KURZFAZIT | Mammotion LUBA mini AWD LiDAR im Test
Der Mammotion LUBA mini AWD LiDAR ist ein Mähroboter für alle, die ihren Garten ohne Begrenzungskabel und ohne RTK-Antenne betreiben wollen. Das Tri-Fusion-Navigationssystem aus LiDAR, NetRTK und KI-Kamera macht die Einrichtung ausgesprochen unkompliziert, und der Allradantrieb mit omnidirektionalen Fronträdern hält auch auf anspruchsvollem Gelände zuverlässig die Bahnen. Im Test haben uns die saubere Bahnführung und der problemlose Wechsel zwischen zwei voneinander getrennten Zonen. beeindruckt. Wer jedoch einen sehr gepflegten Rasenkantenschnitt erwartet oder enge Durchgänge unter etwa einem Meter Breite hat, muss Abstriche in Kauf nehmen. Für strukturierte Gärten bis 1.500 m² mit etwas Steigung ist er eine solide Wahl.
SCHNELL-CHECK | Das Wichtigste auf einen Blick
Der LUBA mini AWD LiDAR bringt Mammotions Tri-Fusion-Navigation in die kompakte Mini-Klasse. Die Einrichtung gelingt in kurzer Zeit, und der Roboter findet sich dank LiDAR auch unter Bäumen und in schattigeren Ecken gut zurecht. Die manuelle Kartierung liefert in unserem Test deutlich präzisere Ergebnisse als die automatische Variante. Auf Steigungen bis 80 % agiert er sicher, auf flachen Flächen mit eng anliegenden Rasenkanten bleibt hingegen etwas Arbeit für den Rasenschneider übrig.
- Ideal für: Gartenbesitzer mit Flächen bis 1.500 m², mehreren Zonen, Steigungen und Hindernissen wie Bäumen oder Beeten, die keine RTK-Antenne aufstellen möchten.
- Weniger ideal für: Gärten mit vielen engen Durchgängen unter einem Meter Breite oder Nutzer, die auf einen sehr präzisen automatischen Rasenkantenschnitt angewiesen sind.
- Highlights im Test: Zuverlässige Bahnführung, sicheres Navigieren durch den Verbindungsweg zwischen zwei Zonen, Steigungen bis 45 % ohne Probleme bewältigt.
- Beachte: Die automatische Kartierung hält an verwachsenen Rasenkanten teils großen Abstand. Manuelle Kartierung per App-Joystick liefert deutlich bessere Ergebnisse.
- Tipp: Du suchst einen Mähroboter für deinen Garten? Alle von uns getesteten Modelle findest du in unserem Mähroboter Finder.
VOR- & NACHTEILE | Mammotion LUBA mini AWD LiDAR
Hier sind die Stärken und Schwächen des LUBA mini AWD LiDAR auf einen Blick zusammengefasst.
- Kein Begrenzungskabel nötig
- Keine RTK-Antenne erforderlich
- Allradantrieb vorhanden
- Hohe Steigfähigkeit (bis 80 %)
- Sperrzonenfunktion per App
- 3 Jahre kostenfreies 4G-Datenvolumen
- Enge Durchgänge problematisch
- Automatische Kartierung ungenau
- Rasenkanten nicht vollständig gemäht
LANGZEITERFAHRUNG & PROBLEME | Mammotion LUBA mini AWD LiDAR
Seit der Markteinführung des LUBA mini AWD LiDAR tauschen sich Nutzer in unserer SmarthomeAssistent Community und in anderen Foren aktiv über Erfahrungen mit dem Gerät aus. Einen eigenen umfangreichen Thread zum LUBA mini AWD LiDAR gibt es in unserer Community bislang nicht. Seit unserem Test sind jedoch mehrere Erfahrungen aus der Praxis hinzugekommen. Zusammen mit unseren Testergebnissen ergeben sich daraus einige Punkte, die vor dem Kauf wichtig sein können.
- Manuelle Kartierung empfohlen: Die automatische Kartierung hält an verwachsenen Rasenkanten teils erheblichen Abstand und umfährt Gartenmöbel weiträumig. Die manuelle Variante per Joystick-Steuerung liefert deutlich präzisere Ergebnisse. Diskussion: WLAN-Verfügbarkeit und Einrichtung von Mährobotern
Praxis-Tipps für den Mammotion LUBA mini AWD LiDAR
- Erstelle die Karte grundsätzlich manuell per Joystick-Steuerung in der App, nicht automatisch. Nur so erfasst der Roboter die Grenzen präzise und mit minimalem Abstand zur Rasenkante.
- Lege für Bäume, Beete und andere feste Hindernisse direkt bei der Einrichtung Sperrzonen an, damit der Roboter sauber darum herumarbeitet.
- Betreibe den LUBA mini AWD LiDAR aus Tierschutzgründen nur tagsüber. Das Kameramodul ist bei guten Lichtverhältnissen deutlich zuverlässiger in der Hinderniserkennung. Mehr dazu erfährst du in unserem Ratgeber zu Mährobotern mit Kamera.
- Überprüfe regelmäßig die sechs freischwingenden Klingen auf Verschleiß, da sich diese mit der Zeit verbiegen können und das Schnittbild entsprechend schlechter wird.
TEST | Tri-Fusion-Navigation im Praxischeck
Mammotion hat sich als einer der aktivsten Hersteller im Mähroboter-Markt etabliert. Mit der LUBA-Serie und dem kompakteren LUBA mini bietet das Unternehmen Modelle für unterschiedliche Anforderungen an. Der LUBA mini AWD LiDAR ist das erste Modell der Mini-Reihe, das auf eine physische RTK-Antenne vollständig verzichtet und stattdessen auf Lasernavigation in Kombination mit NetRTK und einer KI-Kamera setzt. Mammotion nennt dieses System Tri-Fusion. Damit positioniert sich das Gerät zwischen dem Mammotion LUBA mini AWD 800, der noch auf RTK und Antennenaufbau angewiesen ist, und den deutlich teureren Flaggschiff-Modellen der LUBA 2-Serie. An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei Mammotion, die uns den LUBA mini AWD LiDAR für diesen Test zur Verfügung gestellt haben. Wie sich die Testnote zusammensetzt, ist transparent in der nachfolgenden Bewertungstabelle ersichtlich.

