Google Home: Update geht Gemini-Problemzonen an

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Bessere Lichtsteuerung, mehr Kontext, höhere Standortgenauigkeit und Zuverlässigkeit. Google will Gemini for Home deutlich verbessern.

Gemini for Home wird mit Update verbessert

Google rollt aktuell ein Update für sein Smarthome-Ökosystem aus, das vor allem wichtige Verbesserungen an seinem Sprachassistenten angeht. In Deutschland ist Gemini for Home zwar weiterhin nicht verfügbar und befindet sich in den USA immer noch im Early-Access-Programm, schließlich kämpft Gemini mit den typischen KI-Problemen wie Zuverlässigkeit und Kontextverstehen. Doch jetzt kündigte Anish Kuttakaran, Chief Product Officer bei Google für Gemini for Home, einige Entwicklungen an, die mittlerweile auch im Changelog zu finden sind.

Google Home Speaker Bild

Bild: Google

So kann Gemini nun besser die Geräte ansteuern, die auch wirklich gemeint sind. Das gilt etwa für Nutzer mit mehreren Wohnsitzen. Ansagen wie „Alle Lichter ausschalten“ sollen sich jetzt nur noch auf die Smarthome-Umgebung beziehen, in der man sich aktuell befindet, ohne dass auch versehentlich die Beleuchtung in der Zweitwohnung oder im Ferienhaus gesteuert wird.

Gemini zuverlässiger und kontextbezogener

Auch bei den raumbezogenen Befehlen wurde nachgebessert. Wurden bei der Ansage „Küche ausschalten“ sonst oft nicht nur die Lichter, sondern auch Smart Plugs ausgeschaltet, bezieht sich dieser Befehl ab sofort nur noch auf die Beleuchtung. Außerdem kann Gemini inzwischen auch anhand der Metadaten einer Lampe diese als Lichtquelle identifizieren, ohne dass im Namen der Begriff Lampe auftaucht. So steuert der Sprachassistent auch etwa einen „Deckenstrahler“ mit der klassischen Aufforderung „Licht einschalten“.

Diese kontextbezogenen Anfragen sollen ja eigentlich zu den Stärken KI-gestützter Assistenten zählen. Bislang offenbarten diese aber noch Probleme. Deshalb setzt Google mit diesem Update hier klar den Fokus. So verwendet Gemini for Home jetzt explizit die in der App vordefinierte Wohnadresse, um relevante Antworten auf Fragen zum Wetter oder zu den Nachrichten zu geben. In anderen Google-Diensten hinterlegte Adressen oder die Standortdaten von Haushaltsmitgliedern auf Reisen werden nun nicht mehr berücksichtigt.

Kameras nach Live-Inhalten durchsuchen

Ein weiteres häufig aufgetretenes Problem waren die einfachen Befehle des Alltags, die von der KI jedes Mal unterschiedlich interpretiert wurden. Daran wurde indessen geschraubt. Die Zuverlässigkeit für Befehle rund um Notizen, Erinnerungen, Kalender, Timer und Alarme funktioniert jetzt stabiler. Gleiches gilt für benutzerdefinierte Automatisierungen und die korrekte Wiedergabe von neu veröffentlichten Liedern.

Google Home Speaker Bild

Bild: Google

Dazu nutzt der Sprachassistent inzwischen auch neuere Gemini-Modelle, was die Qualität der Antworten auf Informationsabfragen erhöhen soll. Außerdem sollen Nutzer nicht mehr so häufig unterbrochen und der Wechsel in die Live-Unterhaltung flüssiger werden.

Und für Abonnenten von Google Home Premium Advanced gibt es eine exklusive Neuerung: Mit der Live-Suche können Kameras jetzt nach aktuellen Ereignissen durchsucht werden. Zum Beispiel: „Hey Google, steht ein Auto in der Einfahrt?“ Zuvor war die Suche nur nach vergangenen Ereignissen möglich.

Weitere Neuerungen des Updates

Neben den vielen Gemini-Neuerungen umfasst das Update für Google Home auch Sicherheits-, Stabilität und Mesh-Leistungsverbesserungen des Nest WiFi Pro. Zusätzlich wurden neue Automationsauslöser etabliert, die in der App über den Automatisierungseditor verfügbar sind, allerdings noch nicht von „Ask Home“ unterstützt werden.

Starter/Bedingungen:

  • Das Sicherheitssystem ist aktiviert: z. B. „Wenn das Sicherheitssystem aktiviert ist…“
  • Gerät ist angeschlossen: z. B. „Wenn das Gerät angeschlossen ist…“
  • Gerät angedockt: z. B. „Sende mir eine Benachrichtigung, wenn das Pixel-Tablet bis 21 Uhr nicht angedockt ist.“

Obendrein ist die Unterstützung für Nest x Yale Smart Locks nun nicht mehr nur in der öffentlichen Vorschau, sondern allgemein verfügbar und wird schrittweise ausgerollt. Nutzer können dann den Verlauf des Smart Locks einsehen, Benachrichtigungen erhalten, den Akkustand prüfen, Passwörter verwalten, Gastzugriffe planen und weitere Einstellungen direkt in der Google-Home-App vornehmen.

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