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Smarter Wasserkocher von Xiaomi im Kurztest – Brauch man sowas?

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Mein alter Wasserkocher hat nun nach mehreren Jahren den Geist aufgegeben. Da dachte ich mir, ich nutze doch mal die Chance und schau mir den smarten Wasserkocher von Xiaomi an. Ich möchte euch hier in einem kurzen Artikel berichten, ob dieses Gerät einen Mehrwert besitzt oder ob es eins der Dinge ist, die die Welt nicht braucht.

 

Smarter Wasserkocher von Xiaomi im Kurztest – Brauch man sowas?

Die Welt wird immer smarter und so manch ein Hersteller schafft es doch immer wieder, uns abends mit einem Dicken grinsen im Gesicht ins Bett zu schicken. So nun auch der Technikriese Xiaomi. Dieser hat eine Vielfalt an smarten Produkten in seiner Produktpalette, manche bringen einen aber doch zum schmunzeln. Zum Beispiel die elektrische smarte Zahnbürste oder ein smarter Wasserkocher, den ich euch heute vorstellen möchte. China-Schrott oder doch brauchbar? Natürlich ist ein Wasserkocher nicht so komplex wie ein Saugroboter oder ähnliches, deshalb möchte ich nicht zu viele Worte darüber verlieren und zeige euch das wichtigste auf. 

Für umgerechnet 40€ habe ich mir den smarten, 1,5 Liter fassende Wasserkocher von Xiaomi auf Amazon.de bestellt. Da dieser nicht viel mehr kostet als handelsübliche Wasserkocher, griff ich ohne schlechtes Gewissen zu. Am nächsten Tag, stand dieser schon vor meiner Haustüre dank deutschem Warenlager. Aus einem kleinen, Xiaomi typisch, in weiß gehaltenen und doch für einen Wasserkocher recht edlen Karton, kam mir der schlichte und sehr edel aussehende Wasserkocher entgegen. Nun stellte ich mir die Frage, was macht dieses Gerät so besonders im Vergleich zu anderen Wasserkochern? Ist es das schlichte Design? Ist es die Kabelaufwicklung am Boden des Docks? Ist es die Edelstahlverkleidung im Inneren? Das kennt man doch schon alles von anderen Wasserkochern!

 

Smart, Smarter, Wasserkocher!

Die Antwort ist die Appanbindung! Das Gerät lässt sich doch tatsächlich mit einer App verbinden. Warum brauch ein Wasserkocher eine App? Na ganz einfach! Man muss ja unbedingt zuschauen können, wie sich die Wassertemperatur im Gerät erhitzt! Sowas ist mit der Mi Home App möglich, mit der der Wasserkocher durch Bluetooth verbunden wird. Da denkt man sich doch, brauch man sowas wirklich?

Eine nützliche Funktion bietet das Gerät dennoch an. Man kann das Wasser zwischen einer und zwölf Stunden lang auf Temperatur halten. Die genaue Dauer und Temperatur kann man in der App einstellen. Außerdem sind für Kaffee, Tee, Babynahrung und ähnliches, passende Temperaturen schon angelegt, die man ganz einfach auswählen kann. 

Ein wirklicher Mehrwert des Gerätes wäre gewesen, eine Push-Notification aufs Smartphone, wenn das Wasser fertig mit kochen ist. Auch eine Zeitsteuerung, nach der das Wasser zu einer bestimmten Uhrzeit anfangen soll zu kochen, wäre durchaus praktisch gewesen. All das kann das Gerät nicht. Schade eigentlich.

 

Braucht man sowas?

Definitiv nicht! Aber witzig ist es dennoch. Das edle und schlichte Design macht in der Küche ganz schön was her und auch die zwei Knöpfe, die sich wie Touch-Knöpfe anfühlen, machen den Wasserkocher irgendwie Hochwertig. Da das Gerät von innen mit Edelstahl ausgekleidet ist und keinen lästigen Heizstab besitzt, ist dieser für vermeidliche Putzmuffel besonders attraktiv. Personen, die keine Lust haben nach einem halben Jahr den Kalk vom Heizstab zu kratzen, werden sich freuen. Eine Smartphone-App ist ja ganz toll, aber einen wirklichen großen Mehrwert bietet sie nicht. Dafür fehlen die wirklich wichtigen Funktionen. Eine Warmhaltefunktion für bestimmte Getränke ist dennoch durchaus praktisch. 

Wer sich sowieso einen neuen Wasserkocher zulegen möchte und auf ein Tüpfelchen Smart Home in Form eines Wasserkochers nicht verzichten kann, der kann beruhigt zu diesem Gerät greifen. Wer sowieso ein Konto bei Xiaomi besitzt, der kann das Gerät einfach in der Mi Home App hinzufügen. Für alle anderen heißt es, Daten herausrücken. Tolle Sache, toller Wasserkocher, absolut witzige Funktionen, nettes Design, doch ein wirklich nützlichen Mehrwert hat das ding durch die smarte Anbindung in meinen Augen nicht. 

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Über den Autor

Christoph Schumacher

Als Saugroboter-Experte unterstütze ich das SmarthomeAssistent Team seit 2019. Wenn ich mich nicht gerade mit Saugrobotern beschäftige, bin ich hauptberuflich Werbetechniker und betreibe nebenher ein Tattoostudio. Meine Aufgabe besteht darin, euch mit Wissenswertem, Testberichten und Deals auf dem Laufenden zu halten.

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