Dreame A3 AWD Pro 5000

KURZFAZIT | Dreame A3 AWD Pro 5000 – Der Schritt zur größeren Fläche

Der Dreame A3 AWD Pro 5000 ist eine Variante des A3 AWD Pro 3500, den wir bereits ausführlich getestet haben, für größere Rasenflächen. Wer die technischen Stärken des 3500er kennt – Allradantrieb, omnidirektionale Fronträder, OmniSens 3.0 Lasernavigation, 40 cm Schnittbreite – bekommt hier exakt dasselbe Fundament. Der entscheidende Unterschied liegt in zwei Punkten: Der 5000er ist für Flächen bis 5.000 m² ausgelegt und bringt zusätzlich eine 4G-Mobilfunkverbindung mit. Für Gärten unter 3.500 m² ist das ein Aufpreis ohne echten Mehrwert. Wer aber über diese Grenze kommt oder sein Gerät auch aus dem Funkloch heraus steuern will, bekommt hier eine sinnvolle Erweiterung – zum entsprechend höheren Einstiegspreis von rund 3.000 €.

SCHNELL-CHECK | Dreame A3 AWD Pro 5000 – Für wen lohnt sich das Upgrade?

Wenn du einen Garten mit über 3.500 m² Rasenfläche hast oder dein WLAN den Bereich nicht zuverlässig abdeckt, ist der Dreame A3 AWD Pro 5000 der nächste logische Schritt gegenüber dem 3500er. Die Kernstärken sind identisch: Allradantrieb, omnidirektionale Fronträder und LiDAR-Lasernavigation ohne Begrenzungsdraht. Der zusätzliche 4G-Anschluss ist ein echter Vorteil für weitläufige Grundstücke mit schlechtem WLAN-Signal – aber kein Kaufargument, wenn du bereits stabiles WLAN in deinem Garten hast.

  • Ideal für: Gärten ab 3.500 m² mit Steigungen, mehreren Zonen und Hindernissen – besonders wenn WLAN nicht überall zuverlässig verfügbar ist.
  • Weniger ideal für: Gärten unter 3.500 m², bei denen der 3500er die günstigere und ausreichende Wahl ist, sowie Flächen mit vielen geschwungenen Rasenkanten, die präzisen Randschnitt erfordern.
  • Highlights im Test (Basis 3500er): 200 m² in 68 Minuten bei nur 25 % Akkuverbrauch. Alle ausgelegten Hindernisse erkannt und umfahren. Keine Rutschpartien auf Steigungen bis 45 %.
  • Beachte: Die 4G-Funktion rechtfertigt den Aufpreis gegenüber dem 3500er nur, wenn du sie tatsächlich brauchst. Der Rasenkantenschnitt ist – wie beim 3500er – die Schwachstelle beider Modelle.
  • Tipp: Alle getesteten Mähroboter für verschiedene Flächengrößen und Budgets findest du in unserem Mähroboter Finder.

VOR- & NACHTEILE | Dreame A3 AWD Pro 5000

Vorteile
  • Ausgelegt für Rasenflächen bis 5.000 m² – deutlich mehr als beim 3500er
  • 4G-Mobilfunkverbindung zusätzlich zum WLAN – ideal für Grundstücke mit schlechtem Funknetz
  • Allradantrieb mit omnidirektionalen Fronträdern – kein Gras wird abgerupft beim Wenden
  • Lasernavigation ohne Begrenzungsdraht und ohne RTK-Antenne
  • Hervorragende Hinderniserkennung – alle Testobjekte erkannt und umfahren (Basis: 3500er-Test)
  • Überwindet Steigungen bis 80 % laut Hersteller, in unserem Test bis knapp 45 % problemlos bestätigt
  • Schnellwechselsystem für Messer ohne Werkzeug
  • 40 cm Schnittbreite durch zwei Messer
  • Schnitthöhe elektronisch einstellbar (3–10 cm) ohne Schrauben
  • Farbdisplay mit direkter Bedienung am Gerät
  • App mit umfangreichen Einstellmöglichkeiten und zonenindividuellen Mähpräferenzen
  • Manuelle Kartierung intuitiv und schnell erledigt
  • Pfad- und Sperrzonen-Kartierung funktioniert zuverlässig
Nachteile
  • Rasenkantenschnitt hält teils deutlich zu viel Abstand zu Mauern und Kanten
  • Preis von rund 3.000 € ist eine hohe Einstiegshürde
  • 4G-Funktion ist nur für bestimmte Einsatzszenarien ein echter Mehrwert
  • Gerät ist groß und schwer (über 23 kg) – Handhabung aufwendig
  • Mäht unter flachen Hindernissen nicht (z. B. Holzpferd)
  • Für Gärten unter 3.500 m² ist der 3500er das bessere Preis-Leistungs-Verhältnis

