KURZFAZIT | Überzeugt der Dreame A1 Pro im Test?
In unserem Test hat der Dreame A1 Pro insgesamt einen einwandfreien Eindruck hinterlassen. Besonders gefallen hat mir, wie zuverlässig sich der Roboter im Garten orientiert. Die LiDAR-Navigation sorgt dafür, dass er sehr strukturierte und gerade Bahnen fährt und immer genau weiß, wo er sich befindet. Auch das Mähergebnis kann sich sehen lassen und größere Hindernisse erkennt der Roboter zuverlässig. Kleine Schwächen gibt es allerdings bei geringen Hindernissen – im Igel-Test hat er nicht ganz so gut abgeschnitten wie Modelle mit Kamera. Insgesamt finde ich aber, dass der A1 Pro eine gelungene Weiterentwicklung des A1 ist und vor allem durch die einfache Installation ohne Begrenzungskabel sowie das gute Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt.

Preise aktualisiert 28.04.26
SCHNELL-CHECK | Für wen ist der Dreame A1 Pro geeignet?
- Ideal für: Mittelgroße bis große, eher flache Gärten bis etwa 2000 m², die ohne Begrenzungskabel gemäht werden sollen.
- Weniger ideal für: Gärten mit vielen geringen Hindernissen oder stark verwinkelten Bereichen.
- Highlights im Test: LiDAR-Navigation, systematische Mähbahnen und einfache Steuerung per App.
- Beachte: Beim Kantenschnitt bleiben etwa 11 cm zur festen Kante stehen.
-
Tipp: Für Kaufberatung und Alternativen lohnt sich unser Mähroboter-Finder.
VOR- & NACHTEILE | Dreame A1 Pro
- LiDAR-Navigation ohne Begrenzungskabel
- Strukturierte und gerade Mähbahnen
- Dual-Map-Funktion
- Verbesserte Reifen
- Einfache Steuerung über die App
- Keine Kamera-Hinderniserkennung
- Kantenschnitt mit etwa 11 cm Abstand
- Kartierung manuell per App
TEST | Wie schlägt sich der Dreame A1 Pro im Garten?
Die Marke Dreame Technology ist vor allem aus dem Bereich der Haushaltspflege bekannt und hat sich mit zahlreichen Saugrobotern, Akkusaugern und Wischsaugern einen Namen gemacht. Mit dem Dreame A1 Pro bringt der Hersteller nun eine überarbeitete Version seines ersten Mähroboters auf den Markt. Der A1 Pro setzt dabei auf LiDAR-Navigation, wie man sie bereits aus vielen Saugrobotern kennt. Statt Begrenzungskabel oder RTK-System scannt der Roboter den Garten mit einem Laser und erstellt eine digitale Karte der Fläche. Im Alltag fährt der Mähroboter anschließend systematische Bahnen und weiß jederzeit genau, wo er sich befindet. Gegenüber dem Vorgänger bringt der A1 Pro einige Verbesserungen mit, darunter griffigere Offroad-Reifen und eine Dual-Map-Funktion für mehrere Gartenbereiche.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Dreame bedanken, die mir den Dreame A1 Pro Mähroboter für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.
KAUFEN | Hier findest du den Dreame A1 Pro

Preise aktualisiert 28.04.26
TECHNISCHE DATEN & ZUBEHÖR | Dreame A1 Pro
Allgemein
Bei der Arbeit
Umgebung
Positionsbestimmung
LiDARNavigationsart
Geordnete NavigationHinderniserkennung
LaserStromversorgung
Konnektivität
BluetoothWi-Fi
Bedienung
Key Pad / LEDFeatures
Elektrisch höhenverstellbares MähwerkRasenkanten nahes Mähen
Regensensor
Frostsensor
Selbstregulierendes Mähwerk
Hebesensor
Neigungssensor
Diebstahlschutz
Zeitpläne
App
Ja+ Mapping
+ Zonen
Sprachsteuerung
Amazon AlexaGoogle Assistant
Siri
Herstellerangaben ohne Gewähr
TESTERGEBNISSE | So gut hat der Dreame A1 Pro abgeschnitten!
| Test | Ergebnis |
|---|---|
| Schnittbild | 4 von 5 |
| Schnitt Rasenkante | Test ausstehend |
| Schnitt Mauerkante | Test ausstehend |
| Rasenfreundlichkeit | 3,5 von 4 |
| Steigung | |
| Orientierung | 3 von 3 |
| Navigation | Test ausstehend |
| Navigation Dauer | Test ausstehend |
| Hinderniserkennung | Test ausstehend |
| Installationskomfort | 4 von 5 |
| Navigationsart | 4 von 4 |
| App-Funktion | 3 von 4 |
| Qualität | 3 von 4 |
| Akkuverbrauch | Test ausstehend |
| Wichtige Funktionen | 5 von 5 |
| Features | 2 von 6 |
| Besonderheiten | 0 von 3 |
Testergebnisse ohne Gewähr
LIEFERUMFANG | Das ist alles dabei
Im Karton des Dreame A1 Pro robotic lawn mower befindet sich alles, was für die Installation benötigt wird. Neben dem Mähroboter selbst liegt die Ladestation bei, die aus zwei Teilen besteht und zunächst zusammengesteckt werden muss. Außerdem sind ein Netzteil mit Stromkabel, Erdnägel zur Befestigung der Station sowie das notwendige Montagematerial enthalten. Auch Ersatzklingen und eine Kurzanleitung gehören zum Lieferumfang, sodass man direkt mit dem Aufbau und der Einrichtung beginnen kann.

