ZACO A10 im Test – Der Laser ersetzt endlich die Kameranavigation!

Das Unternehmen ZACO, ehemals iLife, ist bekannt für gut ankommende Saug- und Wischroboter. Auf vielen Onlineplattformen bewerteten dessen Nutzer diese durchweg positiv. Dabei setzt ZACO meist auf unkomplizierte Geräte mit großem Lieferumfang. Das kommt bei den potenziellen Käufern an. Nun hat die Firma ihren ersten Laser navigierenden Saug- und Wischroboter auf den Markt gebracht. Der ZACO A10 soll dem Käufer das Erlebnis einer detaillierten Kartenerstellung und dessen Vorteile nach Hause bringen.

ZACO A10 im Test – Die Lasernavigation ist auf dem Vormarsch

Man mag nicht glauben, wie gut die einfachsten Geräte bei potenziellen Käufern ankommen. Der ZACO V5sPro galt lange als der bestbewertete Saug- und Wischroboter beim Onlineriesen Amazon. Dabei ist er ein einfacher, im Chaosprinzip arbeitender Roboter, der entweder Saugen oder Wischen kann. Viele bevorzugen den schnellen Druck auf einen einzigen Knopf und wollen keine umständliche WLAN-Anbindung oder gar eine App.

Da jedoch auch ZACO die Zeit nicht ins Land verstreichen lässt, stellte das Unternehmen in jüngster Vergangenheit verschiedene Saug- und Wischroboter wie den A9s oder den sehr beliebten Wischroboter W450 vor. Beide Geräte arbeiten mit einem ToF Sensor (Time of Flight), der in Form einer Kamera auf der Oberseite der Roboter sitzt. Mit dem neuen ZACO A10 möchte die Firma den Sprung zur Lasernavigation wagen. In meinem Test möchte ich euch zeigen, ob sie das geschafft haben. Ich gehe auf die Vor- und Nachteile ein und zeige euch, was das Gerät mit der neu alten Technik kann.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei ZACO bedanken, die mir den ZACO A10 für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

Zaco A10 Kaufen

Technische Daten und Zubehör des Zaco A10

Allgemein

Erscheinungsdatum02/2021
Maße Saugroboter (L/B/H)33,0 x 33,0 x 9,2 cm
Gewicht2.65 kg
Saugleistung--
Volumen Staubbehälter450 ml
Volumen Wassertank300 ml
Lautstärke72 dB

Laufzeit

Akkukapazitat2900 mAh
max. Ladedauer350 Minuten
max. Saugdauer120 Minuten

Saugergebnis im Test

Laminat94.21%
Teppich61.35%
Hindernissüberwindung (90° Kante)1,6 cm

Navigationsart

LDS (Laserdistanz)

Wischfunktion

aktive Wasserzufuhr

Features

Fernbedienung
Haustiere/viele Haare
Oszillierende Wischfunktion
Speicherung mehrerer Etagen/Karten
Virtuelle Grenzen/No-Go Areas
Virtuelle Raumeinteilung

Geeignet für

Hartböden
Teppichböden
Über 100 qm

Unterstützte Sprachassistenten

Amazon Alexa
Google Assistant

Von uns getestet 

Der Lieferumfang

Bekanntlich gibt ZACO seinen Robotern einen sehr großen Lieferumfang mit auf den Weg. Das erfreut so manchen Käufer beim Auspacken. Hier zeige ich euch, dass der A10 mit einem erwartet großen Lieferumfang dient:

  • Der Roboter mit eingesetzter Kombibürste
  • Eine zusätzliche Gummibürste
  • Ein zusätzlicher Staubfilter
  • Ein Wassertank mit angebrachtem Wischtuch
  • Vier weitere Wischtücher
  • Zwei weitere Ersatzseitenbürsten
  • Ein Reinigungstool
  • Eine Fernbedienung
  • Ein Netzkabel mit EU-Stecker
  • Die Ladestation
  • Eine Unterlegplatte für die Ladestation
  • Zwei AAA-Batterien
  • Die Bedienungsanleitung

