Roborock Q7 Max im Test – Ein verbesserter Roborock S5 Max

Roborock hat die neue Q-Serie vorgestellt und dabei einen Nachfolger des Roborock S5 Max erschaffen. Der Roborock Q7 Max kommt in zwei Paketen. Einmal ohne Absaugstation und als Roborock Q7 Max+ mit Absaugstation. Dabei trumpft er mit altbekannter, jedoch optimierter Technik. Ich habe für euch den Roborock Q7 Max getestet!

Roborock Q7 Max im Test – Günstiger Roborock S5 Max Nachfolger

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Roborock haben ihr Spitzenmodell, das zuhauf erworben wurde und mit, für die damalige Zeit, hervorragenden Features trumpfte, neu erfunden. Der sehr begehrte Roborock S5 Max stand als damalige Speerspitze in der Welt der Saugroboter ganz oben. Nun hat Roborock den Q7 Max und den Q7 Max+ vorgestellt. Das Plus steht wieder für die mitgelieferte Absaugstation. Dabei greift Roborock auf viel altbewährte Technik zurück und optimierte diese. Der Roborock Q7 Max kommt zu einer UVP von 449 € auf dem Markt und ist zum Marktstart für 399 € im Angebot.

Benutzerfreundlich, einfach und absolut zuverlässig. Das soll der Roborock Q7 Max sein. Das Unternehmen zeigte in der Vergangenheit zuhauf, wie gut sie diese Voraussetzungen umsetzen konnten. Ob der Roborock Q7 Max dies nun sogar optimiert hat und wie er sich im heimischen Haushalt schlägt, zeige ich euch in meinem Testbericht.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Roborock bedanken, die mir den Roborock Q7 Max für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

Update

Achtung! Wer mit dem Gedanken spielt, den Roborock Q7 Max mit der beutellosen Absaugstation des Roborock S7+ zu verwenden, der sollte sich vorher HIER informieren!

Aktuelle News

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Technische Daten und Zubehör des Roborock Q7 Max

Allgemein

Erscheinungsdatum/
Maße Saugroboter (L/B/H)35,3 x 35,0 x 9,65 cm
Gewicht4.7 kg
Saugleistung4200 pa
Volumen Staubbehälter470 ml
Volumen Wassertank350 ml
Lautstärke67 dB

Laufzeit

Akkukapazitat5200 mAh
max. Ladedauer360 Minuten
max. Saugdauer180 Minuten

Saugergebnis im Test

Laminat99.24%
Teppich77.24%
Hindernissüberwindung (90° Kante)2,0 cm

Navigationsart

LDS (Laserdistanz)

Wischfunktion

aktive Wasserzufuhr

Features

3D-Karte
Absaugstation (optional)
Haustiere/viele Haare
Speicherung mehrerer Etagen/Karten
Teppicherkennung Saugen
Virtuelle Grenzen/No-Go Areas
Virtuelle Raumeinteilung

Geeignet für

Hartböden
Teppichböden
Über 100 qm

Unterstützte Sprachassistenten

Amazon Alexa
Google Assistant
Siri

Von uns getestet 

Der Lieferumfang des Roborock Q7 Max

Roborock bietet bei einem Kauf der Roboter mal mehr, mal weniger Zubehör. Die hochpreisigen Flaggschiffe des Unternehmens bekommen meist ein klein wenig mehr mitgeliefert. Was der Roborock Q7 Max alles im Karton hat, möchte ich euch hier zeigen.

  • Der Roborock Roboter
  • Die Ladestation
  • Ein EU-Netzkabel
  • Eine Wischplatte mit montiertem Wischtuch
  • Eine Unterlegplatte
  • Die Bedienungsanleitung

Der Roborock Q7 Max im Detail

Mein Testmodell kommt in einem schwarz-weißen Anstrich daher und sieht keinesfalls billig aus. Ganz im Gegenteil! Die Verarbeitung ist Roborock typisch wieder erste Sahne und das Auftreten des Roborock Q7 Max ist durchaus edel.

