Mit dem Hydrofast C300 möchte der Hersteller gleich mehrere Küchengeräte ersetzen. Das System kombiniert eine moderne Wasserfilteranlage mit gekühltem Wasser, Sprudelwasser und einer Sofort-Heißwasserfunktion. Gleichzeitig verzichtet das Gerät auf einen festen Wasseranschluss und lässt sich direkt auf der Arbeitsplatte betreiben.
Besonders spannend ist dabei der hohe Funktionsumfang. Neben verschiedenen Wassertemperaturen und einer integrierten Kohlensäurekartusche bietet der Hydrofast C300 einige clevere Komfortfunktionen, die man bei vielen Konkurrenzmodellen vergeblich sucht.
Im Test schauen wir uns an, wie sich das Gerät im Alltag schlägt, wie gut Kühlung und Sprudel funktionieren und ob sich der vergleichsweise hohe Platzbedarf lohnt.
Die Vor- und Nachteile des Hydrofast C300 auf einen Blick
- Hervorragender Wassergeschmack
- Kühlfunktion vollständig abschaltbar
- Displayaktivierung per Tassensensor
- Kein Wasseranschluss erforderlich
- Benötigt aufgrund der Tiefe viel Platz
- Höherer Anschaffungspreis
Keine Lust den ganzen Test zu lesen? Hier das Kurzfazit
Der Hydrofast C300 ist eine der umfangreichsten Auftisch-Wasserstationen, die ich bisher getestet habe. Besonders überzeugen konnten im Alltag der hervorragende Wassergeschmack, die sehr gelungene Bedienung und zahlreiche clevere Komfortfunktionen wie der automatische Tassensensor oder die abschaltbare Kühlung.

Wer neben gefiltertem Wasser auch gekühltes Wasser, Sprudelwasser und Heißwasser aus einem einzigen Gerät beziehen möchte, erhält hier eine äußerst vielseitige Komplettlösung. Etwas Platz auf der Arbeitsplatte sollte allerdings vorhanden sein, denn insbesondere die Gerätetiefe fällt deutlich größer aus als bei vielen anderen Auftisch-Wasserfiltern.
Die technischen Daten der Hydrofast C300
| Preis: | 999,99 € (UVP) |
| Maße: | 45 x 27 x 44,5 cm |
| Gewicht: | 13 kg |
| Wassertank für Rohwasser: | 5 Liter |
| Tank für gefiltertes Wasser: | 1,5 Liter |
| Filterlebensdauer: | Bis zu 12 Monate |
| Filterung: | 6-stufige Umkehrosmose |
| Leistung: | 1.900 bis 2.200 Watt |
Design & Verarbeitung
Bereits beim Auspacken fällt auf, dass der Hydrofast C300 kein kleines Küchengerät ist. Vor allem die Tiefe des Gehäuses sollte vor dem Kauf berücksichtigt werden. Während die Breite noch relativ kompakt ausfällt, benötigt das Gerät nach hinten deutlich mehr Platz als viele vergleichbare Auftischsysteme.

Gerade in kleineren Küchen sollte deshalb geprüft werden, ob ausreichend Stellfläche vorhanden ist. Dafür wirkt das Gerät hochwertig verarbeitet und hinterlässt insgesamt einen sehr modernen Eindruck. Das große Touchdisplay fügt sich elegant in die Front ein und sorgt für eine hochwertige Optik.
Installation & Einrichtung
Die Inbetriebnahme gestaltet sich erfreulich einfach. Ein Wasseranschluss ist nicht erforderlich. Nach dem Einsetzen der Filter und dem Befüllen des Frischwassertanks kann das System nach einer kurzen Erstspülung direkt genutzt werden. Dadurch eignet sich der Hydrofast C300 hervorragend für:
- Mietwohnungen
- Büros
- Ferienwohnungen
- Haushalte ohne feste Wasserinstallation

Wasserqualität & Geschmack
Das wichtigste Kriterium eines Wasserfilters bleibt natürlich die Wasserqualität und genau hier konnte der Hydrofast C300 im Test besonders überzeugen. Von allen bisher getesteten Auftisch-Wasserfiltersystemen liefert der Hydrofast C300 für meinen Geschmack das angenehmste Trinkwasser. Das Wasser wirkt besonders weich, frisch und neutral, wodurch sowohl pures Trinkwasser als auch Tee oder Kaffee profitieren.

