Einige starke Features und viel Power zum kleinen Preis – das bietet der MOVA P50 Ultra. Wir haben ihn ausführlich getestet.
VOR- & NACHTEILE | MOVA P50 Ultra
Vor dem ausführlichen Testbericht blicken wir einmal auf die Stärken und Schwächen des MOVA P50 Ultra, kurz und knapp zusammengefasst.
- Gute Saugleistung
- Rotierende, ausfahrbare und anhebbare Wischmopps
- Ausfahrbare und anhebbare Seitenbürste
- Klasse Laser-Navigation
- Reinigungsstation mit heißer Moppwäsche
- Staubbehälter zu klein
- Mangelhafte Antihaaraufwicklung
- Keine KI-Schmutz- und Hinderniserkennung
- Hoher Akkuverbrauch
TEST | Viel Leistung zum schmalen Preis?
Schon der MOVA P50 Pro Ultra hatte in unserem Test als starker Saugroboter zum fairen Preis überzeugt. Der P50 Ultra ist nun die etwas abgespeckte Variante zu einem noch erschwinglicheren Preis. Somit könnte der Saugroboter als Preis-Leistungs-Hit überzeugen. Was der MOVA P50 Ultra wirklich kann, wie gut er im Haushalt reinigt und wie groß die Abstriche zur Pro-Version sind, zeigt unser ausführlicher Test.
An dieser Stelle bedanken wir uns bei MOVA, die uns den P50 Ultra für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.
TECHNISCHE DATEN & ZUBEHÖR | MOVA P50 Ultra
Allgemein
Laufzeit
Saugroboter
Saugen & WischenAktive Wasserzufuhr
Rotierende Wischpads
Ausfahrbare Wischeinheit
Ausfahrbare Seitenbürste
Anhebbare Wischeinheit
Anhebbare Seitenbürste
Teppicherkennung Saugen
Teppicherkennung Wischen
Hinderniserkennung
Reinigungsstation
Saug-Waschstation inklusiveRoboter Wassertankbefüllung (kalt)
Mopptrocknung (warm)
Moppreinigung (warm)
Navigationsart
LDS (Laserdistanz)Hinderniserkennung
Kamera / strukturiertes LichtGeeignet für
HartbödenHaustiere / viele Haare
Teppichböden
Über 100 qm
Apps & Software
Ja, eine AppMehrere Karten
Virtuelle Grenzen
Virtuelle Raumeinteilung
3D-Karte
Amazon Alexa
Google Assistant
Siri
Herstellerangaben ohne Gewähr
KAUFEN | Hier findest du den MOVA P50 Ultra

Wie sich unsere Gesamtnote zusammensetzt, zeigen wir transparent anhand der folgenden Tabelle auf. Mit Klick auf die Infosymbole erfährst du weitere Erklärungen zur jeweiligen Benotung.
TESTERGEBNISSE | So gut hat der MOVA P50 Ultra abgeschnitten!
