Waterdrop A2 | TEST | Auftisch-Umkehrosmose-Anlage mit Heißwasser-Funktion

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Der Waterdrop A2 ist ein Plug-and-Play-Wasserspender mit integrierter Umkehrosmose, der ohne Installation auskommt und gefiltertes Wasser in unterschiedlichen Temperaturen bereitstellt.

Waterdrop A2 | Heißes, gefiltertes Wasser in Sekunden

Waterdrop A2 bei Waterdrop
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Hol dir den Waterdrop A2 für gefiltertes, heißes Wasser in Sekunden!
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Umkehrosmoseanlagen zählen zu den effektivsten Systemen zur Trinkwasseraufbereitung. Sie filtern mithilfe einer feinen Membran zahlreiche Schadstoffe aus dem Leitungswasser und liefern besonders reines, geschmacksneutrales Trinkwasser. Klassische Anlagen benötigen jedoch meist einen festen Wasseranschluss, erzeugen Abwasser und bieten nur Wasser in Raumtemperatur. Frei stehende Geräte, wie der Waterdrop A2, umgehen diese Nachteile teilweise, sind dafür aber größer und auf Strom sowie regelmäßiges Nachfüllen angewiesen. Ich habe das Modell von Waterdrop getestet und möchte hier meine Erfahrungen mit euch teilen.

Waterdrop A2 Test

Die technischen Daten der Waterdrop A2

Maße: 40,4 x 20,8 x 39,9 cm
Gewicht: 10 kg
Energieversorgung: Steckdose
Reinlassen-zu-Abwasser: 3:1
Wassertank: 4 Liter
Wassertemperaturbereich: 15 – 95 Grad

Der Lieferumfang | Das ist alles dabei

Der Karton, in welchem der Waterdrop A2 geliefert wird ist recht groß und wiegt gute 10 kg. Darin findet man folgenden Inhalt:

  • Waterdrop A2 Auftischosmose-Anlage
  • A2RF-RO-Filter
  • Karaffe
  • Bedienungsanleitung
  • Entkalkungsset

Das gesamte System ist in wenigen Minuten aufgebaut und braucht keine große Installation. Lediglich der Filter muss oben eingesetzt und die Karaffe im Gerät platziert werden. Danach kann man mit der Einrichtung beginnen.

Waterdrop A2 Test

Waterdrop A2 | Das ist bei der ersten Nutzung zu beachten

Bevor man in den Genuss von gefiltertem Wasser kommen kann, muss man die Ersteinrichtung abschliessen. Hierbei wird der neu eingesetzte Filter vom Gerät gespült. Hierfür geht man wie folgt vor:

  • Den Filter in das gerät einsetzten.
  • Den Frischwassertank befüllen und einsetzen.
  • Ein Gefäß unter den Wasserauslass stellen.
  • Den Waterdrop A2 mit dem Strom verbinden.

Hat man diese Schritte befolgt, beginnt der Waterdrop A2 mit dem Spülvorgang. Auf dem Display wird dabei der Fortschritt in Prozent angezeigt. Zuerst füllt sich die Karaffe mit Wasser. Ist diese voll, muss man die Taste für die Wasserausgabe drücken und das Wasser läuft in das bereitgestellte Gefäß. Dieser Vorgang muss einige Male wiederholt werden. Auch den Frischwassertank muss man zwischendurch neu befüllen. Insgesamt dauert der Prozess etwa 20 Minuten.

Waterdrop A2 Test

Der Waterdrop A2 Praxistest | So schlägt sich der Wasserfilter im Alltag

Das Gerät wird generell über das Farb-Touchdisplay bedient. Hier kann man das Wasser ausgeben und dabei auch die gewünschte Temperatur des Wassers einstellen. Die Temperatur kann von gekühltem Wasser mit 15 Grad bis hin zu 95 Grad heißem Wasser für Tee oder Kaffee eingestellt werden. Alternativ kann man auch die Karaffe aus dem Gerät nehmen und sich das Wasser manuell in ein Glas gießen.

Die Bedienung ist intuitiv und unkompliziert. Auch die Wassermenge lässt sich einstellen und kann so nach zum Beispiel 500 Millilitern automatisch stoppen. Sobald man heißes Wasser beziehen möchte, muss man einen zusätzlichen Button klicken, welcher als Kindersicherung fungiert. Dies finde ich, grade für Haushalte mit kleinen Kindern, durchaus sinnvoll.

