Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR | TEST | stark auf Steigungen

KURZFAZIT | Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR im Test

Mit der RockMow-Serie steigt Roborock erstmals in den Mährobotermarkt ein. Der RockMow Z120 AWD LiDAR ist das einzige Modell der Z-Serie mit LiDAR-Navigation und richtet sich an größere, anspruchsvollere Gärten bis 2000 m². In unserem Test überzeugte er mit geraden Mähbahnen, einem rasenschonenden Wendesystem und einer soliden Hinderniserkennung. Allerdings hat er auch Schwächen: Engstellen bereiten ihm Probleme, und der Rasenkantenschnitt lässt zu wünschen übrig. Wer einen gut ausgestatteten Mähroboter für mittlere bis größere Rasenflächen sucht und auf präzise Laserkartierung setzt, liegt mit dem Z120 grundsätzlich richtig. Wer hingegen sehr enge Gartenbereiche oder einen tadellosen Kantenschnitt braucht, sollte die Schwächen einkalkulieren.

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Preise aktualisiert 20.06.26

SCHNELL-CHECK | Das Wichtigste auf einen Blick

  • Ideal für: Gärten mit Steigungen und mehreren Zonen bis 2000 m², Nutzer mit Erfahrung in der manuellen Kartierung.
  • Weniger ideal für: sehr verwinkelte Gärten mit engen Durchgängen unter 80 cm sowie Nutzer, die einen vollständigen Rasenkantenschnitt ohne Zusatzmodul erwarten.
  • Highlights im Test: Rasenschonendes Wendemanöver auf der Stelle dank aktivem Lenksystem, zuverlässige Pfaderkennung zwischen zwei Mähzonen, Steigungen bis zu 45 % problemlos bewältigt.
  • Beachte: Automatische Kartierung war zum Testzeitpunkt noch nicht verfügbar und soll per OTA-Update nachgeliefert werden. Das Kantenschnittmodul ist nicht im Lieferumfang enthalten und kostet extra.
  • Tipp: Weitere kabellose Mähroboter ohne Begrenzungskabel findest du in unserem Mähroboter Finder.

VOR- & NACHTEILE | Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR

Der Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR zeigt ein gemischtes Bild: Die Hardware ist auf hohem Niveau, die Software hingegen steckt noch in den Kinderschuhen.

Vorteile
  • Kein Begrenzungskabel nötig
  • Allradantrieb mit aktivem Lenksystem
  • Steigfähigkeit bis 80 %
  • Mehrere Mähzonen möglich
  • Rasenschonende Nullpunkt-Wendung
  • Regensensor und 4G-Diebstahlschutz integriert
Nachteile
  • Kantenschnittmodul nicht im Lieferumfang
  • Engstellen unter ca. 80 cm problematisch
  • Navigation in engen Bereichen noch unausgereift
  • Automatische Kartierung fehlt (Stand: Testdatum)

LANGZEITERFAHRUNG & PROBLEME | Roborock RockMow Z120 in der Praxis

Da der Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR erst seit Frühjahr 2026 auf dem Markt ist, liegen in unserer SmarthomeAssistent Community noch keine langjährigen Erfahrungsberichte vor. In unserem eigenen Test konnten wir das Gerät über mehrere Mähvorgänge hinweg beobachten und dabei wiederkehrende Verhaltensweisen erkennen. Wir werden diesen Abschnitt aktualisieren, sobald sich die Community zu dem Gerät geäußert hat.

Tipps aus unserem Test für den Einstieg

  • Kartierung manuell: Fahre den Roboter per virtueller Fernbedienung möglichst nah an die Rasengrenzen, um später genauere Mähbahnen zu erhalten.
  • Engstellen vermeiden oder großzügig einplanen: Durchgänge sollten mindestens 80 cm breit sein, damit der Z120 zuverlässig durchfährt.
  • Sperrzonen nutzen: Bäume, Beete und andere Hindernisse, die der Roboter großräumig meiden soll, lassen sich einfach per App als Sperrzone einrichten.
  • Nur bei Tageslicht betreiben: Da der Z120 eine kamerabasierte Hinderniserkennung nutzt, empfehlen wir den Betrieb ausschließlich bei ausreichendem Licht.