DESIGN | So sieht der Dreame A1 Pro aus
Optisch orientiert sich der Dreame A1 Pro stark am Vorgänger. Das Design wirkt modern und futuristisch und erinnert durch die klare Form fast an einen Saugroboter für den Garten. Auffällig ist vor allem das LiDAR-Modul auf der Oberseite, das für die Navigation zuständig ist. Vorn befinden sich die Ladekontakte und ein Bumper, während an den Seiten die großen Reifen mit stärkerem Profil sitzen. Insgesamt wirkt der Mähroboter im ersten Eindruck hochwertig verarbeitet und funktional aufgebaut.

Front, Seite, Heck | Das befindet sich rund um das Gerät
Seitlich gibt es beim Dreame A1 Pro nicht allzu viel zu entdecken. Direkt ins Auge fallen aber die großen Antriebsräder mit ihrem deutlich gröberen Profil. Diese sollen im Vergleich zum Vorgänger etwas mehr Grip bieten, auch wenn die maximale Steigung weiterhin bei 45 % liegt. An der Front befinden sich lediglich die Ladekontakte, über die der Roboter in der Station geladen wird, sowie der Bumper, der bei Kontakt mit Hindernissen reagiert. Am Heck sitzt ein schmaler LED-Streifen, der optisch ein wenig an ein Rücklicht erinnert – ähnlich wie beim Vorgänger. Wirklich funktional ist er allerdings nicht, sondern eher ein kleines Designelement.

LiDAR-Sensor | Das Herzstück des Dreame A1 Pro
Etwas nach vorn versetzt sitzt der LiDAR-Scanner des Dreame A1 Pro, der das Herzstück der Navigation darstellt. Über diesen Sensor kartiert der Roboter den gesamten Garten und erstellt eine digitale Karte der Umgebung. Anders als bei vielen Saugrobotern arbeitet hier ein 3D-LiDAR-System, das nicht nur horizontal scannt, sondern auch nach oben erfasst. Dadurch können größere Bereiche des Gartens sowie Objekte wie Bäume oder Sträucher in der Karte erkannt werden. In der App lässt sich diese Kartierung später sogar in einer 3D-Ansicht nachvollziehen.

Oberseite | Hierüber wird der Dreame A1 Pro gesteuert
Schaut man auf die Oberseite des Dreame A1 Pro, fällt zuerst der große STOP-Knopf ins Auge. Mit diesem kann man den Roboter in einer Gefahrensituation sofort anhalten. Drückt man den Knopf, öffnet sich gleichzeitig eine kleine Klappe. Darunter versteckt sich ein Farbdisplay, über das sich einige Einstellungen direkt am Gerät vornehmen lassen. Gesteuert wird das Ganze über ein Drehrad sowie mehrere Tasten, mit denen man durch das Menü scrollen kann. Damit lässt sich der Mähroboter grundsätzlich auch ohne App bedienen, die meisten Einstellungen macht man im Alltag aber trotzdem bequem über das Smartphone.