Die Oberseite

Der mir gestellte Roborock Q7 Max kommt als weiße Variante aus dem Paket. Der stylisch anmutende LiDAR-Turm auf der Oberseite verfügt nun über ein schwarzes Lasermodul im Inneren. Drei silberne Ringe zieren diesen. Vor dem Turm finden sich die Bedienelemente. Diese setzen sich aus einem Powerbutton, einer Spotcleantaste und einer Taste für die Rückkehr zur Ladestation zusammen. Außerdem lässt sich mit ihnen der Roboter pausieren oder eine praktische Kindersicherung aktivieren. Etwas weiter hinten thront der graue Roborock Schriftzug.

Unter der Haube kommt einem jetzt ein ganz neues Bild entgegen. Der Wassertank am Heck ist verschwunden, dafür wurde indessen ein Kombibehälter eingesetzt. Dieser agiert sowohl als 470 ml großer Staubbehälter als auch als 370 ml voluminöser Wassertank. Auf ein Reinigungstool wurde, wegen der fast wartungsfreien Hauptbürste, bewusst verzichtet. An dessen Stelle ist soeben auch ins Innere ein grauer Roborock Schriftzug gewandert. Ein Resetknopf, eine WIFI-LED und ein QR-Code für die Einbindung in die dazugehörige App sind ebenfalls vorhanden.

Die Seitenansicht

Hier erkennt man die ersten Unterschiede zu den hochpreisigen Modellen. Auf eine optische Hinderniserkennung wurde verzichtet, dafür kommt die altbewährte Infrarottechnik zum Einsatz. Der auf der Front befindliche Bumper besitzt diese Technik in Form eines kleinen Schlitzes und eines Wandsensors. Seitlich gibt es überhaupt nichts zu entdecken, dafür sitzt ein Luftauslass für die Abluft etwas weiter hinten am Heck.

Die Unterseite

Nun wird es spannend! Auf der Unterseite sticht einem die rot farbige Hauptbürste ins Auge, die auch im Roborock S7 zum Einsatz kommt. Diese besteht nur noch aus Gummilamellen und ist somit Wartungsfrei bei Haaren. In meinem Test musste ich diese nicht ein einziges Mal von Verschmutzung befreien. Sie ist im Übrigen schwimmend gelagert, was die Reinigung effizienter gestalten soll. Die aus der Zahntechnik stammende Seitenbürste, die ebenfalls komplett aus Gummi besteht, wird begleitet von vier Absturzsensoren.

Der Kombibehälter

Der Staubbehälter und der Wassertank sind jetzt eins. Sie wurden zu einem geräumigen und transparenten Behälter kombiniert, um die Reinigung und das gleichzeitige Befüllen zu erleichtern. Das eine sehr praktische Sache, da man nun beim Leeren des Staubbehälters auch gleichzeitig das Wasser nachfüllen kann. Öffnen lässt sich der Staubtank, indem man den Feinstaubfilter entfernt. Er ist viel einfacher und hygienischer zu entleeren als der des Roborock S7. Das Wasser füllt man durch das Öffnen des Gummiverschlusses auf der Oberseite ein. Dieses wird durch zwei Düsen in den Roboter gepumpt, der es auf das Wischtuch überträgt.

Die Wischplatte

Die Wischplatte des Roborock Q7 Max lässt sich einfach von unten an den Roboter schieben. Mit zwei Klicks ist er ebenso einfach entnommen. Der Roboter erkennt selbstständig, ob dieser angebracht ist und gibt nur dann das Wasser durch zwei Öffnungen auf das Wischtuch ab. Im Test war der Wassertank ständig gefüllt und verlor keinen Tropfen. Die Wischplatte wird durch zwei kleine gefederte Knubbel, für eine noch bessere Reinigung, mit 300 Gramm auf den Boden gedrückt. Das Prinzip kennen wir schon vom Roborock S5 Max und dem Roborock S6 MaxV.

Die Ladestation

Die Ladestation des Roborock Q7 Max ist denkbar einfach gehalten und ist schon von einigen Vorgängermodellen bekannt. Sie ist dezent und funktional, besitzt aber bedauerlicherweise kein Kabelmanagement, welches unschönen Kabelsalat vorbeugt. Das EU-Netzkabel lässt sich an einer Seite einstecken. Eine praktische, transparente Unterlegplatte ist dabei, damit das nasse Wischtuch nicht auf dem Boden parken muss.