TEST | Roborocks erstes Flaggschiff für den Rasen auf dem Prüfstand

Roborock ist bisher vor allem für seine Saugroboter bekannt. Mit der neuen RockMow-Linie betritt der Hersteller seit 2026 erstmals den Mährobotermarkt. Die Z-Serie bildet dabei das Topmodell-Segment, und der RockMow Z120 AWD LiDAR ist das Flaggschiff dieser Linie. Er ist für Flächen bis zu 2000 m² ausgelegt und kombiniert 3D-LiDAR-Navigation mit Allradantrieb und einem aktiven Lenksystem. Damit soll er selbst auf anspruchsvollen Flächen mit Steigungen und engen Passagen zuverlässig arbeiten.

Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR im Test!

Wer eher ein kleineres Budget hat, findet in den günstigeren Modellen der Z-Serie oder im RockNeo Q110 Alternativen ohne LiDAR. Wie die Testnote zustande gekommen ist, lässt sich transparent in der nachfolgenden Bewertungstabelle nachvollziehen.

TESTERGEBNISSE | So gut hat der Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR abgeschnitten!

Test    Performance 1,7 (Gut) Ergebnis
Note Mähen: 2,3 (Gut)
Schnittbild 4 von 5
Schnitt Rasenkante 1 von 5
Schnitt Mauerkante 0 von 5
Rasenfreundlichkeit 3,75 von 4
Note Navigation: 1,9 (Gut)
Steigung 5 von 5
Orientierung 2 von 3
Navigation 9,5 von 16
Navigation Dauer 80 von 80
Hinderniserkennung 34 von 44
Note Eigenschaften: 1,0 (Sehr Gut)
Installationskomfort 5 von 5
Navigationsart 4 von 4
App-Funktion 4 von 4
Qualität 4 von 4
Akkuverbrauch 50 von 50
Wichtige Funktionen 5 von 5
Features 2 von 6
Besonderheiten 1 von 3
Weitere Infos
  • Besonderheiten: 1 Bonuspunkt für Modulschacht

Testergebnisse ohne Gewähr

LIEFERUMFANG | Was ist im Paket enthalten?

Der Lieferumfang des Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR entspricht dem, was man von einem Mähroboter dieser Preisklasse erwartet. Im Paket enthalten sind der Roboter selbst sowie eine große Ladestation, ein langes Netzkabel inklusive Netzteil, Erdschauben zur Stationsbefestigung, Ersatzmesser und Ersatzmesserhalter, ein Mikrofasertuch sowie eine Anleitung. Das optionale PreciEdge-Kantenschnittmodul ist nicht im Lieferumfang enthalten und muss separat erworben werden.

Der Lierferumfang des Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR.

DESIGN & QUALITÄT | Verarbeitung und Aufbau

Der RockMow Z120 AWD LiDAR trägt die für Roborock typische Farbgebung aus Grau und Schwarz mit roten und gelben Akzenten ins Freie. Das Erscheinungsbild ist gewöhnungsbedürftig, wirkt aber solide und technisch. Die Verarbeitungsqualität entspricht dem hohen Niveau, das man von Roborock-Saugrobotern kennt.

Das Design des Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR | Lieferumfang.

Front und Oberseite

An der Front des Roboters sitzt ein großer Stoßdämpfer, der vor Zusammenstößen schützt. Darüber befindet sich das Stereo-Kamerasystem für die Hinderniserkennung, kombiniert mit einer kleinen LED. Es sieht aus wie zwei kleine Augen und ein Grinse-Gesicht. Auf der Oberseite sind ein Regensensor und ein Display mit Steuerelementen zum Starten, Stoppen und Zurückschicken zur Station verbaut.

Das Design des Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR | Front und Oberseite

Das Display ist leicht ins Gehäuse versenkt, was in der Praxis dazu führen kann, dass sich bei Regen Wasser ansammelt. Außerdem ist eine separate Stopptaste vorhanden. Am Heck befindet sich der LiDAR-Sensor, der dem Gerät seinen Namen verleiht und für die Lasernavigation zuständig ist.

