Amazon Alexa – Multi-Capability Skills veröffentlicht

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Amazon hat vorgestern News zu den neuen Multi-Capability Skills bekannt gegeben. Diese ermöglichen nun Smart Home Skills und benutzerdefinierte Skills (Custom Skills) zu einem einzigen Skill zu kombinieren. Für einen Skill Entwickler bringt es sicherlich mehr Übersicht, wenn er nur einen Skill zu pflegen hat. Aber welchen Vorteil bringt das für Endanwender?

 

Multi-Capability Skills – Skills miteinander kombinieren 

Smart Home Skills bieten die Möglichkeit, bestimmte Geräte mit fest definierten Befehlen zu steuern. Das sind Befehle wie “An/Aus”, “Hoch/Runter”, “Lauter/Leiser”. Diese Befehle gibt Amazon fest in der eigenen Schnittstelle vor und die Entwickler können wählen, welche Befehle für das eigene Produkt geeignet sind. Sollten weitere oder andere Befehle benötigt werden, dann war bisher ein Spagat nötig. Viele Hersteller haben hier entweder zwei unterschiedliche Skills erstellt, manche mit der Beschränkung in den Smart Home Skills einfach gelebt und andere nur einen Custom Skill auf den Markt gebracht.

Wie bekannt sein dürfte, haben Smart Home Skills gegenüber einem Custom Skill den charmanten Vorteil, dass sie nicht mit einem Namen aufgerufen werden müssen. Der Endanwender definiert üblicherweise den Namen des zu steuernden Gerätes und sagt dann Befehle wie “Alexa, Staubsauger einschalten.”.

Saugroboter sind hier glaube ich ein ganz gutes Beispiel! Betrachten wir als Beispiel einmal den Skill “Ecovacs Deebot”. Dieser wurde als Custom Skill realisiert und ermöglicht das Starten des Roboters (“Alexa, öffne DEEBOT und fordere ihn auf mit dem Staubsaugen zu beginnen.“) und man kann den Saugroboter in ein spezielles Zimmer zum reinigen schicken. Allerdings alles mit dem Zusatz “sage/öffne Deebot“.

Mit den Multi-Capability Skills könnte Ecovacs nun ihren bestehenden Skill um Smart Home Fähigkeiten erweitern und zum Beispiel den Befehl zum “normalen Starten” auslagern. Dann könnte der Endanwender sagen: “Alexa, SaugroboterName einschalten” was viel kürzer wäre. Alle weiteren Befehle werden über den anderen Skill behandelt.

Natürlich gilt dasselbe auch für andere Skills, egal ob für einen Fernseher, eine Kamera und so weiter. 

Vor- und Nachteile für den Endanwender 

Wie man oben am Beispiel hoffentlich erkennen kann, bringt es für den Endanwender sowohl Vor- und Nachteile. Die Vorteile wären, dass man mit einem viel kürzeren Befehl den Saugroboter zum reinigen schicken kann. Außerdem muss man sich dafür nur den selbst vergebenen Namen des Saugroboters merken, was sicherlich intuitiver ist. Außerdem muss man nur noch einen Skill aktivieren und mit dem Konto verknüpfen. 

Die Nachteile sind aber auch, dass man sich vorher selbst erstmal selbst überlegen muss, wie nun der richtige Sprachbefehl lautet. Was genau möchte ich von dem Gerät und welcher Befehl muss benutzt werden. Wie war eigentlich nochmal der Name des Skills?

Hier könnte in Zukunft leichte Verwirrung auftreten, denn ich glaube die Endanwender können hier nicht wirklich unterscheiden, warum ein Befehl nun so und der andere nur mit einem Zusatz klappt.

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