KURZFAZIT | ECOVACS GOAT O800 RTK im Praxistest
Der ECOVACS GOAT O800 RTK ist ein solider Mähroboter ohne Begrenzungsdraht, der sich vor allem an alle richtet, die einen mittelgroßen und ruhig auch etwas verwinkelten Garten pflegen lassen möchten. In unserem Test hat er einen durchweg wertigen Eindruck gemacht und seine Bahnen sehr logisch gezogen. Weil die Igelerkennung nicht zuverlässig funktioniert hat, ist er für Gärten mit freilaufenden Kleintieren aber nur eingeschränkt zu empfehlen. Für seine Preisklasse liefert er dennoch eine überzeugende Gesamtleistung ab. Wenn du auf ein paar Feinheiten verzichten kannst, bekommst du hier einen angenehm unkomplizierten Rasenpfleger. Preise aktualisiert 28.07.26

SCHNELL-CHECK | Das Wichtigste auf einen Blick
Wir haben den GOAT O800 RTK über mehrere Mähdurchgänge in unserem Testgarten begleitet und dabei auf Navigation, Hinderniserkennung und Einrichtung geachtet. Das Modell setzt komplett auf eine satellitengestützte RTK-Navigation und kommt ohne Draht aus. Damit du sofort einordnen kannst, ob der Roboter zu dir passt, findest du hier die fünf wichtigsten Punkte aus unserem Test.
- Ideal für: mittelgroße und verwinkelte Gärten, in denen du keinen Begrenzungsdraht verlegen möchtest.
- Weniger ideal für: Grundstücke mit dichtem Baumbestand oder vielen freilaufenden Kleintieren.
- Highlights im Test: logische Bahnführung ohne Chaosprinzip und eine einfache Einrichtung über das RTK-System.
- Beachte: an harten Kanten bleibt ein Streifen Gras stehen, den du nacharbeiten musst.
- Tipp: Vergleiche ihn vor dem Kauf mit ähnlichen Modellen in unserem Mähroboter Finder.
VOR- & NACHTEILE | ECOVACS GOAT O800 RTK
Nach unseren Mähdurchgängen haben sich klare Stärken, aber auch ein paar Schwächen herauskristallisiert, die wir dir nicht vorenthalten wollen.
- Kein Begrenzungskabel nötig
- RTK-Modul im Lieferumfang
- Kamerabasierte Hinderniserkennung
- Manuell steuerbar per App
- Fahrende Überwachungskamera
- Rasenschonende Wendungen
- Igelerkennung unzuverlässig
- 9 cm Rand-Abstand
- Betrieb nur bei Tageslicht
- RTK braucht freie Himmelssicht
LANGZEITERFAHRUNG & PROBLEME | ECOVACS GOAT O800 RTK im Dauerbetrieb
Über einen einzelnen Test hinaus lohnt sich der Blick darauf, wie sich der GOAT O800 RTK über eine ganze Saison schlägt. Viele Fragen rund um RTK-Empfang, Kartierung und Hinderniserkennung tauchen erst nach Wochen im Alltag auf. Deshalb tauschen wir uns in unserer SmarthomeAssistent Community laufend zu solchen Punkten aus und ergänzen diesen Abschnitt regelmäßig, sobald neue Erkenntnisse dazukommen. Aktuell decken sich unsere Beobachtungen mit denen der ECOVACS GOAT-Reihe insgesamt, weil die Modelle technisch eng verwandt sind.
- Igelerkennung: Die durchwachsene Tiererkennung zeigt sich auch beim eng verwandten Modell. Zum Vergleich lohnt unser Test des ECOVACS GOAT A1600 RTK.
- RTK-Empfang: Eine freie Sicht zum Himmel bleibt entscheidend. Wie stabil das System arbeitet, ordnen wir auch beim ECOVACS GOAT O600 RTK ein.
- Kantenschnitt: Der Randabstand ist ein wiederkehrendes Thema. Modelle mit Trimmer wie der ECOVACS GOAT O1200 LiDAR PRO gehen das anders an.
- Support und Updates: Häufige Fragen beantwortet die offizielle ECOVACS Support-Seite zum Gerät.
Praxis-Tipps für den Alltag mit dem GOAT O800 RTK:
- Stelle die RTK-Antenne mit freier Sicht nach oben auf, nicht direkt unter Bäume oder an die Hauswand.
- Nutze die manuelle Kartierung, wenn dein Garten verwinkelt ist, denn sie fällt präziser aus als der Automatikmodus.
- Lasse den Roboter nur bei Tageslicht mähen, weil die Hinderniserkennung im Dunkeln deutlich schlechter arbeitet.
TEST | Wie schlägt sich der günstige RTK-Mähroboter?
Das Unternehmen ECOVACS ist vielen vor allem durch seine Saugroboter bekannt, hat sein Portfolio in den letzten Jahren aber konsequent um Mähroboter erweitert. Der GOAT O800 RTK gehört zur aktuellen GOAT-Generation und ordnet sich mit einer aktuellen UVP von 699 € im günstigeren Einstiegsbereich ein. Günstig ist dabei immer im Verhältnis zu sehen, denn viele Mähroboter kosten je nach Modell mehrere Tausend €. Wie breit die Reihe inzwischen aufgestellt ist, zeigt unsere Übersicht zu den neuen ECOVACS-Mährobotern. Sehr viele Parallelen sehen wir zum ECOVACS GOAT A1600 RTK, den wir bereits ausführlich getestet haben. An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei ECOVACS, die uns den ECOVACS GOAT O800 RTK für diesen Test zur Verfügung gestellt haben. Wie unsere Testnote zustande kommt, kannst du transparent an der folgenden Bewertungstabelle nachvollziehen.
TESTERGEBNISSE | So gut hat der ECOVACS GOAT O800 RTK abgeschnitten!
| Test | Ergebnis |
|---|---|
| Note Mähen: ausstehend | |
| Schnittbild | 4 von 5 |
| Schnitt Rasenkante | Test ausstehend |
| Schnitt Mauerkante | Test ausstehend |
| Rasenfreundlichkeit | 3,5 von 4 |
| Note Navigation: ausstehend | |
| Steigung | Test ausstehend |
| Orientierung | 2,5 von 3 |
| Navigation | Test ausstehend |
| Navigation Dauer | Test ausstehend |
| Hinderniserkennung | Test ausstehend |
| Note Technik: ausstehend | |
| Installationskomfort | 3 von 5 |
| Navigationsart | 3 von 4 |
| App-Funktion | 3 von 4 |
| Qualität | 3,5 von 4 |
| Akkuverbrauch | Test ausstehend |
| Wichtige Funktionen | 5 von 5 |
| Features | 2 von 6 |
| Besonderheiten | 0 von 3 |
Testergebnisse ohne Gewähr
LIEFERUMFANG | Was ist im Paket enthalten?
Im Lieferumfang findest du neben dem Mähroboter selbst auch die Basisstation und eine ganze Menge Zubehör. Dazu gehören Erdnägel zur Befestigung, Ersatzklingen und das Netzteil. Ebenso liegt das RTK-Standgestänge bei, mit dem du die Antenne für die satellitengestützte Navigation aufstellst. Damit hast du alles beisammen, um direkt mit der Einrichtung zu starten.