Unterseite und Räder

An der Rückseite sind zwei große, federnde Heckräder verbaut. Sie sind nicht mit Spikes, sondern mit kleinen Stegen bestückt, was den Rasen schonen soll. An der Front sitzen ebenfalls zwei angetriebene Räder, denn der Z120 verfügt über Allradantrieb. Das Besondere daran: Die Vorderräder können aktiv und unabhängig voneinander lenken. Dadurch hält der Roboter seine Spur auch auf Steigungen sehr gut und kann auf engem Raum navigieren. Die Federung der Hinterradschwingen erlaubt dem Gerät zudem, unebenere Stellen im Garten zu überfahren.

Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR | Unterseite und Räder

Das Mähwerk sitzt mittig auf der Unterseite. Es hat eine Schnittbreite von 24 cm und ist mit sechs freischwingenden Messern bestückt, die von einer silbernen Schutzabdeckung verdeckt werden. Die Schnitthöhe lässt sich elektronisch per App zwischen 2 und 7 cm stufenlos einstellen. Das Mähdeck ist schwebend gelagert und passt sich damit an unterschiedliche Untergründe an.

Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR | Unterseite

AUFBAU | Einfache Installation dank Lasernavigation

Die Installation des Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR ist erfreulich unkompliziert. Da das Gerät per LiDAR navigiert, sind weder ein Begrenzungskabel noch ein RTK-Modul unter freiem Himmel nötig. Die Ladestation kann einfach an einem beliebigen Ort im Garten aufgestellt werden.

Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR | Aufbau

Ladestation

Die Ladestation wird mit den mitgelieferten Erdschrauben im Boden verankert. Danach wird das mitgelieferte lange Kabel mit der Station und dem Netzteil verbunden und eingesteckt. Danach werden das lange Kabel, die Station und das Netzteil miteinander verbunden und eingesteckt. Der Roboter wird auf die Station gestellt, und die App führt durch den Rest der Einrichtung. In unserem Test verlief die App-Verbindung reibungslos. Allerdings haben uns andere Nutzer berichtet, dass die Verbindung nicht immer problemlos funktioniert. Für Hilfe steht die SmarthomeAssistent Community zur Verfügung.

Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR | Aufbau Ladestation

KARTIERUNG | Manuelles Einmessen der Rasenflächen

Zum Testzeitpunkt stand die automatische Kartierung noch nicht zur Verfügung. Roborock will diese Funktion per OTA-Update nachreichen. Im Test wurde der Garten deshalb manuell eingemessen.

RockMow Z120 AWD LiDAR | Kartierung

Dafür wurde der Roboter per virtueller Fernbedienung an den Rasengrenzen entlanggeführt. Zone 1 hinter dem Haus und Zone 2 vor dem Haus wurden nacheinander kartiert. Die manuelle Steuerung war etwas aufwendiger als eine automatische Einmessung, funktionierte im Test aber zuverlässig.

Zonen durch Pfad verbinden

Nach der Kartierung der beiden Rasenflächen wurde ein Verbindungspfad zwischen Zone 1 und Zone 2 angelegt. Dafür wurde der Z120 per App durch den Verbindungsbereich gesteuert. Dieser Pfad ist nötig, damit der Roboter später selbstständig zwischen den Zonen wechseln und zur Ladestation zurückfinden kann.

RockMow Z120 AWD LiDAR | Zonen durch Pfad verbinden

Im Test funktionierte das zuverlässig. Der Roboter fuhr eigenständig von einer Zone in die andere und kehrte nach dem Mähen über den angelegten Pfad zur Station zurück.

Sperrzonen

Auch Sperrzonen lassen sich in der App einrichten. In unserem Test wurde eine Sperrzone um eine große Tanne angelegt, damit der Roboter diesen Bereich später meidet. Das funktionierte unkompliziert und ist vor allem für Beete, Bäume oder andere Bereiche sinnvoll, die der Mähroboter großräumig umfahren soll.

