KURZFAZIT | Kärcher RCX 4 im Test
Der Kärcher RCX 4 ist die kompaktere Variante des großen RCX 6 und richtet sich an Rasenflächen bis 1.500 m², die er dank RTK-Antenne und KI-Kamera ganz ohne Begrenzungskabel abfährt. Wer bereits Interesse am Topmodell hatte, findet die technische Grundlage in unserem Kärcher RCX 6 im Test, denn beide Modelle teilen sich Navigation, App und Akku. Der größte Unterschied steckt im Mähsystem, dazu mehr im Abschnitt Unterseite. Für sehr große oder besonders steile Gärten bleibt der RCX 6 die passendere Wahl, für mittelgroße Grundstücke ist der RCX 4 der günstigere Einstieg in Kärchers kabellose Mähroboter-Reihe. Unsere eigenen Messwerte zum RCX 4 ergänzen wir, sobald er bei uns durch den kompletten Testparcours gefahren ist.

Preise aktualisiert 04.07.26
SCHNELL-CHECK | Das Wichtigste auf einen Blick
- Ideal für: Besitzer mittelgroßer, auch hügeliger Gärten bis 1.500 m², die auf RTK-Navigation und KI-Kamera statt auf ein Begrenzungskabel setzen möchten.
- Weniger ideal für: sehr große Grundstücke über 1.500 m² sowie alle, die die Schnitthöhe lieber bequem per App statt manuell am Gerät verstellen wollen.
- Highlights im Test: serienmäßige Kombination aus RTK-Antenne und 3D-Stereo-KI-Kamera sowie ein Allradantrieb mit drei angetriebenen Rädern.
- Beachte: Die Schnittbreite fällt mit 22 cm schmaler aus als beim RCX 6, und die Schnitthöhe wird direkt am Gerät eingestellt.
- Tipp: Wer noch unsicher ist, welcher Mähroboter zum eigenen Garten passt, findet weitere Modelle in unserem Mähroboter Finder.
VOR- & NACHTEILE | Kärcher RCX 4
Diese Stärken und Schwächen ergeben sich aus den bestätigten Herstellerdaten des RCX 4 und dem Vergleich mit dem baugleichen Antriebs- und Navigationskonzept des RCX 6.
- RTK und KI-Kamera serienmäßig
- Navigation ohne Begrenzungskabel
- Allradantrieb mit drei Rädern
- Bis zu zehn Mähzonen
- Schwimmendes Mähdeck
- Software-Updates bis 2030 zugesagt
- Fläche auf 1.500 m² begrenzt
- Schmale Schnittbreite mit 22 cm
- Schnitthöhe nur manuell am Gerät
LANGZEITERFAHRUNG & PROBLEME | Kärcher RCX 4
Auf unserer SmarthomeAssistent Community gibt es bisher keinen eigenen Sammelthread speziell zum Kärcher RCX 4, da Kärcher mit der RCX-Serie erst seit der Gartensaison 2025 in diesem Segment vertreten ist und der RCX 4 der jüngere Ableger der Reihe ist. Grundsätzliche Fragen zu RTK-Mährobotern und ihrer Einrichtung tauchen bei uns aber regelmäßig auf und lassen sich gut auf den RCX 4 übertragen. Sobald sich rund um das Modell konkrete Diskussionen entwickeln, bauen wir diesen Abschnitt aus. Bis dahin geben wir dir erste Hinweise aus unserer Erfahrung mit der baugleichen Kärcher-Plattform mit.
- WLAN- und Netzwerkeinrichtung: Weil der RCX 4 für die RTK-Navigation eine stabile Verbindung braucht, lohnt sich vorab ein Blick in unseren Community-Thread WLAN-Verfügbarkeit bei Mährobotern, gerade in Gärten mit schwacher Abdeckung.
- Kartierung allgemein: Auch bei anderen RTK- und Kamera-Modellen berichten Nutzer von Stolperfallen bei der ersten Karte. Einen Einstieg dazu bietet unser Thread Kartierung bei Mährobotern.
Praxis-Tipps für den Kärcher RCX 4
- Stelle die RTK-Antenne und die Ladestation mit ausreichend freier Sicht nach oben auf, damit das Satellitensignal ungestört empfangen wird.
- Kartiere verwinkelte Grundstücke lieber manuell per Fernsteuerung in der App, statt dich allein auf die automatische KI-Oberflächenerkennung zu verlassen.
- Lade von Beginn an die richtige App, denn für den RCX 4 ist ausschließlich die Kärcher Outdoor Robots App zuständig. Am einfachsten klappt das über den QR-Code auf der Verpackung.
- Stelle dich darauf ein, dass die Schnitthöhe beim RCX 4 manuell am Gerät per Drehrad gewählt wird und nicht wie beim RCX 6 über die App.
TEST | Kompakter Allrad-Mähroboter mit RTK und KI-Kamera
Mit der RCX-Serie ist Kärcher erst seit der Gartensaison 2025 im Markt der kabellosen Mähroboter aktiv. Der RCX 4 ordnet sich dabei unterhalb des Kärcher RCX 6 ein und deckt mit bis zu 1.500 m² genau die Hälfte der Fläche des Topmodells ab. Für diesen Variantentest haben wir die technischen Daten und den Lieferumfang direkt beim Hersteller abgeglichen. Die mit „Abweichende Variante“ gekennzeichneten Fotos zeigen das Standardmodell, den Kärcher RCX 6. In diesen Bereichen unterscheidet sich der RCX 4 optisch oder technisch. Alle übrigen Bilder zeigen Ansichten der Kärcher Outdoor Robots App, die bei beiden Modellen identisch ist. Wie sich das kleinere Mähdeck und die geringere Reichweite im Alltag auswirken, ordnen wir unter anderem im Abschnitt Steigung ein.