LIEFERUMFANG | Was ist im Paket enthalten?
Der LUBA mini AWD LiDAR kommt in einem großen Karton, in dem sich alles befindet, was für den sofortigen Einsatz benötigt wird. Neben dem Roboter selbst enthält der Lieferumfang eine große Ladestation mit Kabel sowie ein separates Netzteil. Außerdem liegen ein LiDAR-Kameramodul, das separat auf den Roboter geschraubt wird, sowie umfangreiches Montagematerial bei. Dazu zählen ein Inbusschlüssel, ein Schraubendreher, eine kleine Reinigungsbürste, Erdnägel und Erdschrauben zur Stationsbefestigung, Ersatzmesser und Ersatzschrauben sowie eine Bedienungsanleitung.

DESIGN & QUALITÄT | Das Rennauto aus dem Hause Mammotion
Mammotion bleibt sich beim LUBA mini AWD LiDAR seiner Designlinie treu. Das Gehäuse setzt erneut auf das bekannte Rennauto-Design der LUBA-Serie. Die Verarbeitung macht einen robusten Eindruck, nichts wackelt oder knarzt. Mit 16,5 kg ist das Gerät angemessen schwer für seine Klasse.

Oberseite
Auf der Oberseite befindet sich eine gut zugängliche Stopp-Taste mit einem kleinen Dongel. Wird dieser herausgezogen, lässt sich der Roboter nicht mehr starten oder bedienen. Vor dem Sicherheitsschlüssel sitzen vier kleine LEDs, die den Akkustand grob anzeigen. Außerdem gibt es Bedienelemente, mit denen der Roboter gestartet, gestoppt oder zur Ladestation zurückgeschickt werden kann. Ein Regensensor sorgt dafür, dass der Roboter bei einsetzendem Regen den Mähvorgang unterbricht oder gar nicht erst beginnt. Auffälligstes Merkmal auf der Oberseite ist das separat montierte LiDAR- und Kameramodul, das dem Gerät eine ungewöhnliche, etwas kastenförmige Silhouette verleiht.

