Der Eufy RoboVac 11s Max im Test

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Die Navigation

Der Eufy RoboVac 11s Max navigiert nach dem Zufallsprinzip. Es ist zwar heutzutage unter den intelligent navigierenden Robotern eher die Ausnahme, dass ein neuer Roboter mit zufälliger Navigation auf den Markt kommt, dennoch hat auch diese Art der Navigation durchaus seine Vor- und Nachteile. Durch diese Fahrweise überfährt der Roboter auch zwei- oder dreimal eine Stelle, die er schon gereinigt hat und macht diese damit gründlicher sauber. Auch wenn er mal nicht alles bei einer Überfahrt eingesaugt hat, ist die Chance auf eine erneute Überfahrt größer als es bei den intelligent gesteuerten Geräten ist. Leider brauch er aber auch seine Zeit um die Räumlichkeiten komplett zu saugen. Hier kann es auch durchaus mal vorkommen, dass er eine Stelle im Raum überhaupt nicht saugt. Bei der täglichen Reinigung macht er das aber spätestens am nächsten oder übernächsten Tag wieder gut. Die Zukunft gehört aber ganz klar den intelligenten Saugrobotern!

 

Ohne Plan, dafür sehr vorsichtig

Das Gerät Navigiert also kreuz und quer durch die Räume, ohne einen großen Plan dahinter zu haben. Er wechselt regelmäßig in den Randreinigungsmodus und wieder zurück. In meinen Tests fuhr er in der automatischen Reinigung alle Ränder der Räumlichkeiten ab, was mich positiv überraschte. Was mich dann wieder ernüchtern ließ war die Tatsache, dass er sich gerne viel zu lang in einem einzelnen Raum aufhält. Er findet zwar auch die anderen Räume, das kann aber eine ganze Weile dauern.

Für kleine Wohnungen ist das absolut ausreichend und dort wird er in den meisten Fällen auch früher oder später seinen Weg in alle Räume finden. Für große Wohnungen oder sogar ganze Häuser, ist eine Laser- bzw. Kameranavigation aber durchaus sinnvoller.

Schön fand ich auch, wie er sich bei Hindernissen verhalten hat. Kurz vor einem Hindernis ändert er nämlich seine Richtung, ohne anzustoßen. Ich stellte ein Weinglas, eine Deodorant Dose und eine Cola Flasche auf den Boden um zu sehen, ob er sie beachtet oder regelrecht umrempelt. Keines der genannten Dinge hat er auf seiner Fahrt getan. Er hat sie berührt, sein Bumper scheint aber dermaßen fein justiert zu sein, dass er das blitzschnell merkte und die Richtung änderte. Vorbildlich!

 

Nach Hause findet man sprichwörtlich immer

Nach getaner Arbeit macht sich der Eufy automatisch auf die Suche nach seiner Ladestation. Das kann je nach Größe der eigenen Wohnung durchaus ein Weilchen dauern. Dadurch, dass er keinerlei räumliche Erkennung besitzt, weiß er auch nicht auf anhieb wo seine Station steht. Normalerweise findet er sie aber und steuert diese dann auch zielsicher und zuverlässig an. Auch nimmt er während der Reinigung den nötigen Abstand zur Station, um diese nicht aus Versehen zu verrücken. 

 

✅ Vorteile Nachteile❌
Stößt nicht an Wänden und Möbeln an Navigiert nach dem Zufallsprinzip
Berücksichtigt sehr dünne Gegenstände Hält sich zu lange in einem Raum auf
Findet zuverlässig seine Station Braucht lange um seine Station zu finden
Guter Randreinigungsmodus  
Hält Abstand zur Ladestation während der Reinigung  

 

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  1. ich hab mal ne idee: Das Problem sind ja die Ecken….das Haus kann man ja nicht umbauen….warum entwickelt keiner Plastiksets die man in den Ecken befestigen kann, staubdicht. Radius ca 30 cm. Also Botgängig. Alles wird aufgesaugt. Die Wohnungen sind nicht Robotergerecht, also anpassen…gibts das schon, oder warum macht das keiner??

    • Das ist ne lustige Idee, aber würdest du dir so “Plastikdinger” in die Ecken kleben? Ich jedenfalls nicht 😉 Da glaube ich eher daran, dass die Roboter Hersteller es schneller schaffen, das Problem zu lösen 😀

      • 1. in verschiedenen farben oder bestreichbar…2t. bei so einem grossen Wohnraum wie bei Dir sofort. Kann man sie überstreichen fallen sie nicht mehr auf und die Ecken sind sauber. BTW. sowas kann man auch selber bauen:) PS: die Hersteller schmeissen tonnenweise bots auf den Markt, das Problem wird nicht ansatzweise gelöst..bis auf Vorwerk mit rechteckiger Front…

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