Abweichende Variante
LIEFERUMFANG | Was ist im Paket enthalten?
Der Lieferumfang des Kärcher RCX 4 ist nach unserem Abgleich mit den Herstellerangaben klar strukturiert. Neben dem Mähroboter selbst gehören die Ladestation und die RTK-Antenne zum Paket. Für die Fixierung liegen acht Erdnägel für die Ladestation sowie vier Erdnägel und vier Schrauben für die RTK-Antenne bei. Ergänzt wird das Ganze durch ein Set aus Mähklingen und Schrauben mit neun Teilen. Weil dieser Umfang von dem des RCX 6 abweicht, haben wir ihn nicht aus dem Basistest übernommen, sondern einzeln geprüft.

Abweichende Variante
DESIGN & QUALITÄT | So tritt der Kärcher RCX 4 auf
Der RCX 4 bleibt dem Look der RCX-Serie treu, fällt aber kompakter aus als das Topmodell. Mit Maßen von 68 x 42 x 27,5 cm und einem Gewicht von 12,4 kg ist er handlicher als der RCX 6. Im Datenblatt führt Kärcher das Modell in Schwarz, hier weicht die Optik also vom gelb betonten Auftritt des Basismodells ab. Ein eigenes Qualitätsurteil aus unserem Praxistest reichen wir nach, sobald der RCX 4 bei uns vor Ort steht.

Abweichende Variante
Front, Seite, Heck
An der Front sitzt die 3D-Stereo-KI-Kamera, die sowohl bei der Navigation als auch bei der Hinderniserkennung hilft. Seitlich trägt der RCX 4 einen Tragegriff für den einfachen Transport sowie ein LCD-Display, über das sich die Grundeinstellungen direkt am Gerät ablesen und ändern lassen. Ein Stoßsensor an der Vorderseite schützt das Gehäuse beim Kontakt mit Hindernissen.

Abweichende Variante
Unterseite
Hier zeigt sich der wichtigste technische Unterschied zum RCX 6. Statt zwei Mähtellern sitzt beim RCX 4 ein einzelnes, schwimmendes Mähdeck mit drei freischwingenden Klingen. Daraus ergibt sich eine Schnittbreite von 22 cm, die deutlich schmaler ausfällt als die 35 cm des Topmodells und die auf die kompaktere Zielfläche von 1.500 m² zugeschnitten ist. Angetrieben wird der Roboter über drei Räder, unterstützt von einem 360° flexiblen Hinterrad für rasenschonende Drehungen.