| Test Performance 2,0 (Gut) - Preis Leistung 1,5 (Sehr Gut) | Ergebnis |
|---|---|
| Saugleistung Laminat | 96,8 von 100 |
| Saugleistung Teppich | 80,98 von 100 |
| Saugleistung Haare Laminat | 5,6 von 10 |
| Saugleistung Haare Teppich | 7,3 von 10 |
| Eckenreinigung | 4 von 5 |
| Wischleistung Fläche Schmutz entfernen | 2,75 von 4 |
| Wischleistung Rand Schmutz entfernen | 4 von 4 |
| Wischleistung Fläche Schmutz aufnehmen | 2 von 4 |
| Wischleistung Rand Schmutz aufnehmen | 3 von 4 |
| Wischleistung Kaffee | 0 von 4 |
| Wischtechnologie | 8 von 9 |
| Navigation | 4 von 5 |
| Navigation Teppich | 7 von 11 |
| Reinigungsdauer Testraum | 69 min |
| Akkuverbrauch Testraum | 47 % |
| Zeit pro m² im Testraum | 2,76 min/m² |
| Verbrauch pro m² im Testraum | 1,88 %/m² |
| Hinderniserkennung | 24 von 53 |
| Klettern | 2,2 von 5 |
| Reinigungsstation | 10 von 14 |
| Besonderheiten | -5 |
| App | 4 von 4 |
| Bauform | 4 von 5 |
| Qualität | 3,75 von 4 |
Weitere Infos
| |
Testergebnisse ohne Gewähr
LIEFERUMFANG | Das ist alles dabei
Der Lieferumfang des MOVA P50 Ultra fällt sehr spärlich aus, dennoch ist der Saugroboter direkt einsatzbereit. An dem Gerät selbst sind die Bürsten und Wischmopps vormontiert und die Basisstation ist mit einem Staubbeutel bestückt. Ansonsten liegt lediglich die Bedienungsanleitung bei. Für den recht günstigen Preis ein erwartbarer Lieferumfang.
DESIGN | So sieht der Roboter aus
Der MOVA P50 Ultra gleicht optisch der Pro-Variante, lediglich die Basisstation ist leicht verändert. Die Abdeckung auf der Vorderseite ist wie das restliche Gehäuse in glänzendem Weiß gehalten und verzichtet auf die silbergrauen Akzente. Ansonsten präsentiert sich der Saugroboter in gewohnter Manier und ist anständig verarbeitet.
Oberseite | Bedienung, Laserturm & Sprachassistent
Auf der Oberseite des Mova P50 Ultra sitzt der markante Laserturm, der fest verbaut und nicht einfahrbar ist. Er beherbergt den LiDAR-Sensor für eine präzise Navigation. Im Gegensatz zur Pro-Variante fehlt hier der Sprachassistent. Das hat aber den Vorteil, dass das Gerät etwas flacher ist und nur 9,8 cm misst. Vor dem Laserturm befinden sich noch drei Tasten zur manuellen Steuerung des Roboters mit folgenden Funktionen:
- Power | Roboter ein- und ausschalten bzw. eine Reinigung starten oder pausieren.
- Home | Den Roboter zur Reinigungsstation zurückschicken.
- SpotClean | Einen bestimmten Bereich reinigen.
Unter der Haube | Nur im Notfall notwendig
Die Abdeckung auf der Oberseite kann aufgeklappt werden. Darunter kommen der Staubbehälter zum Vorschein sowie eine Wi-Fi-Status-LED, ein Reset-Button und der QR-Code zur Ersteinrichtung. Da der Staubbehälter von der Station entleert wird, musst du kaum einen Blick unter die Haube des Roboters werfen.
Seiten | Diese Sensoren sind ringsum verbaut
In der Front sorgt der klassische Bumper für eine physische Hindernisumfahrung durch Anstoßen. Mittig ist aber noch weitere Technik zur Hinderniserkennung mit strukturiertem Licht platziert. An der Seite sitzt ein Abstandssensor, der parallele Fahrten zur Wand ermöglicht. Am Heck befinden sich neben den Ladekontakten auch der Auffüllstutzen für den integrierten Wassertank und ein Infrarotsensor, der beim Einparken in der Station hilft. Etwas seitlich findet dann noch die Öffnung für den Absaugschacht des integrierten Staubbehälters Platz.
Unterseite | Weitere Unterschiede
Beim Blick auf die Unterseite fallen sofort die rotierenden Wischmopps auf, zudem die Haupt- und Seitenbürste. Die zwei großen Antriebsräder sitzen außen in der Mitte des Geräts, vorn die kleine Lenkrolle. Eine Reihe an Absturz- und Teppichsensoren säumt den Rand der Unterseite.
