Fake Rezensionen – Amazon zieht auch Dienstleister vor Gericht

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Amazon verbannte mehrere Marken wegen Fake-Bewertungen von seiner Plattform. Auch Dienstleistern für solche Rezensionen geht es an den Kragen.

 

150.000 Euro Ordnungsgeld wurde bereits erhoben

In den letzten Wochen habe ich bereits häufiger darüber berichtet, dass Amazon die Produkte von mehreren Marken aus seinem Sortiment genommen hatte. Dazu gehörten zum Beispiel Gosund, Choetech oder Aukey. Der Rauswurf stand immer im Zusammenhang mit Fake-Bewertungen, zu denen die Hersteller Nutzer aufforderten und zumeist mit Geldbeträgen oder kostenlosen Produkten lockten.

Neben den Herstellern geht Amazon aber auch gegen verschiedene Dienstleister vor, die geschäftsmäßig mit dem verkauf und der Vermittlung von positiven Rezensionen ihr Geld verdienen. Laut einem Bericht des Spiegels wurden alleine in Deutschland seit 2018 30 Klagen eingereicht und dabei 17 einstweilige Verfügungen und 150.000 Euro Ordnungsgeld erwirkt.

Bild: Sundry Photography

Der Markt für solche Bewertungen boomt auf jeden Fall, da besonders chinesische Hersteller ihre Produkte so in ein besseres Licht rücken und deutlich besser verkaufen können. Amazon ist sehr daran gelegen dies zu verhindern, da das Vertrauen der Kunden in die Bewertungen nicht verloren gehen soll. Dies schreibt Amazon auch in einem eigenen Blog-Artikel, der sich um das eigene Engagement gegen Fake-Rezensionen handelt.

Verlasst ihr euch noch auf die Bewertungen bei Produkten auf Amazon oder haben euch die vielen Fake-Bewertungen bereits misstrauisch gemacht?

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