Ecovacs Deebot N8+ im Test – Ein Deebot N8 mit Absaugstation

In meinem Test zum ECOVACS Deebot N8 konnte dieser, mit seiner starken Performance zu einem günstigen Preis, überzeugen. Das Unternehmen bietet diesen auch mit Absaugstation an und nennt das Paket Deebot N8+. Gerade in Haushalten mit Tieren ist ein Saug-Wischroboter ohne Absaugstation undenkbar. Was bringt mir das Paket alles an Vorteilen? Ich habe den ECOVACS N8+ im Test!

ECOVACS Deebot N8+ im Test – Der starke „Kleine“ mit Absaugstation

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Der kleinste der N-Reihe bekommt nun eine Absaugstation dazu. Diese befördert den täglichen Haushaltsschmutz direkt in einen Staubsaugerbeutel, der bei Bedarf komfortabel gewechselt werden kann. Gerade für Allergiker stellt dieses Paket einen großen Mehrwert dar, da man nicht mit dem Schmutz in Verbindung kommt. Auch der Staubbehälter wird regelrecht sauber gesaugt und verdreckt deutlich weniger.

Doch bringt eine Absaugstation wirklich so viele Vorteile? Ich habe den ECOVACS Deebot N8+ im Test und möchte euch zeigen, wo seine Stärken und wo seine Schwächen liegen.

Anbei möchte ich mich herzlich bei ECOVACS bedanken, die mir den Deebot N8+ für den Test zur Verfügung gestellt haben.

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Technische Daten und Zubehör des Ecovacs Deebot N8+

Allgemein

Erscheinungsdatum04/2021
Maße Saugroboter (L/B/H)35,3 x 35,3 x 9,36 cm
Maße Reinigungsstation (B/T/H)35,0 x 47,0 x 30,5 cm
Gewicht3.6 kg
Saugleistung2300 pa
Volumen Staubbehälter420 ml
Volumen Wassertank240 ml
Lautstärke67 dB

Laufzeit

Akkukapazitat3200 mAh
max. Ladedauer240 Minuten
max. Saugdauer110 Minuten

Saugergebnis im Test

Laminat96.18%
Teppich62.39%
Hindernissüberwindung (90° Kante)2,0 cm

Navigationsart

LDS (Laserdistanz)

Wischfunktion

aktive Wasserzufuhr

Features

Absaugstation
Haustiere/viele Haare
Speicherung mehrerer Etagen/Karten
Teppicherkennung Saugen
Teppicherkennung Wischen
Virtuelle Grenzen/No-Go Areas
Virtuelle Raumeinteilung

Geeignet für

Hartböden
Teppichböden
Über 100 qm

Unterstützte Sprachassistenten

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Google Assistant

Der Lieferumfang des ECOVACS Deebot N8+

Gewohnt legt ECOVACS seinen Geräten nur das Nötigste bei. Auch der Deebot N8 bekommt keinen großen Lieferumfang mit auf den Weg. Was sich beim Auspacken des Kartons offenbart, möchte ich euch hier zeigen.

  • Der Roboter
  • Eine Wischplatte mit montiertem Stoffwischtuch
  • Eine Packung mit 10 Einwegwischtüchern
  • Die Absaugstation mit Staubbeutel
  • Drei weitere Staubbeutel (nicht auf Bild)
  • Ein Netzkabel
  • Die Bedienungsanleitungen

Der ECOVACS Deebot N8+ im Detail

Das Aussehen eines Saug- und Wischroboters spielt heutzutage eine deutlich größere Rolle als noch vor ein paar Jahren. Man möchte seine erworbene Technik zur Schau stellen. Da macht der ECOVACS Deebot N8+ eine tolle Figur! Ein Deebot Ozmo 950 in Weiß. Wie lange haben wir darauf gewartet? Endlich ist es so weit.