RockMow Z120 AWD LiDAR | Sperrzone

Roborock-App | Steuerung und Übersicht

Der RockMow Z120 AWD LiDAR wird über die Roborock-App gesteuert, die für iOS und Android kostenlos verfügbar ist. Die App ermöglicht das Starten, Stoppen und Zurückschicken des Roboters zur Station. Außerdem lassen sich einzelne Zonen oder der gesamte Rasen mähen sowie ein Randschnitt aktivieren. Wer bereits Roborock-Saugroboter nutzt, kennt die App und findet sich schnell zurecht. Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, findet in den aktuellen Informationen zu den Roborock-Mährobotern auf SmarthomeAssistent weitere Details.

Kartenübersicht

Nach der Kartierung zeigt die App die erstellte Karte des Gartens. Die Karte kann vergrößert oder verkleinert werden. Alle relevanten Steuerelemente sind direkt auf der Startseite zugänglich.

Funktion Beschreibung
Start / Stopp / Zurück zur Station Direktsteuerung über die App-Startseite
Aufgabenverteilung Einzelne Zone, gesamter Rasen oder nur Kantenschnitt auswählbar
Virtuelle Fernbedienung Manuelles Steuern des Roboters per App
Kartierung Manuelles Einmessen der Rasengrenzen per Fernbedienung
Sperrzonen Definierbare Bereiche, die der Roboter meidet
Passagen / Pfade Verbindungswege zwischen verschiedenen Mähzonen
Zonen zusammenführen / teilen Nachträgliches Bearbeiten der Kartenbereiche möglich

Mäheinstellungen

In den Mäheinstellungen lassen sich viele Parameter individuell anpassen.

Einstellung Beschreibung
Leistung pro Zone Mähgeschwindigkeit je Zone individuell einstellbar
Schnitthöhe 2 bis 7 cm, zonenweise unterschiedlich konfigurierbar
Bahnrichtung Manuell einstellbar oder automatisch vom Gerät gewählt
Kantenschnitt Ein- und ausschaltbar, erfordert optionales Kantenschnittmodul

RockMow Z120 AWD LiDAR | Mäheinstellungen

Grundeinstellungen

Einstellung Beschreibung
Zeitpläne Tages- und uhrzeitgenaue Planung der Mähvorgänge
Regenschutz Roboter fährt bei Regen automatisch zur Station
Diebstahlschutz Ortung per 4G-Modul, Alarmfunktion aus der Ferne aktivierbar
Wildtierschutz Einschränkung der Betriebszeiten zum Schutz von Kleintieren
Hindernisempfindlichkeit Einstellbar: je feiner, desto mehr Hindernisse werden erkannt
Stimme Roborock-typische Sprachausgabe umschaltbar

RockMow Z120 AWD LiDAR | Einstellungen

MÄHVORGANG | Geradlinig, aber mit Schwächen in engen Bereichen

Im Mähvorgang starteten wir den Roboter mit den Standardeinstellungen per App. Er verließ die Station und fuhr zunächst ein längliches, quadratisches Teilstück der Zone 1 ab. Dabei fiel sofort auf, wie eng und gerade die Mähbahnen verlaufen und wie deutlich sie sich überlappen. Das sorgt für ein sehr ordentliches Schnittbild, das sogar leichte Streifen im Rasen hinterlässt.

RockMow Z120 AWD LiDAR | MÄHVORGANG

NAVIGATION | Stärken auf der Geraden, Schwächen in Engstellen

Die Lasernavigation des RockMow Z120 AWD LiDAR sorgt in offenen Bereichen für eine sehr geradlinige Fahrweise. Die Wendemanöver auf der Stelle erfolgen durch das aktive Lenksystem, ohne dass der Roboter dabei Spuren im Rasen hinterlässt. Dennoch gibt es Bereiche, in denen die Navigation noch nachgebessert werden muss.

RockMow Z120 AWD LiDAR | NAVIGATION

Wendemanöver & Mähbild

Das aktive Lenksystem erlaubt dem RockMow Z120 AWD LiDAR eine Nullpunkt-Wendung auf der Stelle. Das ist erheblich schneller als eine Mehrpunkt-Wendung und schont den Rasen dabei deutlich mehr. In unserem Test hinterließ das Gerät keine Rasenspuren beim Wenden, was ein klarer Vorteil gegenüber vielen Konkurrenzmodellen ist.