Info

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Die Navigation des Roborock Q7 Max

Der Roborock Q7 Max bekommt wieder einmal, wie fast alle seiner Vorgänger, eine LiDAR-Navigation spendiert. Diese ist dazu in der Lage, dem Roboter eine gewisse Intelligenz zu verleihen. Der Roboter scannt den Haushalt bei jeder Fahrt, fügt hinzugekommene Gegenstände hinzu oder löscht diese von der eigens erstellten Karte auf dem Smartphone. Bei Start widmet er sich zuerst den Rändern des zu reinigenden Raumes und geht dann in S-förmigen Bahnen auf die Mitte zu. Dieses Prinzip der Navigation stellte sich schon in der Vergangenheit als die Beste heraus und viele Saug-Wischroboter Hersteller zogen mit ihren Geräten nach.

Der Roborock Q7 Max zeigte im Test eine ausgezeichnete Navigation. In überlappenden Bahnen fuhr er jeden einzelnen Raum einmal komplett ab. Dabei war er im Standard-Modus sehr leise und die Reifen oder Seitenbürstengeräusche sind kaum noch zu hören. Wenn man ihn einen Raum zweimal oder dreimal reinigen lässt, dann fährt er die Bahnen sowohl horizontal als auch vertikal ab.

Die Hinderniserkennung

Für das Erkennen von Hindernissen ist zusätzlich zur LiDAR-Technik ein Infrarotsensor auf der Front und als Wandsensor an der Seite angebracht worden. Diese zwingen den Roborock Q7 Max im Test zuverlässig zum rechtzeitigen Abbremsen vor Wänden oder Möbeln. Eine optische 3D-Hinderniserkennung bekam er leider nicht spendiert und kann somit keine kleine oder liegengelassene Gegenstände erkennen. Diese überfährt er oder schiebt er einfach zur Seite weg. Diese Technik behält sich Roborock für ihre Flaggschiffe auf. Abgründe werden außerdem zuverlässig erkannt, da sofort die Absturzsensoren bei fehlendem Boden anschlagen. Der mit einem Bumper bestückte Laserturm, zwingt den Roboter zurückzusetzen, falls dieser berührt wird. Das verhindert zuverlässig das Hängenbleiben unter Heizungen.

Im Test zeigte sich, dass der Roborock Q7 Max keine Probleme mit höheren Türschwellen aufweist. Bis zu 2 Zentimeter schaffte er in meinem Haushalt zu überwinden. Abgerundete Schwellen können sogar höher sein.

Die Rückkehr zur Ladestation

Nachdem die Reinigung beendet wurde, kehrt der Roborock Q7 Max im Test immer zuverlässig und aufkommenden Hindernissen ausweichend zur Ladestation zurück. Er dockte in zehn von zehn Fällen kerzengerade und immer ohne ersichtliche Probleme auf dieser an. Die erfolgreich erreichte Position wird durch eine Sprachausgabe bestätigt. Bei vielen anderen Herstellern von Saug-Wischrobotern habe ich schon ganz andere Situationen erlebt, in denen die Roboter fatalerweise nicht immer zuverlässig an der Station ankamen oder auf ihr andockten. Hier hat Roborock mal wieder alles richtig gemacht.

Die Reinigungsleistung des Roborock Q7 Max

Die Saugleistung soll nun um das doppelte stärker sein als die des Roborock S5 Max. Die Wischfunktion soll dank des Tanks innovativer sein. Zwei Punkte, die eine Überprüfung verlangen. Zeigen sie die erhoffte Mehrleistung? Ich zeige es euch hier.

Die Saugleistung

Mit 4200 Pascal reine Saugkraft, übertrumpft er seine Vorgänger um fast die Hälfte mehr an Leistung. Die Kraft der Pascal Angabe wird oft von Herstellern zu Marketingzwecken zu sehr in den Himmel gelobt und in unglaublichen Höhen angegeben. Die harte Realität zeigt oft, dass mehr geredet wird als man gezeigt bekommt. Roborock kann sich jedoch keinerlei Scherze erlauben, da sie schon eine lange Zeit einen hervorragenden Ruf genießen.

