Roborock S7 – Saugroboter kommt mit anhebbarem Sonic-Mopp und optionaler Absaugstation

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Roborock hat heute einen neuen Saugroboter vorgestellt. Der Roborock S7 kann als erster Saugroboter seinen Wischtank anheben, wenn er einen Teppich erkennt.

 

Roborock S7 – Das neue Flaggschiff mit Sonic-Mopp-Wischfunktion

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  • HyperForce-Absaugung: Der S7-Roboter kombiniert eine...
  • Intelligente Reinigung: Dieser Staubsauger verwendet...
  • Verbesserte Schwimm- und Vollgummibürste: Die...

Es ist mal wieder so weit und Roborock stellt einen Saugroboter vor. Zum Beginn der CES 2021, welche in diesem Jahr ausschließlich digital stattfindet, präsentiert das Unternehmen den Roborock S7, welcher mit Verbesserungen und auch ganz neuer Technologie an den Start geht. 

Die technischen Daten des Roborock S7

Roborock S7

  • Durchmesser: 35,3 cm
  • Höhe: 9,65 cm
  • Gewicht: 4,7 kg
  • Navigation: LDS
  • Saugkraft: 2.500 Pascal
  • Staubbehälter: 470 ml
  • Wassertank: 300 ml
  • Akku: 5200 mAh
  • Reinigungsdauer: Bis zu 180 Min.
  • Ladezeit: < 6 Std.
  • Maximale Kletterleistung: 2 cm
  • Besonderheiten: Sonic-Mopp-Wischfunktion, VibraRise
  • UVP: 549 €

Die Sonic-Mopp-Wischfunktion im Roborock S7

Mit der Sonic-Mopp-Wischfunktion holt Roborock zu den Modellen anderer Hersteller auf. Dabei handelt es sich um eine vibrierende Wischplatte am Wassertank, die fest getrocknete Verschmutzungen besser entfernen soll. Bei den Modellen von Ecovacs kennen wir eine ähnliche Funktion unter dem Namen Ozmo Pro. Je nach Einstellung schrubbt der Mopp bis zu 3000 Mal in der Minute.

Roborock S7

Wir haben hier zwar keine Innovation, trotzdem ist es schön zu sehen, dass Roborock sich auf diesem Gebiet weiterentwickelt hat. Wer die Wischfunktion in einem Saugroboter nutzen möchte, der bekommt mit Sonic-Mopping auf jeden Fall ein besseres Ergebnis als bei Modellen ohne vibrierenden Mopp.

Zudem wurde beim Roborock S7 der Anpressdruck des Saugroboters erhöht, sodass der Wischmopp nun mit noch mehr Gewicht auf den Boden gedrückt wird und ebenfalls das Reinigungsergebnis beim Wischen verbessert.

Roborock S7

VibraRise – Der Mopp kann automatisch angehoben werden

Mit VibraRise kommt Roborock mit einer wirklich spannenden Innovation um die Ecke. Hier haben wir nämlich den ersten Saugroboter, der seinen Wischmopp anheben kann, sobald er einen Teppich erkennt. Dies löst das Problem, wenn man zum Beispiel einen Läufer im Flur liegen hat, der bisher wie eine Barriere zwischen zwei Räumen lag. Dies gilt allerdings nur für kurzflorige Teppiche mit einer Höhe von bis zu 4 mm. Wer sehr hohe, langflorige Teppiche besitzt, kann natürlich weiter mit den No-Mopping und No-Go-Zonen in der Roborock-App arbeiten.

Dank der neuen VitraRise-Funktion kann Roborock auch auf die bisher beiliegende Unterlegmatte verzichten, die empfindliche Böden vor einem eventuellen Wasseraustritt schützen soll. Das Wischelement wird nun nämlich auch angehoben, wenn der Roborock S7 an seine Basisstation zurückfährt.