Waterdrop A2 Test

So schnell kann die Tee-Zubereitung sein

Der für mich wahrscheinlich größte Pluspunkt ist die Möglichkeit, heißes Wasser auf Knopfdruck zu erhalten. Mein Teekonsum ist dadurch aktuell in die höhe geschnellt, da das Wasser dafür nicht mehr langwierig im Wasserkocher zubereiten muss. Hier stelle ich einfach die Temperatur auf 95 Grad, drücke auf die Wasserausgabe und es kommt sofort heißes Wasser auf dem Waterdrop A2. Dies ist definitiv mein persönliches Highlight an diesem Wasserfilter. Gekühltes Wasser ist ebenfalls möglich, aktuell im Winter aber nicht ganz so interessant für meinen Test. Im Sommer sieht dies aber mit Sicherheit wieder anders aus.

Waterdrop A2 Test

Lautstärke und Stromverbrauch des Waterdrop A2

Da der Waterdrop A2 das Wasser aktiv kühlt, hört man das Kühlaggregat immer mal wieder für etwa 30 Sekunden surren. In der Küche ist dies für mich kein Problem, in einem anderen Wohnraum könnte dies allerdings stören.

Durch die Kühlung und die Heißwasserzubereitung braucht der Wasserfilter natürlich etwas mehr Energie. Im Standby habe ich hier etwa 9 Watt gemessen und knapp 33 Watt, wenn das Kühlaggregat anspringt. Bezieht man heißes Wasser mit 95 Grad, zieht das Gerät ganze 2.000 Watt aus der Steckdose.

Waterdrop A2 bei Waterdrop
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Die Wasserausgabe | Nicht die schnellste und etwas spritzig

Wenn man schnell ein Glas gefiltertes Wasser trinken möchte, dann nimmt man sich am besten die Karaffe und gießt sich damit direkt ein Glas ein. Das Wasser aus dem Wasserauslass ist nämlich nicht ganz so schnell und braucht für 500 ml kaltes Wasser rund 40 Sekunden und für 500 ml heißes Wasser knapp 70 Sekunden. Zudem plätschert das Wasser bei der Abgabe in ein Glas oder eine Tasse ein wenig kann dabei auch mal auf die anrichte spritzen.

Waterdrop A2 | So schmeckt das gefilterte Wasser

Der Waterdrop filtert Dinge wie Chlor und weitere Schadstoffe aus dem Trinkwasser. Das gefilterte Wasser schmeckt dadurch merklich weicher und neutraler als das normale Leitungswasser. Dies wirkt sich natürlich auch auf die zubereiteten Getränke wie Kaffee oder Tee aus, denn auch diese schmecken dadurch weicher. Einen Remineralisierungsfilter, wie man ihn bei fest installierten Systemen mit Wasseranschluss kennt, gibt es beim Waterdrop A2 nicht. Ich selbst empfinde den Geschmack des gefilterten Wassers als sehr angenehm, meine Kinder sind allerdings kein Fan davon und mögen das normale Leitungswasser lieber.

Waterdrop A2 Test

Reinigung und Filterwechsel | Ein eher geringer Aufwand

Den Wassertank und die Karaffe kann man bei Bedarf ausspülen und reinigen. Der Filter langt für 12 Monate und muss daher nur einmal pro Jahr gewechselt werden. Den notwendigen Filterwechsel zeigt der Waterdrop A2 auch rechtzeitig an. Der Preis für einen neuen Filter liegt bei rund 70 Euro.

Waterdrop A2 Test

Fazit | Lohnt sich der Waterdrop A2?

Der Waterdrop A2 überzeugt im Test vor allem durch seinen hohen Bedienkomfort und die gelungene Kombination aus Umkehrosmosefilter und Heiß- bzw. Kaltwasserspender. Besonders die Möglichkeit, innerhalb von Sekunden heißes Wasser für Tee oder Kaffee zu erhalten, hebt das Gerät klar von klassischen Wasserfiltern ab und sorgt im Alltag für echten Mehrwert. Auch die einfache Inbetriebnahme ohne Installation sowie die intuitive Bedienung über das Touchdisplay sprechen für das System.

Waterdrop A2 bei Waterdrop
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Auf der anderen Seite muss man mit einigen Einschränkungen leben: Die Wasserausgabe ist vergleichsweise langsam, der Platzbedarf auf der Arbeitsfläche nicht zu unterschätzen und ein integrierter Remineralisierungsfilter fehlt. Geschmacklich ist das gefilterte Wasser zwar sehr weich und neutral, das kommt aber nicht bei jedem gleichermaßen gut an.

Waterdrop A2 Test

Unterm Strich richtet sich der Waterdrop A2 vor allem an Nutzer, die Wert auf sehr sauberes Trinkwasser, hohen Komfort und heißes Wasser auf Knopfdruck legen und dafür bereit sind, Platz auf der Küchenzeile sowie laufende Filterkosten in Kauf zu nehmen. Für Haushalte ohne festen Wasseranschluss oder für alle, die ihren Wasserkocher häufiger stehen lassen möchten, ist der Waterdrop A2 eine interessante, wenn auch nicht ganz günstige Lösung.

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