Um die Midea PortaSplit ist es in den letzten Tagen ungewöhnlich turbulent geworden. Jetzt kommt eine weitere Nachricht hinzu, die vor allem Nutzer von Home Assistant betrifft.
Midea schaltet Token-API schrittweise ab
Wer die PortaSplit über eine inoffizielle Erweiterung an Home Assistant anbindet, steuert das Gerät danach größtenteils direkt im eigenen Netzwerk, ganz ohne Umweg über die Cloud. Ein Cloud-Kontakt bleibt dabei aber an einer Stelle nötig: Beim ersten Verbinden eines neueren Geräts holt sich die Integration einen individuellen Zugangsschlüssel von Midea-Servern. Genau an dieser Stelle setzt die aktuelle Änderung an, laut den Machern des Projekts Midea AC LAN reduziert Midea den Zugriff auf diese Server nach und nach. Wer sein Gerät schon eingebunden hat, muss laut den Entwicklern vorerst nichts befürchten, die Steuerung im Heimnetz läuft weiter. Schwieriger wird es, sobald jemand ein PortaSplit-Gerät neu koppeln oder von Grund auf neu einrichten möchte.
Preise aktualisiert 24.07.26
Was Besitzer jetzt beachten sollten
Aus den Hinweisen der Entwickler lässt sich vor allem eines ableiten: Wer die PortaSplit besitzt, aber noch nicht mit Home Assistant verbunden hat, sollte diesen Schritt nicht zu lange aufschieben, da unklar ist, wie lange sich neue Zugangsschlüssel überhaupt noch beziehen lassen. Einmal erfolgreich eingerichtet, empfiehlt es sich außerdem, die dabei erzeugten Zugangsdaten an sicherer Stelle aufzubewahren, falls sie später erneut gebraucht werden. Riskant wird es vor allem, wenn die bestehende Verbindung zwischen App und Gerät aufgelöst wird, etwa durch einen Werksreset, das Entfernen aus dem Midea-Konto oder den Tausch der WLAN-Komponente im Gerät.

In all diesen Fällen müsste ein neuer Token angefragt werden, was durch die Umstellung erschwert oder zeitweise sogar unmöglich sein könnte. Grundsätzlich bleibt zu bedenken: Weder Midea noch das Home-Assistant-Projekt selbst stehen offiziell hinter dieser Anbindung, sie basiert auf der Arbeit von Freiwilligen und kann sich durch Änderungen an Firmware oder Cloud-Diensten jederzeit verändern.
Ein turbulenter Monat für die PortaSplit
Die Meldung reiht sich in eine ganze Serie von PortaSplit-Nachrichten der letzten Zeit ein. Erst kürzlich konnten Interessenten in Deutschland zu einer festen Uhrzeit ein neues Kontingent der Klimaanlage sichern, wir haben darüber berichtet. Kurz zuvor ging es um die Frage, ob und wie die PortaSplit trotz eines bestehenden Verbots in Deutschland genutzt werden darf. Dazu gibt es diesen Ratgeberartikel. Zusätzlich zeichnet sich mit einem Nachfolgemodell, das ab 2027 mit neuem Kältemittel kommen soll, bereits die nächste Geräte-Generation ab, nachzulesen hier.
Wir haben die mobile Split-Klimaanlage von Midea getestet: Hier geht es zum Testbericht, unten siehst du das Video von Florian:
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