Dreame A3 AWD Pro 5000 im ausführlichen Praxistest – Fotos zeigen das Basismodell, optisch identisch

Die Fotos in diesem Bericht zeigen das Basismodell – die Variante ist optisch identisch.

TEST | Dreame A3 AWD Pro 5000 im Praxistest

Dreame positioniert den A3 AWD Pro 5000 als die leistungsstärkere Variante der A3-AWD-Pro-Baureihe – mit identischer Technik, aber mehr Reichweite und einer zusätzlichen 4G-Mobilfunkverbindung. Der Roboter richtet sich an Nutzer mit Rasenflächen über 3.500 m² oder an alle, die unabhängig von der WLAN-Abdeckung Zugriff auf ihr Gerät haben möchten.

Wir haben den A3 AWD Pro 3500 bereits auf einem realen Praxisgelände mit zwei Zonen, Steigungen, Engstellen und verschiedenen Hindernissen getestet. Da der 5000er auf derselben technischen Basis steht, fließen diese Testergebnisse vollständig in diesen Bericht ein. Alle Messwerte, Testergebnisse und Beobachtungen stammen aus diesem direkten Praxistest.

TECHNISCHE DATEN & ZUBEHÖR | Dreame A3 AWD Pro 5000

Allgemein

Maße (L/B/H)74,0 x 53,2 x 32,5 cm
Gewicht23,9 kg
Maße Station (B/T/H)--

Bei der Arbeit

Schnittbreite40 cm
Schnitthöhe (min-max)30 mm - 100 mm
Kantenschnitt--
Max. Steigung80 %
Lautstärke65 dB

Umgebung

Fläche5000 qm
Zonen--
Max. Steigung80 %

Positionsbestimmung

LiDAR
Rasenerkennung

Navigationsart

Geordnete Navigation

Hinderniserkennung

Laser
Kamera
+ LED

Stromversorgung

Akkukapazität10 Ah
Ladedauer--
Mähdauer--

Konnektivität

Wi-Fi
4G

Features

Elektrisch höhenverstellbares Mähwerk
Rasenkanten nahes Mähen
Selbstregulierendes Mähwerk
Hebesensor
Diebstahlschutz
Igelschutz
Zeitpläne

App

Ja
+ Mapping
+ Zonen

Herstellerangaben ohne Gewähr

Unsere Testnoten basieren auf eigenen Messungen, Beobachtungen und Praxistests. Die Bewertung erfolgt unabhängig vom Hersteller.