Der ZACO A10 im Detail

Einfach, kompakt und dennoch hübsch anzusehen. Das sollen die ZACO Geräte widerspiegeln. Tatsächlich lockt auch der A10 mit einem einfachen Design, das bedacht und dennoch Moderne ausstrahlt. Mit einem Durchmesser von 33 Zentimetern ist er sogar zwei Zentimeter kleiner als die gängigen Modelle. Auch in der Höhe, mit gerade einmal 9,2 Zentimeter, ist er vergleichsweise um ein paar entscheidende Millimeter flacher als diese.

Die Oberseite

Auf der Oberseite findet man nicht viel. Der recht breit geratene Laserturm sticht sofort ins Auge. Seine metallene Oberfläche passt gut zu der Oberfläche der Oberseite, die zwar aus Kunststoff besteht, aber gebürstetes Metall nachahmt. Vor dem Laserturm sitzt der silberne Start und Stopp Knopf und eine kleine WIFI-LED. Etwas weiter hinten thront das chromfarbige ZACO Logo.

Die Seitenansicht

Auf der Front sitzt der obligatorische Bumper, der mit einer Gummilippe bestückt ist, die vor Schäden an Möbel oder Wänden schützt. Seitlich, neben dem Auslass des Lautsprechers, wurde ein einfacher Ein- und Ausschalter angebracht, der das Gerät komplett herunterfahren kann. Auf der anderen Seite sitzt der Luftauslass. Am Heck wurde der transparente Staubbehälter eingesetzt, der durch einen einfachen Klick herausziehbar ist.

Die Unterseite

Die Unterseite des A10 ist ziemlich unspektakulär und allseits bekannt. Mittig vorne spiegeln einem die metallenen Ladekontakte entgegen, die von zwei Seitenbürsten und dem Steuerrad begleitet wurden. Der Roboter besitzt drei Absturzsensoren und eine mittig sitzende Hauptbürste, die sich natürlich für die Reinigung oder den Austausch entnehmen lässt.

Der Staubbehälter

Der transparente und sehr geräumige Staubbehälter ist aus dem Heck des Roboters entnehmbar. Aufgeklappt erkennt man sofort eine Art Zyklontechnologie, die als grober Vorfilter dient. Auf der Oberseite des Staubbehälters befindet sich ein separates Fach für den Staubfilter, der sich vom Design ein wenig abhebt. Er ist leider nicht auswaschbar und der Staubbehälter hat leider keine Abfangklappe, die den Schmutz daran hindert, wieder herauszufallen bei Entnahme.

Der Wassertank

Der ebenso transparente, aber elektronisch gesteuerte Wassertank, lässt sich an der Stelle des Staubbehälters einsetzen. Er ist durch eine blaue Gummilippe befüllbar und besitzt einen kleinen Einkehrschacht. Die Wischplatte ist am Wassertank montiert und nicht abnehmbar. Diese besitzt eine Vibrationsfunktion, die das Wischergebnis deutlich verbessern soll. Durch Klett lassen sich die Wischlappen an der Wischplatte montieren.

Die Fernbedienung

Die kleine, komplett schwarze Fernbedienung kommt in einem Mix aus mattem und glänzend schwarzen Design. Mit ihr lässt sich der A10 Starten und Stoppen und auch fernsteuern. Ebenso kann man einen Timer stellen, die Spotreinigung aktivieren, die Randreinigung aktivieren, die Saugleistung erhöhen oder verringern oder den Roboter zur Ladestation zurückschicken.

Die Ladestation

Die beigefügte Ladestation hat ein futuristisches Erscheinungsbild. Die in schwarz-weiß gehaltene Station besitzt ungünstigerweise kein Kabelmanagement, jedoch lässt sich das Kabel in einer Vertiefung am Heck einstecken und seitlich unter der Station auf beiden Seiten herausführen.