RockMow Z120 AWD LiDAR | Wendemanöver

Das Mähbild ist streifig und weist deutlich sichtbare Bahnen auf. Ob man das als ästhetisch ansprechend empfindet, ist Geschmackssache. Den Schnitt selbst bewerteten wir als ordentlich und gleichmäßig. Die Überlappung der Bahnen ist so groß, dass kaum ein Grashalm unbehandelt bleibt.

Steigung

In unserem Testgarten gab es Bereiche mit einer Steigung von rund 20 % sowie Stellen mit knapp 45 % und mehr. Beide Herausforderungen meisterte der Z120 problemlos. Laut Hersteller sind Steigungen bis zu 80 % möglich. Das können wir aufgrund der Gegebenheiten in unserem Testgarten nicht vollständig nachvollziehen, aber alle vorhandenen Steigungen wurden sicher absolviert.

RockMow Z120 AWD LiDAR | Steigungen

Engstellen

Engstellen sind die klare Schwäche des Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR. In unserem Test scheiterte er an einem Durchgang von knapp 60 cm. Bei dem anfänglichen Versuch gelang die Passage noch, in allen späteren Mähvorgängen wurde diese Stelle jedoch konsequent gemieden. Selbst ein Durchgang von etwa einem Meter bereitete dem Roboter Schwierigkeiten. Zudem fuhr er in engen Bereichen mehrfach hin und her, ohne klare Richtungsentscheidung, was auf eine noch nicht ausgereifte Navigation in diesen Situationen hindeutet. Hier muss Roborock per Software-Update nachbessern.

RockMow Z120 AWD LiDAR | Engstellen

Akkuleistung und Gesamtdauer

Für die gemähte Fläche von knapp 200 m² benötigte der Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR im Test rund 109 Minuten am Stück. Dabei verbrauchte er etwa 62 % Akkukapazität. Umgerechnet entspricht das ungefähr 0,54 Minuten pro Quadratmeter und einem Akkuverbrauch von rund 0,31 % pro Quadratmeter. Damit arbeitete der Z120 in diesem Testdurchlauf ausdauernd genug, um die beiden angelegten Zonen ohne Ladepause zu mähen.

Roborock RockMow Z120 | Akkuverbrauch

HINDERNISSE | Gute Ergebnisse mit einer klaren Ausnahme

Für den Hindernistest schickten wir den Roboter in Zone 2, wo wir verschiedene Gegenstände auf dem Rasen platzierten. Die Hinderniserkennung basiert auf einem Stereo-Kamerasystem an der Front des Roboters. Die Empfindlichkeit der Erkennung lässt sich in der App einstellen, wobei wir für unseren Test die höchste Einstellungsstufe nutzten. Folgende Gegenstände lagen im Testbereich: eine Gartenschaufel, ein Gartensprenger mit daran befestigtem Schlauch, ein Holzpferd, eine Igel-Attrappe, ein zusammengerollter Schlauch und Kinderschuhe. Das Ergebnis war größtenteils positiv, mit einer klaren Ausnahme.

Die Gartenschaufel wurde mit voller Geschwindigkeit überfahren, obwohl die feinste Hindernisempfindlichkeit eingestellt war. Auch den geraden Gartenschlauch am Gartensprenger überquerte der Roboter ohne Erkennung. Alle anderen Gegenstände, darunter das Holzpferd, die Igel-Attrappe, der zusammengerollte Schlauch und die Kinderschuhe, erkannte der Z120 zuverlässig und umfuhr sie ohne Berührung. Bäume im Testgarten wurden ebenfalls in allen Durchläufen gemieden. Die am Treppenaufgang platzierten Solarleuchten am Rand einer kleinen Klippe ließ der Roboter stehen und hielt ausreichend Abstand, sodass keine Leuchte umgestoßen wurde.

RockMow Z120 AWD LiDAR | Hindernisse

Die Hinderniserkennung für flache, niedrige Gegenstände ist bis jetzt nicht vollständig zuverlässig. Wer Gartengeräte auf der Fläche vergisst, muss damit rechnen, dass der Roboter darüberfährt. Insgesamt hat der Mähroboter aber die meisten Hindernisse, wie auch den Baum in Zone 2 oder die Solarleuchten am Treppenaufgang, zuverlässig umfahren.