Der Roborock Q7 Max zeigte im Test eine klasse Saugleistung, sowohl auf Hart-, als auch auf Teppichboden. Die Pascal Angabe scheint der Wahrheit zu entsprechen. Dazu kommt die neu gestaltete Hauptbürste aus Gummi, die durch ihre schwimmende Lagerung eine ausgezeichnete Harmonie zur Saugleistung bietet. Der täglich anfallende Hausschmutz wird, egal ob fein oder grob, zuverlässig eingesaugt. Der Roboter schafft es, auch spürbar hörbar, im stärksten Modus auch tief sitzenden Schmutz aus Teppichboden zu saugen. Ich war positiv überrascht, da seine Vorgänger in diesem Fall ein wenig Probleme aufzeigten. Er ist sichtbar stärker als der Roborock S6 MaxV oder als der Roborock S6 Pure.

Die Rand- und Eckenreinigung

Die aus der Zahntechnik stammende Seitenbürste aus weichem Kunststoff schafft es im Test, die Randbereiche der Räume erfolgreich abzukehren. Dabei dreht sie sich am Rand deutlich schneller, damit der Schmutz in die Mitte des Raumes geschleudert wird. Die Eckenreinigung stellt sich für ein rundes Gerät ebenfalls als gut, jedoch nicht perfekt heraus. Ein rundes Gerät schafft es einfach baulich bedingt nicht, komplett in die Ecke zu kommen. Tote Winkel beim Abfahren des Randes sind mir beim Roborock Q7 Max im Test nicht aufgefallen.

Die Wischleistung

Bis auf den kombinierten Wassertank, besitzt der Roborock Q7 Max eine identische Wischfunktion, wie sie auch schon der Roborock S5 Max oder der Roborock S6 MaxV besitzen. Sie stellt sich im Test als optimierte Standard-Wischfunktion heraus, bietet jedoch keine oszillierende oder vibrierende Wischeinheit. Das reicht leider nur dafür aus, liegengebliebener Staub zu entfernen. Fußabdrücke oder Schleier werden ebenfalls, dank des 300 Gramm Druckes auf den Boden, entfernt. Man muss jedoch dazu sagen, dass diese Art der Wischfunktion nicht dafür ausgelegt ist, hartnäckige Verschmutzungen zu entfernen. Sie bringt jedoch den Boden im Haushalt auf lange Sicht zum Glänzen.

Die Wischfunktion ist elektronisch gesteuert und somit für jede Hartbodenart geeignet. Dabei kann man unter ganzen 30 Stufen wählen. Im Test ist mir ebenfalls aufgefallen, dass das Wischtuch schon nach einer Minute vollständig nass wird, obwohl es trocken montiert wurde. Auch erwähnenswert ist die Tatsache, dass das Wischbild großzügig bemessen ist. Auf die ganze Breite des Roboters wird das Wasser auf das Wischtuch verteilt, was auch eine recht gute Randreinigung ermöglicht. Viele seiner Vorgänger haben nur ein mittiges Wischbild gezeigt. Teppichboden muss mit einer Nicht-Wischzone belegt werden, da er sonst das Wischtuch über diesen zieht. Er besitzt keinen Ultraschallsensor und erkennt Teppichboden nur über den Widerstand auf der Bürste. Das bedeutet, er meidet ihn nicht selbstständig.

Die Sprachsteuerung

Es ist eine Option den Roborock Q7 Max vollständig über die Sprache zu steuern. Dafür lässt er sich mit Google, Alexa und Siri verbinden. Im Test zeigte sich, dass Siri, der Sprachassistent von Apple, die besten Funktionen aufweist. Mit Alexa klappt das über den hauseigenen Skill mehr schlecht als recht. Google lässt auch nicht viele Funktionen blicken. Siri hingegen ist vollständig ausgerüstet. Mit diesem Sprachassistenten kann man den Roboter in einzelne Räume schicken oder auch Kurzbefehle auf dem Smartphone einrichten. Siri zeigt sich im Test ebenfalls als zuverlässigster und benutzerfreundlichster Sprachassistent.

