Roborock S4 – Der neue reine Saugroboter von Roborock im Test

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Hinderniserkennung

Es gibt einen gravierenden Unterschied zum Xiaomi Mi Robot Vacuum, das der Roborock S4 aufweist. Er besitzt keinen Sensor mehr auf der Front. Der Mi Robot hatte dort noch Ultraschallsensoren, die ihm sagten, wie weit ein Hindernis entfernt war. Das ließ den Roboter vor jedem Hindernis rechtzeitig abbremsen. Der Roborock S4 hingegen übersieht gerne mal ein Hindernis, da keine Sensoren mehr verbaut sind. Zwar braust er nicht mit voller Wucht dagegen, jedoch stößt er viel öfter an Wänden oder Stuhlbeinen an als der Mi Robot. 

Schwarze Hindernisse sind für fast jeden Roboter ein graus. Der Roborock S4 ist hier keine Ausnahme. Schwarze Wandleisten oder schwarzer Teppichboden werden als Abgrund erkannt und lassen ihn gerne mal zurücksetzen. Vor einem Kauf sollte man sich im klaren sein, dass schwarzer Teppichboden nicht für Saugroboter geeignet ist. 

Stuhlbeine, Tischbeine, Wände und Gegenstände werden dennoch sehr gut erkannt und umfahren. Die Hinderniserkennung funktioniert gut. Auch die neuartige Funktion, sich aus Gefahrensituationen selbstständig befreien zu können, funktioniert einwandfrei. Gerade bei Schwingstühlen und deren Beine, hängt sich der Roboter nicht mehr auf sondern versucht sich daraus selbst zu befreien. Meistens mit Erfolg. 

 

Türschwellenüberwindung

Der Roborock S4 schafft es, eine harte Kante von 1,6 cm gerade so zu überwinden. Der Hersteller gibt jedoch nur 1,5 cm an. Runde Kanten sehen da schon etwas besser aus. In meinem Test hat er 2 cm Rundkanten spielend überwunden.

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