DESIGN & QUALITÄT | Kompakt und solide verarbeitet
Das Design ähnelt den anderen aktuellen ECOVACS-Mährobotern und unterscheidet sich vor allem in der Größe. In unserem Test fühlte sich das Gerät durchweg solide an und machte einen wertigen Eindruck. Vergleichbar robust wirkte auf uns auch der ECOVACS GOAT G1-1600 aus der gleichen Familie.

Oberseite
Auf der Oberseite sitzt eine Stopptaste für Gefahrensituationen. Daneben findest du ein kleines Display, das dir wenige, aber wichtige Informationen etwa zur Installation und zum Start anzeigt. Ergänzt wird das durch einige Steuerungsknöpfe und einen Regensensor. Praktisch ist eine manuelle Wahlscheibe, mit der du die Schnitthöhe zwischen 30 und 80 mm einstellst. Weiter hinten trägt das Gehäuse den Aufdruck LiDAR Enhanced, denn hier kommt eine LiDAR-Unterstützung zum Einsatz, die die Navigation zusätzlich verbessern soll.

Front, Seite und Heck
An der Front sitzen die Ladekontakte, über die der Roboter in der Station geladen wird. Direkt darüber sind Kameras verbaut, die Hindernisse erkennen und vermeiden sollen. Gleichzeitig kannst du sie als fahrende Überwachungskamera nutzen. Von der Seite fällt ein sehr großes Rad mit Gummiprofil auf, ansonsten bleibt die Optik hier schlicht. Am Heck lässt sich der Roboter zudem bequem tragen.

