Überarbeitetes Bike und KI: Peloton startet Produktoffensive

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Um aus der Krise der letzten Jahre zu entkommen, will Peloton schon bald mit neuen Produkten und einer eigenen KI den Umsatz ankurbeln.

Neues Bike und KI: Peloton startet Produktoffensive

Erst kürzlich hatten wir berichtet, dass Peloton überraschend gute Zahlen für das letzte Quartal präsentieren konnte, doch für nachhaltigen Erfolg nach dem Pandemieboom und der darauffolgenden Flaute braucht es Innovationen. Das hat auch der amerikanische Sporthersteller erkannt und plant deshalb schon im Oktober eine neue Produktoffensive, wie Bloomberg von Insidern erfahren haben will.

Im Mittelpunkt steht dabei eine Künstliche Intelligenz, die in der App und der Software auf den Geräten integriert werden soll. Die „Peloton Intelligence“ soll das Nutzungserlebnis verbessern, vor allem durch individuelle Trainingspläne. Dazu soll die KI auch die Fitnessdaten von Drittanbietern wie Smartwatches nutzen, um Empfehlungen zu geben. Mit diesen individuellen Vorteilen will Peloton die Kunden dazu bewegen, in höhere Abomodelle oder neuere Hardware zu investieren.

Peloton zieht die Preise an

Auch die Geräte wird Peloton überarbeiten, so wird laut Bloomberg an einem aktualisierten Fahrrad, Laufband und Zubehör gearbeitet. Das Einsteigerbike soll dabei einen neuen Bildschirm erhalten, der sich wie beim Bike+ drehen lässt. So lassen sich die Inhalte flexibler anschauen, was für manche Workouts wie Yoga relevant ist. Außerdem soll auch das Laufband Tread+ überarbeitet werden, und ein neues Rudergerät namens Row+ eingeführt werden. Dabei ist allerdings unklar, ob es sich nur um eine Umbenennung oder ein neues Produkt handelt.

All diese Maßnahmen münden wohl auch in höheren Preisen, um die Marge zu steigern. Denn Peloton muss weiter Kosten sparen und mehr Umsatz machen. Neben dem angekündigten Stellenabbau gibt es weitere Einsparmaßnahmen. Das Unternehmen will die Selbstmontage seiner Produkte „fördern“, heißt im Umkehrschluss: Der sonst inkludierte Aufbau der Bikes wird nun kostenpflichtig für die Kunden. Außerdem will Peloton den Zweitmarkt für gebrauchte Bikes auf weitere Produktkategorien ausweiten und nun noch mehr eigenes Zubehör wie Smartphone-Halterungen, Sattel oder Ventilatoren anbieten.

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