KURZFAZIT | Der XXL-Mähroboter von Segway für sehr große Gärten
Der Segway Navimow X450 ist das Topmodell der Navimow X4-Serie und wurde für sehr große Grundstücke bis 5000 Quadratmeter entwickelt. Technisch teilt er sich fast die gesamte Ausstattung mit dem kompakteren Segway Navimow X420 im Test, setzt aber auf einen spürbar größeren Akku und eine höhere Flächenleistung. Damit richtet er sich an alle, die einen weitläufigen und anspruchsvollen Garten mit Hanglagen sowie vielen Hindernissen pflegen. Für kleine oder mittlere Rasenflächen ist er dagegen überdimensioniert, weil sich der hohe Anschaffungspreis dort kaum rechnet. Einen eigenen Praxistest des X450 haben wir noch nicht abgeschlossen, weshalb wir konkrete Messwerte an den passenden Stellen erst nach unserem Test ergänzen.

SCHNELL-CHECK | Das Wichtigste auf einen Blick
Der Segway Navimow X450 ist ein Premium-Mähroboter für Flächen bis 5000 Quadratmeter, der komplett ohne Begrenzungsdraht arbeitet. Sein größter Unterschied zum X420 liegt im 15-Ah-Akku, der laut Segway eine deutlich höhere Reichweite pro Ladung ermöglicht. Ansonsten übernimmt er die bewährte Technik der X4-Serie aus Allradantrieb, Xero-Turn-Lenkung und kamerabasierter Navigation. Weil wir ihn noch nicht selbst gemessen haben, ordnen wir die Werte hier vorsichtig ein und liefern die Testergebnisse nach. Für die richtige Zielgruppe ist er dennoch eine der stärksten Optionen für große Grundstücke.
- Ideal für: sehr große und anspruchsvolle Gärten bis 5000 Quadratmeter mit Hängen, vielen Hindernissen und mehreren getrennten Zonen.
- Weniger ideal für: kleine und mittlere Rasenflächen, bei denen sich der hohe Anschaffungspreis nicht auszahlt.
- Highlights im Test: der große 15-Ah-Akku, die hohe angegebene Flächenleistung und der Allradantrieb mit rasenschonender Xero-Turn-Lenkung.
- Beachte: Ein eigenes Kantenschneidemodul fehlt, und unseren ausführlichen Praxistest des X450 holen wir noch nach.
- Tipp: Vergleiche ihn vor dem Kauf mit anderen Modellen in unserem Mähroboter Finder.
VOR- & NACHTEILE | Segway Navimow X450
Die wichtigsten Punkte aus unserer Analyse und den bestätigten Herstellerdaten haben wir dir hier kompakt gegenübergestellt.
- Großer 15-Ah-Akku
- Flächenleistung bis 5000 Quadratmeter
- Zwei 180-Watt-Mähmotoren
- Zwei Jahre 4G gratis
- Antennenlose Network-RTK-Navigation
- 360-Grad-Kamera plus ToF-Sensor
- Kein Kantenschneidemodul
- Hoher Anschaffungspreis
- Hohes Eigengewicht von 29,2 Kilogramm
- 4G ab dem dritten Jahr kostenpflichtig
LANGZEITERFAHRUNG & PROBLEME | Der X450 im Dauerbetrieb
Der Segway Navimow X450 ist erst seit dem Frühjahr 2026 auf dem Markt und wird bislang nur in geringen Stückzahlen ausgeliefert. In unserer SmarthomeAssistent Community liegen zu diesem konkreten Modell deshalb noch keine belastbaren Langzeitberichte über mehrere Saisons vor. Wir aktualisieren diesen Abschnitt, sobald uns dort erste Rückmeldungen erreichen oder wir eigene Dauererfahrungen gesammelt haben. Bis dahin stützen wir uns auf die verifizierten Herstellerangaben und auf unsere Erfahrungen mit dem baugleichen Unterbau der X4-Serie.
Unsere Praxis-Tipps für den Segway Navimow X450:
- Plane bei großen Grundstücken die Zonen vorab sauber durch, denn der X450 verwaltet bis zu 120 getrennte Bereiche.
- Halte Durchfahrten zwischen zwei Zonen möglichst breit, da Segway hier mindestens einen Meter empfiehlt.
- Denke bei der Network-RTK-Nutzung daran, dass die mobile Datenverbindung nur die ersten zwei Jahre kostenlos ist.
- Reinige die Kameralinsen regelmäßig, damit die Hinderniserkennung dauerhaft zuverlässig arbeitet.
TEST | Riesige Flächenleistung, doch lohnt sich der Aufpreis?
Segway ist vielen als Hersteller von E-Scootern bekannt, hat sich mit der Marke Navimow aber längst einen Namen bei kabellosen Mährobotern gemacht. Der Segway Navimow X450 steht an der Spitze der X4-Serie und ist für Rasenflächen bis 5000 Quadratmeter ausgelegt. Damit steht er über dem von uns getesteten Segway Navimow X420 für bis zu 2000 Quadratmeter und über dem Segway Navimow X430. Die mit „Abweichende Variante“ gekennzeichneten Fotos zeigen unser getestetes Basismodell X420, weil sich der größere X450 in diesen Bereichen optisch unterscheidet. Alle übrigen Bilder, etwa die App-Ansichten, zeigen Bereiche, die bei beiden Modellen identisch sind.