RockMow Z120 AWD LiDAR | Hindernisse Baum und Solarleuchten

RASENKANTENSCHNITT | Auch mit Modul noch verbesserungswürdig

Ohne das optionale PreciEdge-Kantenschnittmodul fährt der RockMow Z120 AWD LiDAR mit deutlichem Abstand an Rasenkanten entlang. An geschwungenen Mauern und Hindernissen betrug dieser Abstand in unserem Test stellenweise bis zu einem halben Meter. Das bedeutet: Ohne Modul bleibt sehr viel Rasenkante stehen.

RockMow Z120 AWD LiDAR | Rasenkantenschnitt

Roborock bietet das PreciEdge-Modul optional und kostenpflichtig an. Für den Test wurde es uns vom Hersteller mitgeschickt. Das Modul wird am Mähroboter selbst eingebaut: Ein Teil des Mähwerks sowie ein Seitenteil werden entfernt, das Modul eingeschraubt und per Steckverbindung elektronisch angeschlossen. Der Einbau gelingt in wenigen Minuten. Leider verbessert das Modul den Kantenschnitt nur bedingt. Auch mit Modul ließ der Roboter in unserem Test an vielen Stellen zu viel Abstand zu Mauern und Bordsteinkanten. Laut Herstellerangabe soll das Modul bis auf 3 cm an die Rasenkante heranmähen, in der Praxis blieb dieser Wert jedoch häufig nicht erreicht. Wer auf einen sauberen Kantenschnitt angewiesen ist, sollte die Schwäche dieses Geräts einplanen.

TECHNISCHE DATEN & ZUBEHÖR | Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR

Allgemein

Maße (L/B/H)66,1 x 47,5 x 33,2 cm
Gewicht21,7 kg
Maße Station (B/T/H)--

Bei der Arbeit

Schnittbreite24 cm
Schnitthöhe (min-max)20 mm - 70 mm
Kantenschnitt3 cm
Max. Steigung80 %
Lautstärke62 dB

Umgebung

Fläche2000 qm
Zonen--
Max. Steigung80 %

Positionsbestimmung

GPS / Satellit
LiDAR

Navigationsart

Geordnete Navigation

Hinderniserkennung

Bumper
Laser
Kamera

Stromversorgung

Akkukapazität6 Ah
Ladedauer110 min
Mähdauer110 min

Konnektivität

Bluetooth
Wi-Fi
4G

Bedienung

Key Pad / LED

Features

Elektrisch höhenverstellbares Mähwerk
Rasenkanten nahes Mähen
Regensensor
Selbstregulierendes Mähwerk
Hebesensor
Diebstahlschutz
Igelschutz
Zeitpläne

App

Ja
+ Mapping
+ Zonen

Herstellerangaben ohne Gewähr

UPDATES | App & Firmware | Wie aktuell ist das System?

Stand des Checks: 18.06.2026 – Den aktuellen Versionsverlauf der Roborock-App haben wir direkt bei Uptodown (Android) sowie im Apple App Store (iOS) ausgelesen. Firmware-Versionshinweise für Mähroboter veröffentlicht Roborock im offiziellen Hilfecenter. Die nachfolgenden Changelogs zeigen einen Auszug der aktuellen Versionen.

Roborock App (iOS) – Versionsverlauf
Aktuelle Version: 4.52.06 (Datum nicht öffentlich ausgewiesen im App Store). Ein detaillierter Changelog je Version wird von Roborock für iOS nicht veröffentlicht. Roborock gibt lediglich an, Fehler zu beheben und die Stabilität zu verbessern.
Roborock App (Android) – Versionsverlauf
4.64.06 – 22.05.2026
4.64.04 – 17.05.2026
4.63.04 – 08.05.2026
4.62.06 – 22.04.2026
4.60.06 – 27.03.2026
4.59.08 – 11.03.2026
4.59.06 – 09.03.2026

Kein öffentlicher Changelog je Version von Roborock verfügbar.

Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR – Firmware
Firmware Z1 LiDAR: 02.18.16 (Stand: April 2026, Plugin-Version 566)

Änderungen laut offiziellem Roborock-Hilfecenter (Update 09.04.2026):
– Sich überschneidende Bereiche werden unterstützt: Bereiche erstellen, zusammenführen, Karten-Speicher-Fehler behoben
– Mährichtung und Mäheffizienz für den gesamten Rasen oder einzelne Bereiche anpassbar
– Zonen mit niedriger Erkennung werden unterstützt

Firmware-Updates werden über die Roborock-App eingespielt, wenn das Gerät mit dem Netzwerk verbunden ist.

PREIS | Was kostet der Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR?

Der Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR liegt laut Preisvergleich aktuell bei ca. 2.500 € (Stand: 18.06.2026). Damit bewegt er sich im oberen Premiumbereich der kabellosen Mähroboter. Dieser Preis entspricht gleichzeitig dem bisher niedrigsten erfassten Preis für dieses Modell. Zum Vergleich: Der günstigere RockMow Z115 AWD ist innerhalb der Z-Serie die naheliegende Alternative ohne LiDAR. Er ist für bis zu 1.500 m² ausgelegt und liegt preislich unter dem Z120 AWD LiDAR. Das optionale PreciEdge-Kantenschnittmodul kommt noch hinzu, sofern man es erwerben möchte. Für den Preis bekommt man Allradantrieb, aktives Lenksystem, 4G-Diebstahlschutz und eine ausgereifte Hardware, die auf den ersten Blick überzeugt. Hinweis: Der Preis kann sich geändert haben.

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Preise aktualisiert 20.06.26

FAZIT | Unser Urteil zum Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR

Der Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR zeigt im Test viel Potenzial, wirkt aber noch nicht in allen Bereichen ausgereift. Positiv fallen vor allem die geraden Mähbahnen, das gleichmäßige Schnittbild und das rasenschonende Wenden auf der Stelle auf. Auch Steigungen meisterte der Mähroboter im Test sicher, und die Navigation zwischen mehreren Zonen funktionierte zuverlässig. Schwächen zeigte der Z120 AWD LiDAR vor allem in engen Bereichen. Dort fuhr er teils unentschlossen hin und her oder mied Durchgänge, die im ersten Versuch noch funktioniert hatten. Eine Enge von knapp 60 cm gelang zunächst noch, wurde in späteren Mähvorgängen aber nicht mehr zuverlässig durchfahren. Auch der Rasenkantenschnitt bleibt ein Kritikpunkt. Ohne optionales und kostenpflichtiges PreciEdge-Modul bleibt viel Gras stehen, und selbst mit Modul hielt der Roboter im Test häufig noch zu viel Abstand zu Mauern, Kanten und Hindernissen.

Insgesamt ist der RockMow Z120 AWD LiDAR ein stark ausgestatteter Mähroboter mit guter Hardware, Allradantrieb, aktivem Lenksystem, LiDAR-Navigation und vielen App-Funktionen. Der hohe Preis, die Schwächen bei Engstellen und der nur bedingt überzeugende Kantenschnitt sollten aber vor dem Kauf berücksichtigt werden. Wer einen kabellosen Mähroboter für größere, offene Flächen mit Steigungen sucht, bekommt ein leistungsfähiges Gerät. Wer ein größeres Modell der Z-Serie ohne LiDAR sucht, sollte den RockMow Z130 AWD als Alternative prüfen. Eine Übersicht aller von uns getesteten Mähroboter gibt es in unserem Mähroboter Finder.

