KURZFAZIT | Midea PortaSplit im Test: Die mobile Klimaanlage für Mieter
Die Midea PortaSplit löst ein Problem, das Mieter seit Jahren kennen: Sie wollen die Effizienz einer fest installierten Split-Klimaanlage, dürfen aber keine Löcher in die Wand bohren. Genau hier setzt dieses Gerät an. In unserem Test überzeugte die PortaSplit mit schneller Kühlleistung, deutlich leiserem Betrieb als klassische Monoblock-Geräte und einer unkomplizierten Installation ohne Werkzeug. Allerdings muss das Fenster im Betrieb einen Spalt offenbleiben, was das Vorkühlen des Raums per App-Zeitplan in der Praxis erschwert. Wer eine leistungsstarke, flexible Klimaanlage für Büro, Wohn- oder Schlafzimmer sucht und auf Festinstallation verzichten möchte, bekommt mit der PortaSplit derzeit das Beste, was der mobile Markt zu bieten hat.
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Preise aktualisiert 22.06.26
SCHNELL-CHECK | Das Wichtigste auf einen Blick
Die Midea PortaSplit ist kein gewöhnliches Klimagerät. Dank der getrennten Innen- und Außeneinheit arbeitet sie deutlich effizienter und leiser als Monoblock-Geräte mit Abluftschlauch. In unserem Test kühlte sie einen aufgeheizten Raum bei über 30 °C Außentemperatur spürbar schneller herunter als vergleichbare Einfachgeräte. Die Energieeffizienzklasse A++ beim Kühlen und A+ beim Heizen setzen dabei einen klaren Kontrapunkt zum höheren Verbrauch herkömmlicher Lösungen. Wer über die Auswahl smarter mobiler Klimaanlagen nachdenkt, sollte die PortaSplit auf jeden Fall in die engere Wahl nehmen.
- Ideal für: Mieter und alle, die keine Wanddurchbrüche vornehmen wollen, aber trotzdem die Leistung einer Split-Klimaanlage möchten.
- Weniger ideal für: Haushalte, die die Klimaanlage ferngesteuert vortemperieren wollen, ohne das Fenster offenlassen zu können.
- Highlights im Test: sehr schnelle Abkühlung bei Außentemperaturen über 30 °C, leiser Betrieb mit 49 dB im Normalbetrieb und 45 dB im Silent-Modus, plus Heizfunktion für den Winter.
- Beachte: Das Fenster muss im Betrieb einen Spalt offenbleiben. Die Innen- und Außeneinheit sind fest miteinander verbunden und können nicht getrennt werden.
- Tipp: Wenn du dir noch unsicher bist, welche Klimaanlage zu deiner Situation passt, schau dir unseren Ratgeber an: Smarte mobile Klimaanlagen im Überblick.
VOR- & NACHTEILE | Midea PortaSplit
Die PortaSplit bringt als mobile Split-Klimaanlage echte Stärken mit, hat im Alltag aber auch Nachteile.
- Keine feste Installation nötig
- Deutlich leiser als Monoblock-Geräte
- Deutlich energieeffizienter
- Heizfunktion für den Winter
- App, Fernbedienung und Direktsteuerung
- Rollen für flexible Raumnutzung
- Fenster muss im Betrieb offen bleiben
- Innen- und Außeneinheit untrennbar
LANGZEITERFAHRUNG & PROBLEME | Midea PortaSplit im Alltag
Die PortaSplit ist seit ihrer Einführung ein viel diskutiertes Gerät in unserer SmarthomeAssistent Community. Besonders in Hitzephasen steigt das Interesse sprunghaft an, was sich auch in der Verfügbarkeit widerspiegelt: Das Gerät war in den vergangenen Sommern mehrfach ausverkauft. Unsere eigenen Erfahrungen nach mehreren Wochen Testbetrieb zeigen, dass die PortaSplit im Alltag sehr zuverlässig arbeitet, aber ein gewisses Umgewöhnen erfordert. Wir aktualisieren diesen Abschnitt regelmäßig, wenn neue Erfahrungen aus dem Test oder aus der Community vorliegen.
