Kärcher RC3 Premium im Test – Saugroboter des Weltmarktführers für Reinigungsgeräte

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Detail & Zubehör

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Im Detail betrachtet, kommt es einem so vor, als hätten sich Kärcher und Lidl abgesprochen. Es scheint fast so, als würde der Roboter aus dem selben Werk kommen. Das Design ist sehr ähnlich, jedoch täuscht das auf den ersten Blick. Die Geräte unterscheiden sich sehr wohl von einander. Der Kärcher RC3 Premium kommt in einer schönen matt-weißen Farbe daher und die typischen gelb-schwarzen Kärcher-Farben, zieren das Gerät auf der Oberseite. Die Seitenbürste ist ebenfalls in einem schicken Gelb gehalten. Auf der Oberseite thront das Kärcher-Logo in seiner bekannten Pracht. 

Auf der Oberseite findet man einen einzigen großen Knopf, der zum starten und stoppen des Roboters gedacht ist. Mit einem längeren Druck auf diesen, kann man den Roboter zu seiner Station zurück schicken. Dieser wird sehr schön, jedoch auch sehr hell, mit weißen LEDs beleuchtet. Dieses Licht erlischt auch erst, wenn man den Roboter komplett ausschaltet. Auf der Front findet man einen großen, teils mit schwarzen Kunststoffglas bestückten, Bumper. Hinter dem Kunststoffglas verbergen sich die Augen des Roboters in Form eines Kamera-Laser-Sensors. Dieser erlaubt dem Roboter, intelligent in geraden Bahnen und mit System durch die heimischen vier Wände zu navigieren. Der Staubbehälter ist am Heck herausziehbar und ist nicht wie bei dem Lidl-Modell, durch eine Klappe auf der Oberseite zu entnehmen. Seitlich ist nur noch ein Power-Schalter zu finden, mit dem man den Roboter komplett ausschalten kann.

Auf der Unterscheite kommt dann die Überraschung. Nicht weniger als ganze zwei Bürsten fallen einem sofort in die Augen. Der Kärcher RC3 Premium besitzt eine Borstenbürste und eine Grummiwalze. Beide spielen perfekt zusammen und schaffen es einiges an Schmutz aufzunehmen und in den Staubbehälter zu befördern. Dieses System müsste dem Einen oder Anderen bestimmt schon bekannt vorkommen. Die iRobot Saugroboter-Modelle besitzen ebenso zwei Bürsten. Diese wurden jedoch mit den neueren Modellen komplett in Gummiwalzen umgewandelt. In den älteren Modellen ist die Kombination aus Bürste und Gummiwalze jedoch durchaus aufzufinden. Eine einzige Seitenbürste ist verbaut worden, die sehr lange Borsten besitzt. Ansonsten findet man noch die Saugroboter-Typischen Absturzsensoren und ein leicht herausnehmbaren und auswechselbaren Akku.

Staubbehälter 

Der Staubbehäter des Kärcher RC3 Premium ist aus dem Heck des Roboters zu entnehmen. Dieser besitzt ein Volumen von 350 ml, was sich zuerst einmal nach nicht viel anhört. Im vergleich zu anderen Saugrobotern ist das auch wirklich nicht der Rede wert. Jedoch hat sich im Test gezeigt, dass bei der täglichen Reinigung auch ein 350 ml großer Staubbehälter durchaus ausreicht. 

Durch zwei Schiebeschalter, die seitlich am Staubbehälter angebracht wurden, ist dieser zu öffnen. Das muss man zuerst einmal herausfinden. Das Entleeren stellt sich als einfach heraus. Der Filter ist durch eine zusätzliche Klappe geschützt, die bei geöffneten Staubbehälter einfach aufzuziehen ist. Der Filter ist, ohne sich die Hände schmutzig zu machen, leider nicht entnehmbar. Auch das wiedereinsetzen stellt sich als eine leicht fummlige Angelegenheit heraus. 

Filter

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Kärcher gibt an, dass die mitgelieferten Filter feinen Staub aufhalten sollen. Jedoch sind diese, meiner Meinung nach, sehr dünn geraten und ähneln sogar ein wenig den original Filtern des Neato D3 Connected. Es handelt sich bei den Filtern des Kärcher RC3 Premium um keine HEPA-Filter sondern lediglich um normale Feinstaubfilter. 

 

Ladestation

Die Ladestation hat mich im ersten Moment etwas erschrocken. Da sind ja zwei große Löcher in der Front! Was diese Löcher da machen, kann ich leider nicht beantworten. Ich schätze, dass sie für die Kamera-Laser-Navigation des Gerätes eine entscheidende Rolle spielen, da der Roboter von alleine wieder seine Ladestation findet und anfährt. Ebenso ist die Ladestation wirklich sehr hoch geraten. Eine Kabelaufwicklung gibt es leider nicht und das mitgelieferte Netzkabel ist nur von einer Seite in die Ladestation einsteckbar. 

Zubehörteile

An den Wechsel der ersten Verschleißteile hat Kärcher gedacht und dem Roboter ein paar Ersatzteile beigelegt. Darunter befinden sich zwei zusätzliche Filter und eine weitere Seitenbürste. Ebenfalls ist ein praktisches Reinigungstool im Lieferumfang enthalten, dass für die Reinigung der Bürsten gedacht ist. Sogar ein Schraubenzieher wird mitgeliefert um das heimische Werkzeug, für den Einbau der Seitenbürste durch eine Schraube, zu schonen. 

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Über den Autor

Christoph Schumacher

Als Saugroboter- und Wischroboter-Experte unterstütze ich das SmarthomeAssistent Team seit 2019. Wenn ich mich nicht gerade mit Saug- und Wischrobotern beschäftige, bin ich hauptberuflich Werbetechniker und betreibe nebenher ein Tattoostudio. Ebenso betreibe ich verschiedene Webseiten für große Unternehmen. Meine Aufgabe besteht darin, euch mit Wissenswertem, Testberichten und Deals auf dem Laufenden zu halten.

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