FAQ | Häufige Fragen zum Dreame A3 AWD Pro 5000

Was ist der Unterschied zwischen dem Dreame A3 AWD Pro 5000 und dem A3 AWD Pro 3500?
Die beiden Modelle teilen sich dieselbe technische Basis: Allradantrieb, omnidirektionale Fronträder, OmniSens 3.0 Lasernavigation, 40 cm Schnittbreite und alle App-Funktionen. Der 5000er ist für Rasenflächen bis 5.000 m² ausgelegt – der 3500er bis 3.500 m². Hinzu kommt beim 5000er eine 4G-Mobilfunkverbindung, mit der sich der Roboter auch ohne WLAN-Abdeckung steuern lässt. Wer weniger als 3.500 m² hat und ein stabiles WLAN im Garten besitzt, fährt mit dem günstigeren 3500er genauso gut.
Lohnt sich der Aufpreis des Dreame A3 AWD Pro 5000 gegenüber dem 3500er?
Das hängt von zwei Faktoren ab: Fläche und WLAN-Abdeckung. Wer einen Garten mit mehr als 3.500 m² Rasenfläche hat, braucht die höhere Kapazität des 5000ers. Auch wer sein Grundstück nicht vollständig mit WLAN versorgen kann, profitiert von der 4G-Verbindung. Für alle anderen ist der Aufpreis von rund 300–400 € nicht gerechtfertigt – der 3500er liefert dieselben Testergebnisse.
Welche Steigungen schafft der Dreame A3 AWD Pro 5000?
Dreame gibt eine maximale Steigung von 80 % an. In unserem Test mit dem baugleichen A3 AWD Pro 3500 haben wir Steigungen von bis zu knapp 45 % ohne Probleme bewältigt – kein Rutschen, kein Steckenbleiben. Die omnidirektionalen Fronträder und der Allradantrieb sorgen dafür, dass der Roboter sanft wendet, ohne Gras abzureißen.
Wie gut schneidet der Dreame A3 AWD Pro 5000 Rasenkanten?
Das ist die deutlichste Schwäche beider Modelle in dieser Baureihe: Beim Rasenkantenschnitt hat der Roboter in unserem Test teils zu viel Abstand zu Mauern und geschwungenen Kanten gehalten. Das Mähwerk fährt beim Kantenschnitt seitlich aus, trifft aber nicht immer präzise die Kante. Besonders entlang gebogener Mauern bleibt spürbar Gras stehen – das gilt für den 5000er genauso wie für den 3500er.
Was bedeutet 4G beim Dreame A3 AWD Pro 5000?
Der 5000er verfügt zusätzlich zum WLAN über eine 4G-Verbindung. Damit lässt sich der Roboter auch steuern, wenn kein WLAN-Signal vorhanden ist – zum Beispiel bei großen Grundstücken, auf denen der Router keinen ausreichenden Empfang liefert. Für die 4G-Funktion wird eine SIM-Karte benötigt. Wer WLAN flächendeckend im Garten hat, wird dieses Feature nicht vermissen.
Wie lange dauert das Mähen von 200 m² mit dem Dreame A3 AWD Pro 5000?
Die Mähergebnisse sind identisch mit denen des 3500ers, da die Hardware dieselbe ist. In unserem Test hat der A3 AWD Pro rund 200 Quadratmeter in knapp 68 Minuten fertig gemäht – bei einem Akkuverbrauch von nur 25 %. Das entspricht 0,34 Minuten pro Quadratmeter. Hochgerechnet könnte er einen Garten von rund 800 m² in einem Durchgang mähen, bevor der Akku leer ist.
Muss ich für den Dreame A3 AWD Pro 5000 einen Begrenzungsdraht verlegen?
Nein. Der A3 AWD Pro 5000 arbeitet – wie der 3500er – ausschließlich mit Lasernavigation. Weder ein Begrenzungsdraht noch eine RTK-Antenne sind nötig. Die Ladestation wird frei aufgestellt und mit Erdnägeln verankert, der Roboter kartiert den Garten anschließend manuell oder automatisch über die Dreamehome-App.
Erkennt der Dreame A3 AWD Pro 5000 Hindernisse zuverlässig?
In unserem Hindernistest mit dem baugleichen A3 AWD Pro 3500 hat der Roboter alle ausgelegten Objekte – Fußball, Schaufel, Rasensprenger, Schlauch, Holzpferd, Igeldummy und Kinderschuhe – erkannt und sauber umfahren, ohne eines zu berühren. Lediglich unter dem Holzpferd hat er nicht gemäht, was seiner Größe geschuldet ist. Wenn die Hinderniserkennung deaktiviert wird, können Kollisionen vorkommen.
Was kostet der Dreame A3 AWD Pro 5000?
Dreame hat den A3 AWD Pro 5000 mit einer UVP von knapp 3.000 € eingeführt. Damit liegt er rund 300–400 € über dem A3 AWD Pro 3500. Aktuell gültige Preise findest du im Preis-Block weiter unten im Artikel. Hinweis: Der Preis kann sich geändert haben.

