Die Blink XT – Das Kamera Smarthome System im Test

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Der Blink XT Hub / das Sync Modul

Wie eben schon angesprochen, erweist sich das Sync Modul vor allem als funktional. Es macht durch sein leichtes Gewicht einen nicht so hochwertigen Eindruck, wie man es rein vom Aussehen her vermuten würde. Das ist ein wenig schade, tut der Funktion aber keinen Abbruch. Er läuft einwandfrei und verrichtet seinen Job hervorragend. Da man ja nach der Einrichtung auch nicht mehr mit ihm in Berührung kommt, da er ja vorzugsweise irgendwo zum Betrieb verstaut wird, kann ich darüber auch gut hinweg sehen.

An das Sync Modul können übrigens bis zu 10 Kameras gekoppelt- und so von über all aus angesprochen werden. Eingerichtet wird das Ganze über die Smartphone App, worauf ich aber gleich noch zu sprechen komme. Verbunden wird der Hub natürlich zuhause über das heimische Wlan und erlangt so dann Zugriff zum Internet. Die Kameras selbst, kommunizieren dann wiederum mit dem Sync Modul.

 

Die Blink XT Kamera

Die Blink XT Kamera selbst, macht einen hervorragenden Eindruck. Dadurch, dass sie nach IP 65 zertifiziert ist und sich so für den Ausseneinsatz eignet, liegt ihr Gewicht auch etwas über dem der Blink Classic. Das geringe Gewicht bemängelte ich ja an der Classic, da es irgendwie einen nicht so hochwertigen Eindruck hinterließ. Dies ist bei der Blink XT anders. Auch durch die matte, leicht gummierte Oberfläche, wirkt sie nochmal etwas robuster und hochwertiger.
Ein weiteres Merkmal, dass die Blink XT von der Classic unterscheidet, ist der Infrarot Modus. Wie das aussieht, habe ich euch hier mal gezeigt. Wie ihr an der Uhrzeit erkennen könnt, sind die Bilder zeitgleich am Abend aufgenommen worden. Die Classic hat ein kleines Hilfslicht, wohingegen die Blink XT auf eine Infrarot Unterstützung setzt.
Auf den Bildern mag das erstmal so aussehen, als ob die Classic besser wäre, was auch für Innenräume stimmen mag, draußen sieht die Sache dann aber gleich ganz anders aus.
Betrieben wird die Kamera übrigens mit 2 AA Batterien, was für eine Laufzeit von etwa 2 Jahren reichen soll. Die Annahme hierfür ist eine Aufnahmezeit von 40.000 Sekunden. Das entspricht etwa 110 Sekunden Filmaufnahme pro Tag. Die genauen Herstellerangaben könnt ihr übrigens auch hier nachlesen. Löst die Kamera aber öfter als angenommen aus, verringert sich die Laufzeit dementsprechend. 
Technisch gesehen bietet die Kamera folgende Spezifikationen: Sie löst bei 720p mit einem Winkel von 110° und 30 Bildern pro Sekunde auf, bietet einen Bewegungsmelder (PIR), eine Infrarot Nachtsicht sowie ein Mikrofon.
Wie bei der Blink Classic Kamera auch, vermisse ich hier einen SD-Karten Slot. Es werden zwar alle Daten kostenfrei in der Cloud gespeichert, für manche ist das aber sicher eine wichtige optionale Ergänzung. Mich selbst stört es aber nicht so sehr.

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