Abweichende Variante
LIEFERUMFANG | Was ist im Paket enthalten?
Im Karton liegen neben dem Mähroboter die Ladestation mit den zugehörigen Kabeln und ein separates Netzteil. Dazu kommen das Montagematerial sowie laut Hersteller ganze 36 Ersatzmesser, was den X450 klar auf den Dauerbetrieb großer Flächen ausrichtet. Anders als beim X420 legt Segway hier keine RTK-Antenne mehr bei, denn der X450 setzt konsequent auf die antennenlose Network-RTK-Navigation. Den genauen Lieferumfang gleichen wir in unserem eigenen Test noch final ab.

Abweichende Variante
DESIGN & QUALITÄT | Ein Mähroboter im XXL-Format
Schon auf dem Papier macht der X450 klar, dass er für große Aufgaben gebaut ist. Mit Abmessungen von rund 85 mal 61 mal 35 Zentimetern und einem Gewicht von 29,2 Kilogramm gehört er zu den wuchtigeren Geräten am Markt. Optisch bleibt Segway der grau-schwarzen Formensprache der X4-Serie treu, sodass der X450 wie eine kräftig gewachsene Version des X420 wirkt.

Abweichende Variante
Oberseite
Auf der Oberseite sitzt wie bei der gesamten X4-Serie ein Regensensor, der auf Nässe reagiert. Dazu kommen eine Stopptaste für den Not-Halt, ein Farbdisplay mit Schnellwahlscheibe sowie eine Status-LED und ein Haltegriff. Über dieses Bedienfeld lassen sich viele Aktionen direkt am Gerät starten, sodass nicht für jeden Handgriff ein Smartphone nötig ist.

Abweichende Variante
Die konkrete Menüführung am Display, etwa das Ablesen des Ladestands oder das Anpassen der Schnitthöhe, prüfen wir am X450 in unserem eigenen Test. Da die Bedienlogik der X4-Serie identisch ist, erwarten wir hier keine grundlegenden Abweichungen zum X420.
Front, Seite und Heck
Die großen Heckräder sind angetrieben und für zusätzliche Traktion mit flachen Spikes besetzt. Besonders wichtig sind die aktiv lenkenden Fronträder, die Segway unter dem Namen Xero-Turn führt und die beim Wenden mitdrehen. Dadurch soll ein sehr rasenschonendes Fahrverhalten entstehen, das wir am X450 noch selbst überprüfen.

