Simum 6 im Test – Erster Saugroboter mit Lasernavigation aus dem Hause Tesvor

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Die Appsteuerung

Den Simum 6 kann man für eine leichtere Bedienung in das heimische WLAN einpflegen. Dafür steht ihm eine App zur verfügung, mit der man ihn sogar von unterwegs aus beobachten bzw. befehle erteilen kann. Ich persönlich hoffte ja, das es nun eine eigene, extra für den Simum 6 entwickelte App geben wird, jedoch ist das nicht der Fall gewesen. 

Die App, die man für den Simum 6 downloaden muss, ist die allseits bekannte WeBack App, die in der Vergangenheit schon des öfteren für Aufreger sorgte. Nutzer beklagten sich, dass durch ständige Updates die Steuerung immer schlechter wurde. 

Leider zeigt auch die App des Simum 6 noch sehr viel Verbesserungspotenzial auf, da immer wieder die erstellte Karte sich mit der Zeit zu drehen beginnt, sobald der Roboter nicht kerzengerade von der Station aus startet. An sich ist das nicht weiter schlimm, wenn man es einfach nur sauber haben möchte, da er trotzdem zielstrebig und zuverlässig saugt. Eingestellte Sperrzonen hingegen verschieben sich gerne mit und werden schnell unbrauchbar oder verschwinden sogar ganz. Das passiert aber nicht immer, also brauch man sich um diesen Punkt nicht all zu viel Sorgen machen.

Die Funktionen

An sich ist die App sehr einfach und verständlich aufgebaut. Die Funktionsvielfalt hält sich für den günstigen Preis natürlich in Grenzen und so gibt es keine Einzelraumreinigung oder mehrfache Kartenspeicherung. Die App beschränkt sich auf die leichteren Dinge wie das Einstellen einer Zeitsteuerung, das erstellen von Sperrzonen und das Reinigen einer selbst angelegten Stelle. Ebenfalls ist eine Spotclean-Funktion mit an Bord. 

Da der Akku wie schon erwähnt sehr schwach ausfällt und der Sauger eine große Wohnung mit über 100 qm wohl nicht ganz packen wird mit einer Ladung, gibt es eine Einstellung, die ihm sagt, dass er wieder an der Stelle weitersaugen soll an der er aufhörte, sobald er wieder voll aufgeladen ist. Praktisch. Die Aussprache des Simum 6 ist in der deutschen Sprache und zudem männlich. Diese lässt sich auf Wunsch jedoch komplett deaktivieren. 

Den Simum 6 kann man bei bedarf über Amazons Alexa oder weitere Sprachassistenten steuern, jedoch ist die Funktionsvielfalt auch hier sehr begrenzt und nur das nötigste machbar. Die Saugleistung lässt sich in drei Stufen über die App regulieren. 

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