Unterseite
Auf der Unterseite sitzt eine Mähscheibe mit drei Messern, die schwimmend gelagert ist und sich so an den Boden anpasst. Der Akku ist darunter untergebracht. Für die Wendungen sorgen zwei kleine Räder. Spektakulär ist hier nichts, dafür wirkt alles sauber verarbeitet. Bis zu einer harten Kante haben wir einen Abstand von 9 cm gemessen, was für einen Mähroboter dieser Art ein recht großes Stück ist.
Preise aktualisiert 28.07.26

AUFBAU | Einrichtung mit RTK statt Begrenzungsdraht
Die Installation gehört zu den ersten Dingen, die wir uns bei einem Mähroboter genauer ansehen. Beim GOAT O800 RTK verläuft sie angenehm unkompliziert, weil kein Begrenzungsdraht verlegt werden muss.
Ladestation und RTK-Modul
Zuerst suchst du dir einen geeigneten Ort für die Basisstation. Der Roboter braucht dabei Platz nach links, rechts und vorne, um sauber in die Station navigieren zu können. Weil die RTK-Navigation mit Satelliten arbeitet, ist außerdem eine freie Sicht nach oben wichtig. Du solltest die Station also nicht direkt unter einem Baum oder an der Hauswand aufstellen. Anschließend befestigst du sie mit Erdnägeln, verbindest alles mit dem Strom und stellst den Roboter zum Laden hinein.

Kartierung
Die Kartierung ist keine große Überraschung, wenn man schon einige RTK-Mähroboter eingerichtet hat. Über eine Art Joystick in der App zeigst du dem Roboter die Grenzen, indem du sie einmal komplett abfährst. Alternativ gibt es einen Automatikmodus, bei dem der Roboter die Kanten selbstständig entlangfährt. In unserem Test hat sich die manuelle Kartierung als zuverlässiger erwiesen, gerade wenn der Garten etwas komplizierter strukturiert ist. Danach kannst du weitere Zonen anlegen oder No-Go-Bereiche festlegen, etwa um einen freistehenden Busch. Der Roboter ließ sich dabei angenehm und schnell steuern. Wer eine andere Navigationslösung sucht, findet in unserem Mähroboter Finder passende Alternativen.

MÄHVORGANG | Logische Bahnen ohne Chaosprinzip
Beim ersten Losfahren fällt sofort auf, dass der GOAT O800 RTK sehr ordentlich arbeitet. Er fährt logisch durch den Garten und zieht lange, gleichmäßige Bahnen, statt planlos umherzufahren. Von oben betrachtet ergibt das ein sauberes Bahnbild.
Wendungen und Rasenschonung
Die Drehungen und Wendemanöver sind so ausgelegt, dass der Roboter den Untergrund nicht beschädigt. In unserem Test blieben dabei keine tiefen Spuren zurück, was uns gut gefallen hat. Gerade auf empfindlichem Rasen ist das ein Pluspunkt.
Kantenmähen
Beim Kantenmähen bleiben zu einer harten Kante rund 9 cm stehen, die du manuell nacharbeiten musst. Bei Übergängen von Rasen zu Betonplatten kannst du dem Roboter in der Kartierung dagegen sagen, dass er direkt darauf fahren soll. Dort gelingt dann ein nahezu randloses Mähen. An einer harten Kante bleibt allerdings ein Streifen übrig, was bei den meisten Mährobotern so ist, mit 9 cm hier aber recht deutlich ausfällt. Preise aktualisiert 28.07.26

HINDERNISSE | Kamera und LiDAR im Praxistest
Für die Hinderniserkennung setzt der Roboter auf die Kameras an der Front und die LiDAR-Unterstützung. Wie empfindlich er reagieren soll, stellst du in der App ein.

Feste Hindernisse
Im Umgang mit festen Hindernissen hat uns der GOAT O800 RTK überzeugt. Bäume, das Klettergerüst und die Hollywoodschaukel in unserem Testgarten hat er zuverlässig erkannt und keines davon berührt oder verschoben. Auch angefahren ist er nichts davon.
Igeltest
Dann kommt bei uns immer der Igeltest, und hier zeigte sich das bekannte Bild bei ECOVACS. Das Ergebnis war durchwachsen und nicht konsistent. In einigen Anfahrten hat der Roboter unsere Igel-Attrappe erkannt und ist ihr ausgewichen. Es gab aber auch Situationen, in denen er sie ignoriert und dann zielstrebig sowie rabiat mehrfach dagegengefahren ist. Ob sich das softwareseitig noch beheben lässt, bleibt abzuwarten. Genau dieselbe Schwäche haben wir schon beim ECOVACS GOAT A1600 RTK festgestellt. Aus diesem Grund empfehlen wir dir, den Roboter nur bei Tageslicht mähen zu lassen. Nicht früh morgens und nicht spät abends, denn dann tritt dieses Problem in der Regel nicht auf. Für Gärten mit vielen freilaufenden Kleintieren solltest du das im Hinterkopf behalten.
Kamera als Überwachung
Die Kamera, die zur Navigation und Hinderniserkennung dient, kannst du zusätzlich als fahrende Überwachungskamera nutzen. Du verbindest dich während der Fahrt oder zwischendurch mit ihr und schickst den Roboter gezielt an eine Stelle im Garten, um nach dem Rechten zu sehen.