Die App des Roborock Q7 Max

Den Roborock Q7 Max kann, wie alle anderen Roborocks, in die hauseigene App eingepflegt werden. Die Funktionsfülle ist große Klasse. Sie sollen den Roboter so einfach wie möglich machen und für jeden verständlich. Was es alles in der App zu entdecken gibt, zeige ich euch hier.

Die Kartenerstellung

Wie schon erwähnt, fertigt der Roborock Q7 Max in der App eine 2D-Karte eures Haushaltes an und unterteilt diese in verschiedene Räume. Wenn ein Raum mal nicht richtig erkannt wurde, kann man diesen einfach nachbearbeiten. Ebenso ist es möglich, die Bodentypen für die entsprechenden Räume anzulegen und sogar eine Auswahl an Möbel einzusetzen. Wozu das gut ist? Mit einem Klick auf ein Möbelstück reinigt er in einem großzügigen Bereich um dieses herum. Außerdem ist die Darstellung in 3D ebenfalls möglich. Ganz neu hinzukam die Matrix-Ansicht. Wenn euer Smartphone über einen LiDAR-Sensor verfügt (unter anderem iPhone 12 Pro), kann man in der App über die Kamera seine Räumlichkeiten scannen. Diese werden dann in der Karte abgebildet. Der Roborock Q7 Max ist zudem in der Lage, vier verschiedene Etagen anlegen zu können.

Die Reinigungsmöglichkeiten

Das Reinigen der Räume oder des ganzen Haushaltes ist in mehreren Leistungsstufen und Auswahlmöglichkeiten möglich. Entweder man gibt eine Vollständige Reinigung an, dann fährt er den kompletten Haushalt Raum für Raum ab oder man schickt ihn zu einer individuell angelegten Zone. Einzelne Räume können auch in selbst erstellter Reihenfolge angesteuert werden. Man kann live auf dem Handy seine Position tracken und ihn bei der Reinigung zusehen. Bei einer Reinigung hat man die Auswahl aus vier verschiedenen Saugstufen und ganzen 30 Stufen der Wasserzufuhr, die ebenso für jeden Raum einzeln individualisierbar sind.

Die Sperrzonen

Der Roborock Q7 Max besitzt die Eigenschaft, virtuelle Sperrzonen zu meiden. Diese sind ganz einfach in der App einzuzeichnen. Dabei kann man zwischen Zonen und Wänden wählen. Auch Nicht-Wischzonen sind erstellbar und das sollte man bei Teppichboden im Haushalt auch machen. Der Roborock Q7 Max erkennt durch den Widerstand auf seine Bürste, ob er gerade über Teppich fährt. Er erhöht darauf übrigens seine Saugleistung, überfährt diesen jedoch auch bei aktivierter Wischfunktion, da kein Ultraschallsensor verbaut wurde.

Die Grundeinstellungen

Natürlich ist der Roborock Q7 Max mit verschiedensten Grundeinstellungen ausgestattet. Darunter zählt das Abschalten der Beleuchtung der Steuerelemente auf dem Roboter oder das Ein- und Ausschalten der Teppicherkennung. Ebenso kann man einstellen, dass er zu einer bestimmten Zeit keine Sprachausgabe oder Absaugung tätigt. Die Kindersicherung ist ebenfalls aktivierbar oder deaktivierbar. Auf der Kartenansicht wird einem ebenfalls die Reinigungsfläche in Quadratmeter, den Akkustand in Prozent und die Reinigungsdauer in Minuten angezeigt. Die Absaugstation ist zudem per Knopfdruck, auch ohne vorherige Reinigung, aktivierbar.

Die Terminplanung

Einen digitalen Zeitplan einstellen und den Roboter auch starten lassen, wenn man selbst nicht zu Hause ist? Das ist natürlich ausführbar! Bei der Terminplanung hat man die Möglichkeit, die Uhrzeit, den Tag, die Reinigungsleistung und sogar einzelne Räume anzulegen. Der Roborock Q7 Max startete im Test zuverlässig und punktgenau und vollführte die Reinigung, die ich ihm eingestellt hatte.

