like2drive – Das Auto-Abo im Selbstversuch + Erfahrungsbericht

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Bei like2drive kann man ein Auto abonnieren anstatt zu kaufen. Ich habe den Selbstversuch gemacht und mir ein Auto bestellt.

 

Mein persönlicher like2drive Erfahrungsbericht

So langsam ist es wieder so weit. Mein BMW kommt am Ende seines Lebenszyklus an und es wäre an der Zeit für ein neues Auto. Irgendwie hatte ich aber diesmal das Gefühl, gar kein Auto mehr besitzen zu wollen. Zwar brauche ich aus beruflichen Gründen und vor allem als Vater von zwei Kindern einen fahrbaren Untersatz, trotzdem habe ich mich in den letzten Jahren immer darüber geärgert, dass ein Auto mit der Zeit einfach immer mehr an Wert verliert und mit zunehmendem Alter auch immer eine größere Affinität zu Werkstattbesuchen entwickelt.

Schon in der Vergangenheit habe ich daher öfter im Netz nach Alternativen zum Autokauf gesucht, wo man natürlich zwangsläufig über das Thema Leasing stolpert. Die Idee fand ich generell auch nicht schlecht, allerdings schreckte mich persönlich hier immer die zusätzliche Versicherung ab, die man beim Leasing für das Fahrzeug abschließen muss. Irgendwann bin ich dann durch Zufall über like2drive gestolpert, als ich in einer App für Gebrauchtfahrzeuge stöberte.

like2drive Auto-Abo

Die Bestellung klappte bei mir schnell und einfach.

Das Konzept bei like2drive ist schnell erklärt. Man sucht sich ein Auto aus und zahlt einen monatlichen Betrag, in welchem alle Leistungen inklusive sind. Nur tanken muss man selber. Nachdem ich mir das Ganze ein paar Tage angeschaut hatte, stand meine Entscheidung fest, dieses Auto-Abo auszuprobieren. Meine Wahl fiel auf einen Seat Arona Xcellence, da mir dieser als Familienauto zusagte. Die Ausstattung ist bei like2drive generell sehr üppig, weshalb das Modell auch mit allerlei Schnickschnack wie Apple CarPlay, schlüssellosem Zugang oder auch virtuellem Cockpit ausgestattet ist. In meiner Variante kostet mich das Auto 340 Euro pro Monat bei einer maximalen Laufleistung von 15.000 km in 6 Monaten. Hiervon habe ich für mich die Kosten meiner Kfz-Versicherung, Kfz-Steuer, Werkstattkosten etc. heruntergerechnet, sodass mir das Angebot durchaus gut vorkam. 

Bei der Farbe hat man übrigens kein Mitspracherecht. Man kann bei der Bestellung zwar zwei Farbwünsche angeben, diese werden allerdings nicht zwingend berücksichtigt. In meinem Fall gab ich die Farben Schwarz und Blau an, das Auto wird jedoch Weiß werden. Ansonsten ging die Bestellung wirklich schnell und einfach. Nur das Hochladen meines Ausweises und Führerscheins musste ich ein zweites Mal durchführen.

Seat Arona Xcellence

So kam es also dazu, dass ich am 21. Oktober 2020 das oben genannte Fahrzeug bestellt, mit einer Lieferzeit von 16 bis 20 Wochen. So richtig schnell geht es also nicht zwingend, wobei es auch Autos mit kürzerer Lieferzeit gibt. Ist ein Auto bereit zur Abholung, kann man bei der Bestellung aus verschiedenen Abholorten wählen. Hier gibt es zum Beispiel die Varianten Großraum Köln/Aachen, Großraum Frankfurt a. M., Großraum München, Großraum Berlin usw. Ich habe mich allerdings für die optionale Zustellung des Fahrzeuges an meine Adresse entschieden, was mit zusätzlichen 199 Euro zu Buche schlägt. Für mich allerdings trotzdem günstiger, als beispielsweise nach Berlin zu fahren, was ebenfalls Geld und Zeit kosten würde.

Natürlich gab es in meiner Familie und vor allem im Bekanntenkreis auch kritische Stimmen. Während einige wirklich begeistert von diesem Auto-Abo waren, fanden es andere zu teuer und wiesen auf mögliche Probleme bei der Rückgabe des Autos am Ende hin. Ich bin mir dessen durchaus bewusst und grade deshalb habe ich mich auch entschlossen, diesen Bericht hier zu schreiben, um anderen Interessenten bei der Entscheidung zu helfen. Dementsprechend werde ich diesen Artikel auch fortlaufend aktualisieren und mit meinen Erfahrungen während der Miete füllen. Natürlich werde ich auch die Rückgabe hier dokumentieren und dann darauf eingehen, ob ich mich nach den sechs Monaten für ein weiteres Auto von like2drive entscheiden werde.

28. Januar 2021: Das Ticket zur Übergabe kam per Mail

Am 28. Januar war es dann so weit. Ich erhielt mein Ticket mit den Daten für die Übergabe meines Fahrzeuges. Als Liefertermin wurde die 6. KW angegeben. In der Woche darauf erhielt ich dann einen Anruf des Logistikpartners und der Termin wurde für den 11. Februar fix gemacht. Ich werde das Auto also am kommenden Donnerstag erhalten. In den Unterlagen war auch eine Checkliste enthalten, mit wichtigen Punkten für die Übergabe.

like2drive Checkliste

Nach der Übergabe am Donnerstag werde ich euch meine ersten Eindrücke des Autos und vom Ablauf der Übergabe wiedergeben.

11. Februar 2021: Das Auto ist da!

Es ist endlich so weit: das Auto wurde geliefert. Am 10. Februar erhielt ich einen Anruf, dass das Auto zwischen 14 und 16 Uhr geliefert werden soll. Am tag selber rief mich dann der Fahrer an und sagte mir, dass es aufgrund der Verkehrslage wohl erst gegen 18 Uhr klappen würde. Schlussendlich war er dann um 18:40 Uhr da und wir sind zur Übergabe in meine Tiefgarage gefahren, da es draußen ja schon recht dunkel war und ich so eventuelle Vorschlägen schlecht für das Übergabeprotokoll hätte sehen können.

Die Übergabe selber ging dann recht zügig und dauerte vielleicht 15 Minuten. Der Fahrer musste auf seinem Smartphone ein eigens Protokoll mit Bildern aufnehmen und ich protokollierte auf dem per Mail erhaltenen Formular. Das Auto selber ist quasi fabrikneu und hatte zum Zeitpunkt der Übergabe grade mal 236 km auf der Uhr. 

Jetzt werde ich erstmal ein paar Tage mit dem neuen Auto fahren und euch später meine Erfahrungen aus dem Alltag mitteilen. Ein paar Bilder werde ich natürlich später heute Abend hinzufügen.

Es handelt sich hier übrigens um keine Kooperation mit like2drive, ich schildere hier nur meine privaten Erfahrungen. Habt ihr bereits Erfahrungen mit like2drive gemacht? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!

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Über den Autor

Florian Beckmann

Dem Thema Smart-Home seit der Einführung von Alexa, Ende 2016, verfallen. Seit dem wird darüber gebloggt, YouTube Videos gedreht und die eigene Wohnung automatisiert, wo es nur geht. 38 Jahre alt, Vater von zwei Kindern, wohnhaft in Hamburg und hauptberuflich Berufssoldat.

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