BÜRSTEN | Sparvariante
An der Hauptbürste spart der Hersteller offenbar: Hier verbaut MOVA nur eine einfache Gummiwalze, die nicht sonderlich gut gegen Haarverhedderungen gewappnet ist. Zudem kann der Saugschacht nicht angehoben werden, was vor allem bei Flüssigkeiten auf dem Boden nützlich wäre. Immerhin kann die CleanChop-Bürste mit der integrierten Schneidemechanik nachgerüstet werden.
Seitenbürste | Ausfahr- und anhebbar
Bei der Seitenbürste aber muss man keine Abstriche machen: Sie kann in Ecken ausfahren und bei Bedarf auch angehoben werden. Wie gut das kleine Bauteil seinen Dienst verrichtet, zeigt später der Test.
STAUBBEHÄLTER | Zu klein?
Der Staubbehälter ist identisch mit dem des P50 Pro Ultra, fasst 300 ml und sitzt wie gewohnt unter der Klappe auf der Oberseite. Dennoch gibt es einen eklatanten Unterschied: Im Test konnte der Staubbehälter des MOVA P50 Ultra unseren Schmutzmix nicht vollständig aufnehmen. Möglicherweise liegt das am Zusammenspiel mit der Bürste. Anders ist das kaum zu erklären, da die Staubbehälter der beiden Geschwister-Modelle komplett identisch sind und der des P50 Pro Ultra keine Probleme bereitet hat.
WISCHMOPPS | Leider nicht ablegbar
Rotierende Wischmopps sind mittlerweile eine etablierte Technologie, die auch im MOVA P50 Ultra Platz gefunden hat. Durch kreisende Bewegungen schrubben sie den Boden und entfernen so jeglichen Schmutz. Das rechte Pad kann dabei zur Seite ausfahren, um ganz nah am Rand entlangzuwischen. Im Saugmodus und auf Teppichen hebt der Roboter die Wischmopps an, um den Untergrund nicht zu befeuchten. Allerdings kann der Haushaltshelfer – im Gegensatz zum P50 Pro Ultra – die Mopps nicht in der Station zurücklassen. Das wäre vor allem für hochfloorige Teppiche eine praktische Funktion.
Die Wischtücher haften per Klett auf Tellern, die wiederum magnetisch an der Unterseite des Roboters halten. So können die Halterungen entnommen und auch die Mopps vom Teller entfernt werden, um sie beispielsweise in der Waschmaschine zu reinigen.
REINIGUNGSSTATION | Bekanntes Design
Die Basisstation des MOVA P50 Ultra reiht sich optisch klar in die neue Designsprache des Herstellers ein. Etwas breiter, nicht so hoch, mit weichen Rundungen statt klaren Kanten. Komplett in Weiß, verzichtet sie hier auch auf farbliche Akzente. Als All-in-One-Station lädt, entleert, befüllt und reinigt sie den Saugroboter und nimmt dabei fast jegliche Arbeit ab.
Wassertanks | Lagerstätte für ein paar Tage
Unter der Klappe auf der Oberseite sitzen die beiden Wassertanks, die je nach Nutzungsintervall gelegentlich befüllt und geleert werden müssen. Der Frischwassertank (rechts) fasst 4000 ml und versorgt den Saugroboter mit frischem Wasser für den integrierten Tank als auch für die Selbstreinigung. Das dabei anfallende Schmutzwasser wird in den 3500 ml fassenden Dreckwassertank (links) geleitet.
Moppwäsche | Mit 75 °C heißem Waser
Die Selbstreinigung erfolgt laut Herstellerangaben bei heißen 75 °C und entfernt selbst hartnäckige Flecken aus den beiden Wischmopps. Vor, während und nach jeder Reinigungsaufgabe begibt sich der Saugroboter in seine Station, um die Wischpads hygienisch zu säubern.
