KURZFAZIT | MOVA LiDAX Ultra 1200 im Test
Der MOVA LiDAX Ultra 1200 ist das stärkere Schwestermodell des MOVA LiDAX Ultra 1000 im Test und richtet sich an Gartenbesitzer mit Rasenflächen bis zu 1.200 m². Gegenüber dem 1000er bringt er einen deutlich größeren Akku mit 5,0 Ah statt 3,0 Ah mit, was sich in längerer Mähdauer und weniger Ladeunterbrechungen niederschlägt. Kabel, RTK-Antenne und aufwendiger Aufbau entfallen auch hier dank UltraView 2.0 LiDAR-Navigation. Wer einen unkomplizierten Einstieg in die kabellose Mährobotik für mittlere bis größere Gärten sucht und dabei nicht auf das verschiebbare Mähwerk für besseren Kantenschnitt verzichten möchte, bekommt mit dem LiDAX Ultra 1200 ein sehr ausgereiftes Gesamtpaket.

Preise aktualisiert 12.07.26
SCHNELL-CHECK | Das Wichtigste auf einen Blick
Wer den LiDAX Ultra 1000 kennt, wird sich beim 1200er sofort zurechtfinden. Die Kerntechnik ist identisch: LiDAR-Navigation, KI-Kamera, verschiebbares Mähwerk, Mehrzonenbetrieb über die MOVAhome-App. Der entscheidende Unterschied liegt unter der Haube: Der stärkere 5,0-Ah-Akku ermöglicht längere Mähsessions ohne Pause und macht das Modell deutlich attraktiver für Rasenflächen jenseits der 800-m²-Marke. Die Schwächen der Serie, also das gelegentliche Durchdrehen der Heckräder beim Wenden sowie der Kantenschnitt an geschwungenen Begrenzungen, sind beim 1200er baugleich und damit identisch.
- Ideal für: Gärten zwischen 800 und 1.200 m² mit mehreren Zonen, engen Durchgängen und Steigungen, bei denen kein Begrenzungsdraht verlegt werden soll.
- Weniger ideal für: Sehr trockene, unebene Rasenflächen mit vielen engen Wendestellen, auf denen Allradantrieb klar im Vorteil wäre.
- Highlights im Test: Größerer Akku als beim 1000er, bewährte LiDAR-Navigation, verschiebbares Mähwerk, vollständige Mehrzonenfähigkeit, geringerer Preis als Einführungs-UVP.
- Beachte: Die manuelle Kartierung per Fernsteuerung liefert verlässlichere Ergebnisse als die automatische Kartierung, besonders bei unregelmäßigen Gartenkonturen.
- Tipp: Alle kabellosen Mähroboter im direkten Vergleich findest du in unserem Mähroboter Finder.
VOR- & NACHTEILE | MOVA LiDAX Ultra 1200
Der MOVA LiDAX Ultra 1200 überzeugt mit einem technisch starken Fundament. Die folgende Übersicht zeigt konkret, wo das Gerät im Vergleich zur Konkurrenz und zum kleineren Schwestermodell abschneidet.
- Kein Begrenzungskabel nötig
- Großer 5,0-Ah-Akku
- Sehr gerade und enge Mähbahnen
- Engstellen ab 60 cm kein Problem
- Verschiebbares Mähwerk für besseren Kantenschnitt
- Mehrzonenbetrieb mit Pfadfunktion
- Durchdrehende Heckräder beim Wenden
- Rasenkanten nicht vollständig gemäht
- Automatische Kartierung ungenau
- Kein Allradantrieb
LANGZEITERFAHRUNG & PROBLEME | MOVA LiDAX Ultra 1200 in der Praxis
Die LiDAX-Ultra-Serie ist erst seit Januar 2026 auf dem deutschen Markt. In unserer SmarthomeAssistent Community gibt es bisher noch keine spezifischen Threads zum LiDAX Ultra 1200. Die Erfahrungswerte aus unserem Test des baugleichen LiDAX Ultra 1000 und Nutzerberichte aus anderen Quellen deuten darauf hin, dass die Serie insgesamt zuverlässig funktioniert. Wir aktualisieren diesen Abschnitt regelmäßig, sobald Langzeiterfahrungen aus der Community vorliegen.
