Kleinanzeigen erweitert Plattform um KI-Assistenten

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Kleinanzeigen baut den Einsatz von KI auf der eigenen Plattform aus. Neue Assistenten sollen beim Schreiben von Anzeigen und bei Fragen zu Immobilieninseraten helfen.

KI soll Anzeigen und Rückfragen vereinfachen

Beim Erstellen einer Anzeige kann Kleinanzeigen bereits KI-Vorschläge für Beschreibungstexte erzeugen. Dafür sollen ein Foto und eine möglichst genaue Artikelbezeichnung reichen. Der Textvorschlag lässt sich anschließend bearbeiten, bevor die Anzeige veröffentlicht wird.

Zusätzlich nennt Kleinanzeigen in seinen Datenschutzangaben einen „KI-Assistenten für diese Wohnung“. Er soll Fragen zu Immobilieninseraten beantworten. Damit könnten sich einfache Rückfragen direkt aus den vorhandenen Angaben einer Anzeige klären lassen. Kleinanzeigen spricht außerdem von KI-Antwortassistenten, etwa für gewerbliche Verkäufer. Die Plattform nutzt KI nach eigenen Angaben auch, um Mitarbeitende bei der Bearbeitung von Meldungen rechtswidriger Inhalte zu unterstützen.

Beim Datenschutz weisen Kleinanzeigen darauf hin, dass KI-Funktionen mit der Verarbeitung personenbezogener Daten verbunden sein können. Personenbezogene Daten werden nicht für KI-Trainingszwecke verwendet. Bei der Nutzung der KI-Funktionen sollten nur Angaben gemacht werden, die für den jeweiligen Zweck nötig sind.

Wann alle genannten KI-Funktionen für alle Nutzer sichtbar werden, ist noch nicht bekannt. Die Plattform nennt mehrere Einsatzfelder, aber keine einheitliche Startmeldung.

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Über den Autor

Dennis Jakobi

Ich bin Dennis, wohne aktuell in Darmstadt, bin Musiker und arbeite als Redakteur bei SmarthomeAssistent. Dort beschäftige ich mich mit News und Tests zum Thema Smarthome. Mir ist wichtig, Technik nicht nur vorzustellen, sondern verständlich einzuordnen und praxisnah zu bewerten. Besonders interessiert mich, welche Lösungen wirklich überzeugen und wo Marketingversprechen kritisch hinterfragt werden sollten. Mein Ziel ist es, klare und strukturierte Inhalte zu schaffen, die Orientierung bieten. Mehr über den Autor →

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  1. Viel Marketing-Gerede. Die KI-Funktionen von Kleinanzeigen sind und bleiben schlecht. Die Qualität der Anzeigenbeschreibung wird mit dem Einsatz zunehmend schlechter, weil die KI falsche Produkteigenschaften verwendet und die Verkäufer sich darauf verlassen.

    An einem viel wichtigeren Punkt arbeitet Kleinanzeigen jedoch auch mit KI nicht, die Unmengen von Betrugsfällen durch gekaperte und neu angelegte Fakeaccounts.
    Und scheinbar ist Kleinanzeigen dies völlig egal. Bis heute gibt es keine Identitätsprüfung. Auch die Verwendung bereits genutzter Bilder aus anderen Anzeigen für Fake-Angebote wird nicht verhindert, obwohl mit KI einfach möglich.
    Die meisten Betrugsanzeigen ließen sich, wenn denn gewollt, per KI einfach an auffälligen Merkmalen wie Accountalter, Zahlungsbedingungen, Bilder, Preis etc. erkennen. Aber Kleinanzeigen ignoriert das Thema.
    Selbst bei Anzeigen wegen Betrug nimmt die Staatsanwaltschaft Kleinanzeigen als Plattformbetreiber leider kaum in die Pflicht und glänzt mit langen Bearbeitungszeiten und entsprechend erfolgloser Recherche.

    Quintessenz: Maximal noch für Käufer mit persönlicher Abholung im Umkreis nutzbar. Die KI schafft hier keinen Mehrwert.

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