LIEFERUMFANG | Was ist im Paket enthalten?

Im Lieferumfang des Dreame A3 AWD Pro 5000 steckt das komplette Starterpaket für den direkten Einsatz. Neben dem Mähroboter selbst sind eine Ladestation mit Kabel und Netzteil, ein Bus-Schlüssel, Erdschrauben zur Stationsverankerung sowie Ersatzmesser und Ersatz-Schnellwechselhalterungen enthalten. Dazu kommt eine umfangreiche Bedienungsanleitung.

Dreame A3 AWD Pro 5000 – was ist alles im Lieferumfang dabei?

Der Lieferumfang entspricht dem des 3500ers und fällt solide aus. Das werkzeuglose Schnellwechselsystem für die Messer ist weiterhin dabei – ein klarer Komfortgewinn gegenüber älteren Dreame-Modellen wie dem Dreame A2.

DESIGN & QUALITÄT | Verarbeitung und Aufbau

Optisch und haptisch ist der A3 AWD Pro 5000 nicht vom 3500er zu unterscheiden. Das Gehäuse ist identisch, der Aufbau ist identisch – beide wiegen über 23 kg und tragen dieselben breiten Heckräder sowie die omnidirektionalen Fronträder an der Vorderseite.

Diese Fronträder sind das entscheidende Konstruktionsmerkmal: Sie können seitlich fahren, ohne den Rasen zu beschädigen. In unserem Test haben wir auf dem gesamten Testgelände keine braunen Stellen oder abgerupftes Gras festgestellt. Auch nach mehreren Wendemanövern war der Rasen vollständig intakt.

Dreame A3 AWD Pro 5000 – Design und Qualität

Oberseite und Bedienelemente

Auf der Oberseite sitzt der OmniSens 3.0 Laserscanner als kompakter Aufsatz, außerdem eine Stopptaste und eine aufklappbare Abdeckung. Darunter befindet sich ein Farbdisplay mit Drehrad, über das sich alle wichtigen Einstellungen direkt am Gerät vornehmen lassen – ganz ohne Smartphone. Diese Bedienoption kennen wir bereits vom Dreame A2 und sie funktioniert nach wie vor gut.

Dreame A3 AWD Pro 5000 - Oberseite und Bedienelemente

Front und Rückseite

An der Front sitzen eine Stereokamera für die Hinderniserkennung und eine Leuchte, die bei Dämmerung als Scheinwerfer dient. Auf der Rückseite findet sich eine dekorative LED. Die Verarbeitung ist insgesamt robust und auf Dauereinsatz ausgelegt – das gilt für den 5000er genauso wie für den 3500er.

MESSEREINHEIT | Schnittbreite und Schnellwechselsystem

Auf der Unterseite sind zwei Messer verbaut, die gemeinsam auf eine Schnittbreite von 40 cm kommen. Das ist ein starker Wert, der das Abarbeiten großer Flächen – gerade bei einem Gerät, das für bis zu 5.000 m² ausgelegt ist – deutlich beschleunigt. Die Mäheinheit ist federnd gelagert und lässt sich über die App stufenlos auf eine Schnitthöhe zwischen 3 und 10 cm einstellen.

Beim Kantenschnitt fährt die Mäheinheit seitlich aus. Wie diese Funktion in der Praxis abschneidet, beschreiben wir ausführlich im Abschnitt zum Rasenkantenschnitt.

Dreame A3 AWD Pro 5000 - MESSEREINHEIT | Schnittbreite und Schnellwechselsystem

Das Schnellwechselsystem für die Messer arbeitet werkzeuglos: Messer von hinten gegen den Teller drücken, die Halterung kommt entgegen, lässt sich abziehen, Messer tauschen, wieder eindrücken – fertig. Ein echter Alltagsvorteil gegenüber Modellen mit Schraubenbefestigung.