Front, Seite, Heck
An der Front befindet sich ein großer Front-Bumper mit einer kleinen LED. Seitlich sind LED-Leuchtstreifen verbaut, die sich über die App deaktivieren lassen. Am Heck sitzt ein austauschbarer Akku unter einer verschraubten Abdeckung, der sich bei Bedarf entnehmen lässt. Die großen Heckräder und die omnidirektionalen Fronträder sind alle vier angetrieben. Damit besitzt der LUBA mini AWD LiDAR echten Allradantrieb. Die omnidirektionalen Fronträder unterstützen enge Drehmanöver und schonen dabei den Rasen. Zusätzlich sind sie gefedert, wodurch der Roboter auch auf unebenem Gelände besseren Bodenkontakt behält.

Unterseite
Die Unterseite zeigt einen großen Mähteller mit sechs freischwingenden Klingen. Damit erreicht der Roboter eine Schnittbreite von knapp 20 cm. Das Mähwerk ist elektrisch geregelt, die Schnitthöhe lässt sich per App zwischen 2 und 6,5 cm einstellen.

AUFBAU | LiDAR statt RTK-Antenne
Der Aufbau des LUBA mini AWD LiDAR fällt unkompliziert aus. Anders als bei klassischen RTK-Modellen muss keine separate RTK-Antenne im Garten aufgestellt werden. Dadurch entfällt die Suche nach einem Standort mit möglichst freier Sicht zum Himmel. Die Ladestation lässt sich flexibler platzieren, benötigt aber weiterhin eine passende Stromversorgung in der Nähe.
Vor dem ersten Einsatz muss zunächst das separat mitgelieferte LiDAR- und Kameramodul montiert werden. Die Steckverbindungen sind eindeutig ausgeführt und lassen sich nur passend verbinden. Anschließend wird das Modul mit dem mitgelieferten Schraubendreher auf dem Roboter befestigt. Im Test war dieser Schritt schnell erledigt.

Ladestation
Die Ladestation wurde im Test an der üblichen Stelle platziert und mit den mitgelieferten Erdnägeln und Erdschrauben im Boden befestigt. Das Anschlusskabel wurde entlang der Hauswand verlegt. Im Vergleich zu anderen Mammotion-Modellen fiel das Kabel etwas kürzer aus, reichte im Test aber aus. Danach wurde das Netzteil angeschlossen, der Roboter auf die Station gesetzt und geladen. Damit war die Hardware für die anschließende Einrichtung in der App vorbereitet.

Solarmodul
An der Ladestation befindet sich ein zusätzlicher Anschluss für ein optional erhältliches Solarmodul. Das Solarmodul gehört nicht zum Lieferumfang (hier von einem anderen Modell) und wurde im Test nicht ausprobiert). Der LUBA mini AWD LiDAR wurde klassisch über das mitgelieferte Netzteil geladen.

MÄHVORGANG | Zuverlässige Bahnen in zwei Zonen
Der Testgarten besteht aus zwei voneinander getrennten Rasenzonen. Zone 1 liegt direkt hinter dem Haus, wo sich auch die Ladestation befindet. Zone 2 liegt vor dem Haus. Beide Zonen sind durch einen schmalen Pfad mit etwas Bepflanzung und einer Steingrube miteinander verbunden. Zunächst wurde die automatische Kartierung gestartet, anschließend aber auf die manuelle Kartierung umgestellt.

Zonen (Kartierung)
Die automatische Kartierung hat im Test zu erkennbaren Ungenauigkeiten geführt. Besonders an geschwungenen Mauern und an Stellen mit Gartenmöbeln hielt der Roboter viel Abstand zur tatsächlichen Rasenkante. Daher wurde auf die manuelle Kartierung per virtueller Fernsteuerung in der App gewechselt. Das brachte deutlich bessere Ergebnisse.

Für Zone 2 wurde außerdem eine Sperrzone um eine Tanne angelegt. Dafür wurde der Roboter einmal manuell um den Baum herumgeführt. Auch der Verbindungspfad zwischen den beiden Zonen wurde manuell kartiert und funktionierte im späteren Betrieb problemlos. Weitere Modelle mit Mehrzonenbetrieb, kabelloser Navigation und App-Kartierung sind im Mähroboter Finder hinterlegt und lassen sich dort direkt mit dem LUBA mini AWD LiDAR vergleichen.