Mopptrocknung | Gegen Keime und Gerüche
Damit Keime und Gerüche keine Chance haben sich auszubreiten, werden die Wischmopps im Anschluss an die Selbstreinigung mit warmer Luft getrocknet. So muss sich der Nutzer um nichts mehr kümmern. Der ganze Vorgang erfolgt in der Waschschale, die nicht herausgenommen, aber recht einfach durchgewischt werden kann.
Reinigungsmittel | Gegen Aufpreis erhältlich
Hinter der Abdeckung auf der Vorderseite der Station ist links das Fach für einen Reinigungsmitteltank vorgesehen. Dieser liegt allerdings nicht im Lieferumfang bei. Immerhin kann der Tank nachgekauft werden und ist somit optional. Bei anderen „Spar-Modellen“ ist das oft nicht möglich.
Absaugstation | Mit Staubbeutel
Daneben sitzt der 3,2 l fassende Staubbeutel, der den Schmutz aus dem Saugroboter aufnimmt. Die Absaugung übernimmt die Station und ein Beutel reicht je nach Nutzung für mehrere Wochen. Bei Entnahme verschließt sich der Staubbeutel, was eine hygienische Entsorgung ermöglicht.
NAVIGATION | Intelligent per Laser
Zur Orientierung im Haushalt nutzt der MOVA P50 Ultra die Lasertechnik, die sich in den letzten Jahren als sehr zuverlässig erwiesen hat. Im Turm auf dem Roboter sitzt ein LiDAR-Sensor, der mit 360°-Blick die Umgebung erfasst. Daraufhin erstellt der Saugroboter eine detaillierte Karte, die nach den eigenen Bedürfnissen angepasst werden kann.
Praxis | So findet sich der MOVA P50 Ultra zurecht
In unserem großen Testraum mit rund 25 Quadratmetern Fläche findet sich der MOVA P50 Ultra sehr ordentlich zurecht. Er reinigt die vier unterteilten Räume nacheinander ab, jeweils vom Rand zur Mitte. Der Saugroboter fährt logisch und in geraden Bahnen, eng um Tischbeine herum und hat auch keine Angst vor den Engpassagen.
Teppich | Hohe Teppiche bereiten Probleme
Auf den hochfloorigen unserer vier Teppiche hat der MOVA P50 Ultra etwas zu kämpfen. Auf dem blauen Teppich fährt sich der Saugroboter einmal fest und muss befreit werden. Auch den rosafarbenen befährt er nicht optimal. Das gibt jeweils Punktabzug. Mit den kurzfloorigen Teppichen (grau und bunt) kommt das Gerät mit den angehobenen Wischpads aber gut zurecht.
Flache Möbel | Trotz Laserturm möglich
Die flache Bauform von unter zehn Zentimetern macht sich bei der Navigation unter flachen Möbeln positiv bemerkbar. Unter unseren Couchtisch fährt der MOVA P50 Ultra problemlos. Das haben wir von anderen Saugrobotern mit ähnlicher Höhe auch schon anders gesehen.
Akku | Verbrauch ist viel zu hoch
Für unseren 25 Quadratmeter großen Testraum benötigte der MOVA P50 Ultra insgesamt 69 Minuten und verbrauchte dabei 47 % der Akkuladung. Während die Reinigung schon lange dauert, aber noch in Ordnung geht, ist der Akkuverbrauch viel zu hoch. Skaliert man die Größe des Testraums hoch, würde der Saugroboter gerade mal 50 Quadratmeter schaffen – das ist unterirdisch.
HINDERNISSE | Obstacle Avoidance mit strukturiertem Licht
Damit der Saugroboter nicht nur präzise navigieren, sondern auch herumliegenden Objekten ausweichen kann, hat der MOVA P50 Ultra eine Hinderniserkennung in der Front verbaut. Diese setzt allerdings nur auf strukturiertes 3D-Licht zur Erkennung von Kanten, nicht auf Kameras oder Kreuzlaser. Auch KI-Features zur Identifizierung von bestimmten Objekten und ein LED-Licht fehlen. Dementsprechend ist die Obstacle Avoidance recht einfach gehalten.
