Vor wenigen Tagen sorgte Samsung Health mit einem neuen Zustimmungsdialog für Verunsicherung. Die eingeblendete Warnung erweckte den Eindruck, dass Nutzer bei einem Widerruf der KI-Freigabe ihre Gesundheitsdaten nicht mehr mit dem Samsung-Konto synchronisieren könnten. Inzwischen hat Samsung die Funktionsweise des Systems näher erläutert und gibt Entwarnung.
Samsung präzisiert den Zustimmungsdialog
Wie wir bereits berichtet haben, verknüpfte der ursprüngliche Hinweis die Zustimmung zur Nutzung von Gesundheitsdaten für das KI-Training scheinbar mit der Cloud-Synchronisation. Dadurch entstand der Eindruck, dass Nutzer zwischen Datenschutz und der Synchronisation ihrer Samsung-Health-Daten wählen müssten.
Samsung hat nun klargestellt, dass dies nicht der Fall ist. Demnach werden die für das KI-Training verwendeten Daten getrennt von den eigentlichen Gesundheitsdaten verarbeitet, die für Samsung Health und die Cloud-Synchronisation genutzt werden.
Widerruf löscht keine Gesundheitsdaten
Wer seine Einwilligung zur Nutzung der Daten für das Training von KI-Modellen zurückzieht, verliert laut Samsung weder seine gespeicherten Gesundheitsdaten noch die Synchronisation mit dem Samsung-Konto. Stattdessen werden lediglich die Daten gelöscht, die separat für die Entwicklung und das Training von KI-Modellen erhoben wurden. Die eigentlichen Gesundheitsdaten innerhalb von Samsung Health bleiben davon unberührt.
Cloud-Synchronisation funktioniert weiterhin
Auch die Cloud-Synchronisation soll nach einem Widerruf der KI-Freigabe weiterhin wie gewohnt funktionieren. Tests verschiedener Nutzer bestätigen, dass die Synchronisierung mit Samsung Cloud aktiv bleibt und Gesundheitsdaten weiterhin zwischen den Geräten abgeglichen werden.
Offenbar sorgte vor allem die Formulierung des ursprünglichen Hinweises für Missverständnisse. Samsung hat bereits angekündigt, den entsprechenden Text in der App zu überarbeiten, damit die Funktionsweise künftig verständlicher erklärt wird.
Missverständnis statt Funktionsänderung
Nach aktuellem Stand müssen Nutzer also nicht befürchten, dass sie für den Verzicht auf das KI-Training gleichzeitig auf die Cloud-Synchronisation von Samsung Health verzichten müssen. Die Einwilligung für das Training von KI-Modellen und die Speicherung der Gesundheitsdaten werden laut Samsung getrennt voneinander behandelt.
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