Wie bei modernen Auftisch-Wasserfiltern üblich, werden zahlreiche Verunreinigungen und geschmacksbeeinflussende Stoffe zuverlässig reduziert. Das Ergebnis ist ein deutlich angenehmerer Geschmack als bei gewöhnlichem Leitungswasser. Da das Wasser hier in Hamburg aber ohnehin eine sehr hohe Qualität aufweist, ist die Filterung nicht zwingend notwendig.
Gekühltes Wasser & Kühlfunktion
Ein echtes Highlight ist die integrierte Kühlung. Innerhalb kurzer Zeit steht angenehm gekühltes Trinkwasser zur Verfügung, ideal an heißen Sommertagen.
Besonders positiv fällt dabei eine Funktion auf, die viele Konkurrenzgeräte nicht bieten: Die Kühlfunktion lässt sich vollständig deaktivieren.
Das klingt zunächst unspektakulär, bringt im Alltag aber gleich mehrere Vorteile mit sich. Wer gerade kein gekühltes Wasser benötigt, kann das Kühlsystem abschalten. Dadurch arbeitet das Gerät nahezu geräuschlos und spart gleichzeitig Energie. Gerade in offenen Wohnküchen oder am Abend ist das ein echter Pluspunkt.
Sprudelwasser
Neben stillem und gekühltem Wasser bietet der Hydrofast C300 auch Sprudelwasser. Hier sollte man sich allerdings zunächst etwas an das Gerät gewöhnen. Bereits ein kurzer Tastendruck erzeugt überraschend viel Kohlensäure. Für mittelstark sprudelndes Wasser reicht deshalb meist schon ein kurzer Impuls aus.

Hat man das einmal verinnerlicht, gelingt die Dosierung problemlos und man erhält schnell genau den gewünschten Kohlensäuregehalt.

Im Lieferumfang ist nur eine Flasche für Sprudelwasser enthalten. Eine weitere Flasche wäre aus meiner Sicht, grade bei dem aufgerufenen Preis der C300, wünschenswert gewesen.
Bedienung & Komfortfunktionen
m Alltag sammelt der Hydrofast C300 vor allem durch seine zahlreichen kleinen Komfortfunktionen Pluspunkte.
Besonders gelungen ist der integrierte Tassensensor. Sobald eine Tasse oder ein Glas unter den Wasserauslauf gestellt wird, aktiviert sich das Display automatisch. Dadurch muss das Gerät vor der Bedienung nicht erst manuell eingeschaltet werden und wirkt insgesamt deutlich moderner.

Ebenfalls clever gelöst wurde die Überwachung des gefilterten Wassers. Hat das Reinwasser länger als 24 Stunden im Gerät gestanden, leuchtet eine Anzeige am Display rot. So wird man daran erinnert, das Wasser auszutauschen beziehungsweise frisch aufzubereiten, ein kleines Detail, das im Alltag durchaus sinnvoll ist.
Insgesamt gehört die Bedienung zu den größten Stärken des Hydrofast C300. Alle Funktionen sind logisch aufgebaut und schnell erreichbar.
Lautstärke & Stromverbrauch
Im normalen Betrieb arbeitet der Hydrofast C300 angenehm leise. Lediglich beim Kühlen sind die typischen Geräusche des Kühlaggregats hörbar.
Genau hier spielt die bereits erwähnte abschaltbare Kühlfunktion ihre Stärke aus. Wird sie deaktiviert, verschwindet auch das Betriebsgeräusch nahezu vollständig. Gleichzeitig reduziert sich der Energieverbrauch, wenn dauerhaft kein gekühltes Wasser benötigt wird.
Die Heißwasserfunktion arbeitet wie bei vergleichbaren Geräten nur kurzzeitig mit höherer Leistung und erhitzt ausschließlich die tatsächlich benötigte Wassermenge.
Wartung & Folgekosten
Der Filter lässt sich unkompliziert wechseln und das Gerät erinnert rechtzeitig an den nächsten Austausch.
Zusätzlich muss, abhängig von der Nutzung, die CO₂-Kartusche für die Sprudelfunktion ersetzt werden. Der Wechsel gestaltet sich einfach und ist innerhalb weniger Minuten erledigt.
Fazit
Der Hydrofast C300 richtet sich an Nutzer, die möglichst viele Funktionen in einem einzigen Gerät vereinen möchten. Gefiltertes Wasser, gekühltes Wasser, Sprudelwasser und Heißwasser stehen jederzeit auf Knopfdruck bereit.

Im Alltag haben mich vor allem der hervorragende Wassergeschmack, die intelligente Bedienung und die durchdachten Komfortfunktionen überzeugt. Der automatische Tassensensor, die Warnanzeige für länger stehendes Wasser sowie die abschaltbare Kühlung zeigen, dass sich der Hersteller viele Gedanken über die Alltagstauglichkeit gemacht hat.
Der einzige größere Nachteil ist der vergleichsweise hohe Platzbedarf. Wer auf seiner Arbeitsplatte genügend Raum zur Verfügung hat, erhält mit dem Hydrofast C300 jedoch eine der komfortabelsten und vielseitigsten Wasserstationen, die wir bislang testen konnten.
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Das Testgerät wurde uns vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Weitere Infos findest du auf unserer Transparenzseite.
Dieser Beitrag ist in bezahlter Kooperation mit dem Hersteller entstanden. Weitere Infos findest du auf unserer Transparenzseite.

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