Tipps für den Einstieg mit dem MOVA LiDAX Ultra 1200
- Beginne die erste Kartierung manuell per Fernsteuerung in der App, nicht automatisch. Die automatische Kartierung hält in unregelmäßig geformten Gärten zu viel Abstand zu den Rasengrenzen.
- Lege Sperrzonen für Bäume, Beete und Gartenleuchten gezielt an, bevor der erste Mähvorgang startet. Klare Grenzen geben dem Roboter zusätzliche Sicherheit neben der eingebauten Hinderniserkennung.
- Plane den Kantenschnitt bewusst ein: Das UltraTrim-System fährt das Mähwerk seitlich aus und kommt an geraden Kanten sehr nah heran. An geschwungenen Begrenzungen bleibt noch etwas Nacharbeit.
- Nutze die Nistvermeidungsfunktion auf Verbindungspfaden zwischen Zonen, wenn der Roboter auch in den Abend- oder Nachtstunden läuft.
TEST | Was kann der MOVA LiDAX Ultra 1200?
Der LiDAX Ultra 1200 ist das mittlere Modell der LiDAX-Ultra-Serie von MOVA und deckt Rasenflächen bis zu 1.200 m² ab. Er basiert auf derselben technischen Plattform wie der kleinere LiDAX Ultra 1000, bringt aber einen größeren Akku mit und eignet sich dadurch für Gärten, bei denen der 1000er an seine Grenzen stoßen würde. Der wesentliche Unterschied zum Vorgänger in unserer Testserie liegt darin: Beim 1200er verbaut MOVA einen 5,0-Ah-Akku statt der 3,0 Ah des kleineren Modells, was direkte Auswirkungen auf Laufzeit und Mähsessions hat. Die Fotos in diesem Bericht zeigen das Basismodell. Die Variante ist optisch identisch.
TESTERGEBNISSE | So gut hat der MOVA LiDAX Ultra 1200 abgeschnitten!
| Test | Ergebnis |
|---|---|
| Note Mähen: 3,2 (Befriedigend) | |
| Schnittbild | 4 von 5 |
| Schnitt Rasenkante | 3 von 5 |
| Schnitt Mauerkante | 0 von 5 |
| Rasenfreundlichkeit | 2 von 4 |
| Note Navigation: ausstehend | |
| Steigung | 4 von 5 |
| Orientierung | 3 von 3 |
| Navigation | 13,5 von 16 |
| Navigation Dauer | Test ausstehend |
| Hinderniserkennung | 29 von 44 |
| Note Technik: ausstehend | |
| Installationskomfort | 5 von 5 |
| Navigationsart | 4 von 4 |
| App-Funktion | 4 von 4 |
| Qualität | 4 von 4 |
| Akkuverbrauch | Test ausstehend |
| Wichtige Funktionen | 5 von 5 |
| Features | 2 von 6 |
| Besonderheiten | 0 von 3 |
Testergebnisse ohne Gewähr
LIEFERUMFANG | Was ist im Paket enthalten?
Der Lieferumfang des MOVA LiDAX Ultra 1200 entspricht dem des kleineren 1000er-Modells. Mitgeliefert werden neben dem Roboter eine Ladestation mit Kabel und Netzteil. Für die Bodenbefestigung liegen Erdschrauben und ein Inbusschlüssel bei. Zur Wartung sind Ersatzmesser, Ersatzschrauben und eine Reinigungsbürste für den Navigationssensor an der Unterseite der Station enthalten. Ein Akku ist im Gerät verbaut, ein separater Ersatzakku gehört nicht zum Lieferumfang.