Abweichende Variante

Preise aktualisiert 04.07.26
AUFBAU | RTK-Antenne statt Begrenzungsdraht
Wie beim Topmodell beginnt die Installation des RCX 4 mit der Ladestation und der Suche nach einem geeigneten Standort für die RTK-Antenne. Da beide Modelle auf dasselbe RTK-Prinzip setzen, gilt hier der gleiche Grundsatz wie beim RCX 6. Mehr Hintergrund zur Technik findest du in unserem Ratgeber zu Mährobotern mit RTK.

Abweichende Variante
RTK-Modul
Bei der Platzierung der RTK-Antenne ist freie Sicht nach oben entscheidend. Sie sollte also weder direkt an der Hauswand noch unter einem Baum stehen, damit das Satellitensignal ungestört ankommt. Die Antenne verfügt über eine eigene Stromversorgung und wird laut Lieferumfang mit vier Erdnägeln und vier Schrauben fixiert, während acht weitere Erdnägel die Ladestation im Boden verankern. Auch die Station braucht genügend freien Raum, damit der Roboter ungehindert ein- und ausfahren kann.
Kartierung & Zonen
Die Kartierung erfolgt beim RCX 4 wahlweise über die direkte Fernsteuerung in der App oder über die KI-Oberflächenerkennung, bei der die 3D-Stereokamera Rasen und Stein unterscheidet und die Fläche selbst erfasst. Für verwinkelte Gärten empfehlen wir die manuelle Variante. Bereiche lassen sich als No-Go-Zonen ausschließen, und mehrere Mähzonen können über Korridore miteinander verbunden werden. Die schmalste Korridorbreite gibt Kärcher mit 80 cm an.

| Manuelle Kartierung | Fernsteuerung des Roboters entlang der gewünschten Rasengrenzen per App |
| KI-Oberflächenerkennung | 3D-Stereokamera erkennt Rasen und Stein und kartiert die Fläche selbstständig |
| No-Go-Zonen | Empfindliche Bereiche lassen sich gezielt vom Mähen ausschließen |
| Mehrere Zonen | Bis zu zehn Zonen anlegbar und über Korridore ab 80 cm Breite verbunden |
MÄHVORGANG & NAVIGATION | Systematische Bahnen mit RTK
Für den Mähvorgang fährt der RCX 4 laut Hersteller in systematischen, parallelen Bahnen über die Fläche. Wie präzise sich das im Alltag zeigt, prüfen wir in unserem eigenen Test noch.
Mährichtung & Bahnführung
Der RCX 4 fährt parallele Bahnen, deren Abstand und Überlappung sich in der App einstellen lassen. Um sichtbare Fahrspuren im Rasen zu vermeiden, kann der Roboter seine Mährichtung nach jedem Durchgang ändern oder einen individuellen Winkel wählen. Ob der RCX 4 diese Vorgaben in der Praxis so sauber umsetzt wie das baugleiche Konzept vermuten lässt, halten wir nach unserem eigenen Test fest. Genaue Beobachtungen zur Bahnführung liegen für den RCX 4 daher noch nicht vor.

Abweichende Variante
Steigung
Der RCX 4 setzt auf einen Allradantrieb mit drei angetriebenen Rädern und schafft laut Datenblatt Steigungen bis 60 %. Das liegt unter den 70 % des RCX 6, ist im Vergleich zu vielen anderen Mährobotern aber weiterhin ein hoher Wert. Weil sich die maximale Steigfähigkeit und damit das Antriebsverhalten vom Basismodell unterscheiden, übernehmen wir keine Steigungswerte aus dem RCX-6-Test. Wie schonend der RCX 4 an echten Hanglagen arbeitet, ergänzen wir nach eigenem Test.
Mähbild und Rasenkanten
Die Schnitthöhe des RCX 4 lässt sich zwischen 2 und 6 cm einstellen, allerdings manuell am Gerät und nicht über die App. Zusammen mit dem einzelnen Mähdeck und der Schnittbreite von 22 cm ergibt sich ein anderes Schnittprofil als beim RCX 6. Konkrete Aussagen zur Schnittqualität treffen wir erst nach unserem eigenen Test, da sich das Mähsystem grundlegend vom Basismodell unterscheidet.

