Amazon Echo Lautsprecher illegal von Schülern in Nachtarbeit gefertigt

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Die Serie um schlechte Nachrichten was die Sprachassistenten und ihre Lautsprecher angeht, scheint nicht abzureißen. So kam jetzt ans Licht, dass Amazon seine Echo Lautsprecher bei Foxconn in China unter illegalen Bedingungen fertigen lässt.

 

Schüler fertigen Echo Lautsprecher in Nachtarbeit und Überstunden

Wie The Guardian berichtet, geht aus einem geheimen Dokument hervor, dass die Echo Lautsprecher von Amazon in China bei Foxconn, unter illegalen Bedingungen gefertigt wurden. Weiter haben Sie auch mit Betroffenen gesprochen.

Über 1.000 Schüler sind bei Foxconn beschäftigt, viele Hunderte davon wurden während ihres Praktikums zu diesen Arbeitsbedingungen genötigt. Es dürfen in China zwar Jugendliche ab 16 Jahren beschäftigt werden, hingegen sind Überstunden und Nachtarbeit aber verboten. Es scheint so, als wollte Foxconn mit diesen Praktiken Spitzen abdecken, um entsprechend viele Echos für Amazon produzieren zu können. Ebenfalls sollen die Jugendlichen auch Geräteteile für die Amazon Kindle Familie gefertigt haben.

Laut den Informationen zahlte Foxconn 500 Yuan (ca. 63€) an Schulen, um weitere Praktikanten vermittelt zu bekommen. Diese erhielten dann 16,54 Yuan (ca. 2,10€) pro Stunde, was bei einer 40 Stunden Woche etwa 340€ pro Monat entspricht. Weiter sollen die Lehrer auch gebeten worden sein, Druck auf die Schüler unter Androhung von schlechten Noten auszuüben, um Überstunden zu leisten.

Foxconn bestätigte die Vorfälle und räumte Fehler ein. “Es gab in der Vergangenheit Fälle, in denen es zu lasche Kontrollen durch die örtlichen Vorgesetzten gegeben habe”. In einer weiteren Erklärung sagten sie: “Wir haben die Aufsicht des Praktikumsprogramms mit allen Partnerschulen erhöht, um sicherzustellen, dass Praktikanten unter keinen Umständen Überstunden leisten oder Nächte arbeiten dürfen.”

Amazon selbst kritisiert das Vorgehen scharf und leitet bereits gegen: “Wenn wir Verstöße feststellen, ergreifen wir geeignete Maßnahmen und fordern sofortige Korrekturmaßnahmen”.

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  1. jetzt aber Hallooooo!!!! Sollte Amazon davon nix gewusst haben??? Dann haben sie verantwortungslos gehandelt. !!! Wer am Rande der Legalität produzieren will muss mit übertretungen rechnen und selber kontrollieren. Einmal mehr eine traurige Bilanz!!!!Eigentlich sollte jeder der einen Schnäppchen Echo besitzt den an Amazon retournieren. Wir Kunden tragen am Schluss die Mitverantwortung. Amazon will Google ausstechen und deshalb sucht man auch nach günstigen Produktionsstellen. Ist nicht illegal, aber bei diversen Ländern sollte man schon genauer hinsehen! Wer also nen Echo für 19,99 Euro hat kann wohl damit rechnen das der auf diese Weise produziert wurde….Amazon sollte schon genau abwägen ob es dort dem Land hilft Echos so herzustellen und damit Arbeit zu generieren oder ob nicht gezielt Notlagen ausgenutzt werden….ein fragwürdes Vorgehen…..so muss man Primetime Angebote hinterfragen…. es sollte das gleiche passieren wie in der Lebensmittelbranche: jeder Echo trägt die Kennung voraus ersichtlich ist wo GENAU im jeweiligen Land produziert wurde. Transparenz gegenüber dem Kunden. Jeder soll sehen das hier nicht Kinderarbeit unter Notlagen ausgenutzt werden. Damit bei der _Konkurrenz kein Wettbewerbsnach-oder Vorteile entstehen darf auch Google hier “miteingeladen” werden ihre Praktiken offen zu legen. . Also Schluss mit made in china,ende der info!!! made in x, Bezirk,Kanton, Ort, Firma…etc… jahresangabe.

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