Nicht ganz klar erscheint mir der Sinn, der beigefügten Unterlegplatte. Normalerweise schützt eine Unterlegplatte den Boden unter dem Roboter, wenn dieser nach dem Wischvorgang wieder andockt. Dabei parkt er das Wischtuch normalerweise auf dieser Platte, damit der empfindliche Boden keine Schäden davonträgt. Jedoch ist in diesem Fall die Wischplatte so klein, dass er dennoch mit seinem nassen Wischtuch beim Andocken auf dem Boden parkt. Was hat sich ZACO dabei gedacht?

Die Hauptbürsten

ZACO legt dem A10 gleich zwei verschiedene Hauptbürsten bei. Bei der schon eingesetzten Bürste handelt es sich um eine Kombibürste, die aus sehr weichen Borsten und dünnen Gummilamellen besteht. Diese Art der Kombibürste hat sich in den meisten Saugrobotern bewährt und zählt zur ersten Wahl. Beigelegt wurde auch eine Vollgummibürste. Diese ist vorwiegend in einem Haushalt mit vielen herumliegenden Haaren vorteilhaft, da diese sich nur schwierig um die Bürste wickeln können. Erfahrungsgemäß hat diese Bürste es aber auch schwerer auf Teppichboden.

Die Navigation

Der ZACO A10 besitzt die LIDAR-Technik und hat somit seinen Vorgängern, die sich noch an der Decke orientieren mussten, einiges voraus. Die Lasernavigation ist in der Lage, die Umgebung detailliert zu scannen und auf der zugehörigen App eine punktgenaue Karte anzufertigen. Mit dieser Navigationsart weiß der Roboter immer genau, wo er sich befindet. Die modernsten Saug- und Wischroboter setzten inzwischen alle auf diese Technik, da sie einfach am zuverlässigsten ist und eine Fülle an Funktionen mit sich bringt.

Normalerweise starten diese Roboter mit dem Abfahren der Ränder der einzelnen Räume und widmen sich dann den Mitten zu. Der ZACO A10 agiert da etwas anders. Er fährt von Anfang an S-förmige Bahnen und lässt die Ränder außer Acht. Das ist wiederum recht unvorteilhaft, da die Ränder und Ecken damit in Mitleidenschaft gezogen werden.

Er navigiert sauber S-Förmig durch alle Räume, bis diese komplett abgefahren wurden. Auch nach dem er dies tätigte, fährt er nicht noch einmal alle Ränder ab. Das ist schade, da man die Randreinigung manuell und in einer dafür eigenen Reinigungsfahrt aktivieren muss. Im Test sind mir ebenfalls die weit auseinanderliegende Bahnen aufgefallen, die das Gerät zieht. Dabei überlappt die Hauptbürste die gezogenen Bahnen nicht.

Die Hinderniserkennung

Bis auf seinen Laser-Distanz-Sensor, besitzt der A10 nur Infrarotsensoren im Bumper, die das Gerät vor Wänden und Möbel abbremsen lässt. Sind jedoch Stuhlbeine oder sehr dünne Gegenstände im Weg, donnert er da gerne mal dagegen. Er benutzt seinen Bumper doch recht oft. Spielsachen, Schuhe oder Ähnliches, schiebt er gerne vor sich her. Türschwellen schafft er relativ gut. Zumindest meine zwei Zentimeter hohe Bodenleiste, die zugegebenermaßen leicht rampenförmig ist, überfährt er ohne Probleme. Bei harten Kanten schafft er gerade einmal 1,6 Zentimeter, was leicht unterdurchschnittlich ist.

Die Rückkehr zur Ladestation

Die Position der Ladestation hält sich der ZACO A10 immer im Gedächtnis. Nachdem er seine Reinigungsfahrt erledigt hat, fährt er zielstrebig zu seiner Ladestation zurück, dreht sich kurz vor ihr und dockt dann an. Das funktionierte im Test zehn von zehnmal zuverlässig und ohne Fehler.

