Der für Saug-, Wisch- und Mähroboter bekannte Hersteller Ecovacs hat auf der CES 2026 ein neues Produkt vorgestellt, das deutlich aus dem bisherigen Portfolio heraussticht.
Ecovacs: Erster Roboterhund vorgestellt
Mit LilMilo wagt das Unternehmen erstmals den Schritt in den Bereich digitaler Begleitroboter, in Form eines Roboterhundes. Dabei geht es ausdrücklich nicht um Reinigung oder Haushaltshilfe. LilMilo ist als interaktiver Begleiter konzipiert und soll vor allem auf Nähe, Berührung und Kommunikation reagieren.
Fokus auf Interaktion statt Funktion
Der Roboterhund ist mit flauschigem Kunstfell überzogen und kann Kopf, Hals und Schwanz bewegen. Laut Ecovacs reagiert LilMilo auf Ansprache, Gesten und Berührungen und soll dadurch einen möglichst „lebendigen“ Eindruck vermitteln. Zusätzlich gibt das Gerät eine leichte Wärme ab, um das Gefühl eines echten Haustiers zu verstärken. In der Nase des Roboterhundes sitzt eine kleine Kamera, mit der LilMilo erkennt, wenn sich Personen vor ihm aufhalten oder bewegen. Über integrierte Mikrofone nimmt er Sprache wahr und reagiert darauf mit Blickbewegungen, Schwanzwedeln oder Geräuschen. Die beiden runden LCD-Augen richten sich dabei sichtbar auf den Nutzer, während ein Lautsprecher unter anderem Bellen ausgibt.
Berührungssensoren und geplante Weiterentwicklung
An Kopf, Brust, Hals, Rücken, Seiten sowie an Beinen und Füßen sind Touch-Sensoren verbaut. Streicheleinheiten werden entsprechend erkannt und führen zu passenden Reaktionen. Aktuell ist LilMilo jedoch stationär und kann sich nicht selbstständig fortbewegen. Ecovacs betont allerdings, dass künftige Generationen des Roboterhundes auch laufen können sollen. Der Verzicht auf Mobilität beim aktuellen Modell dürfte vor allem dem Preis geschuldet sein.

Bild: Winfuture
Marktstart im ersten Quartal 2026 geplant
Laut Hersteller soll LilMilo im Laufe des ersten Quartals 2026 erscheinen und „für einige hundert Euro“ angeboten werden. Einen konkreten Preis nannte Ecovacs bislang nicht. Neben der gezeigten weißen Variante sind weitere Farbversionen geplant. Die Stromversorgung erfolgt entweder über ein USB-C-Kabel am Bauch des Roboters oder kabellos über ein spezielles Ladedock, das optisch an ein Hundekörbchen erinnern soll. Dafür wird LilMilo einfach in die Ladestation gestellt.
Mit LilMilo markiert Ecovacs offiziell den Einstieg in den Bereich digitaler Begleitroboter. Der Hersteller setzt damit erstmals nicht auf Effizienz im Haushalt, sondern auf emotionale Interaktion und sensorische Wahrnehmung. Ein spannender Ausblick darauf, wie sich Robotik künftig auch im privaten Alltag jenseits klassischer Smart-Home-Aufgaben positionieren könnte.
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