Roborock S7 VibraRise

Roborock S7 kommt mit verbesserter Hauptbürste

Die Hauptbürste des Roborock S7 wurde komplett überarbeitet. So ist diese nur noch mit Gummilamellen ausgestattet und hat keine Bürsten mehr, wie man es von den Vorgängermodellen kennt. Laut Roborock soll die Bürste eine deutlich bessere Performance auf allen Bodenarten erreichen, was wir später in unserem Test natürlich überprüfen werden.

Roborock S7

Verbesserungen auch in der Roborock-App

In der App hat der Roborock S7 ebenfalls einige neue Funktionen dazubekommen. So kann man nun auch den zurückgelegten Weg während des Wischens nachvollziehen, welcher als etwas dickere, hellere Linie dargestellt wird. Auch Teppiche werden nach Erkennung nun in der App dargestellt.

In der App lassen sich auch persönliche Präferenzen einstellen. So kann man wie gewohnt die Wasserrmenge beim Wischen und auch die Saugstufe einstellen. Allerdings ist beim Robrock S7 die Wassermenge auch an die Wischintensität gekoppelt. Die maximale Wischintensität geht also nur mit maximaler Wassermange einher und umgekehrt. Wenig Wasser bei höchster Wischintensität ist demnach nicht möglich.

Wie schon seine Vorgänger-Modelle kann natürlich auch der Roborock S7 per Sprache mit Alexa und dem Google Assistant gesteuert werden. Zudem sind auch hier Siri-Kurzbefehle möglich, womit einzelne Zimmer direkt per Sprache angesteuert werden können. Wie dies funktioniert, habe ich bereits in einem früheren Artikel erklärt.

Auch die individuelle Raumreinigung und eine Mehrfachkartenspeicherung für bis zu vier Karten ist in der Roborock-App möglich.

Roborock S7 – Optionale Absaugstation kommt später im Jahr

Roborock Absaugstation

Sehr erfreut bin ich über die Nachricht, dass es später auch eine Absaugstation für den Roborock S7 geben soll. Diese steht zum Verkaufsstart noch nicht zur Verfügung, soll aber später im Jahr erhältlich sein. Eine erste Ansicht eines Konzepts der Absaugstation von Roborock seht ihr im Bild, welches allerdings noch nicht zwingend die finale Version zeigt. 

Auch die Variante in schwarzer Farbe des Roborock S7 wird es zum Verkaufsstart noch nicht geben. Diese soll aber ebenfalls im Verlauf des Jahres dazukommen.

Preis und Verfügbarkeit des Roborock S7

Der Roborock S7 wird im zweiten Quartal 2021 mit einer UVP von 549 Euro auf den Markt kommen. Dies ist meiner Meinung nach ein richtig guter Preis, wenn man ihn mit den Preisen anderer Saugroboter vergleicht. Auf der Webseite von Roborock könnt ihr euch den neuen Saugroboter ebenfalls schon anschauen.

Roborock hat beim S7 auf die Kamera mit ReactiveAI verzichtet, was wahrscheinlich so machen Nutzer freuen und andere ärgern wird. Ich persönlich kann auf diese Funktion allerdings gut verzichten, da ich sie im Alltag bisher nicht wirklich genutzt habe.

In unserem Saugroboter-Finder ist der Roborock S7 bereits eingepflegt, sodass ihr ihn dort auch mit anderen Saugrobotern vergleichen könnt. Testgeräte sind für Februar angekündigt, damit wir euch wie immer rechtzeitig einen ausführlichen Test auf YouTube bereitstellen können.

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Über den Autor

Florian Beckmann

Dem Thema Smart-Home seit der Einführung von Alexa, Ende 2016, verfallen. Seit dem wird darüber gebloggt, YouTube Videos gedreht und die eigene Wohnung automatisiert, wo es nur geht. 38 Jahre alt, Vater von zwei Kindern, wohnhaft in Hamburg und hauptberuflich Berufssoldat.

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