NAVIGATION | Zuverlässige Bahnen mit Grenzen bei engen Stellen
Im Mähvorgang fährt der LUBA mini AWD LiDAR in klar erkennbaren, geraden Bahnen. Hier und da gibt es leichte Abweichungen, insgesamt arbeitet die Bahnführung aber zuverlässig. Die Wendemanöver erfolgen nicht auf der Stelle, sondern als Mehrpunktwendung. Das schont den Rasen an den Wendepunkten. Dazu tragen auch die omnidirektionalen Fronträder bei, die Drehbewegungen rasenschonender ausführen als herkömmliche Räder.

Wendemanöver
Die Mehrpunkt-Wendung ist rasenschonender als eine direkte Nullpunkt-Wendung, bei der der Roboter auf der Stelle dreht. Im Test waren nach den Mähvorgängen keine tiefen Spuren an den Wendepunkten zu sehen, was positiv auffällt. Der Vergleich zum LUBA mini AWD 800 zeigt, dass das geringe Gewicht des Mini-Modells hier einen messbaren Vorteil bringt.

Mähbild
Das Schnittbild fällt nach unserer Einschätzung ordentlich aus. Es ist deutlich streifig, was bei Mährobotern mit Bahnnavigation üblich ist. Gelegentlich bleiben einzelne Grashalme stehen, was bei anderen Geräten in dieser Klasse aber ebenfalls vorkommt und kein Ausreißer ist.

Steigungen
Mammotion gibt für den LUBA mini AWD LiDAR eine maximale Steigfähigkeit von 80 % an. In unserem Testgarten gibt es Abschnitte mit rund 20 % und 45 % Steigung. Beide Bereiche hat der Roboter ohne Probleme bewältigt, gelegentlich auf der steileren Seite ein leichtes Rutschen, dem Rasen hat das nichts ausgemacht. Für die Steigungsperformance ist der Allradantrieb entscheidend, der durch die adaptive Federung zusätzlich unterstützt wird.

Engstellen
Bei den erzeugten Engstellen zeigte der LUBA mini AWD LiDAR klare Grenzen. Gemeint sind schmale Passagen innerhalb einer Mähzone, die durch Hindernisse zusätzlich verengt werden. In Zone 1 wurde ein Durchgang mit einem großen Blumentopf auf rund 60 cm verengt. Der Roboter stoppte dort mehrfach und fuhr nicht hindurch. Auch eine Engstelle von etwa einem Meter Breite hinter der Sperrzone bereitete ihm Probleme. Der separat angelegte Verbindungspfad zwischen den beiden Rasenzonen funktionierte dagegen zuverlässig.

Rasenkanten
Beim Randschnitt hält der LUBA mini AWD LiDAR erkennbaren Abstand zur Rasenkante. An geraden Mauern ist der Abstand kleiner, an geschwungenen Bereichen oder in der Nähe von Gartenmöbeln teils deutlicher. Dort bleibt nach dem Mähvorgang auf jeden Fall noch Rasen stehen, der manuell nachbearbeitet werden muss. Das ist beim aktuellen Modell eine klar zu benennende Einschränkung.

HINDERNISSE | Gute Erkennung mit Schwächen bei flachen Objekten
Für den Hindernistest wurde der LUBA mini AWD LiDAR in Zone 2 eingesetzt. Auf dem Rasen lagen verschiedene Gegenstände, die im Garten realistisch vorkommen können. Dazu gehörten ein Fußball, eine Schaufel, ein Rasensprenger mit Schlauch, ein Holzpferd, eine Igel-Attrappe, ein zusammengerollter Gartenschlauch sowie Kinderschuhe.

Die Igel-Attrappe wurde erkannt, beim anschließenden Manöver aber leicht mit dem Heckrad gestreift. Die Holzbeine des Kinderpferdes erkannte der Roboter ebenfalls und arbeitete sich daran vorbei. Auch der Rasensprenger wurde erkannt, der zugehörige Schlauch am Boden wurde jedoch überfahren. Ähnlich sah es bei der Schaufel aus: Die Messer fuhren nicht darüber, die Reifen berührten sie aber. Den zusammengerollten Gartenschlauch am Wegrand überfuhr der Roboter mehrfach mit den Rädern.