INSTALLATION | Aufbau und Einrichtung

Die Einrichtung des A3 AWD Pro 5000 läuft identisch ab wie beim 3500er – und das ist ausdrücklich als Kompliment gemeint. Die Ladestation wird dort aufgestellt, wo eine Steckdose erreichbar ist. Eine RTK-Antenne oder ein freier Blick in den Himmel sind nicht nötig. Dann werden die Erdnägel in den Boden geschraubt, das Kabel zur Steckdose verlegt und der Roboter auf die Station gestellt.

Beim ersten Start fragt das Gerät sofort nach einem PIN für den Diebstahlschutz. Die WLAN-Verbindung zur Dreamehome-App erfolgt via Bluetooth und hat in unserem Test problemlos funktioniert. Wer die 4G-Funktion nutzen möchte, benötigt zusätzlich eine passende SIM-Karte – das ist der einzige Einrichtungsschritt, der beim 5000er gegenüber dem 3500er hinzukommt.

Dreame A3 AWD Pro 5000 – Installation

Kartierung im Test

Zwei Kartierungsoptionen stehen zur Wahl: automatisch oder manuell. Bei der automatischen Variante hat der Roboter in unserem Test zu viel Abstand zu den Rasenkanten gehalten, weshalb wir auf manuelle Kartierung gewechselt haben. Dabei fährt man den Roboter einfach an den Kanten entlang – das ist intuitiv und innerhalb weniger Minuten erledigt.

Auch die Pfadkartierung zwischen zwei Zonen sowie das Einrichten von Sperrzonen – in unserem Fall rund um eine Tanne – haben reibungslos funktioniert. Die Kartierung lässt sich jederzeit über die App anpassen und erweitern, was bei einer Fläche von bis zu 5.000 m² ein wichtiger Vorteil ist.

Dreame A3 AWD Pro 5000 - Kartierung im Test

APP | Dreamehome – Funktionsübersicht

Die Dreamehome-App ist bei beiden Modellen identisch – und sie ist reich bestückt. Nach der Kartierung sieht man die erstellte Karte mit allen Zonen, Pfaden und Sperrzonen. Zonen lassen sich einzeln oder gemeinsam starten, außerdem gibt es getrennte Modi für Flächen- und Rasenkantenschnitt. Dank 4G kann der 5000er auch dann aus der App heraus gesteuert werden, wenn das heimische WLAN außer Reichweite ist.

Dreame A3 AWD Pro 5000 - Dreame App

Hauptfunktionen der App

Funktion Beschreibung
Zonenstart Start einzelner Zonen oder Gesamtfläche wählbar
Rasenkantenschnitt Separater Modus nur für Kantenschnitt
Mähpräferenzen pro Zone Schnitthöhe und Hinderniserkennung je Zone einstellbar
Kartenbearbeitung Teile löschen, hinzufügen, Pfade und Sperrzonen anpassen
Intelligente Pfadeinstellung Optimierung der Fahrbahn konfigurierbar
Ladeeinstellungen Ladezeiten und -verhalten anpassbar
Anti-Diebstahl Mehrere Optionen für Diebstahlschutz verfügbar
Zeitplan Mähpläne in der App einstellbar und am Display einsehbar
Formen mähen Geometrische Formen in den Rasen mähen lassen
Kameraansicht Stereofront-Kamera live in der App abrufbar

Die App bietet mehr Einstellmöglichkeiten als die meisten Mähroboter-Apps, die wir bisher getestet haben. Zusätzlich zur App-Steuerung funktioniert die Bedienung am Gerät selbst über Farbdisplay und Drehknopf gut – besonders praktisch für schnelle Anpassungen ohne Smartphone.

Wer sich fragt, ob sein Garten überhaupt für mehrere Zonen geeignet ist, findet in unserem Ratgeber eine gute Entscheidungshilfe.

UPDATES | App & Firmware – Wie aktuell ist das System?