Preise aktualisiert 12.07.26
DESIGN & QUALITÄT | Gleiche Form, mehr Kraft
Der MOVA LiDAX Ultra 1200 sieht dem LiDAX Ultra 1000 in jeder Hinsicht zum Verwechseln ähnlich. Beide Modelle teilen dasselbe Gehäuse, dieselbe Farbgebung und denselben Aufbau. MOVA hat auch beim 1200er auf das bewährte Design der Dreame-A-Serie gesetzt, was eine solide Verarbeitungsqualität und ein vertrautes Bedienkonzept mitbringt.
Oberseite
Auf der Oberseite befindet sich eine Klappe, die ein Farbdisplay mit Drehregler freigibt. Darüber lassen sich Mähvorgänge starten, Zeitpläne einsehen und zahlreiche Einstellungen direkt am Gerät vornehmen. Ein Regensensor und eine Stopptaste sind ebenfalls auf der Oberseite verbaut. Der große LiDAR-Navigationssensor thront prominent oben auf dem Gehäuse und ermöglicht die 360°-Rundumsicht.
Front, Seite und Heck
An der Front sitzt die UltraView 2.0 KI-Kamera, die für die Hinderniserkennung zuständig ist. Die Heckräder sind großformatig und mit kräftigen Spikes ausgestattet, was dem Gerät auf Steigungen bis zu 45 % sicheren Halt gibt. Auf Allradantrieb verzichtet auch der 1200er. Beim Wenden auf der Stelle kann das, genauso wie beim 1000er, auf trockenem oder unebenem Boden zu durchdrehenden Rädern führen. Zwei gelenkte Vorderräder und Kipp- sowie Feststeck-Sensoren runden das Sicherheitskonzept ab.
Unterseite
Das Mähwerk an der Unterseite arbeitet mit drei freischwingenden Messern und einer Schnittbreite von 20 cm. Die Höhe lässt sich elektronisch zwischen 3 und 10 cm einstellen. Das UltraTrim 1.0 System fährt das Mähwerk beim Kantenschnitt seitlich aus. Damit kommt der 1200er deutlich näher an die Rasenkante heran als Modelle mit fest mittig positioniertem Mähwerk.
AUFBAU | Einrichtung ohne Kabel und Antenne
Auch beim LiDAX Ultra 1200 gehört der Aufbau zum Unkompliziertesten, was kabellose Mähroboter zu bieten haben. Da weder Begrenzungsdraht noch RTK-Station nötig sind, muss die Ladestation lediglich in der Nähe einer Steckdose aufgestellt und mit den mitgelieferten Erdschrauben im Boden verankert werden. Danach verbindet sich der Roboter per Bluetooth und WLAN mit der MOVAhome-App. Ein optionales 4G-Modul ist als Zubehör erhältlich, aber nicht im Lieferumfang enthalten.
MÄHVORGANG | Starker Akku, bekannte Stärken und Schwächen
Der MOVA LiDAX Ultra 1200 basiert auf identischer Antriebstechnik wie der LiDAX Ultra 1000. Das bedeutet: sehr gerade, enge Mähbahnen für ein gleichmäßiges Schnittbild, aber auch dieselbe Schwäche beim Wenden. Genaue Messwerte für Mähzeit und Akkuverbrauch pro Quadratmeter liegen für den LiDAX Ultra 1200 noch nicht vor. Wir ergänzen diesen Abschnitt nach eigenem Test. Der größere Akku mit 5,0 Ah gegenüber den 3,0 Ah des 1000er-Modells lässt deutlich mehr zusammenhängende Mähzeit ohne Ladepause erwarten.
Zonen (Kartierung)
Die Kartierungslogik des LiDAX Ultra 1200 ist identisch mit dem 1000er. Die automatische Kartierung per KI hält in Gärten mit unregelmäßigen Formen erfahrungsgemäß zu viel Abstand zu den Rasengrenzen. Wir empfehlen daher die manuelle Kartierung per virtueller Fernsteuerung in der App, bei der der Roboter einmal dicht an den Kanten entlanggeführt wird. Verbindungspfade zwischen Zonen werden dabei ebenfalls per Fernsteuerung eingetragen.