TECHNISCHE DATEN & ZUBEHÖR | ECOVACS GOAT O800 RTK
Allgemein
Bei der Arbeit
Umgebung
Positionsbestimmung
GPS / SatellitNavigationsart
Geordnete NavigationHinderniserkennung
BumperKamera
Stromversorgung
Konnektivität
BluetoothWi-Fi
GSM
Bedienung
Key Pad / LEDFeatures
RegensensorSelbstregulierendes Mähwerk
Hebesensor
Diebstahlschutz
Igelschutz
Zeitpläne
App
Ja+ Mapping
+ Zonen
Sprachsteuerung
Amazon AlexaYIKO
Herstellerangaben ohne Gewähr
APP | ECOVACS HOME
Gesteuert wird der Mähroboter über die App ECOVACS HOME, die für iOS und Android verfügbar ist. In unserem Test hat sie sich als sehr umfänglich erwiesen und bietet dir viele Parameter für den Mähvorgang. Über sie legst du auch die Zeitpläne fest und startest die Fernsteuerung samt Live-Bild der Kamera. Die wichtigsten Funktionen, die uns im Test begegnet sind, haben wir dir in der folgenden Tabelle zusammengefasst.

| Bahnführung | Festlegen, wie der Roboter fährt und welche Bahnen er nutzt. |
| Effizienzmodus | Einstellung für ein möglichst effizientes Abfahren der Fläche. |
| Hindernis-Sensitivität | Festlegen, ab welcher Größe Hindernisse beachtet werden. |
| KI-Modus | Ein individuell erstellbarer Modus für den Mähablauf. |
| Zeitpläne | Feste Zeiten, zu denen der Roboter mähen soll. |
| Kartenbearbeitung | Zonen und No-Go-Bereiche anlegen und anpassen. |
| Fernsteuerung | Manuelles Steuern des Roboters mit Live-Bild der Kamera. |
UPDATES | App & Firmware: Wie aktuell ist das System?
Stand des Checks: 08.07.2026. Den aktuellen Versionsverlauf haben wir direkt im Apple App Store und bei Uptodown für Android ausgelesen. Informationen zur Gerätesoftware haben wir zusätzlich auf der Herstellerseite geprüft. Die folgenden Angaben sind ein Auszug der jeweils jüngsten Versionen.
- ECOVACS HOME (iOS): Versionsverlauf
-
Version 3.13.0 (Juni 2026): Fehlerbehebungen und allgemeine Verbesserungen.
Version 3.8.1 (27.09.2025): Kopier-Button für Fehlercodes bei fehlgeschlagener Netzwerkkonfiguration, Behebung von Anzeigefehlern bei Preisen und Bestellsummen.
Version 3.8.0 (25.09.2025): Bildvorschau beim Teilen von Reinigungsprotokollen, YIKO-Optimierung, Behebung eines Weißbild-Problems auf der Startseite, neue Sprachen Tschechisch und Slowakisch.
Version 3.7.0 (27.08.2025): Behebung eines Tonproblems bei Zwei-Wege-Sprachanrufen.
- ECOVACS HOME (Android): Versionsverlauf
-
Version 3.14.0 (Anfang Juli 2026): Optimierung der Oberfläche des Bonus-Shops, Behebung von Absturzproblemen, die bei einigen Gerätemodellen gelegentlich auftraten.
Version 3.13.0 (04.07.2026): Fehlerbehebungen und allgemeine Verbesserungen.
- ECOVACS GOAT O800 RTK: Firmware
-
Firmware-Updates werden über die App ECOVACS HOME eingespielt, sobald das Gerät mit dem Netzwerk verbunden ist. ECOVACS veröffentlicht keine öffentliche Versionshistorie für die Gerätesoftware, weshalb wir hier keinen detaillierten Changelog abbilden können.
PREIS | Was kostet der ECOVACS GOAT O800 RTK?
Der Einführungspreis des ECOVACS GOAT O800 RTK lag bei 1.000 € (UVP), momentan steht die UVP bei 699 €. Laut Preisvergleich bekommst du den Mähroboter aktuell ab rund 549 € (Stand: Juli 2026). Das ist gleichzeitig der bisher niedrigste erfasste Preis, denn der Wert ist zuletzt deutlich gefallen. Damit bewegt er sich klar im Einstiegssegment der kabellosen Mähroboter und bietet für diesen Preis eine logische Bahnnavigation, eine einfache RTK-Einrichtung und eine solide Verarbeitung. Wer mehr Fläche oder einen sauberen Kantenschnitt braucht, findet mit dem ECOVACS GOAT O1200 LiDAR PRO eine stärkere Alternative. Preise aktualisiert 28.07.26