Die Oberseite

Das Design des Deebot N8+ spiegelt, bis auf kleine Veränderungen, das des Ozmo 950 wider. Er erstrahlt nun in einem wunderschönen Weiß und hat einen Schriftzug an der Front spendiert bekommen, der auf seine intelligente Kartenerstellung verweist. Eingesetzt wurde ein einziger weiß leuchtender Knopf, mit dem sich der Roboter starten, stoppen oder pausieren lässt. Bei einem längeren Druck auf diesen kann man den Deebot N8+ zur Absaugstation zurückschicken. Der aufgesetzte Laserturm hat inzwischen eine schwarze, vollständig geschlossene Kunststoffglas Versiegelung, damit kein Staub oder Ähnliches in den Laser geraten kann. Etwas am Heck wurde der DEEBOT Schriftzug aufgedruckt und auf dem Laserturm thront das neue ECOVACS Logo.

Auch eine Klappe befindet sich wieder auf der Oberseite. Unter dieser findet man den eingesetzten Staubbehälter, der mit einem praktischen Reinigungstool begleitet wird. Mit einem roten Schalter lässt sich der Deebot komplett abschalten oder einschalten. Ein Resetknopf ist ebenfalls, neben einer WIFI-LED, vorhanden. Mit einem kleinen QR-Code, der mittels eines Aufklebers neben dem Staubbehälter verklebt wurde, kann man ohne Umwege auf die App des Gerätes mittels eines Smartphones geleitet werden.

Die Seitenansicht

Auf der Front sitzt der obligatorische Bumper, der mit einer großen Kunststoffglasabdeckung in schwarzer Farbe versehen wurde. Dahinter befinden sich die Infrarotsensoren, die dafür zuständig sind, auf ihn zukommende Objekte oder Wände zu erkennen. Dabei handelt es sich aber nicht um eine 3D-Hinderniserkennung. Dieses Kunststoffglas zieht sich fast über die komplette Bumperlänge. Seitlich gibt es nichts zu sehen, bis auf einen Auslass für die Abluft. Am Heck ist der integrierte und schwarz transparente Wassertank herausziehbar.

Die Unterseite

Die Unterseite wurde mit ganzen zwei Seitenbürsten bestückt, die einen Vorteil gegenüber einer einzelnen Seitenbürste zeigen. Mittig ist eine herausnehmbare Hauptbürste verbaut, die sowohl aus mittelharten Borsten, als auch aus feinen Gummilamellen besteht. Die Hauptbürste ist komplett zerlegbar, was das Reinigen deutlich vereinfacht. Neben zwei metallenen Ladekontakten wurden auch ganze sechs Absturzsensoren und ein Ultraschallsensor verbaut. Was einem auch ins Auge springt, sind die zwei kleinen Löcher unter dem Roboter. Durch diese wird später der Schmutz durch die Absaugstation abgesaugt.

Der Staubbehälter

Der milchig transparente Staubbehälter ist mit einem praktischen Haltegriff versehen, der das Entleeren erleichtert. Mit einem Druck auf den roten Knopf, lässt sich der Staubbehälter, der übrigens mit einer Fallklappe versehen ist, komfortabel öffnen und entleeren. Der eingesetzte Feinstaubfilter wird zusätzlich noch mit einem Filterschwamm und einem feinen Auffanggitter vor grober Verschmutzung geschützt. Perfekt geeignet für Allergiker. Zwei Löcher, die durch Kunststoffkappen versehen sind, sitzen auf der Unterseite des Staubbehälters und sind für die Absaugung notwendig.

Der Wassertank

Der integrierte Wassertank lässt sich von hinten aus dem Roboter ziehen. Er ist dunkel transparent und man erkennt deutlich eine kleine eingebaute Wasserpumpe, da der Wasserzufluss auf das Tuch elektronisch gesteuert ist. Befüllen lässt sich der Tank durch ein kleines Gummipfropfen, das von Hand geöffnet werden kann. Ein spezielles und vom Unternehmen empfohlenes Reinigungsmittel, das von ECOVACS in Verbindung mit HENKEL entwickelt wurde, lässt sich für eine noch bessere Reinigung einfüllen.