- Fenster-Problematik: Das offene Fenster im Betrieb ist der meistgenannte Kritikpunkt. Wer die Anlage bei Abwesenheit per Timer laufen lassen möchte, muss entweder den mitgelieferten Fensterverschluss nutzen oder das Fenster bewusst offen lassen. Diskussion: Community-Erfahrungen zur Midea PortaSplit
- Verfügbarkeit im Sommer: Die PortaSplit ist bei hoher Nachfrage schnell ausverkauft. Wer das Gerät für den nächsten Sommer plant, sollte antizyklisch kaufen.
Praxis-Tipps aus unserem Test
- Den mitgelieferten Fensterverschluss befestigen, wenn das Fenster im Betrieb nicht komplett offenstehen soll. Das verhindert, dass das Fenster durch Wind weiter aufgeht.
- Die Temperatureinstellung von 22 °C ist in vielen Räumen zu kalt. 24 °C haben sich in unserem Test als angenehmer Richtwert erwiesen.
- Den Silent-Modus für den Betrieb im Schlaf- oder Arbeitszimmer nutzen. Der Lautstärkeunterschied von 4 dB gegenüber dem normalen Kühlmodus ist im Alltag deutlich spürbar.
- Die LEDs am Gerät lassen sich komplett deaktivieren. Für den Nachtbetrieb im Schlafzimmer ist das eine wichtige Option.
TEST | Mobile Split-Klimaanlage ohne Kompromisse?
Midea ist einer der größten Haushaltsgerätehersteller der Welt und verkauft seine Produkte in Deutschland unter verschiedenen Marken, darunter auch Comfee. Die PortaSplit positioniert sich als Flaggschiff im mobilen Segment: Sie richtet sich ausdrücklich an alle, die die Leistung einer fest installierten Split-Klimaanlage wollen, aber keine baulichen Veränderungen vornehmen können oder wollen. Damit füllt sie eine Lücke zwischen dem kompromisslosen Monoblock und der festinstallierten Anlage. Wir haben das Gerät über mehrere Wochen im Bürobetrieb getestet, darunter an Tagen mit mehr als 30 °C Außentemperatur. An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei Midea, die uns die PortaSplit für diesen Test zur Verfügung gestellt haben. Midea hat außerdem kürzlich mit der PortaSplit Cool eine günstigere Variante ohne Heizfunktion vorgestellt, die sich für Nutzer eignet, die ausschließlich im Sommer kühlen möchten.

LIEFERUMFANG | Was ist im Paket enthalten?
Der Lieferumfang der PortaSplit ist durchdacht und auf verschiedene Installationssituationen vorbereitet. Innen- und Außeneinheit sind über einen Verbindungsschlauch fest miteinander verbunden, was den Transport als kompakte Einheit ermöglicht.

Im Paket enthalten sind Innen- und Außengerät, die Fensterhalterung für die Montage am Fensterbrett, eine Fensterabdichtung für den Spalt zwischen Fenster und Schlauch sowie ein Fensterverschluss, der das Fenster in einer leicht geöffneten Position fixiert. Dazu kommt eine Fernbedienung für die direkte Steuerung ohne App. Die Halterung lässt sich an die meisten Standard-Fensterbänke anpassen. In unserem Test war die Montage in weniger als zehn Minuten erledigt.
DESIGN & QUALITÄT | Innen- und Außeneinheit im Detail
Die PortaSplit besteht aus zwei Einheiten, die über einen 2 cm flachen Verbindungsschlauch fest miteinander verbunden sind. Dieser Schlauch enthält die Kältemittelleitungen und kann nicht getrennt werden, was die gemeinsame Handhabung beider Geräte erfordert.

Das Innengerät steht auf Rollen und lässt sich dadurch problemlos durch die Wohnung bewegen. Es ist deutlich größer als ein klassisches Monoblock-Gerät, bietet dafür aber den entscheidenden Vorteil, dass der lärmerzeugende Kompressor im Außengerät sitzt. An der Oberseite befinden sich alle Bedienelemente mit Anzeige-LEDs, die sich komplett deaktivieren lassen.
Das Außengerät ist für die Fensterbank-Montage oder den Balkon ausgelegt und wird durch die mitgelieferte Halterung ohne Bohren oder Kleben befestigt. Zusätzlich sichert ein kleines Stahlseil das Außengerät am Innengerät. Der Transport in verschiedene Stockwerke erfordert wegen des Gewichts zwei Personen.
