Apple arbeitet an einer Schnittstelle, die gekoppelte Zubehörgeräte auf weitere iPhones und iPads desselben Accounts überträgt. Auslöser ist ein Antrag von Meta nach den Vorgaben des europäischen Digital Markets Act.
Meta-Brillen sollen nur noch einmal gekoppelt werden müssen
Meta reichte den Antrag am 31. Oktober 2025 ein. Der Konzern möchte Geräte wie Ray-Ban-Meta-Brillen und Quest-Headsets einmal mit einem iPhone oder iPad verbinden und anschließend automatisch auf weiteren iPhones und iPads desselben Accounts verwenden. Die Synchronisierung soll nach Metas Vorstellung über die eigenen Cloud-Dienste laufen.
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Apple teilte Meta am 4. Februar 2026 mit, an einer passenden Programmierschnittstelle zu arbeiten. Drittanbieter-Apps sollen darüber verschlüsselte Kopplungsdaten erhalten, damit eine bestehende Verbindung auf einem weiteren Apple-Gerät genutzt werden kann. Vorgesehen sind ein temporärer Sitzungsschlüssel und eine einmalige Zustimmung pro Zubehörgerät.

Bild: Meta
Die geplante Funktion ist nicht mit der bereits verfügbaren Kopplung über eine Einblendung auf dem iPhone gleichzusetzen. Diese sogenannte Proximity-triggered Pairing-Funktion steht in der EU seit iOS 26.5 bereit und zeigt bei kompatiblem Zubehör in der Nähe automatisch einen Einrichtungsdialog. Der Antrag von Meta geht weiter: Eine abgeschlossene Kopplung soll zusätzlich zwischen mehreren iPhones und iPads übertragen werden.
Apple will die neue Schnittstelle mit dem AccessorySetupKit verknüpfen. Meta setzt außerhalb Europas bislang auf Core Bluetooth und kritisiert, dass eine EU-spezifische Umsetzung die bestehende Kopplungslogik aufteilen würde. Apple prüft nach eigenen Angaben noch, ob die Technik später auch außerhalb der EU freigegeben wird.

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Die Entwicklung soll im Frühjahr 2027 abgeschlossen sein. Die Veröffentlichung ist kurz danach vorgesehen. Eine konkrete iOS-Version, eine vollständige Liste unterstützter Geräte und ein genauer Starttermin stehen bisher nicht fest.
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