Abweichende Variante
Kantenschnitt
Kärcher gibt für den RCX 4 eine Kantenschnittfunktion an, der Roboter soll also nah an der Rasenkante mähen. Wie breit der ungemähte Streifen an harten Kanten am Ende tatsächlich ausfällt, haben wir für den RCX 4 noch nicht gemessen. Den beim RCX 6 ermittelten Wert übernehmen wir bewusst nicht, weil das schmalere Einzeldeck ein anderes Kantenverhalten erwarten lässt. Wer sich näher mit mehreren Mähflächen und Zonen beschäftigen möchte, findet weitere Hintergründe in unserem Ratgeber zu Mährobotern für mehrere Flächen.
HINDERNISSE | Erkennung per KI-Kamera und Bumper
Für die Hinderniserkennung kombiniert der RCX 4 seine 3D-Stereo-KI-Kamera mit einem Stoßsensor an der Front. Laut Kärcher erkennt die Kamera Objekte und Lebewesen, nähert sich Bäumen oder Büschen an und hält bei Tieren wie Igeln bewusst Abstand.

Abweichende Variante
Igeltest
Ob die Hinderniserkennung des RCX 4 in der Praxis zuverlässig arbeitet, prüfen wir mit unserem üblichen Testaufbau, sobald das Gerät bei uns ist. Ein Ergebnis aus dem RCX-6-Test lässt sich hier nicht einfach übertragen, da es sich um ein anderes Gerät mit eigenem Kamera- und Fahrverhalten handelt. Unsere eigenen Beobachtungen zum Igeltest reichen wir deshalb nach.
Nachtbetrieb
Wir empfehlen den Betrieb eines Mähroboters aus Tierschutzgründen ohnehin nur tagsüber. Da der RCX 4 stark auf seine Kamera setzt, ist eine zuverlässige Hinderniserkennung bei Dunkelheit ohnehin nicht gewährleistet. Mehr Hintergründe zur Kameratechnik bei Mährobotern findest du in unserem Ratgeber zu Mährobotern mit Kamera.
APP | Kärcher Outdoor Robots zur Steuerung und Kartierung
Für die Steuerung und Kartierung nutzt der RCX 4 dieselbe Kärcher Outdoor Robots App wie der RCX 6. Wichtig zu wissen ist, dass ausschließlich diese App zuständig ist und nicht die Home & Garden- oder die Home-Robots-App. Über die App legst du Mähzonen und Korridore an, erstellst Zeitpläne und passt das Fahrverhalten an. Ein Unterschied zum Topmodell bleibt aber bestehen, denn die Schnitthöhe wird beim RCX 4 manuell am Gerät gewählt und nicht in der App.