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INSTALLATION | Aufstellen ohne Werkzeug
Die Installation der PortaSplit ist einfach gehalten und erfordert kein Bohren, kein Kleben und keine Hilfswerkzeuge. In unserem Test haben wir die Fensterbankhalterung genutzt, die im Lieferumfang enthalten ist. Die Halterung wird über verschiedene Füßchen an die Fensterbank angepasst und durch das Eigengewicht des Außengeräts gegen die Außenwand gedrückt. Zusätzlich wird sie innen am Fenster festgedreht, was ein Abrutschen sicher verhindert.

Das Innengerät steht dabei auf Rollen im Raum und ist mit dem Außengerät über den flachen Verbindungsschlauch verbunden, der durch das leicht geöffnete Fenster geführt wird. Wer das Gerät von einem in den anderen Raum versetzen möchte, kann es dank der Rollen einfach schieben. Bei Etagenwechseln ist wegen des Gewichts eine zweite Person sinnvoll.
TECHNISCHE DATEN
| Stromzufuhr | 220–240 V, 1 Ph, 50 Hz |
| Raumgröße | bis zu 42 m²/105 m³ |
| Kühlleistung | 12.000 BTU/h / 3,5 kW |
| Heizleistung | 12.000 BTU/h / 3,5 kW |
| Energieeffizienz Kühlen | A++ / SEER 6,1 |
| Energieeffizienz Heizen | A+ / SCOP 4,0 |
| Innenraum-Luftstrom | 420 / 390 / 350 m³/h |
| Maße Innengerät | 51,8 × 34,0 × 64,6 cm |
| Gewicht Innengerät | 32,5 kg |
| Maße Außengerät | 50,0 × 26,0 × 43,8 cm |
| Kältemittelschlauch | flach, ca. 2,7 cm stark |
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APP | Midea SmartHome App – Steuerung und Smarthome-Einbindung
Die PortaSplit wird über die Midea SmartHome App gesteuert, die für iOS und Android verfügbar ist. Die App wurde früher unter dem Namen MSmartHome vertrieben und ist seit dem Rebranding die zentrale Plattform für alle Midea-Geräte. Die Verbindung mit der Klimaanlage erfolgt über WLAN.
Die App startet mit einer Übersichtsseite, die das aktuelle Wetter in der Umgebung anzeigt und den direkten Zugriff auf Ein- und Ausschalten ermöglicht. Alle Modi, die auch am Gerät selbst verfügbar sind, lassen sich hier komfortabel einstellen. Besonders praktisch ist der Energiemonitor, der den aktuellen Verbrauch in Echtzeit anzeigt. Damit lässt sich der Stromverbrauch direkt im Blick behalten, ohne externes Messgerät.

Folgende Funktionen stehen in der App zur Verfügung:
| Funktion | Beschreibung |
| Modusauswahl | Kühlen, Heizen, Trocknen (Entfeuchten), Ventilator |
| Temperatureinstellung | Stufenlos per Schieberegler oder Tipp auf Plus/Minus |
| Lamellenbewegung | Klappe bewegt sich hoch und runter zur besseren Luftverteilung |
| Eco-Modus | Optimierter Betrieb für geringeren Energieverbrauch |
| Boost-Modus | Maximale Leistung für schnelles Herunterkühlen |
| LED deaktivieren | Alle Status-LEDs am Gerät ausschalten, ideal fürs Schlafzimmer |
| Sound deaktivieren | Bestätigungstöne bei Tasteneingaben ausschalten |
| Zeitplan (Schedules) | Wochenprogramm für automatisches Ein- und Ausschalten |
| Energiemonitor | Live-Anzeige des aktuellen Stromverbrauchs in Watt |
Die Smarthome-Integration der PortaSplit geht über die eigene App hinaus. Über Amazon Alexa und den Google Assistant lässt sich das Gerät per Sprachbefehl steuern. Midea hat zudem angekündigt, sein Portfolio schrittweise auf den Matter-Standard auszuweiten, was eine herstellerübergreifende Einbindung in bestehende Smarthome-Plattformen vereinfachen würde. Wer seine Klimaanlage noch tiefer ins Smarthome einbinden will, kann außerdem die Möglichkeit prüfen, Klimageräte nachträglich smart zu machen.