Unterseite | Das Mähwerk des Dreame A1 Pro
Dreht man den Dreame A1 Pro einmal um, sieht man das Mähwerk in der Mitte des Geräts. Wie schon beim Vorgänger sitzt hier ein klassischer Mäh-Teller mit rotierenden Klingen. Im Unterschied zum größeren Modell besitzt der A1 Pro kein seitlich ausfahrbares Mähwerk. Stattdessen arbeitet hier ein schwimmend gelagertes Mähwerk, das sich leicht an den Untergrund anpassen kann. Die Mähhöhe lässt sich bequem über die App einstellen. Vorn befinden sich außerdem zwei kleine Vorderräder, die dafür sorgen, dass der Mähroboter im Garten gut wenden und manövrieren kann. Insgesamt wirkt die Unterseite funktional aufgebaut und ähnelt stark dem Vorgängermodell.

BEDIENUNG | So wird der Dreame A1 Pro manuell bedient
Unter der Abdeckung des Dreame A1 Pro befinden sich mehrere Tasten sowie ein Drehregler, über die sich der Mähroboter auch direkt am Gerät bedienen lässt. Über diese Bedienelemente können verschiedene Funktionen ausgelöst werden:
- Power | Diese Taste befindet sich links oben, hiermit wird der Mähroboter ein- und ausgeschaltet.
- Start | Startet einen Mähvorgang und befindet sich links oben.
- Back | Bringt einen im Menü einen Schritt zurück und ist links unten zu finden.
- Home | Rechts unten – schickt den Mähroboter zurück zur Ladestation.
- Drehregler | Mit dem Regler kann man durch das Menü scrollen und eine Auswahl bestätigen.
Über das integrierte Farbdisplay lassen sich so grundlegende Einstellungen direkt am Gerät vornehmen, auch wenn die meisten Funktionen im Alltag komfortabler über die App gesteuert werden.

DISPLAY | Diese Funktionen stehen zur Verfügung
Das Farbdisplay unter der Abdeckung des Dreame A1 Pro bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, sodass sich viele Funktionen auch direkt am Gerät steuern lassen. Über den Drehregler und die Tasten kann man durch die verschiedenen Menüs navigieren und Einstellungen vornehmen.
Mähmodus
- Mähen der gesamten Flächen
- Kantenschnitt entlang der Rasenkanten
Zeitplan
-
Programmieren eines automatischen Mähplans

Einstellungen
- Mäheffizienz auswählen (Standard oder Effizient)
- Mähhöhe einstellen (3–7 cm), Höhe der Hinderniserkennung (20, 14 oder 10 cm)
- Nicht-stören-Modus aktivieren oder deaktivieren
- Winter-/Sommerzeit einstellen
- Regenschutz (Wartezeit bis Fortsetzen: Aus oder 1–8 Stunden)
- Frostschutz aktivieren oder deaktivieren
- Anhebe-Alarm ein- oder ausschalten
- Alarm beim Verlassen der Karte aktivieren oder deaktivieren
- PIN ändern (neuer Sicherheits-PIN)
- Lautstärke einstellen (60–100)
- Sprache auswählen
- Werkseinstellungen zurücksetzen
Unter „Über“ findet man außerdem verschiedene Informationen zum Mähroboter.
AUFBAU | Nichts leichter als das!
Die Installation des Dreame A1 Pro ist schnell erledigt. Zuerst wird die Ladestation aufgebaut, die aus zwei Teilen besteht und einfach zusammengesteckt wird. Anschließend wird sie mit den beiliegenden Erdnägeln im Boden fixiert und mit Strom versorgt. Ein großer Vorteil des Systems ist, dass kein Begrenzungskabel und kein RTK-System benötigt werden. Da der Mähroboter mit LiDAR-Navigation arbeitet, muss die Station auch keinen freien Blick zum Himmel haben.
Wichtig ist lediglich, dass vor und neben der Station genügend Platz vorhanden ist, damit der Roboter problemlos ein- und ausfahren kann. Ist die Station aufgebaut, wird der Mähroboter in die Ladestation gestellt und zunächst aufgeladen. Danach kann man direkt mit der Kartierung des Gartens über die App beginnen. Insgesamt geht die Installation im Test schnell und unkompliziert vonstatten.

Ladestation | Egal, wo man sie aufstellt
Die mitgelieferte Ladestation des Dreame A1 Pro kann im Grunde relativ frei auf dem Rasen platziert werden. Da der Mähroboter ausschließlich mit LiDAR-Navigation arbeitet, benötigt die Station keinen freien Blick zum Himmel und auch keine RTK-Antenne. Die Station besteht aus einer großen Bodenplatte und dem Lademodul, das vor der Installation einfach zusammengesteckt wird. Anschließend wird sie auf dem Rasen positioniert und mit den beiliegenden Erdschrauben im Boden fixiert.

