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ZACO A9s im Test – Neues Flaggschiff unter neuem Namen

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Die Navigation des ZACO A9s

Mit einem Kamerasystem, das der Hersteller seinem neuen Flaggschiff verpasst hat, soll der A9s intelligent und nicht im Zufallsprinzip navigieren. Diese soll sich an der Decke und an der Einrichtung orientieren und so dem Roboter ermöglichen, gerade Bahnen zu fahren. Eine Laser-Distanz-Navigation ist zwar durchaus genauer aber macht die Roboter auch um einiges Höher. 

Im Test zeigte sich, dass der ZACO A9s durchaus gerade Bahnen fährt. Seine Fahrweise ist für eine kameragesteuerte Navigation überraschend präzise! Er fährt beim Start rückwärts aus seiner Ladestation, schaut sich durch eine Drehung um die eigene Achse kurzzeitig um und fährt dann zielsicher Bahn für Bahn die Räume ab. Wenn er auf ein Hindernis zu fährt, dann hält er kurz davor an, dreht sich um 90 Grad, fährt ein stück und dreht dann in die nächste Bahn ein. Er erkennt auch sehr Tiefe Hindernisse wie Tischbeinplatten und stoppt kurz vor ihnen ab um nicht mit voller Wucht zu kollidieren. Im Test zeigte sich, dass er kaum mal ein Hindernis mit Wucht rammte. Er stößt zwar ab und zu mit seinem Bumper an, das ist aber weder grob, noch störend. 

 

Automatische Anfahrt an die Ladestation

Der Hersteller verspricht nicht zu viel. Der ZACO A9s lässt keine Stellen aus und wenn mal augenscheinlich eine Stelle vergessen wurde, dann fährt er diese am Schluss doch noch an und reinigt sie bevor es zurück zur Ladestation geht. Diese findet er immer, egal in welchem Raum und wie weit weg er sich von ihr befindet. Er fährt zielsicher durch die Räume und dockt immer zuverlässig und kerzengerade an der Ladestation an. 

 

Bahn für Bahn auch mal in die andere Richtung

Im Test zeigte sich, dass der ZACO A9s, bei jeder neuen Reinigung immer ein wenig anders Fährt. Fuhr er in der letzten Reinigung die Bahnen horizontal ab, so fährt er in einer neuen Reinigung die Bahnen vertikal ab. Das sorgt zusätzlich für eine bessere Reinigungsleistung. Dieses Prinzip wechselt sich immer wieder bei jeder neuen Reinigung ab, was ich so bei noch keinem anderen Saugroboter gesehen habe. Wenn man den Roboter in einen kleinen Raum setzt, dann erkennt er selbstständig die Größe des Raums und fährt diesen erst horizontal und dann vertikal ab. Auch das sorgt für eine bessere Reinigung. Das überkreuzte Navigieren in einzelnen Räumen kannte ich bisher nur von den 360 Modellen. Leider fährt der Roboter am Schluss nicht noch mal die Ränder separat ab, wie es beispielsweise der Ecovacs Deebot 710 macht. 

 

Ungewöhnliche Spotreinigung

Der ZACO A9s verfügt über eine Spot und Randreinigung, die über die App oder über die Fernbedienung steuerbar ist. Der Randreinigungsmodus erklärt sich von selbst, die Spotreinigung hingegen ist etwas ungewöhnlicher. In dieser fahren die Roboter normalerweise einen kleinen Bereich Bahn für Bahn ab oder diesen in einem immer größer werdenden Kreis nach außen und wieder nach innen ab. Der A9s hingegen fährt aus der Mitte heraus nach außen raus ein immer größer werdendes Quadrat ab, das schlussendlich wieder zur Mitte hin kleiner wird. Eine großartige Verbesserung der Gründlichkeit konnte ich zu den anderen Techniken hingegen nicht feststellen. 

 

Der einzige Nachteil des ZACO A9s

Wie ihr schon herauslesen könnt, gibt es nicht viel zu beanstanden. Doch jede gute Navigation hat hier und da mal etwas, das nicht so passt wie es sollte. Auch der ZACO A9s hat eine Schwachstelle, die auf Hartboden nicht sonderlich relevant ist aber auf Teppichboden umso mehr. Ich rede hier von der Fahrt in überlappenden Bahnen. Der ZACO A9s zieht sehr gerade Bahnen durch euer Wohnzimmer, doch leider überlappen sich diese nicht immer ausreichend. Auf den ersten blick sieht das zwar danach aus, aber auf den zweiten Blick bleibt auf Teppichboden immer mal wieder was liegen.

Die Walze, die auf der Unterseite des Roboters sitzt, sollte bei jeder Bahnfahrt überlappen. Er überlappt die Bahnen zwar mit seinen Seitenbürsten, darum macht das auf Hartboden weniger aus, doch das überlappen der Walze ist nicht immer gegeben. Der Abstand der gefahrenen Bahnen ist teilweise zu groß. Das ermöglicht ihm zwar das schnelle Reinigen eines Raums, bringt einem nur nichts, wenn immer mal wieder was liegen bleibt. Ein Haushalt mit verteiltem Katzenstreu auf Teppichboden kann durchaus darunter leiden. 

 

✅Vorteile❌Nachteile
Intelligente Kamera-NavigationErkennt keine dünnen Gegenstände
Erkennt sehr niedrige HindernisseBahnen überlappen sich nicht zuverlässig
Findet immer seine Ladestation 
Fährt abwechselnd Vertikale und Horizontale Bahnen in jeder neuen Reinigung 
Spot- und Randreinigung vorhanden 
Sehr vorsichtige Navigation 
Sehr schnelle Fahrweise 

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Über den Autor

Christoph Schumacher

Als Saugroboter-Experte unterstütze ich das SmarthomeAssistent Team seit 2019. Wenn ich mich nicht gerade mit Saugrobotern beschäftige, bin ich hauptberuflich Werbetechniker und betreibe nebenher ein Tattoostudio. Meine Aufgabe besteht darin, euch mit Wissenswertem, Testberichten und Deals auf dem Laufenden zu halten.

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