Die Zeitplan-Funktion hat aber eine praktische Einschränkung: Da der Verbindungsschlauch durch das Fenster geführt wird, lässt sich das automatische Vorkühlen nur sinnvoll nutzen, wenn das Fenster gesichert leicht geöffnet bleibt.
KÜHLLEISTUNG & PRAXISTEST | Wie gut kühlt die PortaSplit wirklich?
Die Kühlleistung war der entscheidende Testpunkt. Wir haben das Gerät an einem Tag eingeschaltet, an dem die Außentemperatur über 30 °C lag und es im Büro knapp 29 °C warm war. Das Gerät startete im Boost-Modus und kühlte den Raum in unserem Test spürbar schnell herunter. Die Zieltemperatur von 22 °C erwies sich dabei als zu kalt. Ein Richtwert von 24 °C hat sich im Alltag als angenehmer Kompromiss herausgestellt.

Der Vorteil gegenüber Monoblock-Geräten zeigt sich besonders beim Thema Unterdruck. Klassische mobile Klimaanlagen mit Abluftschlauch pusten warme Luft nach draußen und erzeugen dadurch einen Unterdruck im Raum, der warme Außenluft nachzieht. Dieses Problem entfällt bei der PortaSplit, weil das Außengerät die Wärme direkt über seinen eigenen Wärmetauscher abgibt, ohne Raumluft zu nutzen. Außerdem wird der Verbindungsschlauch selbst nicht warm, was bei Monoblock-Geräten ein spürbarer Nachteil ist.
Wir haben das Gerät über 7 Stunden im Kühlbetrieb durchlaufen lassen und dabei einen Energieverbrauch von 3,6 Kilowattstunden gemessen. Im laufenden Kühlbetrieb lag die Leistungsaufnahme zwischenzeitlich bei rund 900 Watt. Damit lässt sich der Stromkostenbetrag je nach aktuellem Kilowattstundenpreis gut kalkulieren.
LAUTSTÄRKE | Wie leise ist die PortaSplit wirklich?
Die Lautstärke war einer unserer zentralen Testpunkte. Da der Kompressor im Außengerät sitzt, ist das Innengerät grundsätzlich leiser als bei einem Monoblock. In unserem Test haben wir gemessen: Im Kühlmodus auf höchster Stufe lagen wir bei 49 dB in einem Meter Abstand. Im Silent-Modus sank der Wert auf 45 dB. Beides sind Werte, die für ein Gerät dieser Leistungsklasse sehr gut sind. Zum Vergleich: Monoblock-Klimaanlagen liegen in vergleichbaren Messsituationen häufig bei 60 dB und mehr, was das Gespräch im Raum merklich stört.

Der Silent-Modus eignet sich damit gut für den Betrieb im Schlafzimmer oder in Büroräumen, in denen Konzentration wichtig ist. Kombiniert mit der LED-Deaktivierung und dem ausgeschalteten Tastenton lässt sich die PortaSplit nachts nahezu unsichtbar betreiben.
MODI & FUNKTIONEN | Mehr als nur Kühlen
Die PortaSplit beherrscht vier Grundmodi. Der Kühlmodus ist der in den Sommermonaten relevanteste und kühlte in unserem Test schnell und zuverlässig. Der Heizmodus nutzt die Wärmepumpentechnologie und ist für den Winterbetrieb vorgesehen. Damit kann das Gerät ganzjährig eingesetzt werden, was die Anschaffung wirtschaftlicher macht. Außerdem gibt es den Entfeuchtungsmodus, der die Luftfeuchtigkeit im Raum reduziert, ohne den Raum stark abzukühlen, sowie einen reinen Ventilationsmodus für die Luftzirkulation.

Zusätzlich zu den vier Hauptmodi stehen der Boost-Modus für maximale Kühlleistung und der Eco-Modus für reduzierten Energieverbrauch zur Verfügung. Die Energieeffizienzklasse A++ beim Kühlen und A+ beim Heizen ist mit einem Effizienzwert (SEER) von 6,1 belegt und liegt deutlich über dem Niveau klassischer Monoblock-Geräte. Dort ist ein dreifach höherer Energieverbrauch bei vergleichbarer Kühlleistung keine Seltenheit.
