Der SwitchBot Hub 3 verspricht, das zentrale Herzstück eines smarten Zuhauses zu werden. Im ausführlichen Test schaue ich mir die Funktionen wie Matter-Unterstützung, Touch-Display, Sensoren und mehr im Detail an.
Der SwitchBot Hub 3 mit Matter im Test
Bei SwitchBot sind wir mittlerweile bei der dritten Generation angekommen, wenn es um den Hub, also die Steuerzentrale, geht. Einen Hub benötigen viele SwitchBot-Geräte, wenn sie nicht nur lokal, sondern auch über das Internet gesteuert werden sollen. Der SwitchBot Hub 3 bietet eine Vielzahl von Funktionen, welche ihn zu einem durchaus spannenden Gerät machen.
Die technischen Daten des SwitchBot Hub 3
| Maße: | 196 x 94 x 38 mm |
| Gewicht: | 190 Gramm |
| Stromversorgung: | USB-C |
| Konnektivität: | WLAN, Bluetooth |
| Matter: | Ja |
| Sensoren: | Temperatur, Feuchtigkeit, Licht, Bewegung |
| Preis: | 129,99 € (UVP) |
- Hub 3
- USB-C-Kabel mit integriertem Temperatur- und Feuchtigkeitssensor
- Netzteil
- Ständer
- Montagematerial

Der SwitchBot Hub 3 im Praxistest
Einrichtung und Inbetriebnahme
Die Einrichtung des SwitchBot Hub 3 läuft größtenteils unkompliziert über die SwitchBot-App. Nach dem Einschalten wird das Gerät per WLAN ins Heimnetz eingebunden. Die Matter-Integration wird direkt im Set-up angeboten, sodass man den Hub nahtlos in Apple Home, Google Home oder Alexa einbinden kann. Einziger Kritikpunkt: Wer Matter noch nie genutzt hat, muss sich erst durch die teils technischen Begriffe und Codes arbeiten.
Bedienung am Gerät
Der Hub 3 bietet nicht nur App- und Sprachsteuerung, sondern auch ein kleines Touch-Display und ein Drehrad. Darüber lassen sich Szenen, IR-Geräte und Sensorwerte direkt abrufen, ohne das Smartphone zur Hand zu nehmen. Im Alltag ist das überraschend praktisch, etwa, wenn man schnell das Licht dimmen oder den Ventilator einschalten will. Allerdings sind die Symbole etwas klein, was bei schlechten Lichtverhältnissen die Bedienung erschwert.

IR-Steuerung im Alltag
Als Universalfernbedienung macht der Hub 3 einen guten Job. Das Anlernen von TV, Klimaanlage oder Soundbar klappt mit der internen Datenbank oft ohne manuelles Einmessen. Bei exotischeren Geräten muss man jedoch selbst die Tasten einlernen. In meinem Test reagierten die IR-Befehle schnell, solange Sichtkontakt besteht. Ein Möbelstück oder eine falsche Positionierung kann die Reichweite deutlich reduzieren, ein Punkt, den man bei der Platzwahl beachten sollte.

Sensoren und Automationen
Der Hub 3 bringt eingebaute Sensoren für Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Helligkeit und sogar Näherung mit. Diese Daten lassen sich als Auslöser für Automationen verwenden. Beispiel: Bei sinkender Helligkeit fahren automatisch die Rollos herunter, oder die Klimaanlage springt an, wenn es im Raum zu warm wird.
App-Integration und Matter-Support
In der SwitchBot-App lassen sich Szenen, Routinen und Geräte komfortabel verwalten. Mit Matter können alle angebundenen Geräte des Hubs auch in andere Smart-Home-Ökosysteme gespiegelt werden, ein klarer Vorteil für Nutzer, die Plattformen mischen. Im Test funktionierte die Steuerung über Apple Home reibungslos, auch wenn die Synchronisation neuer Geräte manchmal erst nach einigen Minuten in allen Apps sichtbar war. Spannend ist, dass man Szenen aus HomeKit auch auf die Shortcut-Tasten des Hub 3 legen und so unter anderem die Beleuchtung von Philips Hue oder ein Aqara Smartlock steuern kann.
Mein Fazit zum SwitchBot Hub 3
Nach einigen Tagen im Betrieb zeigt sich der Hub 3 als flexible Schaltzentrale für gemischte Smarthome-Umgebungen. Besonders die Kombination aus lokaler Bedienung am Gerät, Matter-Integration und IR-Steuerung hebt ihn von reinen Software-Hubs ab. Schaut euch auch gerne mein Video zum SwitchBot Hun 3 auf YouTube an!
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