sollen durch simples einzeichnen einzelne Räume festgelegt werden, wenn das getan ist wird jeder Raum einzeln benannt und Sperrzonen eingezeichnet. Schon hat man seine allererste Karte eingerichtet. Wenn das auf Anhieb zu ungenau geschehen ist, dann kann man in den Einstellungen der App den Roboter kalibrieren. Das führt zu einem besseren Hardware- und Software-Ausgleich, was eine genauere Kartenerstellung zur folge hat. 

Im Test gewonnene Sterne⭐⭐⭐⭐⭐

 

 

Speicherung mehrerer Karten

Nun kann man mit der gespeicherten Karte arbeiten. Er speichert übrigens immer eine neue Karte, wenn er sich irgendwo befindet, wo er sich nicht auskennt wie beispielsweise auf einer anderen Etage. Diese Karte wird dann wieder in einzelne Räume aufgeteilt, benannt und dementsprechend Sperrzonen eingezeichnet. Bis zu 5 verschiedene Karten kann der Conga 4090 speichern und diese sind dann durch einen einfachen Klick anzuwählen. Dabei kann man den Roboter einfach in eine andere Etage tragen ohne die Ladestation mitnehmen zu müssen. Man klickt in den Karten einfach das passende gespeicherte Geschoss an und nach kurzer Orientierungsphase, fängt dieser munter an diese Karte inklusive voreingestellter Sperrzonen zu reinigen. Nach Reinigungsende fährt er automatisch zum abgestellten Ausgangspunkt zurück. Einfach Top!

Im Test gewonnene Sterne⭐⭐⭐⭐⭐⭐

 

 

Routinen statt klicken

Wenn man nun einzelne Räume reinigen lassen möchte, dann geht man nicht so vor wie bei anderen Geräten. Das funktioniert bei diesen meist durch einfaches Anklicken von Räumen, die der Roboter dann ansteuert und reinigt. Beim Conga 4090 funktioniert das über individuell eingestellte Routinen. Beispielsweise nennt man einfach eine Routine dann Küche & Bad und klickt danach die Küche und das Bad an. Das speichert der Conga in einer eigenen Routinenliste, die man dann einfach auswählen kann. Dann reinigt er immer die selbst ausgewählten Einstellungen in der jeweiligen Routine. Ob einzelne Räume, mehrere Räume zusammen oder Räume die nur gewischt oder nur gesaugt werden sollen sind somit in einer eigenen Routine zu speichern. Bis zu 50 Routinen lassen sich abspeichern. Etwas gewöhnungsbedürftig aber sehr übersichtlich und einfach zu handhaben.

Im Test gewonnene Sterne⭐⭐⭐⭐⭐⭐

 

 

Zeitgesteuerte Routinen

Wenn man mal nicht zuhause ist und den Sauger selbst zum Reinigen losschicken möchte, der kann das entweder über einen einzigen Klick in der App oder durch eine Zeitsteuerung ausführen. Diese lässt sich einmal am Tag einstellen. Zu einer eingestellten Uhrzeit, saust der Roboter dann los und reinigt. Man kann in dieser zeitgesteuerten Reinigung auch einzelne Routinen saugen lassen. Genauso ist die Saugleistung darin einstellbar und auch die gewünschte Karte auswählbar. So lässt sich beispielsweise Montags das Bad und der Flur saugen und Dienstags dann das Wohnzimmer, die Küche und das Schlafzimmer. Einfach so wie man das gerne möchte. Auch sehr gut gelöst in meinen Augen!

Im Test gewonnene Sterne⭐⭐⭐⭐⭐⭐

 

 

Reinigungseinstellungen

In der App sind viele verschiedene Modi einstellbar. So lässt sich während oder vor der Reinigung einfach einstellen, wie hoch die Saugleistung sein soll, ob nur die Kanten oder die ganzen Flächen gesaugt werden sollen, ob zweimal oder nur einmal gesaugt werden soll und ob gewischt oder gesaugt und gewischt werden soll. Außerdem kann man den Roboter an eine bestimmte Stelle schicken um beispielsweise den Staubbehälter direkt am Mülleimer zu entnehmen und zu leeren. Das erlaubt auch das Abstellen der Ladestation auf Teppichboden, da man ihn zum Wischen einfach in einen anderen Raum schicken kann. Auch sind selber eingezeichnete Bereiche absaugbar. Das Manuelle steuern und eine Spotreinigung ist natürlich auch möglich. Ihr seht selbst, das Gerät ist mit einer riesigen Fülle an Funktionen vollgestopft und das waren bisher nur diese, die man für die Reinigung gebrauchen kann. 