Die Reinigungsleistung

Der ZACO A10 bekommt gleich zwei verschiedene Arten, den Boden zu reinigen, mit auf den Weg. Er kann sowohl Staubsaugen als auch Feucht wischen. Dabei hat er verschiedene Zubehörteile und auch Innovationen in seiner Technik dabei, die die Reinigung noch verbessern soll.

Die Saugleistung

Zwei verschiedene Bürstenarten sollen dem ZACO A10 dabei helfen, das Saugergebnis zu optimieren und an die verschiedenen Bedürfnisse seiner Nutzer anzupassen. Mit einer Kombiwalze und einer Gummiwalze soll er sowohl die Reinigung auf Hartboden, wie auch auf Teppichboden meistern. Dabei ist die Gummiwalze erfahrungsgemäß auf Hartboden geeigneter als auf Teppich und nimmt Haare frei von Verfilzung auf. Die Kombibürste hingegen eignet sich sehr für Teppichboden, da sie mit ihren Bürsten viel aus dem Flor ziehen kann.

Sowohl mit der Kombiwalze als auch mit der Gummiwalze ist das Ergebnis der Reinigungsleistung beim Saugen, auf dementsprechenden Böden, gerade mal okay. Man merkt jedoch, dass dem Gerät ein wenig der Saft fehlt. Er saugt zuverlässig den Schmutz, der im täglichen Haushalt anfällt, auf, streikt aber gerne mal bei etwas gröberen Schmutz wie Katzenstreu oder Katzenfutter. Auch Steinchen lässt er gelegentlich liegen.

Viel mehr sehe ich das Problem in der bahnen überlappenden Fahrt. Wenn er in eine neue Bahn einlenkt, dann ist diese doch recht weit von der vorherigen entfernt. Das bedeutet, dass seine Hauptbürste gar keine Überlappung oder Angrenzung an die vorherige gezogene Bahn hat. Somit hat er letztlich allein durch seine rotierenden Seitenbürsten die Möglichkeit, den Schmutz in die Hauptbürste zu kehren. Auf Teppichboden ist das meist nicht möglich.

Bei einem Test mit verschüttetem Sand auf Teppichboden, hinterlässt er schöne Sandspuren, die er nicht mit seiner Hauptbürste erreicht hat. Das Prinzip führt automatisch zu einem schlechteren Reinigungsergebnis. Da hätte ZACO ein wenig mehr Feingefühl aufbringen müssen. Das Problem ist aber auch schon bei vorherigen Modellen aufgefallen.

Die Rand- und Eckenreinigung

Die Randreinigung leidet schon sehr in einer normalen Reinigungsfahrt. Wenn man jedoch den Randreinigungsmodus aktiviert, dann unterscheidet er nicht mehr unter den Räumen, sondern fährt den gesamten Haushalt einmal am Rand entlang ab. Dabei ist das Ergebnis gut.

Seine langen Seitenbürsten kommen komplett an die Ränder. Schön anzusehen ist auch, dass er die Seitenbürste am Rand verschnellert, während die Seitenbürste auf der anderen Seite in eingestellter Geschwindigkeit weiter rotiert. Der ZACO A10 hat nämlich die tolle Eigenschaft, durch Einstellmöglichkeiten in der App, seine Seitenbürsten zu beschleunigen oder zu verlangsamen, was einen großen Vorteil bringt. Man kann die Geschwindigkeit seinen Vorlieben und dem vorhandenen Schmutz anpassen.

Die Eckenreinigung zeigt, für ein rundes Gerät, ebenfalls ein ausgezeichnetes Ergebnis, da seine Seitenbürsten sehr lang sind und tief in Ecken kommen. Dabei muss aber wiederum der Randreinigungsmodus aktiviert sein. Ebenso kann man auch einfach eine Spotreinigung in einer Ecke vollführen lassen.