Anschließen | Das war es auch schon
Nachdem die Ladestation des Dreame A1 Pro aufgestellt ist, muss nur noch das Netzteil angeschlossen werden. Dafür wird das Kabel mit der Station verbunden und anschließend in eine Steckdose gesteckt. Die Verbindung ist dabei wetterfest, sodass die Stromversorgung problemlos draußen betrieben werden kann.
Danach stellt man den Mähroboter einfach auf die Ladestation, damit er sich auflädt. Damit ist der Aufbau bereits abgeschlossen und man kann direkt mit der Kartierung des Gartens über die App beginnen.
Zonenerstellung
| Zonen erstellen | Eine oder mehrere Zonen, inklusive Sperrzonen und Übergänge, werden durch das manuelle Abfahren der Rasengrenze mit dem Mähroboter erstellt. |
| Zonen bearbeiten | Jede erstellte Zone kann später in ihrer Form und Größe nachträglich angepasst werden. |
| Sperrzonen | In jeder Zone lassen sich No-Go-Bereiche festlegen, die der Mähroboter automatisch meidet. |
| Zonen hinzufügen | Es können mehrere Zonen erstellt werden, die später einzeln oder nacheinander gemäht werden können. |
| Pfad festlegen | Zwischen einzelnen Zonen lassen sich Verbindungspfade anlegen, damit der Roboter von einer Fläche zur nächsten fahren kann. |
| Zonen speichern | Karten und Zonen können gespeichert, wiederhergestellt oder zurückgesetzt werden. |
| Kartenansicht | In der Kartenansicht kann festgelegt werden, welche Informationen angezeigt werden sollen, z. B. Hindernisse, Zonengrenzen oder Mährichtung. |
Mäheinstellung
| Mäheffizienz | Es kann zwischen einem Standard-Modus (ca. 120 m²/h) und einem Effizient-Modus (ca. 200 m²/h) gewählt werden. |
| Mähhöhe | Die Mähhöhe ist zwischen 3 und 7 cm einstellbar. |
| Hindernisvermeidung | Kann ein- oder ausgeschaltet werden. |
| Höhe der Hindernisvermeidung | Es kann eingestellt werden, wie hoch erkannte Hindernisse sein dürfen. |
| Mährichtung anpassen | Die Mährichtung des Roboters lässt sich individuell einstellen. |
| Mährichtung automatisch ändern | Die Mährichtung kann bei jedem neuen Mähvorgang automatisch um 5° verändert werden. |
| Automatisches Randmähen | Nach jedem Mähvorgang fährt der Roboter den Randbereich automatisch ab. |
| Hindernisvermeidung an Kanten | Am Randbereich kann die Hinderniserkennung deaktiviert werden. |
| Tastensperre | Die Tasten am Roboter können gesperrt werden. |
| Individuelle Zonen | Jede Zone kann individuell angepasst werden, z. B. in Mährichtung oder Mähhöhe. |
Einstellungen & Protokolle
| Aktivitätenprotokoll | Hier lassen sich vergangene Mähvorgänge und Aktivitäten des Dreame A1 Pro einsehen. |
| Wartung | Zeigt an, wann Klingen gewechselt oder das Gerät gereinigt werden sollte. |
| Regenschutz | Kann aktiviert oder deaktiviert werden. Zusätzlich kann eingestellt werden, wie lange der Roboter nach Regen in der Station wartet, bevor er weiterarbeitet. |
| Frostschutz | Kann ein- oder ausgeschaltet werden, damit der Roboter bei niedrigen Temperaturen nicht arbeitet. |
| Nicht-Stören-Modus | In diesem Zeitraum arbeitet der Mähroboter nicht – praktisch für Nachtzeiten. |
| Laborfunktionen | Hier können neue Beta-Funktionen des Roboters erscheinen und getestet werden. |
| Anti-Diebstahl | Aktiviert einen Alarm beim Anheben des Roboters. Mit optionalem Modul kann auch ein Alarm beim Verlassen der Karte ausgelöst werden. |
| PIN-Code | Der Sicherheits-PIN zum Entsperren des Roboters kann hier geändert werden. |
| Weitere Einstellungen | Hier lassen sich Verbindungen prüfen, Benachrichtigungen verwalten, Sprache ändern oder Firmware-Updates durchführen. |
Verbindung | Kein Satellitensignal notwendig
Der Dreame A1 Pro wird über Bluetooth und WLAN mit dem Smartphone verbunden. Eine direkte Satellitenverbindung ist für den Betrieb nicht notwendig, da der Mähroboter seinen Garten mithilfe der LiDAR-Navigation selbst kartiert. Optional kann ein Link-Modul verwendet werden, über das eine Verbindung zum Mobilfunknetz möglich ist. Dadurch lässt sich der Roboter im Falle eines Diebstahls orten und verfolgen. Für den normalen Betrieb wird dieses Modul jedoch nicht benötigt.
GARTEN ERFASSEN | Wie leicht funktioniert die Kartenerstellung?
Damit der Dreame A1 Pro den Garten zuverlässig mähen kann, muss er sich zunächst orientieren und eine Karte der Fläche erstellen. Gerade bei verwinkelten Bereichen, engen Passagen oder unterschiedlichen Rasenflächen ist eine gute Kartierung entscheidend. In unserem Testgarten gibt es verschiedene Bereiche rund um das Haus, wodurch sich gut prüfen lässt, wie zuverlässig sich der Mähroboter orientiert. Der A1 Pro ist laut Hersteller für Flächen bis zu 2000 m² ausgelegt, was bei unserem deutlich kleineren Testgarten natürlich problemlos ausreicht. Der Roboter fährt die Fläche in einem Durchgang ab. Sollte der Akku einmal nicht ausreichen, kehrt er automatisch zur Ladestation zurück, lädt sich auf und setzt den Mähvorgang anschließend an der zuletzt gemähten Stelle fort.
Mähzonen erstellen | Ohne Draht und rein durch Laser
Nachdem der Dreame A1 Pro vollständig geladen ist, kann man direkt mit der Kartierung des Gartens beginnen. In der App startet man dafür die Zonenerstellung und steuert den Mähroboter anschließend per virtuellem Joystick entlang der Rasenkanten. In unserem Test hat das erstaunlich einfach funktioniert. Man fährt den Roboter einmal komplett um die Rasenfläche herum. Sobald man wieder am Ausgangspunkt angekommen ist, schlägt die App vor, die Zone zu schließen – und schon ist die erste Mähzone auf der Karte erstellt. Möchte man weitere Bereiche des Gartens anlegen, fährt man den Roboter einfach per Joystick zu einer anderen Rasenfläche und startet dort erneut die Zonenerstellung. Auch hier wird wieder einmal der komplette Rand abgefahren und anschließend die Zone gespeichert. In der Karte erscheint diese dann als zweite Mähzone, die sich später natürlich auch individuell benennen lässt.