Das zeigt sich auch in unserem Test. Insgesamt 16 unterschiedliche Alltagsgegenstände liegen in einem separaten Raum aus, und viele davon erkennt der MOVA P50 Ultra nicht. Gerade die kleineren Gegenstände, die natürlich verhältnismäßig viele Punkte geben, räumt der Roboter ab. Ärgerlich auch, dass die Haustierhinterlassenschaften nicht erkannt werden. Im schlimmsten Fall würde das Gerät den Kot in der ganzen Wohnung verteilen. Die Hinderniserkennung ist also eher unterdurchschnittlich.
Klettern | So hoch dürfen Türschwellen sein
Nicht nur die Hindernisumfahrung ist wichtig für die Beweglichkeit innerhalb des Haushalts. Auch das Überwinden von Türschwellen, Wäscheständern oder ähnlichen Schwellen zählt zu den Herausforderungen für Saugroboter. Bei den Rohren in unserem Testraum hatte der MOVA P50 Ultra schon etwas Probleme. Das kleinere hat er noch überwunden, das größere Rohre allerdings nicht.
Um zu testen, wie hoch eine Schwelle maximal sein darf, legen wir verschieden hohe Platten aus und schauen, welche 90°-Kante der Saugroboter meistert. Hier schafft der P50 Ultra 2,2 cm. Das sind ordentliche Werte angesichts der Tatsache, dass keine Kletterhilfen verbaut sind.
SAUGEN | Was bringen 19.000 Pa Saugkraft?
Schauen wir nun auf unsere ausführlichen Reinigungstests, die sich in Saugen und Wischen unterteilen. Für die erste Kerndisziplin hat der MOVA P50 Ultra ordentlich Power zur Verfügung. 19.000 Pa Saugkraft sollten ausreichen, um jeden Staub vom Boden zu kratzen. Um das zu testen, streuen wir normalerweise 100 g Schmutz, bestehend aus Katzenstreu, Vogelsand und Holzspänen, aus und überlassen es dem Saugroboter, das Areal auf höchster Stufe zu säubern.
Hartboden | Die ermittelte Saugleistung auf Laminat
Im ersten Anlauf zeigte sich aber, dass der MOVA P50 Ultra nicht in der Lage ist, die große Schmutzmenge im Staubbehälter aufzufangen. Da der P50 Pro Ultra mit dem gleichen Staubbehälter und der gleichen Saugkraft ausgestattet ist, kann es nur an der anderen Bürste liegen. Da zeigt sich, dass es nicht nur auf die nackten Zahlen ankommt, sondern auf das Zusammenspiel zwischen Saugkraft, Saugschaft und Bürste.
Deshalb halbieren wir die Schmutzmenge und verdoppeln im Anschluss das Ergebnis, bestrafen aber die schlecht konzipierte Saugeinheit drastisch (in der Benotung unter „Besonderheiten“). So erreicht der MOVA P50 Ultra auf Laminat 96,8 %. Dieser Wert ist gut, aber nicht im Spitzenbereich. Dabei muss erwähnt werden, dass der Saugroboter keine KI-Schmutzerkennung an Bord hat und somit den Bereich nicht extra gründlich gesaugt hat.
Teppichboden | Die ermittelte Saugleistung auf Teppich
Denselben Test haben wir zusätzlich auf unserem kurzflorigen Teppichboden durchgeführt. Hier erreichte der MOVA trotz fehlender KI starke 80,98 %.
Haare | Bürste mit Schwächen
Um zu testen, wie der MOVA P50 Ultra mit Haaren umgehen kann, verteilen wir 1 g Echthaar unterschiedlicher Länge auf den beiden Untergründen.