Die Wischleistung

Der ZACO A10 besitzt einen vibrierenden Wassertank. Besser gesagt, eine vibrierende Wischplatte, die am Wassertank montiert ist. Bei einer Reinigung, mit anmontiertem Wassertank, betreibt er automatisch die Wischfunktion und schaltet das Gebläse für die Saugleistung komplett ab. Der A10 kann nämlich nur saugen oder bloß wischen. Beides gleichzeitig funktioniert nicht. Das ist ein großer Nachteil, der seine Vorteile hat. Die Wischfunktion ist nämlich, bis auf das leichte vibrierende Geräusch, komplett lautlos. Da der Roboter sehr leise Antriebsräder besitzt, hört man das Gerät fast gar nicht beim Wischen. Das ist überaus angenehm!

Die Wischfunktion hat die Breite des Gerätes und ein wunderbares und anhaltendes Wischbild. Da spielt die Vibration eine große Rolle. Sie bekommt auch ein wenig mehr Schmutz vom Boden gewischt, als ein einfacher Lappen, der durch die Wohnung gezogen wird. Eingetrocknete Kaffee- oder Wasserflecken sind mit einer Überfahrt beseitigt. Die Wischeinheit zeigt eine hervorragende Leistung, die deutlich mehr kann, als bei vielen anderen Saug- und Wischrobotern. Bessere Roboter sind nur diese, die eine oszillierende Wischeinheit oder rotierende Wischpads besitzen. Daumen hoch!

Die App und dessen Funktionen

Jeder moderne Saug- und Wischroboter wird heutzutage mit einer dazugehörigen App ausgeliefert. Die Einstellmöglichkeiten einzelner Funktionen durch diese, sind einfach nicht mehr wegzudenken. Hier möchte ich euch zeigen, was der ZACO A10 mit seiner App kann.

Die Kartenerstellung

Der ZACO A10 ist in der Lage, eine Karte des Haushaltes auf der App anzufertigen. Mit dieser Karte kann dann interagiert werden. Dabei startet man normalerweise seinen neuen Roboter, damit dieser einmal eine komplette Reinigung durch alle Räume bewältigt. Der A10 agiert da etwas anders. Er startet eine einfache Orientierungsfahrt durch die komplette Wohnung. Dabei saugt er nicht, sondern schaut sich nur um. Nachdem er das getan hat, fährt er zur Station zurück und von da an, kann man die fertige Karte speichern.

Die Raumerstellung

Nachdem die Karte angefertigt wurde, teilt der Roboter die Räume des Haushaltes selbstständig ein. Damit muss man aber nicht unbedingt leben, denn man kann die Räume im Nachhinein händisch anpassen und ihnen sogar Bezeichnungen, in Form von kleinen Bildchen, geben. Diese eingestellten Räume kann der ZACO A10 zukünftig auch einzeln anfahren und reinigen.

Sperrzonen

Über verschiedene Sperrlinien oder Zonen kann man dem Roboter mitteilen, dass er bestimmte Bereiche nicht saugen oder wischen soll. Dabei kann man Linien oder Zonen, sowie Teppichboden auf der Karte einzeichnen. Bei Sperrlinien oder Zonen meidet der Roboter diese Areale gänzlich. Bei eingezeichneten Teppichböden werden diese beim Wischen ausgelassen. Praktisch und einfach anzuwenden.

Die Fernbedienung

Auch über die App lässt sich der A10 von Hand steuern. Dabei kann man auch nur in der Fernbedienungsfunktion die Rand- oder Spotreinigung aktivieren. Den Roboter händisch zu lenken, ist ebenfalls möglich.