Besser funktionierte die Erkennung beim Fußball und bei den Kinderschuhen. Beide Hindernisse ließ der LUBA mini AWD LiDAR unberührt. Auch einen Baumstamm in Zone 2 erkannte er zuverlässig und fuhr darum herum. Die vier Solarleuchten am Treppenaufgang blieben ebenfalls stehen, allerdings hielt der Roboter dort einen recht großen Abstand. Insgesamt erkennt der LUBA mini AWD LiDAR größere Hindernisse zuverlässig. Flache oder dünne Gegenstände wie Gartenschläuche werden dagegen nicht konsequent vermieden. Wer mehr über Mähroboter mit Kameraunterstützung erfahren möchte, findet weitere Hintergründe in unserem Ratgeber zu Mährobotern mit Kamera.
APP | Mammotion-App mit Tri-Fusion-Steuerung
Die Steuerung des LUBA mini AWD LiDAR erfolgt vollständig über die Mammotion-App, die für iOS und Android kostenlos verfügbar ist. Die Verbindung kann per WLAN, Bluetooth oder 4G-Mobilfunk hergestellt werden. Zum Marktstart enthält das Gerät ein 4G-Modul mit drei Jahren kostenfreiem Datenvolumen über den iNavi-Dienst. Welche Kosten danach anfallen, ist zum Zeitpunkt unseres Tests noch nicht abschließend kommuniziert worden.
Die Startseite der App zeigt die erstellte Karte mit allen angelegten Zonen und Sperrbereichen. Von dort aus lässt sich der Mähvorgang starten, der Roboter zur Ladestation schicken oder in den manuellen Steuermodus wechseln.

Startseite
| Mähvorgang starten | Auswahl der Zone und Mäheinstellungen vor dem Start |
| Zur Ladestation schicken | Roboter kehrt automatisch zur Station zurück |
| Manuelle Steuerung | Virtuelle Fernbedienung per Joystick für Kartierung und Überwachung |
| 3D-LiDAR-Kartenansicht | Visualisierung der Umgebung aus Sicht des Roboters als Punktewolke |
Kartenbearbeitung
| Neue Zone anlegen | Manuell per Joystick entlang der Rasenkanten kartieren |
| Sperrzone einrichten | Roboter manuell um das zu sperrende Objekt führen |
| Pfad erstellen | Verbindungsweg zwischen zwei getrennten Zonen anlegen |
| Karte bearbeiten | Nachträgliche Anpassungen an bestehenden Karten |
Grundeinstellungen
| Netzwerk-Konfiguration | WLAN-Einstellungen anpassen |
| Zeitplan anlegen | Autonomes Mähen zu festgelegten Zeiten |
| Messerdrehzahl | Einstellbar in mehreren Stufen für mehr Schnittpräzision |
| LED-Steuerung | Seitliche LEDs ein- oder ausschalten |
| Konnektivität | Anzeige der aktiven Verbindungen: 4G, WLAN, Bluetooth |
Mäheinstellungen
| Zonenauswahl | Einzelne oder alle Zonen vor dem Start auswählen |
| Schnitthöhe | Pro Zone individuell zwischen 2 und 6,5 cm einstellbar |
| Geschwindigkeit | Langsam für besseren Schnitt, schnell für mehr Effizienz |
| Bahnabstand | Überlappung der Mähbahnen konfigurierbar |
| Bahnwinkel | Manuell festlegbar oder intelligent durch den Roboter bestimmt |
| Mähmuster | Verschiedene Muster wie Streifen oder Schachbrett möglich |