Abweichende Variante
Den Allradantrieb kombiniert Segway mit einem großen Stoßfänger und einem Kamerasystem, das vorn und seitlich verbaut ist. Dadurch erhält der Roboter eine Rundumsicht für Navigation und Hinderniserkennung. Ergänzt wird das Ganze durch ein ORV-Fahrwerk mit Doppelfederung, das laut Segway vertikale Hindernisse bis sieben Zentimeter überwindet.
Unterseite
Auf der Unterseite arbeitet das MowMentum-Schneidsystem mit zwei Schneidscheiben und insgesamt zwölf verstärkten Messern. Angetrieben wird es von zwei 180-Watt-Mähmotoren, womit der X450 dieselbe kräftige Mähtechnik wie der X420 nutzt. Die Schnittbreite liegt bei 43 Zentimetern, die elektronisch verstellbare Schnitthöhe zwischen 2 und 9,5 Zentimetern. Ein Kantenschneidemodul fehlt allerdings auch hier, weshalb ein schmaler Streifen an der Rasenkante stehen bleibt.

Abweichende Variante
AUFBAU | Antennenlos dank Network RTK
Die Einrichtung folgt dem bekannten Muster der X4-Serie und dürfte auch beim X450 zügig von der Hand gehen. Spannend ist vor allem die Positionsbestimmung, denn hier setzt der X450 anders als der X420 vollständig auf die antennenlose Lösung.
Ladestation
Die Ladestation wird zusammengesteckt, mit den Kabeln und dem separaten Netzteil verbunden und anschließend mit dem Roboter gekoppelt. Danach folgt die Verbindung mit der App, die den Roboter durch die weitere Ersteinrichtung führt. Den genauen Ablauf am X450 dokumentieren wir in unserem eigenen Test.

Abweichende Variante
Network RTK statt eigener Antenne
Der X450 navigiert ohne Begrenzungsdraht und bestimmt seine Position über ein Satellitensignal, wie wir es von anderen Mährobotern mit Satellitennavigation kennen. Was RTK genau bedeutet, erklären wir dir im Ratgeber Mähroboter mit RTK. Segway kombiniert beim X450 ein Triple-Frequency-Network-RTK mit 360-Grad-Kameras, visueller Odometrie und einem ToF-Sensor.
Der große Unterschied zum X420 liegt darin, dass beim X450 keine physische Antenne mehr nötig ist. Du verbindest den Roboter einfach über die App mit dem Network RTK und kannst die Ladestation frei aufstellen. Der Zugang zum Netzwerk-RTK ist dabei dauerhaft kostenlos, während die begleitende mobile Datenverbindung die ersten zwei Jahre gratis ist und danach jährlich rund 30 € kostet. Beim X420 war dieser Datendienst nur ein Jahr kostenlos, weshalb der X450 hier einen kleinen Vorteil bietet.

MÄHVORGANG | Kartierung, Zonen und Engstellen
Nach der Einrichtung möchte der X450 als Erstes deinen Garten kennenlernen. Da wir ihn noch nicht selbst über eine große Fläche geschickt haben, beschreiben wir hier die verfügbaren Verfahren und ergänzen unsere eigenen Beobachtungen nach dem Test.
Kartierung
Für das Anlegen der Karte stehen dir zwei Wege zur Verfügung. Bei der automatischen Kartierung sucht der Roboter die Rasenkante selbst, unterstützt durch die GeoSketch-Technologie. Alternativ steuerst du ihn über den virtuellen Joystick manuell entlang der Ränder, was in unserem X420-Test die präziseren Ergebnisse geliefert hat. Wie sich beide Varianten am großen X450 schlagen, prüfen wir separat.

Abweichende Variante
Gerade bei sehr großen Grundstücken zahlt sich eine saubere Kartierung aus, weil der X450 hier bis zu 120 getrennte Zonen verwalten kann. So lassen sich weit auseinanderliegende Rasenstücke sinnvoll ordnen und getrennt planen.

Abweichende Variante
Mehrere Zonen
Große Gärten bestehen oft aus mehreren getrennten Bereichen, die nur über schmale Wege verbunden sind. Der X450 legt für jeden Bereich eine eigene Zone an und wechselt über kartierte Verbindungspfade zwischen ihnen. Jede Zone lässt sich einzeln mit Zeitplan und Schnitthöhe versehen, was bei weitläufigen Grundstücken sehr praktisch ist.