Stand des Checks: 07.05.2026 – Die iOS-Daten haben wir direkt im Apple App Store ausgelesen, die Android-Versionen über Uptodown ermittelt, da Google Play keinen öffentlichen Versionsverlauf zeigt. Firmware-Informationen lagen zum Testzeitpunkt nicht öffentlich vor – Firmware-Updates werden automatisch über die Dreamehome-App eingespielt. Da der A3 AWD Pro 5000 dieselbe App und dieselbe Firmware-Basis nutzt wie der 3500er, gelten die folgenden Update-Informationen für beide Modelle. Wir zeigen aus Übersichtlichkeit nur die neuesten Einträge; ältere Updates sind in den Stores und beim Hersteller teils ebenfalls vorhanden.

Dreamehome (iOS) – Versionsverlauf
Version 2.5.6 – 25.04.2026: Fixed known issues and enhance user experience

Hinweis: Dies ist die aktuell im App Store gelistete Version. Ältere Einträge sind im Versionsverlauf der App teils nicht öffentlich einsehbar.

Dreamehome (Android) – Versionsverlauf
Version 2.5.5.0 – 01.05.2026: Kein öffentliches Changelog verfügbar
Version 2.5.4.3 – 03.04.2026: Kein öffentliches Changelog verfügbar
Version 2.5.3.0 – 15.03.2026: Kein öffentliches Changelog verfügbar
Version 2.5.2.3 – 05.03.2026: Kein öffentliches Changelog verfügbar
Version 2.5.1.2 – 13.02.2026: Kein öffentliches Changelog verfügbar
Version 2.5.0.2 – 05.02.2026: Kein öffentliches Changelog verfügbar

Hinweis: Da Google Play keinen öffentlichen Versionsverlauf zeigt, stammen diese Daten von Uptodown. Konkrete Changelogs sind für die Dreamehome-App auf keiner Plattform öffentlich verfügbar.

Dreame A3 AWD Pro 5000 – Firmware
Für die Firmware des Dreame A3 AWD Pro 5000 lagen zum Zeitpunkt unseres Checks keine öffentlich einsehbaren Release Notes vor. Firmware-Updates werden automatisch über die Dreamehome-App eingespielt. Welche Firmware-Version aktuell auf deinem Gerät läuft, kannst du in den Geräteeinstellungen innerhalb der App einsehen.

Hinweis: Nur Auszug – ältere Versionen beim Hersteller verfügbar.

LANGZEITERFAHRUNG & PROBLEME | Praxiserfahrungen und Community-Feedback

Der Dreame A3 AWD Pro 5000 ist ein sehr neues Modell, weshalb belastbare Langzeiterfahrungen noch ausstehen. In unserer SmarthomeAssistent Community finden sich bislang keine spezifischen Threads zu diesem Modell – was bei einem frisch eingeführten Premiumgerät nicht überrascht. Wir beobachten die Diskussionen aktiv und ergänzen diesen Abschnitt, sobald neue Erkenntnisse aus der Praxis vorliegen.

Aus unserem direkten Testbetrieb mit dem baugleichen 3500er lassen sich folgende Muster ableiten, die erfahrungsgemäß für beide Modelle gelten.

Unsere Praxis-Tipps aus dem Test:

  • Starte die erste Kartierung manuell, auch wenn die automatische Option verlockend klingt. Der Roboter hält bei der automatischen Variante zu viel Abstand zu Rasenkanten – das lässt sich nur durch manuelles Nachkorrigieren beheben.
  • Lass die Hinderniserkennung beim Rasenkantenschnitt immer aktiviert. Bei deaktivierter Erkennung fährt der Roboter direkt gegen Blumentöpfe und ähnliche Objekte – das haben wir im Test erlebt und mit einem umgestoßenen Topf bezahlt.
  • Richte Sperrzonen für Bäume, dichte Bepflanzung und feste Hindernisse ein, bevor der erste Mähvorgang startet. Die Einrichtung ist einfach und verhindert zuverlässig Kollisionen oder Schäden am Gerät.
  • Prüfe nach dem ersten Einsatz die Rasenkante entlang geschwungener Mauern besonders sorgfältig. Hier kann manuelles Nacharbeiten nötig sein, bis du die optimalen App-Einstellungen für deine spezifische Gartenform gefunden hast.

