Roborock S7 Pro ULTRA – Wie gut kann der Saugroboter mit Tierhaaren umgehen?

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Es kommt häufig die Frage unter unseren Videos, wie gut ein Saugroboter mit Tierhaaren klarkommt. Hier gibt es die Antwort!

Saugroboter – Schaffen sie Pfotenabdrücke, Tierhaare & Co.?

Saugroboter findet man in immer mehr Haushalten in Deutschland. Sie haben den Schritt vom belächelten Nischenprodukt zum anerkannten Haushaltshelfer geschafft und erledigen mittlerweile mehr als nur das reine Saugen der Wohnung. High-End-Modelle, wie der Roborock S7 Pro ULTRA, erledigen ihre Arbeit fast autonom und können den Boden nicht nur selbstständig saugen, sondern auch wischen. Der S7 Pro ULTRA kann sich nach getaner Arbeit sogar selber reinigen, das Schmutzwasser absaugen und den Frischwassertank neu befüllen. Nur die zwei großen Tanks muss man noch händisch befüllen bzw. ausgießen.

Da natürlich viele Haustierbesitzer mit einem Saugroboter liebäugeln, kommt die Frage nach der Zuverlässigkeit eines solchen Gerätes im Zusammenhang mit Tierhaaren, Pfotenabdrücken usw. recht häufig. Da ich selber einen Hund besitze und seit knapp zwei Wochen auch zwei kleine Katzen, habe ich einige Alltagsbeispiele herausgesucht und den Roborock S7 Pro ULTRA damit getestet. Auf unserem YouTube-Kanal gibt es bereits ein ausführliches Review zum S7 Pro ULTRA, schaut dort also gerne vorbei, wenn ihr alles bis ins letzte Detail über den Saugroboter wissen möchtet.

Mit dem Roborock S7 Pro ULTRA gegen Haustierschmutz

Wie bereits erwähnt, kann der S7 Pro ULTRA von Roborock sowohl saugen als auch wischen. Beim Wischen bewegt sich der Mopp, sodass das Reinigungsergebnis im Vergleich mit einer normalen Wischfunktion, deutlich verbessert wurde. An seiner Station reinigt der Saugroboter den Mopp automatisch, was den Komfort für den Nutzer deutlich erhöht. Der Mopp kann zudem automatisch angehoben werden, wenn der Saugroboter einen Teppich erkennt.

Der Roboter erkennt Teppich und hebt das Wischtuch an

Wie gut entfernt der Roborock S7 Pro ULTRA Tierhaare?

Kommen wir direkt zur am häufigsten gestellten Frage. Wie sieht es bei einem Saugroboter mit der Aufnahme von Hunde- oder Katzenhaaren aus? Viele Nutzer haben die Befürchtung, die Haare würden sich um die Bürstenrolle wickeln und nicht im Staubbehälter landen. Für den Test habe ich meine Labradorhündin Nelly ausgekämmt und ihr Haare großzügig auf dem Boden verteil. In der App habe ich dann eine Zone um die verteilten Haare angelegt und den S7 Pro ULTRA losgeschickt. 

Bei der Aufnahme hatte der Saugroboter dann absolut keine Probleme! Die Haare wurden allesamt aufgenommen und dank der Gummilamellen der Bürstenrolle landete auch alles im Staubtank. Praktisch: Nach der Rückkehr zur Basisstation leert der Saugroboter den Staubtank ganz automatisch aus und alles landet in einem Staubbeutel, welchen man nur alle paar Wochen manuell auswechseln muss.

Test der Wischleistung – Schafft der Saugroboter auch Pfotenabdrücke?

Besonders im Herbst und im Winter verteilen unsere vierbeinigen Freunde gerne mal etwas mehr Dreck als üblich in den vier Wänden. Auch bei unserer Hündin ist es keine Seltenheit, dass diese den Boden mit ein paar matschigen Pfotenabdrücken verziert. Nun muss man wissen, dass normale Saug- und Wischroboter nicht dafür gedacht sind, flüssige Verschmutzungen aufzunehmen. Dies wäre eher ein Fall für einen Wischroboter, wie zum Beispiel den Roborock Dyad. Wenn der Schmutz jedoch schon eingetrocknet ist, kann man auch mal den Saugroboter losschicken.

Für meinen Test habe ich die Pfoten von Nelly mit matschiger Blumenerde präpariert, sie einige Abdrücke verteilen lassen und diese im Abschluss mit einem Föhn angetrocknet. Das Reinigungsergebnis des S7 Pro ULTRA konnte sich dann absolut sehen lassen, denn die Pfotenabdrücke wurden direkt beim ersten Mal restlos entfernt. Karim hat für sein Review auch schon fest getrocknetem Ketchup entfernen lassen und auch hier konnte man die Stärke der Wischfunktion erkennen. Zwar wurde vom Ketchup nicht alles restlos entfernt, im Vergleich mit der Wischfunktion anderer Saugroboter ist das Ergebnis allerdings deutlich besser!

Katzen- und Hundefutter sowie Katzenstreu als Härtetest für den Saugroboter

Grade im Bereich um die Futternäpfe kann es bei Hunden und Karten schonmal etwas chaotisch aussehen. Bei Katzen sogt die Katzenstreu für ein kribbeliges Ergebnis unter den Füßen grade, wenn man barfuß in der Wohnung unterwegs ist. In meinem Test mit gröberem Trockenfutter und mit feinerem Kartenstreu konnte die Saugleistung des Roboters überzeugen. Die Saugkraft, gepaart mit der Bürstenrolle, sorgen für einen krümelfreien Boden! Beim Wischen muss man im Zusammenhang mit Katzenstreu etwas aufpassen, da dies in Verbindung mit Wasser zur Klümpchenbildung neigt.

Die Selbstreinigung nach der Reinigung macht den S7 Pro ULTRA (fast) autonom

Nachdem das Reinigungsergebnis schon überzeugt, ist natürlich auch die Reinigung des Gerätes selber nicht zu verachten. Der Roborock S7 Pro ULTRA gehört hier zur neusten Generation auf dem Markt, denn er entleert seinen Staubtank automatisch, reinigt seinen Mopp und kann sogar den Wassertank wieder befüllen. Für mich macht dies die Wischfunktion bei Saugrobotern überhaupt erst interessant, da diese für mich bei fast allen anderen Kombi-Geräten viel zu kompliziert in der Anwendung ist. Manuell muss man nur den großen Frischwassertank befüllen und den Schmutzwassertank der Station ausleeren, was allerdings nur alle paar Tage vorkommt.

Mein Fazit für die Nutzung des Roborock S7 Pro ULTRA mit Haustieren

Für mich ist ein Saugroboter eine tolle Ergänzung bei der Reinigung vom Schmutz unserer Haustiere. Ob bei Hunden oder Katzen, ein Saugroboter wie der Roborock S7 Pro ULTRA kommt mit den meisten Verschmutzungen bestens klar. Nur bei flüssigen Verschmutzungen, wie etwa bei Resten von Nassfutter, sollte man eher zu einem Wischsauger greifen. Wer noch eine Schippe drauflegen will und den Saugroboter auch als fahrende Überwachungskamera für deine Haustiere nutzen will, der sollte sich den fast baugleichen Roborock S7 MaxV ULTRA anschauen. Preislich liegen die Roborock-Flaggschiffe bei mehr als 1.000 Euro. Ein Preis, den man auch bereit sein muss, auszugeben.

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