FAQ | Häufige Fragen zum Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR

Was kann der Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR und für welche Gärten eignet er sich?
Der Z120 ist für Rasenflächen bis zu 2000 m² ausgelegt und navigiert ohne Begrenzungskabel per LiDAR und Kamera. Er eignet sich besonders für Gärten mit Steigungen bis zu 80 % und mehreren Mähzonen. Verwinkelte Bereiche mit engen Durchgängen unter 80 cm bereiten dem Gerät hingegen Probleme.
Wie navigiert der Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR – braucht er ein Begrenzungskabel?
Nein, der Z120 benötigt kein Begrenzungskabel. Die Navigation erfolgt über 360°-3D-LiDAR und VSLAM, die Hinderniserkennung über eine Vision-LiDAR-Fusion aus Kamera und LiDAR. Die Rasengrenzen werden in der App manuell kartiert; eine automatische Kartierung war zum Testzeitpunkt noch nicht verfügbar und soll per OTA-Update nachgereicht werden.
Wie gut erkennt der Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR Hindernisse?
Die Hinderniserkennung funktioniert in unserem Test für die meisten Alltagsgegenstände zuverlässig: Spielzeug, Igel-Attrappen, ein aufgerollter Schlauch und ein Holzpferd wurden erkannt und umfahren. Flache, niedrige Gegenstände wie eine Gartenschaufel wurden hingegen überfahren.
Wie erstellt man die Karte für den Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR?
Die Kartierung erfolgt manuell per virtueller Fernbedienung in der Roborock-App. Man steuert den Roboter an die Rasengrenzen und fährt diese entlang. Anschließend lassen sich Sperrzonen und Pfade zwischen Zonen einrichten. Die automatische Kartierung war zum Testzeitpunkt noch nicht verfügbar.
Schafft der Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR auch steile Hänge?
Laut Hersteller bewältigt der Z120 Steigungen bis zu 80 %. In unserem Test haben wir Steigungen von bis zu rund 45 % erfolgreich gemäht. Dabei rutschte der Roboter an keiner Stelle und wendete selbst an steilen Abschnitten sicher.
Was kostet der Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR und gibt es verschiedene Varianten?
Der Z120 AWD LiDAR ist das Flaggschiff der RockMow Z-Serie und kostet laut Preisvergleich aktuell rund 2.499 € (Stand: 08.06.2026). Daneben gibt es günstigere Modelle ohne LiDAR in der Z-Serie sowie die S- und RockNeo-Serien als Einstiegsalternativen.
Wie lange hält der Akku des Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR?
In unserem Test mähte der Z120 knapp 200 m² in etwa 109 Minuten am Stück und verbrauchte dabei rund 62 % Akkukapazität. Laut Hersteller beträgt die maximale Mähzeit pro Akkuladung bis zu 110 Minuten.
Ist der Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR für mehrere Zonen geeignet?
Ja, der Z120 unterstützt mehrere Mähzonen, die per App kartiert werden. Zwischen den Zonen lassen sich Pfade einrichten, sodass der Roboter selbstständig wechselt. In unserem Test funktionierte die Pfadnavigation zuverlässig.
Wie sieht das Mähbild des Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR aus?
Das Mähbild ist streifig mit deutlich sichtbaren, gleichmäßigen Bahnen. Ob das optisch gefällt, ist Geschmackssache. Den Rasenschnitt selbst bewerteten wir als ordentlich und gleichmäßig. Die überlappenden Bahnen sorgen dafür, dass kaum ein Bereich ausgelassen wird.
Was sind die Unterschiede zwischen dem Roborock RockMow Z120 AWD LiDAR und dem RockMow Z130 AWD?
Der Z120 AWD LiDAR ist auf Flächen bis 2000 m² ausgelegt und navigiert zusätzlich per 3D-LiDAR, was in schattigen oder dicht bewachsenen Gärten präzisere Kartierung erlaubt. Der RockMow Z130 AWD deckt bis zu 3000 m² ab, verzichtet jedoch auf den LiDAR-Sensor und ist günstiger.

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Über den Autor

Dennis Jakobi

Ich bin Dennis, wohne aktuell in Darmstadt, bin Musiker und arbeite als Redakteur bei SmarthomeAssistent. Dort beschäftige ich mich mit News und Tests zum Thema Smarthome. Mir ist wichtig, Technik nicht nur vorzustellen, sondern verständlich einzuordnen und praxisnah zu bewerten. Besonders interessiert mich, welche Lösungen wirklich überzeugen und wo Marketingversprechen kritisch hinterfragt werden sollten. Mein Ziel ist es, klare und strukturierte Inhalte zu schaffen, die Orientierung bieten.

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