Der Eufy RoboVac 11s Max im Test

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Fazit zum Eufy RoboVac 11s Max

Der Eufy RoboVac 11s Max ist durchaus ein anständiges Gerät. Er besticht durch seine hohe Saugkraft und seiner sehr guten Reinigungsleistung. Auch etwas höhere Kanten sind kein Problem. Das Herausnehmen und Reinigen der Bürste stellte sich ebenfalls sehr einfach dar.

Durch seine schöne schwarze Optik ist er leider ein wahrer Staubfänger. Die Reinigung des ganzen Roboters steht mindestens ein mal die Woche auf dem Plan. Auch sein Staubbehälter ist größer als bei vielen anderen. Dazu ist er leicht zu entleeren und anständig zu warten. Leider ist er kein Fan von schönem Wetter, da er bei direkter Sonneneinstrahlung auf die Sensoren seinen Dienst direkt quittiert.

Trotz Zufallsnavigation findet er, zumindest in kleineren Räumlichkeiten, seinen Weg und reinigt den Haushalt zuverlässig. Das nimmt allerdings auch Zeit in Anspruch. Durch seine Zeitsteuerung kann man ihn auch ruhig mal alleine lassen, ohne ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. Vor allem Punktet er mit seiner geringen Bauhöhe die ideal ist, um auch unter diversen Möbeln zu reinigen. Sein Akku ist dabei ausreichend groß, für den angewandten Zweck, dimensioniert.

 

Privatsphäre ist geschützt

Das alles macht ihn zu einem kleinen und durchaus soliden Allrounder, den auch die Datenschützer unter euch, brennend interessieren dürfte. Eine Netzwerkanbindung gibt es nicht und somit auch keine Steuerung durch eine App. Das ist auf der einen Seite schade, da die wichtigen No-Go-Lines oder das Mapping auf der strecke bleiben. Auf der anderen Seite jedoch, werden keinerlei Informationen irgendwo gespeichert. 

 

Fernbedienung wird benötigt

Sehr schade finde ich, dass die komplette Steuerung zwanghaft der mitgelieferten Fernbedienung unterliegt. Sollte man diese mal verlegen, was dann? Dann bleibt einem nur der Kauf einer neuen, um alle Funktionen nutzen zu können. Dafür muss der Nutzer sich wieder mit dem Hersteller aus Fernost in Verbindung setzen und das kann langwierig und am Ende auch teuer werden. Wehe man schaltet ihn aus. Dann muss man alles auf der Fernbedienung neu programmieren, wenn man nicht will, dass er plötzlich mitten in der Nacht los saust.

 

Preis einfach zu hoch

Für eine unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers bei Verkaufsstart von 239,99 €, kann ich den Eufy RoboVac 11s Max leider nur bedingt weiterempfehlen. Es gibt inzwischen eine zu hohe Konkurrenz, die für das gleiche Geld, vieles besser macht. Man muss einfach schauen, was sich in naher Zukunft preislich ändert.

Für 150 € würde ich sagen ja, ihr könnt ihn euch ohne Bedenken Kaufen. Aber solange er noch für einen so hohen Preis angeboten wird, würde ich zu einem anderen Gerät greifen. Beispielsweise der Xiaomi Mi Robot Vacuum der ersten Generation, siedelt sich in dieser Preiskategorie an und macht einiges besser. Auch der Nachfolger, der Xiaomi Mi 1s, ist schon für um die 300 € zu haben, ebenfalls das Vorgängermodel, der Eufy RoboVac 11s ist in meinen Augen mit einer UVP von 199€ noch viel zu teuer.

 

Die Zielgruppe

Der Hersteller richtet sein Angebot wohl an die Generation, die es heute schwerer hat den Haushalt zu schmeißen und die eine einfache Haushaltshilfe benötigen. Die Technikfreaks unter euch können sicher nichts mit einem nach Zufallsprinzip navigierenden Saugroboter anfangen aber diejenigen, die den ganzen Firlefanz nicht brauchen, können durchaus mit dem Eufy RoboVac 11s Max glücklich werden. 

 

✅ Die größten Vorteile ❌ Die größten Nachteile
Ordentlicher Lieferumfang Kein zusätzlicher Filter im Lieferumfang
Kabelmanagement in Form einer Kuhle vorhanden Keine Kabelaufwicklung vorhanden
Einfache und verständliche Bedienung Fernbedienung zwingend notwendig für alle Funktionen
Datenschutz gewährleistet Zeitsteuerung nicht variabel
Umfangreiche Funktionen der Fernbedienung Nach dem Aus- und Einschalten ist Zeit nicht mehr synchron
Schönes und hochwertiges Roboterdesign Licht ohne Umwege am Roboter nicht ausschaltbar
Solide Verarbeitung des Roboters Hauptbürste schnell verschmutzt
0,6 Liter großer Staubbehälter Seitenbürsten fransen sehr schnell aus
Hepafilter der sogar auswaschbar ist Navigiert nach dem Zufallsprinzip
Berücksichtigt sehr dünne Gegenstände Stoppt bei direkter Sonneneinstrahlung 
Findet zuverlässig seine Station Keine NoGo-Zonen Möglichkeit
Starke Saugkraft  
Für jede Bodenart geeignet  
Überraschend leise  
Teppicherkennung sehr zuverlässig und schnell  
Tolle Reinigungsleistung  
Erklimmt hohe Teppiche  
Keine Probleme mit schwarzen Teppichen  
Hohe Kantenüberwindung  

 

Wenn ihr Lust auf eine zweite Meinung habt, dann schaut euch hier das folgende Video meines verehrten Kollegen Karim an:

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  1. ich hab mal ne idee: Das Problem sind ja die Ecken….das Haus kann man ja nicht umbauen….warum entwickelt keiner Plastiksets die man in den Ecken befestigen kann, staubdicht. Radius ca 30 cm. Also Botgängig. Alles wird aufgesaugt. Die Wohnungen sind nicht Robotergerecht, also anpassen…gibts das schon, oder warum macht das keiner??

    • Das ist ne lustige Idee, aber würdest du dir so “Plastikdinger” in die Ecken kleben? Ich jedenfalls nicht 😉 Da glaube ich eher daran, dass die Roboter Hersteller es schneller schaffen, das Problem zu lösen 😀

      • 1. in verschiedenen farben oder bestreichbar…2t. bei so einem grossen Wohnraum wie bei Dir sofort. Kann man sie überstreichen fallen sie nicht mehr auf und die Ecken sind sauber. BTW. sowas kann man auch selber bauen:) PS: die Hersteller schmeissen tonnenweise bots auf den Markt, das Problem wird nicht ansatzweise gelöst..bis auf Vorwerk mit rechteckiger Front…

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