Sowohl auf Laminat als auch auf Teppich zeigt sich, dass die Bürste nicht optimal gegen das Verheddern von Haaren konzipiert ist. In beiden Tests blieben Haare an der Hauptbürste zurück – das gibt Punktabzug.
Ecken | Ausfahrbare Seitenbürste hilft
In unserem Eckentest legen wir fünf Maiskörner diagonal in die Ecke des Testareals. Hier erreichte der MOVA P50 Ultra mit vier Maiskörnern. Etwas schade, dass er trotz der ausfahrbaren Seitenbürste das letzte Maiskorn liegen ließ. Dennoch ein angemessenes Ergebnis.
WISCHEN | Wie gut wischt der MOVA P50 Ultra?
Für die Wischfunktion nutzt der MOVA P50 Ultra rotierende Wischmopps, die über den integrierten Frischwassertank kontinuierlich befeuchtet werden. Um herauszufinden, wie gut der Mittelklasse-Saugroboter wischt, verschmutzen wir das Testareal mit Matschschuhabdrücken, Kaffee und Ketchup und föhnen die Flecken fest. Obendrein soll das Gerät den Kreidestift auf strukturiertem Boden entfernen.
Flecken entfernen | Solide Leistung
Der MOVA P50 Ultra wäscht zuvor seine Wischmopps in der Station und macht sich dann auf den Weg, die Fläche zu reinigen. Da wie bereits erwähnt keine dedizierte Fleckenerkennung vorhanden ist, fährt der Roboter einmal das Areal ab, ohne bestimmte Bereiche gründlicher zu wischen. Dabei wird ein Großteil der Flecken entfernt, hartnäckige Verschmutzungen von Ketchup und Kaffee bleiben aber zurück. Angesichts der vorhandenen Technik ist das eine recht ordentliche Leistung.
Schmutzaufnahme | Wie sauber ist es wirklich?
Um die tatsächliche Reinigungsleistung abzubilden, wischen wir mit einem feuchten Tuch nach. Hier zeigt sich, dass noch deutliche Verschmutzungen zurückbleiben. Ein mittelmäßiges Ergebnis.
Randreinigung | Wie nah kommt er an die Wand?
Der MOVA P50 Ultra kann bekanntlich sein rechtes Wischpad ausfahren, um am Rand zu reinigen. Wie nah der Roboter wirklich an die Wand kommt, überprüfen wir mit vier Strichen. Tatsächlich erreicht das Gerät alle vier Striche und entfernt sie auch fast komplett. Den letzten verschmiert er aber etwas, deshalb gibt es Punktabzug.
Flüssigkeiten | Keine Erkennung möglich
Normalerweise testen wir noch, wie gut der Saugroboter Flüssigkeiten wie verschütteten Kaffee erkennen und aufwischen kann. Da der MOVA P50 Ultra aber weder eine entsprechende Software-Funktion noch einen anhebbaren Saugschacht hat, verzichten wir auf diesen Test.
Selbstreinigung | Heiße Moppwäsche
Vor, während und nach den intensiven Tests wäscht der MOVA P50 Ultra seine Mopps in der Station. Dabei entfernt die Selbstreinigung jeglichen Schmutz und leitet ihn in den Abwassertank. Die Wischpads sind im Anschluss wieder schön sauber und trocken.
APP | Alles, was es braucht
Neben den Reinigungsleistungen ist auch wichtig, wie komfortabel das Gerät gesteuert werden kann. Über die MOVAhome-App verfügt der Saugroboter über zahlreiche Einstellmöglichkeiten. Die wichtigsten Funktionen der umfangreichen App listen wir hier übersichtlich auf.