Die OmniSens 3.0 Lasernavigation arbeitet beim 5000er nach demselben Prinzip wie beim 3500er – ohne Begrenzungsdraht, ohne RTK-Antenne, dafür mit geraden Bahnen und stabiler Orientierung. In unserem Test hat der Roboter beide Zonen systematisch abgefahren, den engen Verbindungspfad zuverlässig gefunden und die Sperrzone rund um eine Tanne konsequent gemieden.

Die breite Spurbreite durch die 40 cm Schnittbreite ist bei einem Gerät für große Flächen ein Vorteil, kein Nachteil. Mehr Fläche pro Bahn bedeutet weniger Gesamtfahrzeit – gerade bei Gärten nahe der 5.000-m²-Grenze ein relevanter Faktor. Weitere Infos zu Lasernavigation bei Mährobotern haben wir in einem eigenen Ratgeber zusammengefasst.

NAVIGATION | OmniSens 3.0 Lasernavigation in der Praxis

HINDERNISSE | Hinderniserkennung im Test

Im Hindernistest haben wir verschiedene Alltagsgegenstände in Zone zwei ausgelegt: Fußball, Schaufel, Rasensprenger, Schlauch, Holzpferd, Igeldummy und Kinderschuhe. Das Ergebnis war eindeutig: Jedes Objekt wurde erkannt und sauber umfahren, ohne dass der Roboter eines berührt hätte.

Lediglich unter dem Holzpferd wurde nicht gemäht – das ist der Größe des Geräts geschuldet und bei einem Roboter dieser Klasse nachvollziehbar. Kleinere Modelle schaffen das, der A3 AWD Pro eben nicht.

Freistehende Bäume, Solarleuchten und eine Stufe am Hauseingang wurden ebenfalls mit ausreichend Sicherheitsabstand umfahren. An einer Geländekante navigierte der Roboter mit deutlichem Sicherheitsabstand – kein Stürzen, kein Riskieren. Das ist ein starkes Ergebnis.

Engstellen im Test

Durch einen Blumentopf haben wir die Engstelle auf 60 cm reduziert. Trotzdem ist er ohne anzustoßen durchgefahren. Auch der Verbindungspfad zwischen zwei Zonen wurde problemlos genutzt, mit und ohne aktivierter Hinderniserkennung. Diese Ergebnisse haben wir so nicht erwartet und sie machen einen starken Eindruck.

MÄHEN | Mähergebnisse und Akkueffizienz

Achtung: Dies sind die Ergebnisse vom AWD 3500! Der Dreame A3 AWD 5000 hat einen größeren Akku und somit eine noch größere Akkuleistung. Der wichtigste Messwert aus unserem Test: Der A3 AWD Pro hat rund 200 Quadratmeter in knapp 68 Minuten gemäht – ohne Pause, ohne Nachladen, mit einem Akkuverbrauch von nur 25 %. Das entspricht 0,34 Minuten pro Quadratmeter und einem Akkuverbrauch von 0,125 % pro Quadratmeter.

Hochgerechnet hätte das Gerät unseren Testgarten noch dreimal mähen können, bevor der Akku leer gewesen wäre. Für ein Gerät, das für bis zu 5.000 m² ausgelegt ist, sind das überzeugende Zahlen. Außerdem: kein abgerupftes Gras, keine braunen Stellen – die omnidirektionalen Fronträder leisten dabei ganze Arbeit.

Dreame A3 WAD 5000 - Akkulaufzeit

Steigungen

Zone zwei unseres Testgeländes hatte Steigungen zwischen knapp 20 % und rund 45 %. Der Roboter bewältigte beide Bereiche ohne Rutschpartien. Dreame gibt 80 % als Maximalwert an – bis 45 % konnten wir in der Praxis bestätigen, dass das Gerät keinerlei Probleme hat. Auch dieser Punkt gilt für den 5000er genauso wie für den 3500er.

Dreame A3 AWD Pro 5000 - Steigungen

KANTENSCHNITT | Randmäher in der Praxis

Beim Rasenkantenschnitt zeigt der A3 AWD Pro 5000 dieselbe Schwäche wie der 3500er. In unserem Test hat der Roboter teils deutlich zu viel Abstand zu geschwungenen Mauern und anderen Kanten gehalten. Besonders auffällig war das entlang einer gebogenen Mauer in Zone eins: Die Fahrlinie war inkonsistent, mal zu weit, mal nahe genug.