UPDATES | App & Firmware – Wie aktuell ist das System?
Stand des Checks: 22.06.2026 – Den aktuellen Versionsverlauf der Midea SmartHome App haben wir direkt im Apple App Store (iOS) und auf Uptodown (Android) ausgelesen. Firmware-Updates werden automatisch über die App eingespielt. Alle Versionsangaben zeigen einen Auszug der aktuellen Changelog-Einträge.
- Midea SmartHome App (iOS) – Versionsverlauf
-
Version 3.13.0 – 02.09.2025
Widget für mehrere Geräte gleichzeitig auf dem Home-Screen; Sprachinteraktion mit KI-gestützter Eingabe; Kundenservice-Antworten direkt in der App einsehbar.Version 3.12.0 – 14.07.2025
Smart Dashboard zeigt jetzt auch Gerätefehlerstatus an; KI-gestützte Szenenvorschläge auf Basis von Nutzungspräferenzen; allgemeine Stabilitätsverbesserungen.Version 3.11.0 – 24.05.2025
Kein öffentlicher Changelog für diese Version verfügbar.Quelle: Apple App Store
- Midea SmartHome App (Android) – Versionsverlauf
-
Midea veröffentlicht keinen vollständigen öffentlichen Versionsverlauf für die Android-Version der SmartHome App über Uptodown. Kein detaillierter Changelog verfügbar.
Quelle: Uptodown
- Midea PortaSplit – Firmware
-
Firmware-Updates werden über die Midea SmartHome App eingespielt, wenn das Gerät mit dem WLAN verbunden ist. Midea veröffentlicht keine Versionshistorie für die Gerätesoftware der PortaSplit.
PREIS | Was kostet die Midea PortaSplit?
Der Einführungspreis der Midea PortaSplit lag laut Hersteller bei rund 1.200 €. Zum Marktstart war das Gerät zeitweise für rund 900 € erhältlich. Aktuell liegt die PortaSplit mit 3,5 kW Kühlleistung je nach Händler und Preisvergleich meist im Bereich ab rund 950 €. Damit ist sie deutlich günstiger als zum Start, bleibt aber weiterhin teurer als viele klassische Monoblock-Klimaanlagen. Dafür bietet sie eine getrennte Innen- und Außeneinheit, eine höhere Effizienz und eine Heizfunktion. Wer ausschließlich kühlen möchte und auf die Heizfunktion verzichten kann, sollte auch die günstigere PortaSplit Cool prüfen. Preise und Verfügbarkeit können sich kurzfristig ändern. Wer nur kühlen möchte und auf die Heizfunktion verzichten kann, findet mit der günstigeren PortaSplit Cool eine reduzierte Alternative. Sie arbeitet allerdings mit 8000 BTU und damit mit geringerer Kühlleistung als die reguläre PortaSplit mit 12000 BTU. Für kleinere Räume kann sie dennoch die passendere Wahl sein. Preise und Verfügbarkeit können sich kurzfristig ändern.
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FAZIT | Unser Urteil zur Midea PortaSplit
Die Midea PortaSplit ist das überzeugendste mobile Klimagerät, das wir bisher getestet haben. Sie löst das zentrale Problem von Mietern: effiziente Kühlung ohne Wanddurchbruch, ohne Fachbetrieb und ohne permanente Installation. Im Test hat sie das schnell und zuverlässig unter Beweis gestellt, auch bei echten Sommerbedingungen über 30 °C.
Die Vorteile sind klar: leiser Betrieb dank außen liegendem Kompressor, hohe Energieeffizienz, Heizfunktion für den Winter und eine App mit Smarthome-Anbindung. Der Nachteil ist ebenso klar: Das Fenster muss im Betrieb offen bleiben. Wer das akzeptiert, bekommt in der PortaSplit ein Gerät, das in Leistung und Effizienz mit fest installierten Anlagen konkurrieren kann. Wer ausschließlich im Sommer kühlen möchte, sollte auch die günstigere PortaSplit Cool in Betracht ziehen.
FAQ | Häufige Fragen zur Midea PortaSplit
- Was ist der Unterschied zwischen der Midea PortaSplit und einem klassischen Monoblock-Klimagerät?