Karte
| Kartenerstellung | Durch ein kurzes Umschauen oder durch seine erste Reinigungsfahrt fertigt der Saugroboter eine detaillierte Raumkarte an. |
| Kartenbearbeitung | Die Karte lässt sich in Räume einteilen, die einzeln benannt werden können. Ebenfalls lassen sich Bodenbeläge, Möbel, Richtungen, Sperrzonen und viel mehr einsetzen. |
| Karten-Backup | Die erstellte Karte kann gespeichert werden, um sie bei Verlust neu zu laden. |
| Mehrere Karten | Der Roboter kann mehrere Karten speichern und somit auf anderen Etagen eingesetzt werden. Die Umschaltung der Karten erfolgt manuell oder automatisch nach Erkennung der Umgebung. |
| Kartenansicht | Man kann auswählen, welche Anzeigen auf der Karte angezeigt werden sollen. |
| Rotieren | Man kann die Karte jeweils um 90° drehen. |
| 3D-Karte | Die Karte kann in 2D oder 3D angezeigt werden. |
Reinigungseinstellungen
| CleanGenius | Der Automatikmodus mit intelligenten empfohlenen Reinigungsparametern. |
| Reinigungsmodi | Der Saugroboter kann entweder nur saugen, wischen, saugen & wischen oder wischen nach dem Saugen |
| Individuelle Reinigung | Jeder erstellte Raum kann mit einer eigenen Reinigungsleistung versehen werden. |
| Route | Die gefahrenen Bahnen können in ihrer Enge eingestellt werden. |
| Saugleistungen | Es stehen vier Saugstufen zur Auswahl. |
| Feuchtigkeit | Die Nässe der Mopps lässt sich in 32 Stufen individuell einstellen. |
| Moppwäsche-Frequenz | Die Rückkehr zur Moppwäsche lässt sich nach Zeit, Fläche oder Raum einstellen. |
| Zonen | Der Saugroboter kann entweder alles, einzelne Räume oder Zonen reinigen. |
Teppicheinstellungen
| Modus | Der Saugroboter kann Teppichboden nur staubsaugen, meiden, ignorieren oder auf ihm die Wischmopps entfernen oder anheben. |
| Vorgehensweise | Man kann einstellen, dass der Roboter zuerst den Teppich reinigt, seine Leistung auf diesen steigert, ihn intensiver reinigt oder die Seitenbürste dabei benutzt. |
| Einzeleinstellung | Jeder Teppich kann auf der Karte angeklickt und so individuell mit Leistung belegt werden. |
Bodenreinigung
| Ausschwenken der Seitenbürste | Die ausfahrbare Seitenbürste kann ein- oder ausgestellt werden. |
| Randnahes Wischen | Man kann das automatische Ausfahren des Wischmopps aktivieren oder deaktivieren. |
| Intensive Wischleistung | Man kann zusätzlich einstellen, ob der Roboter Möbelfüße und tiefe Kanten speziell reinigen soll. |
| Frequenz | Einstellbar ist, wie oft der Roboter seine Seitenbürste und den Wischmopp ausfahren soll. |
| Kollision |
Einstellbar ist, ob der Roboter häufig oder gar nicht seinen Bumper nutzen soll. |
| Reinigung in Bodenrichtung | Man kann einstellen, dass der Saugroboter in Bodenrichtung arbeitet. |
Stationseinstellungen
| Schnellzugriff | Auf der Startseite kann man einzelne Funktionen der Station über den Schnellzugriff einschalten. |
| Informationen | Auf der Startseite kann man Informationen zu Füllständen der Station einsehen. |
| Reinigungsmitteldosierer | Für die Moppwäsche und das Wischen selbst lässt sich die Zugabe von Reinigungsmittel automatisieren. Allerdings ist standardmäßig kein Reinigungsmitteltank im Lieferumfang dabei. |
| Selbstreinigung | Diese kann man ein- oder ausschalten. Ausgeschaltet poliert der Roboter mit trockenen Tüchern. |
| Wischeinstellungen | Die Moppwäsche kann in Hinblick auf Intensität und Wassertemperatur konfiguriert werden. |
