Drohnenhersteller DJI überarbeitet seine Saugroboter und verbessert das Flaggschiff an mehreren wichtigen Stellen.
DJI ROMO P2
Im letzten Jahr startete DJI auf dem Saugroboter-Markt durch und überraschte direkt beim ersten Versuch mit einem durchaus starken Modell. Vor allem bei der Navigation hatte der DJI ROMO P seine Stärken, wusste auch beim Saugen und Wischen grundsätzlich zu überzeugen. Mehrere Kleinigkeiten summierten sich allerdings angesichts des astronomischen Preises von 1.899 € (UVP) auf: nicht ablegbare Wischmopps, keine anhebbare Seitenbürste oder fehlende Kletterhilfen. Mit der zweiten Generation geht der DJI ROMO P2 zumindest eine Schwachstelle konkret an und bessert außerdem an weiteren Punkten nach.

Bild: DJI
TECHNISCHE DATEN & ZUBEHÖR | DJI ROMO P2
Allgemein
Laufzeit
Saugroboter
Saugen & WischenAktive Wasserzufuhr
Rotierende Wischpads
Ausfahrbare Wischeinheit
Ausfahrbare Seitenbürste
Anhebbare Wischeinheit
Anhebbarer Saugschacht
Teppicherkennung Saugen
Teppicherkennung Wischen
Kletterhilfe
Hinderniserkennung
LED-Licht
Schmutzerkennung
Kamerazugriff
Reinigungsstation
Saug-Waschstation inklusiveRoboter Wassertankbefüllung (kalt)
Mopptrocknung (warm)
Reinigungsmittelkartusche (Hersteller)
Moppreinigung (warm)
UV-Desinfektion (Staubbeutel)
Schmutzwassererkennung
Navigationsart
ToF (Time of Flight)LDS (Laserdistanz)
Hinderniserkennung
Kreuzlaser + Kamera / strukt. Licht+ LED
Geeignet für
HartbödenHaustiere / viele Haare
Teppichböden
Über 100 qm
Apps & Software
Ja, eine AppMehrere Karten
Virtuelle Grenzen
Virtuelle Raumeinteilung
3D-Karte
Herstellereigener
Herstellerangaben ohne Gewähr
Mehr Saugkraft und längerer Arm
So verfügt der neue DJI-Saugroboter nun über bis zu 36.000 Pa Saugkraft, was dem aktuellen Flaggschiff-Niveau der Konkurrenz um Roborock und Co. entspricht. Das sollte locker ausreichen, um auch tief sitzenden Schmutz aus Teppichen aufsaugen zu können. Damit sich Haare nicht verheddern, kommt wieder eine zweigeteilte Hauptbürste zum Einsatz.

Bild: DJI
Die Ecken- und Kantenreinigung war beim Vorgänger schon hervorragend und könnte beim DJI ROMO P2 noch besser werden. Der rechte Wischmopp kann nämlich jetzt im 123°-Winkel zur Seite ausfahren. Ein ähnliches Prinzip sehen wir beim MOVA V70 Ultra Complete.

Bild: DJI
Noch bessere Navigation?
Und auch bei der Navigation bessert DJI nach, obwohl die schon beim Vorgänger wirklich gut war. Die Fischaugen-Weitwinkelkameras werden von LiDAR- und ToF-Sensoren begleitet, die bei Dunkelheit von einer LED mit 2000 cm² Beleuchtungsfläche unterstützt werden. So soll der Roboter mit der verbesserten Sensorik jetzt auch transparente Gegenstände oder nur 2 mm dünne Kabel erkennen und umfahren können.

Bild: DJI
Die Neuerung mit dem größten spürbaren Unterschied könnten aber die Kletterhilfen sein. Mit zusätzlichen Steigrädern soll der ROMO P2 jetzt Doppelschwellen mit bis zu 8,5 cm Höhe überwinden können – ein klarer Vorteil bei Türschwellen und hohen Teppichen gegenüber dem Vorgänger.

Bild: DJI
Markenzeichen: futuristisches Design
Neben den ansprechenden Leistungsdaten fällt natürlich wieder das Design ins Auge. Durch die transparente Machart des DJI-Saugers kommt der ROMO P2 wieder futuristisch daher. Die Basisstation scheint sich kaum von der des Vorgängers zu unterscheiden. Die Moppwäsche läuft nun aber bei Temperaturen von bis zu 80 °C ab. Zudem setzt DJI wieder auf herstellerspezifische Reinigungsmittelkartuschen und eine UV-Desinfektion des Staubbeutels.

Bild: DJI
Bislang ist der DJI ROMO P2 nur in China erhältlich, in Fernost gibt es auch eine Version mit Festwasseranschluss. Alle Details lassen sich anhand der Produktseite bisher nicht ablesen. Auch der Preis von umgerechnet rund 750 € dürfte nicht dem europäischen Marktpreis entsprechen, sofern das Modell denn hierzulande erscheinen wird. Zur Erinnerung: Der DJI ROMO P kostete laut UVP 1.899 €. Wir halten euch hier auf dem Blog natürlich auf dem Laufenden, wenn es weitere Informationen zum deutschen Marktpreis und -start gibt.
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