ROIDMI A100 Haartrockner im Test – Das leistet der Dyson-Konkurrent

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Saugroboter und Akkusauger kennen wir bereits von ROIDMI. Nun hat das Unternehmen, das zum Xiaomi Universum gehört, einen Haartrockner auf den Markt gebracht, den ich getestet habe. Was der ROIDMI A100 leistet und wie er in meinem Test abgeschnitten hat, erfährst du in diesem Bericht.

ROIDMI A100 – Volle (Wind)Kraft voraus 

Mit dem Haartrockner A100 will ROIDMI in ein neues Marktsegment einsteigen und macht seinem Konkurrenten Dyson auch direkt eine Ansage. 

Hier geht`s zum ROIDMI A100 (Crowdfunding)

Technische Daten

Der Haartrockner von ROIDMI bekommst du noch bis Anfang Oktober in der Crowdfunding-Kampagne ab 169 € (Early Bird). Das Finanzierungsziel wurde bereits kurz nach Start der Kampagne erreicht. Da die Produkte beim Crowdfunding deutlich günstiger sind als später nach Veröffentlichung, gehe ich davon aus, dass der ROIDMI A100 bei Marktstart zwischen 220 und 250 € kosten wird.

Der ROIDMI A100 hat ein Gesamtgewicht von 330 Gramm, soll mit seiner neuen Generator-Digitalmotor-Technologie auf bis zu 104.000 Umdrehungen pro Minute kommen. Der Dyson Supersonic™ kommt im Vergleich auf 110.000 Umdrehungen pro Minute bei einem Preis von 399 € und einem Gewicht von 659 Gramm.

Der Haartrockner von ROIDMI soll eine Luftgeschwindigkeit von bis zu 64 m/s erreichen. Die Luft soll bis zu den Haarwurzeln reichen und dadurch das Haar schneller trocknen und es vor Hitzeschäden bewahren. Der Hersteller gibt an, dass der ROIDMI A100 ungefähr 5 Minuten benötigt um langes Haar zu trocknen.

Wenn das nicht mal der perfekte Test für mich ist.

Verarbeitung und Design

Das Material des ROIDMI A100 fühlt sich sehr hochwertig an und auch bei der Verarbeitung zeigt sich, wie sorgfältig das Unternehmen arbeitet. Keine abstehenden Kanten oder ähnliches. Insbesondere das Design gefällt mir besonders gut, denn der Haartrockner besticht mit einem gradlinigen und schlichten Design. Kein großer Fönkopf, der dafür sorgt, dass man das Gerät nicht gut verstauen kann, sondern einfach ein Stab, der alles beinhaltet, was ein Haartrockner alles braucht. Der Umfang des Handstücks ist auch so gestaltet, dass der ROIDMI A100 gut in der Hand liegt und durch das geringe Gewicht auch nach einigen Minuten nicht zu schwer wird. Gewählt werden kann zwischen den Farben Schwarz und Silber.

Lieferumfang

In der Early Bird-Variante für umgerechnet ca. 169 € erhältst du den ROIDMI A100 in der Farbe Schwarz oder Silber. Dazu gibt es einen Styling- und einen Schnelltrocken-Aufsatz. Außerdem ist immer eine stylische Ledertasche in der der ROIDMI-Schriftzug eingebrannt ist dabei. So kannst du den Haartrockner und die Aufsätze gut verstauen und auf Reisen schnell und einfach mitnehmen. 

Zusätzlich ist noch eine Wandhalterung mit Klebestreifen beigelegt, sodass der ROIDMI A100 ganz einfach ohne Bohren im Badezimmer griffbereit befestigt werden kann.

Der ROIDMI A100 im Detail

An der Oberseite des Griffes des ROIDMI A100 befinden sich zum einen ein Schalter, mit der die Stärke des Luftstroms von 0 bis II eingestellt werden kann und zum anderen ein Knopf, mit dem zwischen den drei Heizstufen – kalt, warm und heiß – gewechselt werden kann. Eine darüber befindliche LED-Leuchte zeigt anhand verschiedener Farben an, welche Heizstufe gerade genutzt wird.

Heiße Luft auf Stufe I und kalte Luft auf Stufe II

 

Die Aufsätze können durch die Einarbeitung von Magneten ganz einfach an dem Haartrockner angebracht werden.

In dem ROIDMI Haartrockner ist ein smartes System (NTC Smart) eingebaut, dass in kurzen Abständen die Umgebungstemperatur misst und die Hitze der Fönluft dann automatisch anpasst. Dabei wird die Temperatur im Luftauslass mit einer Frequenz von etwa 60 Mal pro Sekunde gemessen und dann die Luftstromtemperatur automatisch angepasst. Dadurch soll verhindert werden, dass das Haar oder die Kopfhaut Schäden durch Überhitzung erleiden. Kombiniert wird der Luftstrom mit Negativ-Ionen-Technologie. Laut ROIDMI werden mit dem Luftstrom über 10 Millionen Einheiten/cm³ negative Ionen freigesetzt. Das soll dazu führen, dass positiv geladenes Haar neutralisiert wird und raues und geschädigtes Haar repariert werden soll. 

Hier geht`s zum ROIDMI A100

Der Lufteinsatz, der bei vielen anderen Haartrocknern am Kopf des Gerätes verbaut sind, befindet sich beim ROIDMI am unteren Ende des Griffes. Eine zusätzliche Besonderheit des A100 ist, dass hier ein doppellagiges Filterdesign verwendet wurde und einen Schutz bieten soll, damit keine Haare in den Fön gezogen werden.