| Trocknen | Die Mopptrocknung lässt sich aktivieren oder deaktivieren, in 2, 3 oder 4 Stunden regulieren oder stummstellen. |
| Entleerung | Die Absaugung kann eingestellt werden. |
| Selbstreinigung | Die Basisstation kann sich selbst reinigen. |
Robotereinstellungen
| Verknüpfung | Man kann eine Verknüpfung zur Startseite generieren. |
| DND | Zu einer gewissen Zeit führt er selbst eingestellte Funktionen nicht aus. |
| Aufladung | Man kann einstellen, dass der Roboter während individueller Zeiten auflädt. |
| Fortsetzung | Der Roboter kann bei leerem Akku die Reinigung nach dem Laden an aufgehörter Stelle fortsetzen. |
| Kindersicherung | Sperrt die Tasten des Roboters. |
| Benachrichtigung | Die Benachrichtigungen sind individuell einstellbar. |
| Fernsteuerung | Man kann den Roboter mit einer virtuellen Fernbedienung steuern. |
| WLAN-Verwaltung | Hier kann man das WLAN ändern und Informationen dazu einsehen. |
| Wartung | Hier wird gezeigt, wann Komponenten gewechselt werden und wie man den Roboter reinigt. |
Weitere Einstellungen
| Reinigungsverlauf | Hier können vergangene Reinigungsabläufe eingesehen werden. |
| Geplante Reinigung | Eine automatische und individuelle Reinigung kann programmiert werden. |
| Gerät freigeben | Für eine gemeinsame Steuerung. |
| Firmware | Hier kann die Software aktualisiert werden. |
| Gerät löschen | Hier kann der Roboter entfernt werden. |
FIRMWARE-UPDATES | Wie aktuell ist der Saugroboter?
Neben der Hardware spielt natürlich auch die Software für die Funktionen des Saugroboters eine entscheidende Rolle. Für viele Nutzer ist daher wichtig, wie zuverlässig die Geräte mit Updates versorgt werden. Mit regelmäßig aktualisierter Firmware können die Hersteller bekannte Probleme beheben, Sicherheitslücken schließen und Funktionen verbessern oder nachreichen. Deshalb listen wir hier regelmäßig die Firmware-Versionen und das jeweilige Changelog des MOVA P50 Ultra auf.
- MOVA P50 Ultra Firmware
-
11/2025: V4.3.9_2797 (aktuelle Version)
Changelog: Fehlerbehebung und Optimierung der Reinigungserfahrung
FAZIT | Unsere Meinung zum MOVA P50 Ultra
In unserem Test überzeugt der MOVA P50 Ultra vor allem mit seinem starken Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Navigation mit Laserturm funktioniert erstklassig, zudem kommt der Saugroboter unter flache Möbel und dank ausfahrbarer Seitenbürste und ausfahrbarem Wischpad auch bis tief in Ecken und nah an den Rand heran. Die Saug- und Wischergebnisse waren dabei grundsolide, während die Reinigungsstation die Wartung des Roboters übernimmt.
Schwächen hat der Saugroboter vor allem in der Hindernis- und Fleckenerkennung und der Bürstenkonstruktion. Das resultiert zum einen in der Anfälligkeit für Haarverhedderungen und der geringen Aufnahmekapazität des Staubbehälters. Auch die Akkulaufzeit ließ leider zu wünschen übrig. So sind regelmäßige Zwischenstopps an der Basisstation unumgänglich.
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Mit Blick auf den reellen Marktpreis, der mittlerweile oft unter 500 € liegt, ist der MOVA P50 Ultra eine gute Wahl für alle, die auf gewisse Extra-Features verzichten können. Wer etwa einen Reinigungsmitteltank, die bessere Hauptbürste und eine Hindernis- und Schmutzerkennung benötigt, kann zum MOVA P50 Pro Ultra greifen. Der hat in fast allen Disziplinen besser abgeschnitten, kostet aber auch etwas mehr.
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