MOVA LiDAX Ultra 1200 | Kartierung
Sperrzonen
Sperrzonen werden beim LiDAX Ultra 1200 über die App eingerichtet, indem der Roboter per virtueller Fernsteuerung um den zu sperrenden Bereich herumgeführt wird. Im Test des baugleichen 1000er-Modells hat diese Funktion zuverlässig funktioniert. Der Roboter hielt einmal angelegte Sperrzonen konsequent ein, ob für Baumstämme, Beete oder sonstige Gartenbereiche.
Wer in der Praxis mit Bäumen, Beeten oder anderen Hindernissen zu tun hat, kann Sperrzonen als sinnvolle Ergänzung zur eingebauten Hinderniserkennung nutzen. Die Erfahrungen aus unserem Test des LiDAX Ultra 1000 zeigen, dass die Funktion auch bei mehreren gleichzeitig aktiven Sperrzonen stabil arbeitet.
NAVIGATION | Klare Stärken und eine bekannte Schwäche
Die Navigationstechnik des LiDAX Ultra 1200 ist baugleich mit dem kleineren Serienmodell. Alle Testergebnisse zur Navigation stammen aus unserem Test des MOVA LiDAX Ultra 1000 und sind aufgrund der identischen Hardwarebasis übertragbar, mit Ausnahme der akkuabhängigen Messwerte.
Mähbild
Das Mähbild der LiDAX-Ultra-Serie überzeugt dank der U-förmigen Wegplanung: Der Roboter fährt sehr gerade und enge Bahnen, wodurch jede Stelle des Rasens zuverlässig überfahren wird. Das Ergebnis ist ein gepflegtes, gleichmäßiges Schnittbild. Da Mähzeit und Akkuverbrauch pro Quadratmeter von der Akkukapazität abhängen und der 1200er einen größeren Akku besitzt, sind die konkreten Messwerte aus dem 1000er-Test hier nicht gültig. Aus unserem Test des baugleichen LiDAX Ultra 1000 wissen wir, dass das Schnittbild selbst gepflegt und gleichmäßig ausfällt.
Wendemanöver
Das Wendemanöver ist die bekannte Schwachstelle der LiDAX-Ultra-Modelle ohne Allradantrieb. Der Roboter dreht auf der Stelle mit seinen großen Heckrädern und schiebt die Front herum. Auf trockenem, unebenem Rasen können dabei kleinere Abriebstellen oder unschöne Flecken entstehen. Das ist beim 1200er baugleich mit dem 1000er und muss beim Kauf einkalkuliert werden.
Steigung
Laut Hersteller bewältigt der MOVA LiDAX Ultra 1200 Steigungen bis zu 45 %. Diese Angabe gilt für die gesamte LiDAX-Ultra-Serie ohne Allradantrieb. Aus unserem Test des baugleichen LiDAX Ultra 1000 wissen wir, dass das Gerät eine Steigung von gut 45 % schafft, wenn auch mit sichtbarer Anstrengung an steilen Kanten.
Rasenkanten
Das UltraTrim 1.0 System fährt das Mähwerk beim Kantenschnitt seitlich aus. An geraden Kanten und ebenen Übergängen zwischen Rasen und Weg kommt der Roboter damit sehr nah ans Gras heran. An geschwungenen Mauern und Begrenzungen zeigt sich dieselbe Einschränkung wie beim 1000er: Es bleibt ein sichtbarer Reststreifen, der manuell nachgetrimmt werden muss.
Engstellen
Der LiDAX Ultra 1200 navigiert, baugleich mit dem 1000er, durch Engstellen ab 60 cm Breite. Aus unserem Test des Schwestermodells wissen wir, dass das Gerät solche Passagen zuverlässig meistert. Gelegentlich braucht es einen kurzen Orientierungsmoment, aber im weiteren Verlauf des Mähvorgangs wurde keine unserer getesteten Engstellen zum Problem.
Auch etwas breitere Engstellen von etwa einem Meter, beispielsweise durch eine Bank oder andere Gartenmöbel, stellen für das Gerät kein Hindernis dar. Die LiDAR-Navigation erkennt die Durchfahrtbreite und passt das Manöver entsprechend an.