Die Wischplatte

Die, mit einem dickeren Stoffwischtuch bestückte, Wischplatte, lässt sich von unten in den Wassertank einklinken. Das Wischtuch kann entfernt werden und optional ein Einwegwischtuch angebracht werden. Diese Einwegwischtücher sind jedoch auch mehrmals zu verwenden, da sie aus Mikrofaser bestehen und sich auch ein paar mal von Hand auswaschen lassen. Der N8 erkennt selbstständig die angebrachte Wischplatte und signalisiert das durch eine Sprachausgabe.

Die Absaugstation

Der ECOVACS N8+ bekommt eine ebenso weiße Absaugstation mitgeliefert. Diese ist mit einem Staubbeutel versehen, der laut ECOVACS bis zu 30 Tage ausreicht. Im Test stellte sich jedoch heraus, dass er nach drei Monaten noch nicht ganz gefüllt war. Die Absaugstation hat auf der Auffahrplatte zwei Löcher, durch die der Schmutz aus dem Staubbehälter abgesaugt wird und direkt im Staubbeutel landet. Auf der Oberseite lässt sich der Deckel durch einen leichten Druck öffnen und in das Innere hineinblicken. Dort findet man den besagten Staubbeutel. Auf der Hinterseite befindet sich ein praktisches Kabelmanagement, das unschönen Kabelsalat vorbeugt.

Die Navigation des ECOVACS Deebot N8+

Hier wird nun die erste technische Verbesserung sichtbar. Das „TrueMapping“, wie es ECOVACS nennt, kam schon beim Deebot Ozmo 950 zum Einsatz. Jedoch ist im ECOVACS Deebot N8+ die 3.0 Technologie verbaut und das merkt man auch deutlich. Der Deebot N8+ navigiert intelligent mit stärkerer Laserunterstützung durch den Haushalt. Er fährt zuerst die Ränder des zu reinigenden Raumes ab und widmet sich dann der Mitte zu. Dabei fährt er extrem zielsichere und gerade Bahnen und weicht auch keinen Zentimeter von diesen ab. Beim Ozmo 950 konnte man immer mal wieder sehen, wie er in seiner Bahnfahrt leichte Schlangenlinien fuhr. Dieses Problem wurde vollständig beseitigt. Daumen hoch!

Das Einstellen einer doppelten Reinigungsfahrt ist möglich, dabei fährt der Deebot N8+ aber den Raum identisch zur ersten Reinigung ab und nicht in einem Schachbrettmuster. Er fährt in einer schönen, fließenden Kurve in die nächste Bahn ein, was die Navigation auch hervorragend aussehen lässt.

Die Hinderniserkennung

Eine „TrueDetect3D“ Hinderniserkennung ist leider nicht mit an Bord. Das hebt sich ECOVACS für die teureren Geräte auf. Somit besitzt der Deebot N8+ nur seine Infrarotsensoren und sein LIDAR-System, um Gegenstände oder Möbel zu identifizieren. Das macht er jedoch recht zuverlässig und vorsichtig. Wände und Möbel fährt er langsam an und stupst diese zur Bestätigung mit seinem Bumper an. So tastet er sich durch die Wohnung, bis die Reinigung abgeschlossen ist.

Wenn die Hindernisse jedoch zu flach oder dünn werden, kann es schon mal ganz schön rumsen. Diese erkennt er nicht zuverlässig und Spielzeug oder kleine Gegenstände schiebt er vor sich her oder zur Seite. Kleinteile werden dann gerne eingesaugt. Die Hinderniserkennung ist ebenbürtig mit der des Ozmo 950. Harte, zwei Zentimeter hohe Kanten, werden zuverlässig überwunden. Bei abgerundeten Kanten kann er schon mal mehr schaffen.

Die Rückkehr zur Absaugstation

Der ECOVACS Deebot N8+ fuhr im Test zuverlässig in zehn von zehn Fällen sofort die Ladestation an. Wenn jedoch Hindernisse auf dem Weg dort hin liegen oder stehen, dann kann es schon mal vorkommen, dass er diesen nicht gezielt aus dem Weg geht, sondern sich an ihnen entlang tastet, bis er daran vorbei ist. Das machen Geräte von Roborock und Co. besser. Vor seiner Absaugstation hält der Deebot N8+ kurz inne und fährt dann sehr langsam und gemütlich auf diese herauf und dockt an. Wenn er mal nicht sofort den richtigen Sitz auf der Station findet, dann setzt er zurück und versucht es so lange, bis er perfekt auf ihr laden kann.