Abweichende Variante
Sperrzonen
Für Bäume, Beete, Teiche oder Spielgeräte legst du in der App eine Sperrzone an, die der Roboter dauerhaft ausspart. In der Regel führst du den Roboter dafür einmal um den Bereich herum oder zeichnest ihn direkt in die Karte ein. Wie zuverlässig der X450 solche Zonen im Alltag einhält, halten wir in unserem eigenen Test fest.

Abweichende Variante
Engstellen
Interessant sind bei Mährobotern immer die Engstellen und Durchfahrten. Segway empfiehlt für den X450 Verbindungswege von mindestens einem Meter Breite, damit der breite Roboter sicher zwischen den Zonen wechseln kann. Ob er auch knappere Passagen meistert, wie es der schmalere X420 in unserem Test teils mit Mühe geschafft hat, prüfen wir am X450 gesondert.

Abweichende Variante
NAVIGATION | So soll sich der X450 im Garten bewegen
Beim eigentlichen Mähen soll der X450 seine größte Stärke ausspielen. Nachdem er die Rasenkante abgefahren ist, geht er in das Flächenmähen über und legt dabei geordnete Bahnen an.

Abweichende Variante
Bahnbild und Wenden
Das Flächenmähen erledigt der Roboter in geraden, parallelen Bahnen. Beim Wenden unterstützen die aktiv lenkenden Fronträder, die den Rasen schonen sollen und braune Flecken vermeiden. Beim getesteten X420 hat uns dieses Verhalten überzeugt, Segway hat das rasenschonende Mähen dort sogar vom TÜV zertifizieren lassen. Für den X450 mit derselben Xero-Turn-Lenkung bestätigen wir dieses Ergebnis nach unserem eigenen Test.

Abweichende Variante
Steigung
Die Steigfähigkeit ist eine der wichtigsten Kennzahlen der X4-Serie. Laut Segway bewältigt der X450 dank Allradantrieb und Traktionskontrolle Steigungen von bis zu 84 Prozent, also rund 40 Grad. Wie souverän er reale Hänge nimmt, haben wir beim X420 bereits gesehen, für den X450 liefern wir die konkreten Hangbeobachtungen nach unserem Test nach.

Abweichende Variante
Rasenkanten
Auch beim X450 sitzt das Messer mittig, ein seitliches Kantenschneidemodul fehlt. Ein schmaler Streifen an der Rasenkante bleibt daher stehen, den du bei Bedarf von Hand nachschneidest. Die App-Funktion EdgeSense soll den Randabstand verringern, wie nah der X450 tatsächlich an die Kante fährt, messen wir in unserem eigenen Test. Welche Navigationsarten es sonst gibt, zeigen wir dir im Ratgeber Begrenzungsdraht, RTK, Kamera oder LiDAR.

Abweichende Variante

HINDERNISSE | Kamerasystem mit VisionFence
Für die Hinderniserkennung setzt der X450 auf dieselbe Sensorik wie der X420, sodass wir eine ähnlich zuverlässige Erkennung erwarten.

Abweichende Variante
Erkennung von flachen und hohen Objekten
Die als VisionFence bezeichnete Technik kombiniert eine 360-Grad-Kamera mit visueller Odometrie und einem ToF-Sensor und erkennt laut Segway über 200 Hindernistypen. Ein Stoßfänger dient als zusätzliche Sicherung bei sehr flachen Objekten. Im Test des baugleichen X420 hat dieses System nahezu alle ausgelegten Hindernisse zuverlässig umfahren, lediglich eine flach liegende Schaufel wurde kurz touchiert.

Abweichende Variante
Eine vergleichbar starke Kombination aus RTK und Kamera hat uns zuletzt der UBHOME M10 gezeigt. Ob der X450 die guten Werte des X420 auch mit seinem höheren Gewicht und der größeren Fläche bestätigt, prüfen wir in unserem eigenen Test. Weil die Kamera-Erkennung bei Tageslicht am besten arbeitet, empfehlen wir grundsätzlich den Betrieb tagsüber.