FAZIT | Unser Urteil zum ECOVACS GOAT O800 RTK
Der ECOVACS GOAT O800 RTK ist ein rundum solider Mähroboter für mittelgroße Gärten, der sich vor allem an alle richtet, die keinen Begrenzungsdraht verlegen möchten. Für seine Preisklasse liefert er eine überzeugende Vorstellung ab, wie schon der eng verwandte ECOVACS GOAT A1600 RTK.
In unserem Test haben uns besonders die logische Bahnführung, die agile Steuerung und die einfache Einrichtung über das RTK-System gefallen. Auch feste Hindernisse hat er zuverlässig gemieden und den Rasen bei seinen Wendungen geschont. Nicht überzeugt hat uns dagegen die Igelerkennung, die in unserem Test mehrfach versagt hat. Zudem bleibt an harten Kanten ein Streifen von rund 9 cm stehen, den du nacharbeiten musst.
Zusammengefasst bekommst du hier für einen aktuellen Preis von rund 549 € einen unkomplizierten Rasenpfleger mit einem guten Gesamtpaket. Für Gärten mit vielen freilaufenden Kleintieren solltest du die Schwäche bei der Tiererkennung bedenken. Wenn du weitere Optionen vergleichen möchtest, schau in unseren Mähroboter Finder oder auf den kleineren ECOVACS GOAT O600 RTK.
FAQ | Häufige Fragen zum ECOVACS GOAT O800 RTK
Zum Abschluss beantworten wir die Fragen, die uns rund um den Mähroboter am häufigsten begegnen.
- Braucht der ECOVACS GOAT O800 RTK ein Begrenzungskabel?
-
Nein. Der Roboter navigiert über ein RTK-System mit Satellitenunterstützung. Du stellst lediglich die mitgelieferte RTK-Antenne mit freier Sicht nach oben auf und legst die Grenzen anschließend in der App fest.
- Wie erkennt der ECOVACS GOAT O800 RTK Hindernisse wie Igel?
-
Für die Erkennung nutzt er die Frontkameras und eine LiDAR-Unterstützung. Feste Hindernisse wie Bäume hat er im Test zuverlässig gemieden. Bei unserer Igel-Attrappe war das Ergebnis dagegen durchwachsen, weshalb wir den Betrieb nur bei Tageslicht empfehlen.
- Wie erstellt man die Karte für den Roboter?
-
Du fährst die Rasengrenzen einmal über einen Joystick in der App ab oder nutzt den Automatikmodus. In unserem Test lieferte die manuelle Kartierung die zuverlässigeren Ergebnisse, gerade bei verwinkelten Gärten.
- Welche Schnitthöhe lässt sich einstellen?
-
Die Schnitthöhe stellst du über eine manuelle Wahlscheibe zwischen 30 und 80 mm ein. Damit deckst du unterschiedliche Rasenarten ab.
- Kann man mehrere Zonen anlegen?
-
Ja. In der App kannst du weitere Mähzonen und No-Go-Bereiche festlegen, etwa um einen freistehenden Busch oder ein Beet. Das ist bei getrennten Rasenflächen hilfreich.
- Wie gut ist der Kantenschnitt?
-
Zu einer harten Kante bleibt ein Abstand von rund 9 cm stehen, den du nacharbeiten musst. Bei Übergängen zu Betonplatten kannst du den Roboter in der Kartierung direkt darauf fahren lassen und erreichst so ein nahezu randloses Ergebnis.
- Lässt sich der Roboter fernsteuern?
-
Ja. Über die App steuerst du ihn manuell und kannst dabei das Live-Bild der Kamera nutzen. So dient die Kamera zugleich als fahrende Überwachungskamera für deinen Garten.
- Für welche Gärten eignet sich der ECOVACS GOAT O800 RTK?
-
Er eignet sich für mittelgroße und auch verwinkelte Gärten, in denen eine freie Sicht zum Himmel für das RTK-Signal gegeben ist. Bei dichtem Baumbestand oder vielen Kleintieren solltest du genauer hinschauen.
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