Pfad erstellen | Übergänge zwischen den Zonen
Damit der Dreame A1 Pro zwischen mehreren Rasenflächen wechseln kann, muss man zunächst einen Pfad zwischen den Zonen anlegen. Das funktioniert ebenfalls über die App. Dafür wählt man im Menü die Funktion „Pfad erstellen“ aus und fährt den Mähroboter zunächst an den Rand der ersten Zone. Von dort aus navigiert man ihn wieder per Joystick entlang des gewünschten Übergangs bis zur nächsten Rasenfläche. Sobald der Roboter die zweite Zone erreicht hat, wird der Pfad gespeichert. Im Test hat das enorm gut funktioniert. Der Mähroboter ist später immer exakt diesem angelegten Pfad gefolgt, wenn er von einer Zone in die andere wechseln musste. Dabei fährt er sehr sauber und gerade entlang des Pfades und findet zuverlässig in den nächsten Bereich des Gartens.
Sperrzonen | Hier fährt der Dreame A1 Pro nicht hin
Um bestimmte Bereiche im Garten vom Mähen auszuschließen – etwa Beete, Sträucher oder Spielgeräte – lassen sich beim Dreame A1 Pro ganz einfach Sperrzonen in der App anlegen. Der Ablauf ist ähnlich wie bei der Zonenerstellung. In der App wählt man die entsprechende Funktion aus und fährt den Mähroboter anschließend per Joystick einmal um das gewünschte Hindernis herum. Sobald der Kreis geschlossen ist, wird dieser Bereich als Sperrzone gespeichert. Der Roboter meidet diesen Abschnitt künftig automatisch. In unserem Test hat das zuverlässig funktioniert – der A1 Pro hat die festgelegten Bereiche konsequent ausgelassen und ist sauber um die Hindernisse herumgefahren.