-
Ein Monoblock-Gerät hat alle Komponenten in einem Gehäuse und bläst warme Luft über einen Schlauch nach außen. Dadurch entsteht im Raum ein Unterdruck, der warme Außenluft nachzieht. Die Midea PortaSplit trennt dagegen Innen- und Außeneinheit: Der Kompressor sitzt im Außengerät und gibt die Wärme direkt nach außen ab, ohne Raumluft zu nutzen. Das Ergebnis ist eine höhere Effizienz, ein niedrigerer Geräuschpegel im Innenraum und kein Unterdruckproblem.
- Muss bei der Midea PortaSplit das Fenster immer offen bleiben?
-
Ja, der Verbindungsschlauch zwischen Innen- und Außeneinheit muss durch das Fenster geführt werden, das dafür einen Spalt offen bleiben muss. Im Lieferumfang sind eine Fensterabdichtung für den Spalt sowie ein Fensterverschluss enthalten, der das Fenster in einer festen Position hält. Eine vollständige Abdichtung ohne Öffnung ist konstruktionsbedingt nicht möglich.
- Wie leise ist die Midea PortaSplit wirklich?
-
In unserem Test haben wir im Kühlmodus auf höchster Stufe 49 dB in einem Meter Abstand gemessen. Im Silent-Modus lag der Wert bei 45 dB. Das ist für ein Gerät dieser Leistungsklasse sehr gut. Der niedrige Wert ist auf den außenliegenden Kompressor zurückzuführen, der den größten Teil des Betriebsgeräusches erzeugt.
- Kann die Midea PortaSplit auch heizen?
-
Ja. Die PortaSplit verfügt über eine Wärmepumpenfunktion und kann damit auch im Winter zum Heizen genutzt werden. Die Energieeffizienzklasse beim Heizen ist A+. Die günstigere Schwesterversion PortaSplit Cool verfügt nicht über diese Funktion und ist ausschließlich zum Kühlen geeignet.
- Wie viel Strom verbraucht die Midea PortaSplit?
-
Im laufenden Kühlbetrieb haben wir in unserem Test zwischenzeitlich rund 900 Watt gemessen. Über einen Testzeitraum von 7 Stunden Kühlbetrieb lag der Gesamtverbrauch bei 3,6 Kilowattstunden. Der genaue Verbrauch hängt von der Außentemperatur, der gewünschten Raumtemperatur und dem gewählten Modus ab. Im Eco-Modus liegt der Verbrauch deutlich niedriger.
- Wie funktioniert die Installation der Midea PortaSplit?
-
Die Installation erfordert kein Bohren, kein Kleben und keine Fachperson. Das Außengerät wird über die mitgelieferte Fensterbankhalterung befestigt, die durch das Eigengewicht an der Außenwand hält und innen am Fenster festgedreht wird. Der Verbindungsschlauch wird durch das leicht geöffnete Fenster geführt. In unserem Test war die Montage in weniger als zehn Minuten abgeschlossen.
- Mit welchen Smarthome-Systemen ist die Midea PortaSplit kompatibel?
-
Die PortaSplit lässt sich über die Midea SmartHome App mit Amazon Alexa und dem Google Assistant verbinden. Midea arbeitet außerdem an einer Matter-Zertifizierung für seine Geräte, was künftig eine herstellerübergreifende Einbindung in Plattformen wie Apple Home, Google Home und Amazon Alexa vereinfachen würde.
- Kann ich die Midea PortaSplit in verschiedenen Räumen nutzen?
-
Ja. Das Innengerät steht auf Rollen und lässt sich bei aufgebautem Verbindungsschlauch von Raum zu Raum schieben. Ein Stockwerkwechsel ist wegen des Gewichts beider Einheiten mit zwei Personen einfacher. Innen- und Außeneinheit können nicht voneinander getrennt werden.
- Für welche Raumgröße eignet sich die Midea PortaSplit?
-
Laut Herstellerangabe ist die PortaSplit für Räume bis zu 42 m² ausgelegt. In unserem Test hat sie einen normalen Büroraum bei über 30 °C Außentemperatur schnell und zuverlässig heruntergekühlt. Für sehr große Räume über 40 m² mit ungünstiger Isolation kann die Leistung in Hitzephasen an ihre Grenzen kommen.
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