Im Test gewonnene Sterne⭐⭐⭐⭐⭐⭐

 

 

Weitere Einstellungsmöglichkeiten

Beim anbringen der Wischplatte, merkt der Conga 4090 von selbst, dass er sich nun im Wischmodus befindet. Wenn man in den Reinigungseinstellungen die Wischfunktion nicht aktiviert, dann fährt er mit dem Wischtuch bahn für bahn wie in einer normalen Reinigung. Wenn man die Wischfunktion aktiviert, dann fängt er an zu schrubben. Bei beiden Möglichkeiten ist der Zufluss von Wasser auf das Wischtuch durch verschiedene Stärken einstellbar. Ein abfragen, wann man die Verschleißteile wechseln muss, ist natürlich auch möglich. Außerdem piepst der Conga beim Starten einer Reinigung. Das kann man auch deaktivieren, wenn es einen stört. Er besitzt leider keine Sprachausgabe. Eine Reinigungshistorie ist auch abrufbar. Wenn man den Roboter startet, dann kann man live in der App mit ansehen, wie der Roboter durch die Wohnung navigiert. So weiß man, auch wenn man nicht zuhause ist, was der Roboter gerade macht. 

Im Test gewonnene Sterne⭐⭐⭐⭐⭐⭐

 

 

Schlechte Verbindung

Einen Haken muss ja jede gute App haben. Auch dem Conga 4090 seine weist diese auf. Es ist die Verbindung mit dem WLAN. Der Roboter selbst und damit auch die App verbinden sich sehr schleppend mit dem WLAN, wenn der Rooter sich zu weit weg von dem Roboter befindet. Wenn man mal eine Zeit lang die App vollständig geschlossen hat und sie dann öffnet, kann es schon mal 10 Minuten lang dauern, bis die App sich aktualisiert und der Roboter sich verbunden hat. Ich habe mich diesbezüglich an Cecotec gewand und mir wurde ausdrücklich versprochen, dass durch Serverarbeiten daran gearbeitet wird, damit das Problem zukünftig der Vergangenheit angehört und der WLAN-Empfang verstärkt wird. Sollte das so passieren, dann gibt es von mir volle 5 Sterne. Momentan kann das aber echt nervig sein. Man kann natürlich seinen Roboter nahe an dem Rooter platzieren, das ist aber nicht Sinn der Sache. 

Im Test gewonnene Sterne⭐⭐

 

 

Sprachsteuerung

Der Conga 4090 ist durchaus auch mit Sprachassistenten kompatibel. Er lässt sich mit diesen über die Sprache steuern. Leider ist nur der Google Assistent momentan in Deutschland dazu in der Lage. Einen Amazon Alexa Skill für Deutschland gibt es noch nicht, soll aber auf alle Fälle nachgereicht werden. Die Standardfunktionen die ein solches Gerät normalerweise über Sprachbefehle bietet ist das Starten, Stoppen und zur Ladestation schicken. Der Conga 4090 ist noch zu mehr in der Lage. Er lässt es zu, sich über die Sprache finden zu lassen, indem man einfach fragt, wo sich der Roboter befindet. Außerdem kann man den Saugmodus oder den Wischmodus per Sprache aktivieren. Genauso auch ist es möglich, den Conga den Randreinigungsmodus vollführen zu lassen über einen Sprachbefehl. Das schicken in andere Räume ist leider (noch) nicht möglich.

Im Test gewonnene Sterne⭐⭐⭐⭐⭐

 

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Über den Autor

Christoph Schumacher

Als Saugroboter-Experte unterstütze ich das SmarthomeAssistent Team seit 2019. Wenn ich mich nicht gerade mit Saugrobotern beschäftige, bin ich hauptberuflich Werbetechniker und betreibe nebenher ein Tattoostudio. Meine Aufgabe besteht darin, euch mit Wissenswertem, Testberichten und Deals auf dem Laufenden zu halten.

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