Pin-and-Go

Es besteht die Möglichkeit, den Roborock Q7 Max an eine individuelle Stelle im Haushalt zu schicken. Das ist praktisch, wenn man etwa den Feinstaubfilter reinigen möchte und nicht dafür zum Roboter laufen mag. Auch sind Punktreinigungen damit möglich, die den Roboter dazu veranlassen, in einem kleinen Bereich zu reinigen.

Das Fernsteuern

Wie ein kleines funkgesteuertes Spielzeugauto kann man den Roborock Q7 Max durch seine Wohnung jagen. Dabei kann man zwischen Tasten oder einem Joystick auswählen. Wenn man mag, kann man dabei auch gleich eine Punktreinigung vollführen lassen. Diese Funktion ist sehr praktisch in Fällen, in denen er sich aufhängt. Wenn das unter einem Bett passiert, sieht man ohne diese Funktion eindeutig alt aus.

Protokolle und Support

In der App ist es möglich, verschiedene Protokolle einzusehen. Unter anderem ist der vergangene Reinigungsverlauf der letzten Tage und Wochen einsehbar und auch wann die Wartung der Verschleißteile fällig ist. Durch eine direkte Weiterleitung zu der Support-E-Mail wird bei Problemen sofort der richtige Ansprechpartner gefunden. Ein Benutzerhandbuch wurde ebenfalls als Punkt in der App angelegt. Selbstverständlich kann man den Roboter über die individuelle Freigabe des Gerätes auch mit anderen Smartphones teilen. So können mehrere Smartphones in einem Haushalt auf das Gerät und dessen Funktionen zugreifen.

Programme anlegen

Auf der Startseite des Roborock Q7 Max sind verschiedene und individuell einstellbare Programme zu erstellen. Das bedeutet, man muss erst gar nicht auf die Kartenansicht wechseln, sondern kann dem Roboter mit einem Knopfdruck einen bestimmten Befehl senden. Diese sind komplett individualisierbar. Bei mir habe ich unter anderem die Punkte „Bad intensiv“ oder „Ohne Schlafzimmer“ angelegt. Ein Druck auf diese Programme und schon reinigt er nur bestimmte Räume in bestimmten Leistungsstufen. Das vereinfacht die Handhabung mit dem Gerät enorm!

Mein persönliches Fazit zum Roborock Q7 Max

Für mich stellt der Roborock Q7 Max gelungene und optimierte Funktionen bereit, die mich zufriedenstellen konnten. Die Stärke und Präzision, die das Gerät bei der Reinigung ausstrahlt ist überwältigend. Der neue Kombibehälter wirkt hochwertig und nicht billig, wie ich sie schon bei anderen Marken gesehen habe. Das gleichzeitige Entleeren und Befüllen sorgt dafür, dass bei mir im Test nie das Wasser leer ging. Das neue Design finde ich persönlich ebenfalls sehr ansprechend.

Die starken 4200 Pascal Saugleistung in Kombination mit der Lamellenbürste merkt man. In meinem Haushalt mit Tieren schafft er es jedes Haar und sogar tief sitzenden Schmutz aus Teppich zu ziehen. Dabei ist mir in meinem Test aufgefallen, dass er sogar ein besseres Ergebnis als der Roborock S7 zeigte. Die Navigation ist präzise, dafür die Wischfunktion leider nur einfacher, optimierter Standard. Die App ist umfangreich, einfach verständlich und optisch ansprechend. Ich bezeichne den Roborock Q7 Max gerne als gelungene Weiterentwicklung des Roborock S5 Max und würde hier zu einem Upgrade raten.

Preise und Empfehlung

Ein weiterer positiver Punkt ist der attraktive Preis, zu dem der Roboter angeboten wird. Für umgerechnet, 449 € UVP gibt es ihn zu erwerben. Der Roborock Q7 Max+, also mit Absaugstation, wird es zu einer UVP von 649 € geben. Zum Marktstart werden beide Geräte sogar noch einmal reduziert verkauft und das schon ab 399 €. Für das Geld bekommt man einen zuverlässigen Staubsauger geliefert, der eine Fülle an Funktionen bietet und mich im Test in fast allen Punkten überzeugen konnte. Ich kann den Roborock Q7 Max mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

Info

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