Gesichtserkennung für Jahreskartenbesitzer im Berliner Zoo?

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Die Berliner Datenschutzbeauftragte prüft aktuell die Zulässigkeit der Gesichtserkennung für das Einlass-System im Berliner Zoo.

 

Start der Testphase schon am 20. April

Der Berliner Zoo möchte das Einlass-System für Besitzer einer Jahreskarte vereinfachen und dafür die deren biometrische Daten erfassen uns speichern. Dies soll die manuelle Kontrolle des auf der Jahreskarte abgedruckten Fotos überflüssig machen und so alltägliche Abläufe digitalisieren und vereinfachen.

Zwar ist die Speicherung der biometrischen Daten vollkommen freiwillig, trotzdem wurde bereits Kritik aus der Politik und von der Berliner Datenschutzbeauftragten laut. Hier stellt sich die Frage, ob eine solche Speicherung von biometrischen Daten überhaupt erforderlich sei und es nicht ein milderes Mittel zur Vereinfachung gibt. Die Speicherung und Verarbeitung solcher Daten sind nach der DSGVO nämlich an strenge Auflagen gebunden.

Elefantentor im Herbst_Zoo Berlin

Bild: Zoo Berlin

Das Projekt soll bereits am 20. April starten. Nicht unbedingt der best gewählte Zeitpunkt, hatte der Berliner Zoo doch erst vor wenigen Wochen ein Problem mit einem Datenleck bei der Kartenbestellung von 200.000 Kunden.

Wie findet ihr die Idee mit der Gesichtserkennung beim Einlass? Praktisch oder völlig überzogen?

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taz

Über den Autor

Florian Beckmann

Dem Thema Smart-Home seit der Einführung von Alexa, Ende 2016, verfallen. Seit dem wird darüber gebloggt, YouTube Videos gedreht und die eigene Wohnung automatisiert, wo es nur geht. 38 Jahre alt, Vater von zwei Kindern, wohnhaft in Hamburg und hauptberuflich Berufssoldat.

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