Zonenwechsel
Der Mehrzonenbetrieb funktioniert beim LiDAX Ultra 1200 identisch wie beim 1000er. Verbindungspfade zwischen Zonen werden in der App manuell per Fernsteuerung eingetragen. Anschließend wechselt der Roboter selbstständig zwischen den Rasenflächen und findet nach getanem Mähen wieder eigenständig zurück zur Ladestation.
HINDERNISSE | Gut, aber nicht fehlerlos
Die Hinderniserkennung des LiDAX Ultra 1200 basiert auf demselben System wie beim 1000er: 360°-3D-LiDAR kombiniert mit der UltraView 2.0 KI-Frontkamera. Aus unserem Hindernis-Test des baugleichen LiDAX Ultra 1000 ergibt sich folgendes Bild: Eingerollter Gartenschlauch, Igel-Attrappe und Fußball wurden zuverlässig erkannt und gemieden. Das Holzpferd wurde umrundet, ein ausgelegter langer Schlauch sowie eine Gartenschaufel wurden überfahren. Kinderschuhe wurden nicht überfahren, aber berührt und verschoben.
Außerdem wurden Baumstämme und Solarleuchten in jedem Durchlauf sicher umfahren. Zuvor angelegte Sperrzonen wurden konsequent eingehalten. Flache oder weiche Objekte auf dem Rasen sollten daher vor dem Mähvorgang entfernt werden. Wer kleine Kinder oder Haustiere hat, sollte den Roboter zudem nicht unbeaufsichtigt laufen lassen, solange sich diese im Garten aufhalten.
Für den Tierschutz bietet der LiDAX Ultra 1200 eine eigens ausgewiesene Igelschutzfunktion, die laut Hersteller aktiv ist. Diese ist in der Feature-Liste des 1200er explizit aufgeführt, beim 1000er fehlt diese Nennung. Wir haben diese Funktion nicht im eigenen Test verifizieren können. Wer in einem Garten mit bekanntem Igelbestand wohnt, sollte die Funktion in der App prüfen und aktivieren.

Preise aktualisiert 12.07.26
TECHNISCHE DATEN & ZUBEHÖR | MOVA LiDAX Ultra 1200
Allgemein
Bei der Arbeit
Umgebung
Positionsbestimmung
LiDARNavigationsart
Geordnete NavigationHinderniserkennung
LaserKamera
Stromversorgung
Konnektivität
BluetoothWi-Fi
Bedienung
Schnellwahlscheibe / LCDFeatures
Elektrisch höhenverstellbares MähwerkRasenkanten nahes Mähen
Regensensor
Hebesensor
Diebstahlschutz
Igelschutz
Zeitpläne
App
Ja+ Mapping
+ Zonen
Sprachsteuerung
Amazon AlexaGoogle Assistant
Herstellerangaben ohne Gewähr
APP | MOVAhome | Steuerung und Übersicht
Der MOVA LiDAX Ultra 1200 wird über dieselbe MOVAhome-App gesteuert wie die übrigen LiDAX-Ultra-Modelle. Sie steht für iOS und Android kostenlos zur Verfügung und deckt alle relevanten Funktionen ab: Kartierung, Zonenmanagement, Zeitpläne, Mäheinstellungen und Hinderniskonfiguration. Die 3D-Kartenansicht visualisiert, wie der Roboter den Garten wahrnimmt. Smarthome-Systeme wie Alexa und Google Home sind laut Hersteller kompatibel, wurden in diesem Testkontext nicht gesondert geprüft.