ROIDMI wirbt zudem damit, dass sich der Haartrockner auch für unsere vierbeinigen Familienmitglieder einsetzen lässt und das Fell von Hund oder Katze schnell trocken ist und dank des langen Kabels von ca. 2,50 Meter hat man auch keine Probleme, wenn die Steckdose etwas weiter entfernt ist.

Meine Erfahrungen mit dem ROIDMI A100

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich bisher äußerst selten einen Fön benutzt habe, weil mir das bei meinen sehr langen Haaren immer zu lange gedauert hat und ich es wirklich nervig fand. Vor allem auch dadurch, weil mir immer wieder Haare in den Lufteinsatz geraten sind. Mit dem ROIDMI A100 hatte ich dank des Designs solche Probleme nicht und auch durch das geringe Gewicht lag der Haartrockner gut in der Hand und das Fönen war sehr angenehm. Eine kleine Kritik an dem Handstück habe ich, denn durch die sehr glatte Oberfläche ist der Haartrockner während des Trockenvorgangs immer wieder ein Stück in der Hand nach unten gerutscht. 

Die Temperaturen sind gut eingestellt und tatsächlich konnte ich auch die Anpassung der Luftauslasstemperatur feststellen. 

Für das Trocknen meiner Haare habe ich den Quick-Dry-Aufsatz genutzt. Hier wirbt ROIDMI damit, dass langes Haar in nur 5 Minuten getrocknet ist. Das kann ich in meinen Tests nicht bestätigen, wobei man fairerweise sagen muss, dass die Haarlänge bei dem beworbenen Bild bis etwas unter das Schulterblatt reichen und meine nochmal 30-35 cm länger sind.

Außerdem habe ich nicht die ganze Zeit die höchste Heizstufe verwendet, sondern nach 3 Minuten auf die mittlere und bei knapp 7 Minuten auf die Kaltstufe gewechselt. dadurch hat mein Trockenvorgang ungefähr 8 Minuten gedauert, was ungefähr die Hälfte meines regulären Föns bedeutet. 

Da mein Haar durch die Länge und das Färben sehr kaputt ist, habe ich nur den Unterschied erkennen können, dass mein Haar nach der Verwendung des ROIDMI glatter war und sich weicher angefühlt hat. Ob durch den A100 weniger Haarschäden bei mir entstanden sind, kann ich nicht beurteilen.

Da meine Hündin Mila ein kleiner Angsthase ist, habe ich das Fönen des Haustieres jetzt nicht getestet. Ich gehe aber davon aus, dass das funktioniert, wenn man ein Tier hat, das dies mitmacht. 

Mein Fazit

Die große Frage ist: lohnt sich der Kauf des ROIDMI A100?! Ich sage, ja, denn er hat viele Eigenschaften, die einen guten Haartrockner meiner Ansicht nach ausmachen: Für mich an erster Stelle ist das Handling und das ist aufgrund des Gewichtes und der Form wirklich gut. Außerdem habe ich durch das durchdachte Design nicht mehr das Problem, dass meine Haare im Fön hängen bleiben und seine Leistung ist so stark, dass sich die Fönzeit bei meinen sehr langen Haaren drastisch verringert hat. Außerdem kann in der mitgelieferten Tasche alles verstaut und der ROIDMI A100 ganz einfach auf Reisen oder ins Fitnessstudio mitgenommen werden. Für mich rundum ein gelungenes Produkt, das sein Geld definitiv wert ist. 

Hier geht`s zum ROIDMI A100

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  1. Klingt ganz gut, ABER für einen Appel und ein Ei mehr gibt es schon echte Hightech von Panasonic (den EH-NA98), der neben einer ordentlichen Portion Zink-Ionen noch die Nanoe-Partikel emittiert. Das sind mikroskopisch kleine Wasserpartikel, die die Ionen einhüllen. Gerade langes und sehr strapaziertes Haar, wie deins profitiert von dieser Technologie, weil es das Haar beim Fönen mit Feuchtigkeit versorgt. Das ist übrigens nicht bloß Marketing, sondern Tatsache, denn wenn die Umgebungsluft sehr feucht ist, haut er gelegentlich auch mal ein sichtbares Tröpfchen raus.

    Den habe ich mir im Sonderangebot zu Weihnachten geleistet und kann nach beinahe 40 Jahren Nutzung eines ganz hervorragenden Solis Profiföns sagen: Ich hatte noch nie einen besseren Fön in der Hand, als den NA98. Auch nicht beim Friseur, wo ich mich abschließend immer selbst föne und frisiere.

    Alle Features, die du beim A100 aufgezählt hast, hat der Pana übrigens ebenfalls, nur eben in konventioneller Bauweise. Die Schnelltrockendüse ist fest eingebaut und man kann noch eine Ondulierdüse zum Haarelegen aufstecken. Da er klappbar ist, lässt er sich übrigens ebenfalls gut transportieren. Sehr schick ist der automatische Wechsel zwischen heißer und kalter Luft, was in der Praxis für einen besseren Halt der Frisur und mehr Glanz sorgt.

    Allerdings glaube ich nicht, dass er auch 39 Jahre durchhalten wird. Der alte Solis ist scheinbar unzerstörbar und liegt in einer Schachtel auf dem Dachboden. 😉

    Mein Fazit: Der A100 ist ganz “nett”, aber nicht das Gelbe vom Ei und wenn ich noch eines sagen darf: Der Dyson, den der A100 direkt als Konkurrenzmodell adressiert ist einer der schlechtesten Föne, die ich kenne!

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