NAVIGATION | So findet sich der Dreame A1 Pro zurecht
Wie schon erwähnt, bildet der LiDAR-Sensor auf der Oberseite des Dreame A1 Pro das Herzstück der Navigation. Der Sensor sendet kontinuierlich Laserimpulse aus, die von der Umgebung reflektiert werden. Aus diesen Informationen berechnet der Mähroboter seine genaue Position im Garten. Im Test hat das wirklich gut funktioniert. Der A1 Pro weiß praktisch jederzeit, wo er sich befindet – selbst dann, wenn man ihn einmal anhebt und an einer anderen Stelle wieder absetzt. Dadurch kann der Roboter sehr strukturierte und gerade Mähbahnen fahren. Auch Hindernisse erkennt er zuverlässig und weicht ihnen aus. Insgesamt macht die Navigation im Alltag einen sehr sicheren Eindruck, was man auch daran merkt, wie sauber der Roboter seine Bahnen durch den Garten zieht.
Mähbild | Saubere und gerade Bahnen
Im Test ist mir beim Dreame A1 Pro vor allem aufgefallen, wie sauber und strukturiert er über den Rasen fährt. Durch die LiDAR-Navigation zieht der Mähroboter sehr gerade Bahnen, was im Garten direkt einen ordentlichen Eindruck hinterlässt. Auch das reine Mähen hat im Test gut ausgesehen. Das Mähergebnis konnte sich insgesamt sehen lassen und der Roboter wirkte dabei so, als wüsste er jederzeit ganz genau, wo er sich befindet.

Wendemanöver | Insgesamt recht rasenschonend
Bei den Wendemanövern hat der Dreame A1 Pro in unserem Test einen guten Eindruck hinterlassen. Während des Mähens dreht er am Ende seiner Bahnen sauber ein und setzt anschließend zur nächsten Bahn an. Dabei wirkt das Fahrverhalten insgesamt kontrolliert und ordentlich. Positiv ist mir vor allem aufgefallen, dass der Roboter keine größeren Schäden am Rasen hinterlassen hat. Zwar sieht man – wie bei vielen Mährobotern – gelegentlich leichte Spuren der Räder, aber dass er sich festfährt oder beim Wenden richtig Löcher in den Boden reißt, konnte ich im Test nicht beobachten. Insgesamt sind die Wendemanöver also recht rasenschonend gelungen.

Rasenkanten | Hier bleiben etwa 11 cm stehen
Beim Dreame A1 Pro sitzt das Mähwerk mittig unter dem Gerät, weshalb der Roboter an festen Rasenkanten konstruktionsbedingt nicht ganz bis an den Rand herankommt. Im Test hat sich gezeigt, dass an harten Kanten – etwa an Mauern oder festen Beeteinfassungen – etwa 11 cm stehen bleiben. Diese Bereiche müssen also weiterhin gelegentlich manuell nachgearbeitet werden. Positiv ist aber, dass der A1 Pro an ebenerdigen Übergängen von Rasen zu Gehwegplatten direkt entlangfahren kann. In solchen Bereichen fällt der Kantenschnitt deutlich sauberer aus.
DIEBSTAHLSCHUTZ | Wird er angehoben, wird es laut
Beim Dreame A1 Pro ist ein Diebstahlschutz mit Anhebe-Alarm integriert. Wird der Mähroboter angehoben, kann ein lauter Alarm ausgelöst werden, der sich nicht einfach ignorieren lässt. Deaktivieren lässt sich das Ganze nur über den richtigen PIN, den man zuvor festgelegt hat. Im Alltag sorgt das zumindest dafür, dass der Roboter nicht unbemerkt mitgenommen werden kann. Wer den Alarm nicht nutzen möchte, kann die Funktion natürlich auch in den Einstellungen deaktivieren.
HINDERNISSE | So gut funktioniert die Hinderniserkennung
Damit der Dreame A1 Pro Hindernisse im Garten erkennen kann, nutzt er seine Lasernavigation. In der App lässt sich einstellen, wie hoch die Hinderniserkennung sein soll. In unserem Test habe ich diese auf die kleinsten Hindernisse eingestellt. Bei festen physischen Hindernissen hat das wirklich gut funktioniert. Der Roboter hat freistehende Objekte im Garten zuverlässig erkannt und nicht berührt. Beim Igel-Test sah es zuerst ebenfalls gut aus, weil der A1 Pro den Igel in den ersten Anfahrten sauber vermieden hat. In einer späteren Anfahrt kam es dann allerdings doch zu einer Kollision. Damit ist die Hinderniserkennung zwar besser als beim A1, aber nicht so gut wie beim A2 mit Kamera. Deshalb würde ich empfehlen, den Mähroboter eher tagsüber fahren zu lassen und nicht in den frühen Morgen- oder Abendstunden.