Die App-Funktionen im Überblick:
| Funktion | Beschreibung |
| Kartierung | Automatisch per KI oder manuell per Fernsteuerung |
| Mehrzonenbetrieb | Mehrere Zonen plus Verbindungspfade einrichten |
| Sperrzonenfunktion | Bereiche manuell als gesperrt markieren, z. B. Beete und Bäume |
| Zeitplanung | Automatischer Start nach Wochentag, Uhrzeit und Einstellungen |
| Mähgeschwindigkeit | Standard oder schnell, angepasst an die Flächengröße |
| Mähhöhe | Elektronisch einstellbar zwischen 3 und 10 cm |
| Mährichtung | Frei einstellbar, auch als Kreuzmuster oder Schachbrettmuster |
| Hindernis-Empfindlichkeit | Einstellbar: Mindesthöhe erkannter Objekte konfigurierbar |
| Zonenindividuelle Einstellungen | Alle Mähparameter je Zone separat konfigurierbar |
| Regenschutz | Aktivierbar oder deaktivierbar mit eigenen Einstellungen |
| Nistvermeidung auf Pfaden | Schutzfunktion für Kleintiere auf Verbindungswegen |
| Anti-Diebstahl-Alarm | Alarm beim Anheben des Roboters |
| Kreativmuster | Formen in den Rasen stanzen, die der Roboter als Sperrzone auslässt |
| Kartenverwaltung | Zwei unabhängige Karten verwaltbar, Karte jederzeit bearbeitbar |
UPDATES | App & Firmware | Wie aktuell ist das System?
Stand des Checks: 25.06.2026 – Den aktuellen Versionsverlauf der MOVAhome-App haben wir direkt im Apple App Store (iOS) und bei Uptodown (Android) ausgelesen. Der LiDAX Ultra 1200 nutzt dieselbe MOVAhome-App wie die übrigen Modelle der LiDAX-Ultra-Serie. Die folgenden Updates gelten daher auch für den LiDAX Ultra 1000 und andere Serienmodelle. Firmware-Changelogs veröffentlicht MOVA nicht öffentlich. Es handelt sich jeweils um einen Auszug der aktuellen Versionen.
- MOVAhome (iOS) – Versionsverlauf
-
Quelle: Apple App Store (id6499421624)
1.5.5 – ca. 19.06.2026: Bekannte Fehler behoben, Nutzererfahrung verbessert
1.5.4 – 20.03.2026: Bekannte Fehler behoben, Nutzererfahrung verbessert
1.5.3 – 17.03.2026: Bekannte Fehler behoben, Nutzererfahrung verbessert
1.5.2 – 02.03.2026: Bekannte Fehler behoben, Nutzererfahrung verbessert
1.5.1 – 11.02.2026: Bekannte Fehler behoben, Nutzererfahrung verbessert
1.5.0 – 23.01.2026: Bekannte Fehler behoben, Nutzererfahrung verbessert
1.4.9 – 20.01.2026: Bekannte Fehler behoben, Nutzererfahrung verbessert
1.4.8 – 16.01.2026: Bekannte Fehler behoben, Nutzererfahrung verbessert
1.4.7 – 23.12.2025: Bekannte Fehler behoben, Nutzererfahrung verbessert
1.4.6 – 12.12.2025: Bekannte Fehler behoben, Nutzererfahrung verbessertMOVA veröffentlicht für die iOS-App keinen detaillierten Changelog. Alle Versionshinweise lauten pauschal „Fixed some known issues and improved user experience“.
- MOVAhome (Android) – Versionsverlauf
-
Quelle: Uptodown (movahome.de.uptodown.com/android/versions)
1.3.0.3 – 05.06.2026
1.2.10.12 – 05.06.2026
1.2.9.50 – 05.05.2026
1.2.8.12 – 16.05.2026
1.2.7.10 – 01.04.2026
1.2.6.9 – 26.03.2026
1.2.6.5 – 24.03.2026
1.2.5.9 – 28.03.2026
1.2.4.21 – 21.03.2026
1.2.4.18 – 08.03.2026
1.2.3.15 – 07.02.2026
1.2.3.14 – 13.02.2026
1.2.1.10 – 06.01.2026
1.2.1.3 – 17.01.2026MOVA veröffentlicht für die Android-App keinen detaillierten Changelog. Alle Updates enthalten generische Versionshinweise ohne Einzelbeschreibungen.
- MOVA LiDAX Ultra 1200 – Firmware
-
Firmware-Updates werden über die MOVAhome-App eingespielt, wenn das Gerät mit dem WLAN verbunden ist. MOVA veröffentlicht keine Versionshistorie für die Gerätesoftware. Über die App lässt sich ein OTA-Update mit einem Klick auslösen.