Die Reinigungsleistung des ECOVACS Deebot N8+

Die Geräte von ECOVACS sind dafür bekannt, exzellente Reinigungsergebnisse an den Tag zu legen. Der Deebot Ozmo 950 hat in unseren damaligen Test hervorragend abgeschnitten und war eine lange Zeit lang der beste Saug- und Wischroboter. Kann der Deebot N8+ hier auftrumpfen?

Die Saugleistung

Kurz geantwortet, ja! Er kann auftrumpfen. Durch seine gute Bahnfahrt, die auch sehr eng verläuft, überlappt seine Hauptbürste jedes Mal die Reinigungsfläche. Das Zusammenspiel zwischen starker Saugleistung und Kombibürste funktioniert perfekt. Der Roboter ist für jede Bodenart geeignet und schafft in den meisten Fällen ein perfektes Ergebnis. Dabei lässt er kaum was an Schmutz liegen. Mit 2300 Pascal Saugleistung hat er wesentlich mehr Leistung als der Ozmo 950 und das merkt man tatsächlich.

Signifikant wird das Saugergebnis hauptsächlich erst auf Teppichboden. Je nach Beschaffenheit ist es für Saugroboter sehr schwierig an den tief sitzenden Schmutz zu gelangen. Natürlich schafft ein N8 auch nicht alles heraus zu holen, jedoch schon eine ganze Menge mehr als der Ozmo 950, der bereits eine Glanzleistung ablegte. Durch seinen verbauten Ultraschallsensor erkennt der ECOVACS Deebot N8+ im Test sofort Teppichboden und erhöht darauf seine Saugstärke auf das Maximum. Schmutz und vor allem Tierhaare sind für das Gerät kein großartiges Hindernis. Es wurde im Test alles restlos aufgesaugt.

Achtung, der Akku des Deebot N8+ ist mit 3200 mAh relativ klein gehalten. 110 Minuten sind damit machbar, jedoch sollte man ihn dann nicht auf höchster Stufe laufen lassen. Wer mehr Ausdauervermögen benötigt, der sollte vorzugsweise zu einem aus der T-Reihe greifen.

Die Rand- und Eckenreinigung

Durch die langen Borsten der Seitenbürsten kommt der ECOVACS N8+, bei der Randreinigung im Test, immer vollständig an den Rand. Da gibt es überhaupt nichts zu meckern. Auch die Eckenreinigung stellt sich für ein rundes Gerät als optimal heraus. Da es keinerlei 3D-Hinderniserkennung gibt, benutzt er dabei seinen Bumper und drückt sich in die Ecke. Natürlich kommt ein rundes Gerät nicht vollständig in die Ecke, diese werden aber auch nicht mehr so verschmutzt bei einer täglichen Reinigung.

Der Deebot N8+ besitzt zwei Seitenbürsten, die ein sichtbar besseres Ergebnis abliefern als Geräte mit nur einer Seitenbürste. Immer wieder konnte ich beobachten, wie eine der Bürsten den Schmutz etwas weiter weg schleuderte. Obwohl sie sich nicht allzu schnell drehen, kann so etwas immer wieder passieren. Die zweite Seitenbürste half fast jedes Mal dabei, diesen Schmutz wieder in Richtung Hauptbürste zu fegen. Das können Geräte mit einer einzigen Seitenbürste einfach nicht und so bleibt hier gerne mehr liegen, auch wenn viele Nutzer das vehement bestreiten. Fakt, ist einfach Fakt.

Die Wischleistung

Ja, hier hat ECOVACS deutlich gespart. An der Wischleistung hat sich, bis auf ein dickeres Stoffwischtuch, im Gegensatz zum Ozmo 950, nichts getan. Es ist zwar möglich, die Einwegwischtücher zu verwenden, die nun besser sind als die alten, aber eine oszillierende Wischplatte wie beim Deebot T8 oder T9 gibt es nicht. Zumindest kann er saugen und wischen gleichzeitig.