Mäheinstellungen
Neben der Kartierung bietet die App mehrere Einstellungen für den laufenden Betrieb. Dazu zählen individuelle Zeitpläne, mit denen der RCX 4 selbstständig zu festgelegten Zeiten startet, sowie Vorgaben für Bahnwinkel und Geschwindigkeit.
| Zeitplan | Individuell festlegbare Mähzeiten |
| Bahnwinkel & Überlappung | Richtung und Abstand der Mähbahnen innerhalb der Zone einstellbar |
| Mähgeschwindigkeit | Anpassbare Geschwindigkeit während des Mähvorgangs |
| Regenverzögerung | Pause bei Nässe, in der App individuell anpassbar |
TECHNISCHE DATEN & ZUBEHÖR | Kärcher RCX 4
Allgemein
Bei der Arbeit
Umgebung
Positionsbestimmung
GPS / SatellitRasenerkennung
Navigationsart
Geordnete NavigationHinderniserkennung
BumperKamera
+ LED
Stromversorgung
Konnektivität
BluetoothWi-Fi
Bedienung
Schnellwahlscheibe / LCDFeatures
Rasenkanten nahes MähenRegensensor
Selbstregulierendes Mähwerk
Hebesensor
Neigungssensor
Diebstahlschutz
Zeitpläne
App
Ja+ Mapping
+ Zonen
Sprachsteuerung
Amazon AlexaGoogle Assistant
Herstellerangaben ohne Gewähr
UPDATES | App & Firmware – Wie aktuell ist das System?
Stand des Checks: 02.07.2026 – Den aktuellen Versionsverlauf der Kärcher Outdoor Robots App für iOS haben wir direkt im App Store ausgelesen. Für Android liegt weiterhin kein vollständiger öffentlicher Versionsverlauf vor. Firmware-Angaben haben wir auf der Kärcher-Produktseite des RCX 4 geprüft. Weil der RCX 4 dieselbe App und dasselbe Firmware-System wie der RCX 6 nutzt, gelten die folgenden Updates für beide Modelle.
- Kärcher Outdoor Robots (iOS) – Versionsverlauf
-
Version 1.0.7 (04.02.2026): Neues Onboarding, „Ride on border“-Funktion, sprachliche Anpassungen, Fehlerbehebungen
Version 1.0.4 (18.08.2025): Funktion zur Zonenteilung ergänzt
Version 1.0.3 (11.06.2025): Anmeldeprobleme durch Sonderzeichen im Passwort behoben
Version 1.0.2 (08.04.2025): Multi-Map-Funktion ergänzt, Übersetzungen korrigiert
Version 1.0.1 (26.03.2025): Fehlerbehebung
Version 1.0 (10.03.2025): Erstveröffentlichung
- Kärcher Outdoor Robots (Android) – Versionsverlauf
-
Google Play zeigt für die Kärcher Outdoor Robots App keinen vollständigen öffentlichen Versionsverlauf, und auch bei Uptodown ist für diese App kein Verlauf hinterlegt. Da Kärcher beide Plattformen in der Regel mit demselben Funktionsumfang versorgt, kannst du dich am iOS-Verlauf orientieren, um die bisherigen Neuerungen einzuschätzen.
- Kärcher RCX 4 – Firmware
-
Firmware-Updates spielt der RCX 4 automatisch über die Kärcher Outdoor Robots App ein, sobald er mit dem WLAN verbunden ist und in der Ladestation steht. Eine öffentliche Versionshistorie der Gerätesoftware veröffentlicht Kärcher nicht. Im Datenblatt sagt der Hersteller allerdings Software-Updates bis zum 31.12.2030 zu.
PREIS | Was kostet der Kärcher RCX 4?
Der Einführungspreis des Kärcher RCX 4 lag bei 2.599 €. Laut Preisvergleich ist er aktuell für rund 1.250 € erhältlich (Stand: 02.07.2026). Damit liegt er deutlich unter dem größeren RCX 6 und bewegt sich für einen kabellosen RTK-Mähroboter mit KI-Kamera und Allradantrieb im mittleren Preissegment. Der bisher niedrigste von uns erfasste Preis lag bei 1.226,50 € (Stand: 23.04.2026) und damit nur knapp unter dem aktuellen Niveau. Wer nicht auf die nächste Aktion warten möchte, zahlt derzeit also nur wenig mehr als zum bisherigen Bestpreis.