UPDATES | App & Firmware – Wie aktuell ist das System?
Stand des Checks: 26.06.2026 – Den aktuellen Versionsverlauf der Mammotion-App für iOS und den Android-Versionsverlauf auf Uptodown haben wir direkt in den jeweiligen Quellen ausgelesen. Firmware-Informationen haben wir auf der Mammotion-Herstellerseite geprüft. Die nachfolgenden Changelog-Angaben zeigen jeweils einen Auszug der zuletzt veröffentlichten Versionen.
- Mammotion-App (iOS) – Versionsverlauf
-
Mammotion veröffentlicht für die iOS-App keinen öffentlichen Versionsverlauf mit Changelogs im deutschen App Store. Die App ist unter der ID id1626028673 verfügbar. Die aktuelle Version zum Zeitpunkt des Checks war 2.3.2.x (April 2026). Nutzerrezensionen im App Store weisen auf Verbesserungen bei Verbindungsstabilität und Kartenbearbeitung in neueren Versionen hin.
- Mammotion-App (Android) – Versionsverlauf
-
2.3.2.13 – 17.04.2026
2.3.2.7 – 17.04.2026
2.2.4.13 – 11.03.2026
2.2.2.4 – 23.02.2026
2.1.2.16 – 11.01.2026
1.15.10.35 – 24.12.2025
1.15.10.22 – 01.12.2025
1.15.6.14 – 28.09.2025
1.15.4.16 – 28.09.2025
1.14.2.29 – 18.09.2025
- LUBA mini AWD LiDAR – Firmware
-
Firmware-Updates werden über die Mammotion-App eingespielt, wenn das Gerät mit dem Netzwerk verbunden ist. Mammotion veröffentlicht keine öffentliche Versionshistorie für die Gerätesoftware. Updates werden over-the-air übertragen, können aber über die App auch manuell angestoßen werden.
PREIS | Was kostet der Mammotion LUBA mini AWD LiDAR?
Der Mammotion LUBA mini AWD LiDAR wurde auf der deutschen Mammotion-Seite zuletzt für 1.399 € gelistet. Der reguläre Preis lag dort bei 2.299 €. Zum Zeitpunkt der Prüfung (Mai 2026) war das Modell beim Hersteller jedoch als ausverkauft beziehungsweise nicht auf Lager markiert. Der Preis ist daher als zuletzt gelisteter Herstellerpreis zu verstehen, nicht als gesicherter Marktpreis. Gegenüber dem LUBA mini AWD 800, der ohne LiDAR und zu einem niedrigeren Preis erhältlich ist, zahlt man hier für die vollständig antennenfreie Einrichtung und das Tri-Fusion-Navigationssystem. Hinweis: Der Preis und auch die Verfügbarkeit können sich geändert haben.
FAZIT | Unser Urteil zum Mammotion LUBA mini AWD LiDAR
Der Mammotion LUBA mini AWD LiDAR ist ein solides Gerät für Gartenbesitzer, die auf Begrenzungskabel und RTK-Antenne verzichten wollen. Die Einrichtung gelingt schnell, der Allradantrieb funktioniert auf Steigungen zuverlässig, und das Mehrzonen-System arbeitet auch bei getrennten Rasenflächen mit einem schmalen Verbindungspfad problemlos.
Im Detail zeigen sich aber auch Grenzen: Enge Durchgänge unter etwa einem Meter Breite bereiten dem Roboter Schwierigkeiten, und die Rasenkanten werden nicht vollständig abgemäht. Wer auf einen sauberen Kantenschnitt ohne Nacharbeit angewiesen ist, sollte das einkalkulieren. Die Hinderniserkennung erkennt größere Objekte gut, hat aber bei flachen Gegenständen wie Gartenschläuchen am Boden Probleme. Diese wurden im Test teils mit den Rädern überfahren. In diesem Bereich gibt es Mähroboter, die besser abschneiden. Dennoch macht der LUBA mini AWD LiDAR bei einem zuletzt gelisteten Preis von rund 1.399 € eine insgesamt gute Figur, wenn man die Stärken des Systems kennt und die Einschränkungen akzeptiert.
FAQ | Häufige Fragen zum Mammotion LUBA mini AWD LiDAR
- Was kann der Mammotion LUBA mini AWD LiDAR und für welche Gärten eignet er sich?
-
Der Mammotion LUBA mini AWD LiDAR ist für Rasenflächen bis zu 1.500 m² ausgelegt. Dank Allradantrieb bewältigt er Steigungen bis 80 % und eignet sich besonders gut für Gärten mit mehreren getrennten Zonen, Bäumen und anderen Hindernissen. Er navigiert ohne Begrenzungskabel und ohne RTK-Antenne über ein Tri-Fusion-System aus LiDAR, NetRTK und KI-Kamera.