Durch die leichten, jedoch nicht allzu ausschlaggebenden Verbesserungen, ist das Wischbild inzwischen deutlich streifenfreier als beim Ozmo 950. Gerade die Einwegwischtücher haben mich positiv überrascht. Man muss jedoch bedenken, dass diese Art des Wischens nichts anderes ist, als das Hinterherziehen eines feuchten Wischlappens durch die ganze Wohnung. Grobe Verschmutzungen sind damit nicht zu entfernen. Das reicht gerade dafür, dass Fußspuren oder Staub entfernt wird. Wer mehr erwartet, muss zu den Highendgeräten greifen.

Das Einzeichnen einer wischfreien Zone bei Teppichboden nicht notwendig. Durch den sehr zuverlässigen Ultraschallsensor erkennt der ECOVACS N8+ im Test diesen sofort und meidet bei einem Wischvorgang den Teppichboden. Wenn jedoch ein Teppichboden in einem Durchgang liegt, kann er diesen nicht umfahren und somit die dahinterliegenden Räume nicht reinigen.

Die App und dessen Funktionen des ECOVACS Deebot N8+

Der ECOVACS Deebot Ozmo 950 hat damals schon eine sehr umfangreiche, jedoch recht instabile App spendiert bekommen. Die Beschwerden häuften sich und irgendwann konnte auch das Unternehmen nicht mehr wegschauen. Der Deebot N8+ bekam wieder eine sehr umfangreiche und dieses Mal auch stabile App geschenkt, die die alten Probleme nicht mehr aufzeigte. Diese läuft sehr stabil und das Überzeichnen der gespeicherten Karte kam nicht mehr vor. Was der N8 damit alles kann, zeige ich euch hier.

Die Kartenerstellung und Raumreinigung

Der Deebot N8+ kann durch seine intelligente LIDAR-Navigation eine detaillierte Karte des Haushaltes anfertigen. Mit dieser Karte kann man dann umfangreich interagieren. Nach seiner ersten Reinigung erstellt der Deebot N8+ automatisch einzelne Räume auf dieser Karte, die nachträglich händisch angepasst und benannt werden können. Es ist sogar möglich, individuelle Reinigungseinstellungen für jeden einzelnen Raum zu definieren. Dabei kann man einstellen, in welcher Saugstärke oder mit welcher Wischintensität gearbeitet werden soll. Auch das doppelte Reinigen eines einzelnen Raumes ist einstellbar. Der Roboter ist ebenfalls in der Lage, mehrere Karten oder Etagen zu speichern.

Die Reinigungsmöglichkeiten

Das Reinigen einzelner Räume ist wie schon angesprochen möglich und sogar nach Reihenfolge anzuordnen. Eine komplette Reinigung, wie auch das Reinigen eigens eingezeichneter Bereiche, ist möglich. Dabei lassen sich noch verschiedenste Reinigungsoptionen zuschalten.

Sperrzonen

Sowohl Sperrwände oder Linien, als auch ganze Zonen können auf die Karte eingezeichnet werden. Diese hindern den Roboter zukünftig daran, abgesperrte Bereiche zu befahren. Das funktioniert im Test zuverlässig, jedoch ist das genaue Einzeichnen etwas schwerer und fummelig.

Grundeinstellungen

In der App findet man verschiedenste Grundeinstellungen, die nach den eigenen Bedürfnissen angepasst werden können. So kann man unter anderem die Saugkraftverstärkung auf Teppichboden aktivieren oder deaktivieren. Auch eine Wiederaufnahme der Reinigung nach verbrauchter Akkukapazität ist vorhanden. Ein Nicht-Stören-Modus verhindert die weibliche Sprachausgabe ab einer eingestellten Zeit. Wer nicht vergessen will, sein Reinigungstuch regelmäßig zu wechseln, kann sich eine Erinnerung dafür ausgeben lassen. Sogar eine Selbstentleerungseinstellung ist schon vorhanden, damit mit einer optional erhältlichen Absaugstation interagiert werden kann.