PREIS | Was kostet der MOVA LiDAX Ultra 1200?
Der MOVA LiDAX Ultra 1200 ist seit dem 27. Januar 2026 auf dem deutschen Markt erhältlich. Der Einführungspreis lag bei 1.099 €. Laut Preisvergleich ist das Gerät aktuell bereits ab rund 834 € erhältlich (Stand: 24.06.2026). Das entspricht dem bisher niedrigsten erfassten Preis und liegt damit deutlich unter dem Einführungspreis. Gegenüber dem kleineren LiDAX Ultra 1000 zahlt man momentan nur einen geringen Aufpreis für den größeren Akku und 200 m² mehr Flächenleistung. Wer also mit einem Garten zwischen 1.000 und 1.200 m² plant, sollte diesen Preisunterschied im Blick behalten. Hinweis: Der Preis kann sich geändert haben. Kauft am besten immer in einem seriösen Onlineshop.

Preise aktualisiert 12.07.26
FAZIT | Unser Urteil zum MOVA LiDAX Ultra 1200
Der MOVA LiDAX Ultra 1200 ist der konsequent weitergedachte LiDAX Ultra 1000 für größere Rasenflächen. Die identische Technologiebasis bedeutet: dieselbe LiDAR-Navigation ohne Kabel und Antenne, derselbe unkomplizierte Aufbau, dasselbe verschiebbare Mähwerk für besseren Kantenschnitt und dieselbe umfangreiche MOVAhome-App. Der entscheidende Vorteil liegt beim 5,0-Ah-Akku, der mehr zusammenhängende Mähzeit ermöglicht und das Modell dadurch klar für Gärten zwischen 1.000 und 1.200 m² qualifiziert.
Wer sich zwischen dem 1000er und dem 1200er entscheidet, sollte die derzeit geringe Preisdifferenz berücksichtigen: Aktuell ist der Aufpreis für den größeren Akku und die zusätzliche Flächenleistung überschaubar. Für Gärten deutlich unter 1.000 m² lohnt sich der 1200er aber kaum, weil der Akkuvorteil dann nicht voll zum Tragen kommt. Die Schwächen der Serie, also gelegentlich durchdrehende Heckräder und Restkanten an geschwungenen Begrenzungen, gelten auch für den 1200er unverändert. Wer mehr Fläche braucht, findet im MOVA LiDAX Ultra 1600 das nächste Modell der Serie mit integriertem 4G-Modul. In unserem Mähroboter Finder lassen sich alle Modelle mit ihren Messwerten direkt vergleichen.
FAQ | Häufige Fragen zum MOVA LiDAX Ultra 1200
- Was ist der Unterschied zwischen dem MOVA LiDAX Ultra 1000 und dem LiDAX Ultra 1200?
-
Der wesentliche Unterschied liegt beim Akku: Der LiDAX Ultra 1200 besitzt einen 5,0-Ah-Akku statt der 3,0 Ah des 1000er-Modells. Damit schafft er laut Hersteller eine Mähdauer von 90 statt 80 Minuten pro Ladung und ist für Rasenflächen bis 1.200 m² statt 1.000 m² ausgelegt. Antrieb, Navigation, Mähwerk, App und Design sind identisch.
- Lohnt sich der Aufpreis für den MOVA LiDAX Ultra 1200 gegenüber dem 1000er?
-
Aktuell ist die Preisdifferenz zwischen den beiden Modellen gering. Wer einen Garten zwischen 1.000 und 1.200 m² hat oder möchte, dass der Roboter seltener laden muss, bekommt mit dem 1200er den größeren Akku zu einem vergleichsweise kleinen Aufpreis. Für Gärten deutlich unter 1.000 m² bringt der teurere Akku keinen nennenswerten Vorteil.
- Wie navigiert der MOVA LiDAX Ultra 1200 ohne Begrenzungskabel?