Abweichende Variante
TECHNISCHE DATEN & ZUBEHÖR | Segway Navimow X450
Allgemein
Bei der Arbeit
Umgebung
Positionsbestimmung
GPS / SatellitMobilfunk
Navigationsart
Geordnete NavigationHinderniserkennung
BumperKamera
Stromversorgung
Konnektivität
BluetoothWi-Fi
4G
Bedienung
Schnellwahlscheibe / LCDFeatures
Elektrisch höhenverstellbares MähwerkRasenkanten nahes Mähen
Regensensor
Selbstregulierendes Mähwerk
Hebesensor
Neigungssensor
Diebstahlschutz
Igelschutz
Zeitpläne
Fernbedienung
App
Ja+ Mapping
+ Zonen
Sprachsteuerung
Amazon AlexaGoogle Assistant
Herstellerangaben ohne Gewähr
APP | Die Navimow App im Überblick
Gesteuert wird der X450 über die Navimow App, die für iOS und Android verfügbar ist und identisch zur App des X420 arbeitet. Über sie kartierst du den Garten, legst Zeitpläne fest, passt die Mäheinstellungen an und behältst den Status im Blick. Nach einigen Durchgängen zeigt sie sogar eine realistische, abfotografierte Karte deines Gartens an, was im Alltag sehr hilfreich ist.

Kartenbearbeitung
In der Kartenbearbeitung legst du die Struktur deines Gartens fest und passt sie jederzeit an. Die wichtigsten Funktionen dieses Bereichs haben wir dir zusammengefasst.
| Zonen erstellen | Neue Mähzonen anlegen und getrennt verwalten. |
| Pfade erstellen | Verbindungswege zwischen zwei Zonen kartieren. |
| Sperrzonen | Bereiche wie Beete oder Bäume dauerhaft ausschließen. |
| Muster einzeichnen | Optionale Rasenmuster als Spielerei festlegen. |
Grundeinstellungen
Die Grundeinstellungen regeln, wann und wie der Roboter arbeitet. Vieles davon übernimmt er nach der Einrichtung selbstständig.
| Zeitplan | Festlegen, wann und wie oft gemäht wird. |
| Mähgeschwindigkeit | In mehreren Stufen zwischen schnell und langsam wählbar. |
| Schnitthöhe pro Zone | Für jede angelegte Zone getrennt einstellbar. |
| Nachtbetrieb | Optional zuschaltbar, aus Tierschutzgründen raten wir davon ab. |
| Mähberichte | Übersicht über abgeschlossene Mähvorgänge. |

Mäheinstellungen
Über die Mäheinstellungen passt du das Verhalten des Roboters genauer an dein Grundstück an. Hier fällt auf, wie viele Details sich feinjustieren lassen.
| Hinderniserkennung | Verhalten und Empfindlichkeit der Erkennung anpassen. |
| Wetteranpassung | Reaktion auf Regen und Frost festlegen. |
| Positionierungsmodus | Zeigt, mit welchen Bedingungen der Roboter zurechtkommt. |
| Rasenkanten-Empfindlichkeit | Über die Laborfunktion einstellbar. |
| Smarthome-Einbindung | Anbindung an Amazon Alexa und Google Home. |