Der Reinigungsplan

Natürlich kann man den Deebot N8+ auch zeitlich eingestellt in die Reinigung schicken lassen. Dabei kann man auswählen, ob man eine komplette Reinigung oder eine Raumreinigung haben möchte. Auch einstellbar ist, wann der Roboter losfahren soll und an welchen Tagen er das machen soll. Dabei greift die voreingestellte Reinigungsleistung für jeden Raum.

Einsehbare Protokolle

Das Einsehen eines Reinigungsprotokolls, das die vergangenen Reinigungen anzeigt, ist möglich. Ebenso ist der Ablauf der Zubehörnutzung selbstverständlich auch einsehbar. Der Deebot N8+ kann eigens benannt werden und die Sprachausgabe ist in vielen verschiedenen Sprachen, darunter natürlich auch deutsch, möglich.

Unangenehm aufgefallenes

Ich muss zugeben, aufgefallen ist mir nichts Negatives. Vermisst habe ich auch nichts. Die App lief stabil, das auch auf Langzeit und meine gespeicherte Karte wurde nie verschoben oder zerstört. Jede Einstellung wurde zu jeder Zeit eingehalten und die bekannten Verbindungsprobleme sind nie aufgetreten. Da hat ECOVACS deutlich nachgelegt.

Mein persönliches Fazit

Ein starkes Paket zu einem angenehmen Preis bietet uns ECOVACS mit seinem Deebot N8+. Die Saugleistung hat mich wirklich sehr zufriedengestellt und auch die Wischleistung war nicht unbedingt schlecht. Leider fehlt es dem Deebot N8+ an weiteren Sensoren in der Front für eine optische Hinderniserkennung, jedoch ist die Reinigung ohne sie ein klein wenig besser. Ich persönlich besitze Tiere in meinem Zuhause und somit ist für mich eine Absaugstation unumgänglich! Eine Absaugstation bietet mir einen gigantischen Mehrwert. Das ständige Entleeren des Staubbehälters entfällt komplett und der Behälter selbst sieht auch nach vielen Quadratmetern Reinigung immer noch aus wie neu.

ECOVACS Deebot N8+ kaufen?

Für wen ist der ECOVACS Deebot N8+ ideal? Wer sich gerne einen zuverlässigen Helfer ins Heim holen möchte und auf technische Highend-Spielereien wie eine 3D-Hinderniserkennung oder eine oszillierende Wischeinrichtung verzichten kann, dem kann ich den ECOVACS Deebot N8+ ans Herz legen. Dabei muss man nicht auf die Vorzüge einer selbstständigen Entleerung des Staubbehälters durch eine Absaugstation verzichten. Die Reinigungsleistung hat ebenso auf voller Linie überzeugen können.

Für eine UVP von 499 € für ein Markengerät des etablierten Saugroboterherstellers ECOVACS ist der Deebot N8+ zu bekommen. Der Preis dafür ist in meinen Augen okay, da die vielen Vorteile einer Absaugstation überwiegen und man wirklich sehr glücklich mit diesem Gerät werden kann. Er ist aber auch schon günstiger zu erwerben. Dafür sollte man das weltweite Netz durchforsten und dann wird man relativ schnell fündig. Daumen Hoch!

Alternativen

Wer keine Absaugstation benötigt, dem rate ich zum ECOVACS Deebot N8. Das ist das gleiche Gerät nur ohne Absaugstation und darum zu einem günstigeren Preis erhältlich. Wer gerne ein wenig mehr Spielerei durch eine 3D-Hinderniserkennung und etwas mehr Saugkraft genießen möchte, dem empfehle ich entweder den ECOVACS Deebot N8Pro ohne Absaugstation, oder den ECOVACS Deebot N8Pro+ mit Absaugstation. Möchte man jedoch noch eine oszillierende Wischfunktion und einen Lufterfrischer dazu, der sollte sich den ECOVACS Deebot T9+ mal genauer anschauen.

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