Preise aktualisiert 04.07.26
FAZIT | Unser Urteil zum Kärcher RCX 4
Der Kärcher RCX 4 ist die kompakte Variante des RCX 6 und eignet sich für alle, die einen mittelgroßen Garten bis 1.500 m² ohne Begrenzungskabel pflegen möchten. Wer eine deutlich größere Fläche hat oder die Schnitthöhe lieber bequem per App verstellt, ist mit dem größeren RCX 6 besser aufgehoben.
Technisch teilt sich der RCX 4 mit dem Topmodell die RTK-Navigation, die 3D-Stereo-KI-Kamera und den Allradantrieb. Die wichtigsten Unterschiede liegen im einzelnen Mähdeck mit 22 cm Schnittbreite, der auf 60 % begrenzten Steigfähigkeit und der manuell am Gerät eingestellten Schnitthöhe. Unsere eigenen Messwerte zu Schnittbild, Kantenschnitt, Hinderniserkennung und Steigungsverhalten ergänzen wir, sobald der RCX 4 unseren kompletten Testparcours durchlaufen hat.
Mit aktuell rund 1.250 € ist der RCX 4 der günstigere Einstieg in Kärchers kabellose Mähroboter-Reihe. Wer einen mittelgroßen, auch leicht hügeligen Garten hat und auf die genaue RTK-Navigation setzen möchte, bekommt mit dem RCX 4 ein spannendes Angebot. Für den endgültigen Praxiseindruck warte am besten unseren vollständigen Test ab.
FAQ | Häufige Fragen zum Kärcher RCX 4
- Was unterscheidet den Kärcher RCX 4 vom RCX 6?
-
Der RCX 4 ist die kompaktere Variante und für Flächen bis 1.500 m² statt 3.000 m² ausgelegt. Er nutzt ein einzelnes Mähdeck mit 22 cm Schnittbreite statt zweier Mähteller, schafft Steigungen bis 60 % statt 70 % und die Schnitthöhe wird manuell am Gerät eingestellt. Navigation, App und Akku sind bei beiden Modellen identisch.
- Für welche Gartengröße eignet sich der Kärcher RCX 4?
-
Kärcher gibt für den RCX 4 eine maximale Fläche von 1.500 m² an. Damit richtet er sich an mittelgroße Gärten. Für größere Grundstücke bis 3.000 m² ist der RCX 6 die passende Wahl.
- Hat der Kärcher RCX 4 zwei Mähteller wie der RCX 6?
-
Nein. Der RCX 4 besitzt ein einzelnes, schwimmendes Mähdeck mit drei freischwingenden Klingen. Der RCX 6 arbeitet dagegen mit zwei Mähtellern und einer größeren Schnittbreite von 35 cm.
- Wie navigiert der Kärcher RCX 4, braucht er ein Begrenzungskabel?
-
Nein, ein Begrenzungskabel ist nicht nötig. Der RCX 4 nutzt eine RTK-Antenne für die zentimetergenaue Positionsbestimmung, unterstützt von einer 3D-Stereo-KI-Kamera, die zusätzlich bei der Navigation und der Hinderniserkennung hilft.
- Wie wird die Schnitthöhe beim Kärcher RCX 4 eingestellt?
-
Die Schnitthöhe liegt zwischen 2 und 6 cm und wird beim RCX 4 manuell am Gerät eingestellt. Beim RCX 6 lässt sich die Höhe zwischen 2 und 10 cm dagegen bequem über die App oder das Display festlegen.
- Welche App benötigt man für den Kärcher RCX 4?
-
Für die Einrichtung und Steuerung ist ausschließlich die Kärcher Outdoor Robots App zuständig, dieselbe App wie beim RCX 6. Die Kärcher Home & Garden App sowie die Home-Robots-App funktionieren nicht mit dem Mähroboter. Am zuverlässigsten findest du die richtige App über den QR-Code auf der Verpackung.
- Welche Steigung schafft der Kärcher RCX 4?
-
Laut Kärcher bewältigt der RCX 4 dank Allradantrieb mit drei Rädern Steigungen bis zu 60 %. Das liegt unter den 70 % des RCX 6, ist aber im Vergleich zu vielen anderen Mährobotern weiterhin ein hoher Wert.
- Erkennt der Kärcher RCX 4 Hindernisse wie Igel?
-
Kärcher gibt für den RCX 4 eine intelligente Hinderniserkennung über die KI-Kamera und einen Stoßsensor an, inklusive Igelerkennung. Wie zuverlässig das in der Praxis funktioniert, prüfen wir in unserem eigenen Test noch.
- Wie lange mäht und lädt der Kärcher RCX 4?
-
Kärcher gibt eine Mähdauer von rund 90 Minuten pro Akkuladung und eine Ladezeit von etwa 75 Minuten an. Verbaut ist ein Lithium-Ionen-Akku mit 18 V und 5 Ah. Die tatsächliche Laufzeit hängt von Faktoren wie Rasenart, Dichte und Steigung ab.
- Lohnt sich eher der RCX 4 oder der RCX 6?
-
Das hängt von deinem Garten ab. Für mittelgroße Flächen bis 1.500 m² ist der günstigere RCX 4 der passende Einstieg. Wer bis zu 3.000 m², eine breitere Schnittbreite, eine höhere Steigfähigkeit und die App-Einstellung der Schnitthöhe braucht, greift zum RCX 6.
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