UPDATES | Wie aktuell sind App und Firmware?
Stand des Checks: 06.07.2026. Den aktuellen Versionsverlauf haben wir direkt im Apple App Store sowie für Android über APKMirror ausgelesen. Firmware-Updates spielt der X450 automatisch über die Navimow App ein, sobald er mit dem Netzwerk verbunden ist. Die folgenden Auszüge zeigen die jeweils jüngsten Versionen.
- Navimow (iOS) Versionsverlauf
-
Version 4.2.0 (16. Juni 2026): Kartieren mit gesetzten Markierungen, eine Erinnerung an geschlossene Tore, ein verbessertes Akkumanagement sowie leiseres Mähen und ein Nicht-Stören-Modus, unter anderem für die X4-Serie.
Version 4.1.5 (27. April 2026): Verbesserte Leistung, EdgeSense speichert den Fortschritt in Sonderfällen (unter anderem beim X4), Network RTK hilft beim Finden idealer Andockpunkte sowie neue Sprachen wie Serbisch, Ukrainisch und Griechisch.
Version 4.1.0 (23. März 2026): EdgeSense mit näherem und ruhigerem Kantenschnitt (unter anderem beim X4), bessere Handhabung schmaler Wege, Auto Mapping für zusätzliche Flächen und isolierte Zonen sowie optimierte Akkupflege.
Version 4.0.1 (5. Februar 2026): Automatische Kartierung, Network RTK ohne Antenne, realistische Kartenansicht, EdgeSense (nur X4), Terrain Adapt für Hänge und Find My für iOS.
Version 4.0.0 (30. Januar 2026): Grundlage der Version 4.0 mit denselben Neuerungen rund um Auto Mapping, Network RTK und die X4-Funktionen.
- Navimow (Android) Versionsverlauf
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Version 4.1.5 (27. April 2026): Verbesserte Leistung, gespeicherter EdgeSense-Fortschritt in Sonderfällen (unter anderem beim X4) und die Network-RTK-Andockhilfe.
Version 4.0.1 (5. Februar 2026): Automatische Kartierung, Network RTK ohne Antenne, EdgeSense (nur X4) und Terrain Adapt für Steigungen.
Version 3.1.7 (11. September 2025): Bekannte Fehler behoben.
Version 3.1.5 (23. Juli 2025): Aus der Ferne erstellbare VisionFence-Zonen und Doodles für die X3-Serie.
- Segway Navimow X450 Firmware
-
Firmware-Updates werden automatisch über die Navimow App eingespielt, sobald der Roboter mit dem Netzwerk verbunden ist. Einen öffentlichen, versionsweise dokumentierten Firmware-Changelog veröffentlicht Segway Navimow für dieses Modell nicht. Wir haben die Herstellerseite geprüft und dort keine gesonderte Versionshistorie der Gerätesoftware gefunden.
PREIS | Was kostet der Segway Navimow X450?
Der Einführungspreis des Segway Navimow X450 lag bei 3.199 €, passend zum Marktstart Ende März 2026. Aktuell bekommst du den Mähroboter laut Preisvergleich weiterhin für rund 3.199 € (Stand: 06.07.2026). Damit entspricht der aktuelle Preis zugleich dem niedrigsten bislang erfassten Wert, denn seit der ersten Listung Ende Mai 2026 ist das Niveau stabil geblieben.
Damit ordnet sich der X450 klar im oberen Premiumbereich der kabellosen Mähroboter ein und liegt deutlich über dem kleineren Segway Navimow X420, der aktuell für rund 2.499 € zu haben ist. Der Aufpreis erklärt sich vor allem über die größere Fläche bis 5.000 Quadratmeter und den stärkeren Akku. Für sehr große Grundstücke kann sich das lohnen, während der X420 für mittlere Gärten die günstigere Wahl bleibt. Hinweis: Der Preis kann sich geändert haben.