Mehrkartenspeicherung

Der A10 ist in der Lage, mehre Etagen oder Karten in der App abzuspeichern. Dabei setzt man ihn einfach in eine neue Umgebung und er startet fröhlich eine neue Reinigung. Danach empfiehlt er einem, die Karte abzuspeichern und fügt diese dann zu den anderen gespeicherten Karten zu. Jede Karte ist einzeln benennbar.

Der Reinigungsplan

Der Roboter lässt sich natürlich auch autonom über eine Zeitsteuerung starten. Dabei kann man auswählen, wann der Roboter starten soll, an welchen Tagen er die Reinigung wiederholen soll und sogar, welche Räume er ansteuern soll. Das ist mit einer der größten Neuerungen, die die Lasernavigation an Vorteilen bringt.

Weitere Einstellmöglichkeiten

Jederzeit lässt sich eine Ansicht der vergangenen Reinigungen einsehen oder wie lange die Gebrauchtteile noch haltbar sind. Außerdem lässt sich die Saugleistung von Stufe 1 – 100 einstellen und auch die Geschwindigkeit der rotierenden Seitenbürsten entweder beschleunigen oder verlangsamen. Auch die Wasserabgabe auf das Wischtuch ist in drei Stufen einstellbar. Das Gerät spricht übrigens in einer angenehmen Stimme deutsch.

Unangenehm aufgefallenes

Die erste Orientierungsfahrt hat auf Anhieb nicht geklappt. Da musste der Roboter tatsächlich ganze viermal erneut losfahren und sich umschauen, damit eine vollständige Karte erstellt werden konnte. Da bevorzuge ich doch eine einfache Erstreinigung des Haushaltes, was etwas länger gedauert hätte, dafür aber deutlich präziser gewesen wäre. Diese Funktion gibt es nicht. Leider ist das Voreinstellen der Saugleistung und Wischleistung nicht auf jeden einzelnen Raum übertragbar, sondern nur für die ganze Karte. Eine doppelte oder sogar dreifache Reinigung eines Raumes oder der ganzen Karte ist nicht möglich.

Mein persönliches Fazit

Ja, der ZACO A10 ist ein sehr sympathischer Freund und Helfer im Haushalt. Man hat dieses Gerät schnell gerne und agiert auch gerne damit. Die App läuft stabil und ist freundlich gestaltet, die Saugleistung ist okay, aber nicht perfekt und die Wischleistung überzeugt auf ganzer Linie. Die Navigation ist etwas gewöhnungsbedürftig, jedoch nicht verkehrt. Ebenso stellt sich der A10 als zuverlässiges Gerät heraus, dem man blind vertrauen kann.

Die nicht perfekt überlappenden Bahnen stören das Ergebnis der Saugleistung und ein wenig mehr Einstellmöglichkeiten in der App währen zufriedenstellender. Gerade da nun ein LIDAR-System eingebaut wurde, habe ich mir schon etwas mehr erhofft. Man merkt schnell, wenn man schon Geräte von ZACO hatte, dass sie sich ziemlich ähneln in ihren Eigenschaften. Der ZACO A9s, den ich besonders mochte, agiert letztlich nicht anders. Nur die schön erstellte und abgespeicherte Karte war diesem verwehrt geblieben.

Der Haken an der Sache selbst ist lediglich der hohe UVP von ganzen 469,99 €. Das ist eindeutig zu viel für das, was er leistet. Man bekommt ihn zwar bei anderen Onlinehändlern schon für 100 € weniger und im Angebot sogar für noch weniger, jedoch ist auch dann der Preis ziemlich überdurchschnittlich für diese Leistung. Wenn man sich überlegt, dass man einen Dreame Z10 Pro inklusive einer Absaugstation für gerade einmal 399 € bekommt, dann überlegt man sich doch dreimal, ob es wirklich ein ZACO A10 werden soll. Durch seine Einfachheit ist das Gerät gerade für ältere Menschen zu empfehlen, jedoch sollte man sich des Preises bewusst sein und die Alternativen, die man dafür bekommen kann.

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