Klimaanlage, Heimspeicher & Rasierer: Auch MOVA geht in die Vollen

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MOVA hat in den letzten Jahren einen rasanten Aufstieg hingelegt und sich im Markt der Saugroboter etabliert. Nun will man auch in anderen Sparten einsteigen.

MOVA zeigt Elektrosportwagen

Dreame zeigte bereits auf der IFA im vergangenen Jahr viele neue Produkte, von Haushaltsgroßgeräten über Fernseher bis hin zu Beauty-Produkten – neben Haushaltshelfern wie Akku- und Wischsaugern und Saug- und Mährobotern, versteht sich. Inzwischen zeichnet sich bei MOVA ein ähnliches Bild ab: Auch dieser chinesische Hersteller plant offenbar die Expansion in zahlreiche Produktkategorien.

Auf einer Messe in Shanghai zeigte MOVA jede Menge neuer Konzepte, die sich durchaus spannend lesen. Natürlich dürfen zunächst neue Generationen der Haushaltsgeräte nicht fehlen: Mit dem Z70 Pro zeigte man den neuen Flaggschiff-Saugroboter, mit dem X60 Ultra Steam einen Wischsauger und mit dem Z200 und Z200 Ultra auch neue Akkusauger. Zudem sorgte der Pilot 70 als fliegender Saugroboter wie schon auf der CES für Aufsehen.

Akkusauger mit Staubbeutel

Der MOVA Z70 Pro soll besser an Kanten reinigen und mit einer Schnellladefunktion auch während der Reinigungszyklen nachladen können. Damit geht MOVA den hohen Akkuverbrauch ihrer Saugroboter an, den wir auch schon in unseren Tests beobachten konnten.

Der X60 Ultra Steam soll mit bis zu 200 °C heißem Dampf und 90 °C heißem Wasser reinigen können. MOVA verspricht so eine „ultrahygienische Tiefenreinigung“. Eine zusätzliche Wischscheibe soll außerdem die Randreinigung deutlich verbessern. Zudem ist der Wischsauger mit nur 9,9 cm Bauhöhe extrem flach.

MOVA erweitert sein Ökosystem

Der Akkusauger hingegen soll ebenfalls mit einer Innovation daherkommen. Haben die Reinigungshelfer zumeist einen Staubbehälter, der händisch oder von einer Absaugstation entleert werden muss, besitzt der Z200 Ultra eine „Handheld Station“-Technologie, wie es der Hersteller nennt. Im Akkusauger ist ein Staubbeutel integriert, der bis zu 45 Tage ausreichen soll und dann einfach entsorgt wird. In etwa so wie bei einem klassischen Staubsauger.

MOVA AWE 2026 Bild

Bild: MOVA

Doch darüber hinaus entwickelt MOVA weitere Produkte. So präsentierte der Hersteller auf der AWE 2026 auch einen Luftreiniger, eine Split-Klimaanlage, einen Router und einen 3D-Drucker. Obendrein einen Rasierer und ein Heimspeichersystem, das eine PV-Eingangsleistung von 3.600 W unterstützt und sich von 4 auf 20 kWh hochskalieren lässt. Und dann ist da noch der Elektrosportwagen Kosmera, der ebenfalls auf dem MOVA-Messestand zu sehen war.

MOVA AWE Kosmera Elektroauto Sportwagen

Bild: MOVA

Auch hier zeigen sich Parallelen zu Dreame, die erst auf der CES Anfang des Jahres einen Sportwagen zeigten. Das Hypercar wird ebenfalls unter dem Namen Kosmera gehandelt und könnte sogar in Deutschland gebaut werden. Bislang handelt es sich bei den Elektroautos der chinesischen Roboterfirmen wohl noch um Konzepte. Ob und wann sie auf den Markt kommen, ist völlig unklar.

Rasante Entwicklung

Was aber klar wird: Auch MOVA will seine Expertise und die Entwicklung von zahlreichen Produkten vorantreiben. 2025 verzeichnete das Unternehmen einen Anstieg des Jahresumsatzes von 418 % im Vergleich zum Vorjahr. Mehr als 1,4 Millionen Haushalte weltweit nutzen inzwischen Produkte des Herstellers. Und MOVA will mit einer ganzheitlichen Lösung den Markt weiter erobern.

Es bleibt abzuwarten, welche Produkte es von der Messe in Asien zu uns nach Europa schaffen. Sicherlich werden wir einige der Technologien auf der IFA in Berlin sehen. So hat es auch Dreame getan, deren Produkte mittlerweile nach und nach hierzulande erscheinen.

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