Regensensor | Bei Regen geht es zurück zur Station
Der Dreame A1 Pro verfügt über einen Regenschutz, der sich in den Einstellungen anpassen lässt. Erkennt der Mähroboter Regen, kann er den Mähvorgang unterbrechen und zur Ladestation zurückkehren. Das ist sinnvoll, weil nasser Rasen beim Mähen schneller beschädigt werden kann und Mähroboter auf feuchtem Untergrund eher Probleme bekommen. Praktisch ist, dass sich in den Einstellungen auch festlegen lässt, wann der Roboter seine Arbeit nach einem Regenschauer wieder aufnehmen soll. Je nach Wunsch kann man also bestimmen, wie lange der A1 Pro nach Regen pausiert, bevor es weitergeht.
STEIGUNGEN | Offiziell wie der Vorgänger bis 45 %
Bei den Steigungen hat sich beim Dreame A1 Pro auf dem Papier nichts verändert. Trotz der neuen Reifen mit etwas gröberem Profil gibt der Hersteller den Mähroboter – wie schon beim Vorgänger – weiterhin mit bis zu 45 % an. Im Video selbst sieht man zwar keinen ausführlichen Steigungstest, trotzdem hatte ich den Eindruck, dass sich der A1 Pro im Garten insgesamt sicher bewegt. Gerade die neuen Reifen sollen etwas mehr Grip bringen, auch wenn sich an der offiziell angegebenen Steigfähigkeit nichts geändert hat. Wer also auf eine Verbesserung in diesem Punkt gehofft hat, bekommt beim A1 Pro eher mehr Traktion im Detail, aber keinen großen Sprung bei der maximalen Steigung.
WARTUNG | Die Pflege bleibt angenehm einfach
Auch bei der Wartung wirkt der Dreame A1 Pro angenehm unkompliziert. In der App lassen sich Wartungsinformationen und Protokolle einsehen, sodass man im Blick behält, wann sich ein Check oder eine Reinigung lohnt. Im Alltag ist das praktisch, weil man so nicht ständig daran denken muss. Insgesamt macht der A1 Pro auch in diesem Punkt einen pflegeleichten Eindruck, was gut zum einfachen Gesamtkonzept des Mähroboters passt.
FAZIT | Meine Meinung zum Dreame A1 Pro
Nachdem ich mit dem Dreame A1, dem A2 und jetzt auch mit dem A1 Pro gearbeitet habe, würde ich den A1 Pro ganz klar als verbesserte Version des A1 einordnen. Im Test hat man schon gemerkt, dass hier noch einmal nachgebessert wurde. Vor allem die LiDAR-Navigation hat mir ausgezeichnet gefallen, weil sich der Mähroboter im Garten extrem sicher bewegt und immer genau zu wissen scheint, wo er sich befindet. Gerade die sauberen, geraden Bahnen und das insgesamt ordentliche Mähergebnis hinterlassen einen wirklich guten Eindruck. Auch der Umgang mit festen Hindernissen hat im Test gut funktioniert. Bei kleinen Hindernissen zeigt sich aber weiter eine Schwäche. Gerade beim Igel-Test hat man gesehen, dass der A1 Pro zwar besser geworden ist als der A1, aber eben nicht an den A2 mit Kamera herankommt. Das sollte man berücksichtigen und den Mähroboter am besten eher tagsüber fahren lassen.
Preise aktualisiert 28.04.26
Im Endeffekt finde ich, dass der Dreame A1 Pro ein wirklich gelungener Mähroboter ist. Wer auf eine Kamera verzichten kann, bekommt hier eine sehr zuverlässige Navigation, eine einfache Installation ohne Begrenzungskabel und aus meiner Sicht ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis. Für mich ist der A1 Pro eine sinnvolle Weiterentwicklung des A1 und insgesamt ein Mähroboter, den man sich definitiv genauer anschauen kann.
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