-
Der LiDAX Ultra 1200 nutzt die UltraView 2.0 Technologie: eine Kombination aus 360°-3D-LiDAR und KI-Kamera. Weder ein Begrenzungskabel noch eine RTK-Antenne sind erforderlich. Den Garten kartiert der Roboter entweder automatisch oder per manueller Fernsteuerung über die MOVAhome-App. Wir empfehlen die manuelle Kartierung, besonders bei unregelmäßig geformten Gärten.
- Schafft der MOVA LiDAX Ultra 1200 steile Hänge?
-
Laut Hersteller bewältigt der LiDAX Ultra 1200 Steigungen bis zu 45 %. Da die Antriebstechnik identisch mit dem LiDAX Ultra 1000 ist, gelten die Erfahrungen aus unserem Test des Schwestermodells: Steigungen bis 45 % werden gemeistert, allerdings mit sichtbarer Anstrengung an sehr steilen Kanten. Auf trockenem, unebenem Untergrund können die Heckräder beim Wenden durchdrehen.
- Wie gut erkennt der MOVA LiDAX Ultra 1200 Hindernisse?
-
Die Hinderniserkennung basiert auf demselben System wie beim LiDAX Ultra 1000. Größere Objekte wie Gartengeräte, Gartenmöbel und Tierfiguren werden zuverlässig erkannt und umfahren. Flach liegende oder weiche Objekte wie ausgelegte Schläuche kann der Roboter überfahren. Vor dem Mähvorgang sollten solche Gegenstände entfernt werden. Zudem ist beim 1200er laut Hersteller eine Igelschutzfunktion aktiv.
- Wie groß ist der Akku des MOVA LiDAX Ultra 1200?
-
Der MOVA LiDAX Ultra 1200 hat einen 5,0-Ah-Akku. Das ist ein deutlicher Unterschied zum kleineren LiDAX Ultra 1000 mit 3,0 Ah. Die Ladezeit beträgt laut Hersteller rund 65 Minuten, die Mähdauer pro Ladung liegt bei 90 Minuten. Wird der Akku während des Mähens leer, kehrt der Roboter automatisch zur Station zurück, lädt auf und setzt exakt an der unterbrochenen Stelle fort.
- Wie viel kostet der MOVA LiDAX Ultra 1200?
-
Der Einführungspreis des LiDAX Ultra 1200 lag bei 1.099 €. Aktuell ist das Gerät bereits ab rund 834 € erhältlich (Stand: 24.06.2026). Das entspricht dem bisher niedrigsten erfassten Preis. Der Preis kann sich geändert haben.
- Eignet sich der MOVA LiDAX Ultra 1200 für mehrere Gartenbereiche?
-
Ja. Der LiDAX Ultra 1200 unterstützt mehrere Mähzonen, die in der MOVAhome-App angelegt und individuell konfiguriert werden. Zonen werden über Verbindungspfade miteinander verknüpft. Der Roboter wechselt selbstständig zwischen Zonen und kehrt nach getanem Mähen zur Ladestation zurück. Außerdem lassen sich bis zu zwei vollständige Karten verwalten.
- Hat der MOVA LiDAX Ultra 1200 ein 4G-Modul eingebaut?
-
Nein. Beim LiDAX Ultra 1200 ist kein 4G-Modul im Lieferumfang enthalten. Das integrierte 4G-Modul ist erst beim größeren LiDAX Ultra 1600 standardmäßig dabei. Für den 1200er ist ein 4G-Modul als optionales Zubehör erhältlich (Link-Modul). Ohne das Modul läuft der Roboter über WLAN und Bluetooth.
- Was sind die Unterschiede zwischen dem MOVA LiDAX Ultra 1200 und dem LiDAX Ultra 1600?
-
Der LiDAX Ultra 1600 deckt mit bis zu 1.600 m² eine größere Rasenfläche ab und besitzt ein integriertes 4G-Modul für eine netzwerkunabhängige Verbindung. Beim 1200er ist das 4G-Modul nur als Zubehör erhältlich. Beide Modelle teilen die UltraView 2.0 Navigation, das UltraTrim 1.0 Mähwerk und die MOVAhome-App.
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