Tote Wanzen und Reifengummi – Dyson untersucht unsere Raumluft

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Dyson hat in seinen Laboren die gebrauchten Filter aus Luftreinigern analysiert um herauszufinden welche Art von Partikeln sich darin befinden.

 

Mikrobiologen von Dyson nehmen gebrauchte Luftfilter unter die Lupe

Draußen wird es grade wieder so richtig warm. Auch während ich diesen Artikel schreibe, sind es draußen heiße 29 Grad. Die meisten Menschen holen nun also wieder ihren Ventilator aus dem Keller, um sich auch im Inneren eine frische Brise um die Nase wehen zu lassen. 

Viele der neuen Ventilatoren sind smart und lassen sich per App oder auch per Sprachbefehl steuern. Zudem besitzen sie auch immer häufiger eine Luftreinigungs-Funktion, bei welcher ein integrierter Filter die Luft von verschiedenen Partikeln reinigt. Was aber schwebt in unserer Luft eigentlich alles herum und landet im Filter des Gerätes? Dies wollten die Mikrobiologen von Dyson herausfinden und untersuchten Proben von Filtern aus der ganzen Welt unter dem Rasterelektronenmikroskop.

Neben Milben auch Gummipartikel und Hautzellen

Laut Dyson sind tote Milben, Wanzen, Haare, und Gummipartikel häufige Filter-Funde. Aber auch Rückstände von Duftkerzen, Zigarettenasche, Sonnencremepartikel oder Insektenflügel wurden entdeckt.

Ein durchschnittlicher Mensch verliert ca. fünf bis zehn Gramm Haut pro Woche. Unsere Haut bildet Schuppen, die bis zu 30 Mikrometer klein sein können und für das menschliche Auge unsichtbar sind. Sobald sie sich in der Luft befinden, sind die Hautzellen leicht genug, um vom Wind getragen, eingeatmet und von Reinigungsfiltern aufgefangen zu werden.

Auch von draußen können Stoffe in unsere Raumluft gelangen. So stammen die Gummipartikel teilweise von den Reifen bremsender Autos. All diese Stoffe können sich im Filter eines Luftreinigers wiederfinden und würden sonst größtenteils eingeatmet werden.

Nutzt ihr bereits einen Luftreiniger in eurer Wohnung oder in eurem Haus? 

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Über den Autor

Florian Beckmann

Dem Thema Smart-Home seit der Einführung von Alexa, Ende 2016, verfallen. Seit dem wird darüber gebloggt, YouTube Videos gedreht und die eigene Wohnung automatisiert, wo es nur geht. 37 Jahre alt, Vater von zwei Kindern, wohnhaft in Hamburg und hauptberuflich Berufssoldat.

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