Gartner prognostiziert weltweite Ausgaben für Wearables in Höhe von 81,5 Milliarden US-Dollar

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Laut dem Unternehmen Gartner steigt der Absatz für tragbare Geräte für das Jahr 2021 auf 81,5 Milliarden US-Dollar. Im Jahr 2020 waren es 69 Milliarden US-Dollar. Damit prognostiziert Gartner eine Steigerung von 18,1% zum Vorjahr.

COVID-19 als große Chance für Wearables

„Die Einführung von Gesundheitsmaßnahmen zur Selbstverfolgung von COVID-19-Symptomen sowie das zunehmende Interesse der Verbraucher an ihrer persönlichen Gesundheit und ihrem Wohlbefinden während globaler Sperren stellten eine bedeutende Chance für den Markt für Wearables dar“, so Ranjit Atwal, Senior Research Director bei Gartner.

Die Ausgaben für Smartwatches stiegen im Jahr 2020 um 17,6% auf 21,8 Mrd. USD. Dieses Wachstum wird teilweise durch den Markteintritt neuer Anbieter vorangetrieben und soll sich im Jahr 2021 fortsetzten. Insbesondere die neuen Prozesstechnologien und Verbesserungen an die Batterielebensdauer und verkürzte Ladezeiten sind ausschlaggebend für den Anstieg.

Neben den Smartwatches ist auch der Umsatz für Kopfhörer 2020 gestiegen. Dies liegt insbesondere daran, dass Mitarbeitende diese für das Arbeiten im Home-Office gekauft haben, um von dort aus z.B. Videoanrufe tätigen zu können.

Auch ein deutliches Abnahmeplus verzeichneten sogenannte Smart-Patches. Dabei handelt es sich um nicht-invasive Sensoren, die auf die Hautoberfläche aufgeklebt werden und Temperatur, Herzfrequenz, Blutzucker und ähnliches messen können.

Sensoroptimierung und Miniaturisierung als Treiber für den Marktwachstum

„Die Fähigkeit eingebetteter Sensoren ist oft ein entscheidender Faktor für die Zuverlässigkeit und Nützlichkeit eines tragbaren Produkts“, so Atwal. „Angesichts des in den letzten Jahren beobachteten Trends zur Verbesserung der Sensoren, werden Sensoren, die in tragbare Geräte eingebaut werden, zunehmend genauere Messwerte liefern können, was das Marktwachstum in den nächsten drei bis fünf Jahren vorantreibt.“

Auch die Tatsache, dass die verbauten Sensoren immer diskreter und nahezu unsichtbar für den Nutzer in die Wearables eingebaut werden können, spielt für den Absatz eine wichtige Rolle. Dadurch werden diese Geräte auch bei konservativen Nutzern, wie z.B. ältere Patienten, die auf medizinische Anwendungen benötigen, aber nicht auf das Gerät oder ihre Krankheit aufmerksam machen wollen, akzeptiert.

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