Dadurch bleibt spürbar Gras entlang der Kanten stehen. Zudem hat der Roboter beim Kantenschnitt mit deaktivierter Hinderniserkennung einen Blumentopf zur Seite geschoben. Mit aktivierter Erkennung ist er locker um ihn herumgefahren. Deshalb gilt: Hinderniserkennung beim Kantenschnitt immer eingeschaltet lassen.

Für Gärten, bei denen ein präziser Rasenschnitt entlang von Mauern optisch wichtig ist, sollte man diese Schwäche kennen und möglicherweise manuell nacharbeiten.

Dreame A3 AWD Pro 5000 - Rasenkanten

FAZIT | Dreame A3 AWD Pro 5000 – unser abschließendes Urteil

Der Dreame A3 AWD Pro 5000 ist kein eigenständiges neues Modell, sondern eine konsequente Erweiterung des 3500ers für größere Einsatzszenarien. Wer die Testergebnisse des 3500ers kennt, weiß, was ihn erwartet: starke Akkueffizienz, zuverlässige Hinderniserkennung, sicheres Fahrverhalten auf Steigungen bis 45 % und eine App, die kaum Wünsche offenlässt.

Dabei übernimmt der 5000er auch die Schwäche seines kleineren Bruders: Der Rasenkantenschnitt hält an geschwungenen Mauern zu viel Abstand. Wer darauf angewiesen ist, muss manuell nacharbeiten oder mit dieser Einschränkung leben.

Der eigentliche Mehrwert des 5000ers liegt in der höheren Flächenkapazität und der 4G-Verbindung. Für Gärten ab 3.500 m² ist er die logisch richtige Wahl. Für alle, die 4G für die Fernsteuerung auf großen Grundstücken ohne stabiles WLAN benötigen, ist es ein echter Vorteil. Für alle anderen: Der 3500er ist günstiger und liefert dieselben Ergebnisse.

Weitere Modelle für verschiedene Gartengrößen und Budgets findest du in unserem Mähroboter Finder. Den direkten Vergleich mit dem kleineren Bruder haben wir außerdem im Dreame A3 AWD Pro 3500 Test ausführlich dokumentiert. Zudem haben wir den Dreame A3 AWD Pro in einem Übersichtsartikel vorgestellt, der die gesamte Modellreihe einordnet.

PREIS | Dreame A3 AWD Pro 5000 – Preis und Tiefstpreis

Dreame hat den A3 AWD Pro 5000 mit einer UVP von knapp 3.000 € eingeführt. Laut aktueller Recherche (Stand: 07.05.2026) war das Gerät zum Marktstart mit einem Launchangebot von rund 300 € Rabatt erhältlich, was einen Einstiegspreis von rund 2.700 € ergab. Damit liegt der 5000er spürbar über dem 3500er, der laut Preisvergleich bereits für rund 2.199 € erhältlich war.

Dies ist aktuell der  Tiefstpreis, da das Gerät erst kurz auf dem Markt ist. Für verlässliche aktuelle Preise empfiehlt sich ein Blick in den Preisvergleich. Hinweis: Der Preis kann sich geändert haben.

Mähroboter Finder | Hier findest du den besten für dich!

Unser Mähroboter Finder ist so gestaltet, dass du nach deinen Bedürfnissen filtern kannst und dann das beste, für dich passende Gerät findest. In unserem Tool sind dabei sowohl die technischen Daten als auch all unsere selbst ermittelten Testergebnisse eingeflossen. Mit unserer Vergleichsfunktion kannst du dann zwei oder mehr Geräte miteinander vergleichen und siehst so direkt die Unterschiede. Dadurch ist sichergestellt, dass deine Wünsche direkt zu deinem nächsten Mähroboter führen. Eine Sortierung nach Preis/Leistung, ergänzende YouTube-Videos und ausführliche Testberichte unterstützen dich dabei rundum.

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Mähroboter ID: 152743


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