Amazon-Prime-Vergleich: Entschädigungsschreiben erreicht auch deutsche Kunden

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Im Rahmen des Vergleichs zwischen der US-Verbraucherschutzbehörde Federal Trade Commission (FTC) und Amazon erhalten derzeit auch Kunden in Deutschland Post aus den USA, darunter auch ich. In dem Schreiben informiert die „FTC Prime Subscription Settlement Administrator“ über eine Entschädigungszahlung im Zusammenhang mit Amazon Prime.

Unerwartete Post: FTC-Brief bringt 51 Dollar Entschädigung für Amazon Prime

Der Brief enthält einen Scheck über 51 US-Dollar und bezieht sich auf einen Vergleich, den Amazon mit der FTC geschlossen hat. Hintergrund sind Vorwürfe, wonach Amazon Kunden in der Vergangenheit durch wenig transparente Anmeldeprozesse in kostenpflichtige Prime-Mitgliedschaften geführt und die Kündigung unnötig erschwert haben soll. Amazon hat den Vergleich akzeptiert, ohne ein Fehlverhalten offiziell einzuräumen.

Laut FTC sind Nutzer anspruchsberechtigt, die sich zwischen Juni 2019 und Juni 2022 für Amazon Prime angemeldet und innerhalb eines kurzen Zeitraums mehrere Prime-Vorteile genutzt haben. In dem Schreiben wird erläutert, dass die Zahlung eine Rückerstattung von Prime-Mitgliedsgebühren darstellt. Alternativ zum Scheck kann die Auszahlung auch digital, etwa über PayPal, beantragt werden.

Dass ein solcher Brief auch bei deutschen Kunden im Briefkasten landet, zeigt, wie weitreichend der Vergleich ist. Die FTC sieht den Fall als deutliches Signal gegen sogenannte „Dark Patterns“, also bewusst gestaltete Nutzeroberflächen, die Verbraucher zu kostenpflichtigen Entscheidungen bewegen sollen.

Der Vergleich zählt zu den bekanntesten Verfahren der US-Verbraucherschutzbehörde gegen große Tech-Unternehmen. Die FTC kündigte an, auch künftig stärker gegen irreführende Abo-Modelle und intransparente Kündigungsprozesse vorzugehen. Hattet ihr auch schon einen solchen Brief in euerem Briefkasten?

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  1. Falls Amazon Prime tatsächlich eine Kündigung absichtlich erschwerte, so sehe ich eine Strafe als gerechtfertigt an, aber doch nicht in dieser Höhe. Aber leider ist es oftmals so, dass die Leute was abschließen, sehr wohl wissend um was es geht, und dann alles ausnützen um für sich einen Vorteil heraus schinden zu können. Ich kann mir aber überhaupt nicht vorstellen, dass es jemals sage und schreibe 29,4 Millionen geschädigte Personen gegeben hat. 1,5 Mrd. durch USD 51.–. So ein Blödsinn! Kann, muss aber nicht sein. Beim kassieren hängen sich aber alle an, ob es gerechtfertigt ist, oder nicht, und das ist nicht fair. Wir haben auch Prime abonniert, aber den ungerechtfertigten Scheck schmeißen wir weg, da dieses Geld nicht zusteht, da wir bei Prime große Vorteile genossen haben.

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