- Wie navigiert der Mammotion LUBA mini AWD LiDAR – braucht er ein Begrenzungskabel?
-
Nein, der LUBA mini AWD LiDAR kommt ohne Begrenzungskabel und ohne RTK-Antenne aus. Er nutzt einen fest verbauten LiDAR-Laserscanner auf der Oberseite, eine KI-Kamera und NetRTK-Positionierung über 4G-Mobilfunk für eine zentimetergenaue Navigation. Die ersten drei Jahre ist das 4G-Datenvolumen für den iNavi-Dienst kostenlos enthalten.
- Wie gut erkennt der Mammotion LUBA mini AWD LiDAR Hindernisse?
-
In unserem Test hat der LUBA mini AWD LiDAR größere Objekte wie Holzpferde, Rasensprenger und Baumstämme erkannt und umfahren. Die Igel-Attrappe wurde erkannt, beim Abbremsvorgang aber leicht mit dem Heckrad gestreift. Flache Objekte wie liegende Gartenschläuche wurden nicht konsequent erkannt und teils mit den Reifen überfahren. Wir empfehlen, den Roboter aus Tierschutzgründen nur tagsüber zu betreiben.
- Wie erstellt man die Karte für den Mammotion LUBA mini AWD LiDAR?
-
Die Kartierung erfolgt über die Mammotion-App, wahlweise automatisch oder manuell per Joystick-Steuerung. In unserem Test hat die manuelle Methode deutlich bessere Ergebnisse geliefert, da die automatische Variante teils großen Abstand zur Rasenkante hält. Für mehrere Zonen legt man jede Zone separat an und verbindet sie mit einem Verbindungspfad.
- Schafft der Mammotion LUBA mini AWD LiDAR auch steile Hänge?
-
Mammotion gibt eine maximale Steigfähigkeit von 80 % an. In unserem Testgarten hat der Roboter Steigungen von rund 20 % und 45 % ohne erkennbare Probleme bewältigt. Der Allradantrieb und die adaptive Federung tragen maßgeblich dazu bei, dass das Gerät auf unebenem Gelände stabil bleibt.
- Was kostet der Mammotion LUBA mini AWD LiDAR und gibt es verschiedene Varianten?
-
Zum Testzeitpunkt ist der LUBA mini AWD LiDAR für rund 1.399 € erhältlich (Stand: Mai 2026). Es gibt ihn in einer Variante für Flächen bis 1.500 m². Hinweis: Der Preis kann sich geändert haben.
- Ist der LUBA mini AWD LiDAR für mehrere Zonen geeignet?
-
Ja. Der Roboter unterstützt bis zu 20 Zonen und kann Verbindungspfade zwischen getrennten Rasenflächen anlegen. In unserem Test hat die Zwei-Zonen-Kartierung mit Verbindungsweg problemlos funktioniert.
- Wie sieht das Mähbild des Mammotion LUBA mini AWD LiDAR aus?
-
Das Mähbild ist deutlich streifig durch die geordnete Bahnnavigation. Das Schnittbild ist ordentlich, gelegentlich bleiben einzelne Grashalme stehen. Das ist bei Mährobotern mit Bahnnavigation typisch und kein Ausreißer. Verschiedene Mähmuster wie Streifen oder Schachbrett lassen sich über die App einstellen.
- Wie laut ist der Mammotion LUBA mini AWD LiDAR beim Mähen?
-
Mammotion gibt einen Geräuschpegel von 64 dB(A) an. Damit ist der Roboter im Betrieb deutlich hörbar, stört aber nach unserer Einschätzung weniger als ein klassischer Rasenmäher. Im Vergleich zu anderen Mährobotern liegt er im mittleren Bereich.
- Was sind die Unterschiede zwischen dem LUBA mini AWD LiDAR und dem LUBA mini AWD 800?
-
Der größte Unterschied liegt in der Navigation. Der LUBA mini AWD 800 nutzt RTK-Satellitennavigation und benötigt dafür ein RTK-Modul, das im Garten unter freiem Himmel aufgestellt werden muss. Die LiDAR-Variante navigiert dagegen vollständig ohne physische Antenne über ihr integriertes LiDAR-System. Dafür ist die LiDAR-Variante etwas schwerer und bei Markteinführung teurer gewesen. Außerdem unterstützt der LUBA mini AWD LiDAR Flächen bis 1.500 m², der AWD 800 hingegen bis 800 m².
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Das Testgerät wurde uns vom Hersteller zur Verfügung gestellt. Weitere Infos findest du auf unserer Transparenzseite.
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