FAZIT | Unser Urteil zum Segway Navimow X450
Der Segway Navimow X450 ist auf dem Papier das größte Modell der Navimow X4-Serie und richtet sich an Besitzer sehr großer Gärten bis 5.000 Quadratmeter. Technisch teilt er sich die bewährte Basis mit dem von uns getesteten Segway Navimow X420, setzt aber auf einen größeren Akku und eine deutlich höhere Flächenleistung.
Die Grundlage stimmt also: Allradantrieb, aktiv lenkende Fronträder, das kamerabasierte VisionFence-System und die Navigation ohne Begrenzungsdraht kennen wir aus der Serie und haben uns beim X420 überzeugt. Der X450 legt bei der reinen Fläche noch einmal spürbar zu und deckt mit dem 15-Ah-Akku Grundstücke ab, an denen die kleineren Schwestermodelle passen müssen. Auch der auf zwei Jahre verlängerte kostenlose 4G-Datendienst ist ein netter Zusatz.
Wichtig ist uns an dieser Stelle die Ehrlichkeit: Den X450 haben wir noch nicht selbst im Testgarten gehabt. Alle akku- und hardwareabhängigen Werte wie konkrete Mähzeiten, das Verhalten an Steigungen oder die Hinderniserkennung prüfen wir erst, sobald uns ein Testgerät vorliegt. Bis dahin stützen wir uns auf die offiziellen Herstellerangaben und unsere Erfahrung mit dem baugleichen X420. Wer nicht auf sehr große Flächen angewiesen ist, fährt mit dem günstigeren X420 meist besser. Für alle anderen ist der X450 der logische Griff nach oben. Passende Alternativen findest du wie immer in unserem Mähroboter Finder.
FAQ | Häufige Fragen zum Segway Navimow X450
Zum Abschluss beantworten wir die häufigsten Fragen zum Segway Navimow X450.
- Was ist der Unterschied zwischen dem Segway Navimow X450 und dem X420?
-
Beide teilen sich dieselbe Technikbasis der X4-Serie, etwa Allradantrieb, aktiv lenkende Fronträder und die kamerabasierte Navigation. Der X450 ist jedoch für bis zu 5.000 Quadratmeter statt 2.000 Quadratmeter ausgelegt und besitzt mit 15 Amperestunden einen größeren Akku als der X420 mit 10 Amperestunden.
- Für welche Gartengröße eignet sich der Segway Navimow X450?
-
Der X450 ist für sehr große Rasenflächen bis 5.000 Quadratmeter ausgelegt. Für mittlere Gärten bis 2.000 Quadratmeter reicht in der Regel der Segway Navimow X420, für bis zu 3.000 Quadratmeter bietet sich der Segway Navimow X430 an.
- Habt ihr den Segway Navimow X450 schon getestet?
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Einen vollständigen Praxistest im eigenen Garten haben wir für den X450 noch nicht durchgeführt. Dieser Bericht stützt sich auf die offiziellen Herstellerangaben und unsere Erfahrung mit dem baugleichen X420. Sobald uns ein Testgerät vorliegt, ergänzen wir eigene Messwerte zu Mähzeit, Steigung und Hinderniserkennung.
- Wie lange ist die 4G-Verbindung beim X450 kostenlos?
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Beim X450 ist der Network-RTK-Datendienst über das eingebaute 4G-Modul in den ersten zwei Jahren kostenlos. Danach fällt eine jährliche Gebühr von rund 30 € an. Der Zugang über eine eigene Network-RTK-Basis bleibt dauerhaft kostenfrei.
- Braucht der Segway Navimow X450 ein Begrenzungskabel?
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Nein. Wie die gesamte X4-Serie navigiert der X450 vollständig ohne Begrenzungsdraht und bestimmt seine Position über ein Satellitensignal in Kombination mit einem Kamerasystem. Die Mähzonen legst du einmalig per App an.
- Welche Steigungen schafft der X450 laut Hersteller?
-
Laut Segway bewältigt der X450 wie die übrige X4-Serie Steigungen von bis zu 84 Prozent. Wie sich das in der Praxis anfühlt, prüfen wir, sobald uns ein Testgerät zur Verfügung steht.
- Was kostet der Segway Navimow X450?
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Aktuell liegt der Preis laut Preisvergleich bei rund 3.199 € (Stand: 06.07.2026), was zugleich dem Einführungspreis entspricht. Der Preis kann sich seitdem geändert haben.
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Mähroboter Finder | Hier findest du den besten für dich!
Unser Mähroboter Finder ist so gestaltet, dass du nach deinen Bedürfnissen filtern kannst und dann das beste, für dich passende Gerät findest. In unserem Tool sind dabei sowohl die technischen Daten als auch all unsere selbst ermittelten Testergebnisse eingeflossen. Mit unserer Vergleichsfunktion kannst du dann zwei oder mehr Geräte miteinander vergleichen und siehst so direkt die Unterschiede. Dadurch ist sichergestellt, dass deine Wünsche direkt zu deinem nächsten Mähroboter führen. Eine Sortierung nach Preis/Leistung, ergänzende YouTube-Videos und ausführliche Testberichte unterstützen dich dabei rundum.
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