Dreame W10 Pro im Test – Ein W10 mit intelligenter AI-Kamera

Der Dreame W10 Pro ist die weiterentwickelte Variante des Dreame W10 und trumpft mit einer intelligenten AI Kamera bzw. Navigation und soll damit herumliegenden Gegenständen den Kampf ansagen. Wo der Dreame W10 noch feuchtfröhlich herübergefahren ist, nimmt der Dreame W10 Pro jetzt genau Abstand. In diesem Testbericht zeige ich dir, ob sich das Anschaffen einer Obstacle Avoidance lohnt und was diese mit dem Dreame W10 Pro alles leistet.

Update

04.08.22 – Ab sofort ist der Dreame W10 Pro auch auf Amazon erhältlich.

Dreame W10 Pro im Test – Ein intelligenter Dreame W10

Der Dreame W10 konnte uns schon in unseren vorherigen Test zeigen, dass er der Roboter mit einer der besten, wenn nicht sogar der besten Wischleistung ist. Das Gerät hat uns durchweg in fast allen Kategorien überzeugen können. Jetzt stellt der Hersteller den Dreame W10 Pro vor. Eine weiterentwickelte Variante des Dreame W10. Dieser trumpft mit einer intelligenten AI-Kamera-Navigation und soll somit herumliegende Hindernisse wie Kabel, Schuhe oder Socken erfolgreich erkennen, kategorisieren und umfahren.

Ich habe jetzt den Dreame W10 Pro ein paar Wochen im täglichen Einsatz gehabt und ihm verschiedenste Herausforderungen in den Weg gelegt. Was der Dreame W10 Pro daraus machte und ob er sich als würdige Weiterentwicklung entpuppt, das zeige ich euch in meinem detaillierten Testbericht.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Dreame bedanken, die mir den Dreame W10 Pro für diesen Test zur Verfügung gestellt haben.

Info

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Technische Daten und Zubehör des Dreame Bot W10 Pro

Allgemein

Erscheinungsdatum06/2022
Maße Saugroboter (L/B/H)33,4 x 31,4 x 10,55 cm
Maße Reinigungsstation (B/T/H)40,0 x 37,8 x 43,0 cm
Gewicht4.4 kg
Saugleistung4000 pa
Volumen Staubbehälter450 ml
Volumen Wassertank--
Lautstärke72 dB

Laufzeit

Akkukapazitat6400 mAh
max. Ladedauer300 Minuten
max. Saugdauer210 Minuten

Wischfunktion

Ja
+ rotierend
+ erkennt Teppiche

Absaugstation

Waschstation inklusive
+ Mopp Trocknungsfunktion

Hinderniserkennung

Kamera

Navigationsart

LDS (Laserdistanz)

Features

Teppicherkennung Saugen

Geeignet für

Hartböden
Haustiere / viele Haare
Teppichböden
Über 100 qm

Appsteuerung

Ja
Virtuelle Grenzen
Virtuelle Raumeinteilung
Mehrere Karten

Unterstützte Sprachassistenten

Amazon Alexa
Google Assistant
Siri

Der Lieferumfang des Dreame W10 Pro

Der Lieferumfang unterscheidet sich nicht sonderlich groß von dem des Dreame W10. Bis auf eine Kleinigkeit, die Dreame nun beigelegt hat, kommt genau das Gleiche zu dir nach Hause. Was sich alles im Lieferumfang des Dreame W10 Pro befindet, zeige ich dir hier.

  • Der Roboter
  • Eine Seitenbürste
  • Zwei Wischmopps (Montiert)
  • Ein EU-Netzkabel
  • Die Waschanlage
  • Eine Reinigungsbürste mit integriertem Tool
  • Die Bedienungsanleitung

Der Dreame W10 Pro im Detail

Auf den ersten Blick fällt einem sofort auf, dass sich zum Dreame W10 gar nicht so viel verändert hat. Der Dreame W10 Pro ist komplett in Weiß gehalten und besitzt im Gegensatz zum W10 eine goldene statt einer silbernen Umrandung. Die merkwürdige runde D-Form ist bestehen geblieben. Wie der Dreame W10 Pro und sein Zubehör noch so aussieht, zeige ich dir hier.

Die Oberseite

Auf der weiß-glänzenden Oberseite findet man bis auf den recht weit hinten sitzenden LIDAR-Sensor nur drei kleine Gummiknöpfe, mit denen man den Roboter starten, stoppen, zur Ladestation zurückschicken oder in einen Spotclean-Modus versetzen kann. Auf dem Laserturm befindet sich zusätzlich das obligatorische Dreame-Logo in Gold.

Unter der Haube findet man ebenso ein gewohntes Bild. Der transparente Staubbehälter ist in der Mitte eingelassen und lässt sich komfortabel entnehmen. Darunter befindet sich eine WiFi-LED und ein Resetknopf. Neben dem Staubbehälter befindet sich ein QR-Code, den man mit dem Smartphone einscannen kann und der einen dann zur dazugehörigen Xiaomi Home App weiterleitet.

Die Seitenansicht

Der größte Unterschied zum Dreame W10 besitzt der Dreame W10 Pro auf seiner Front. Auf dem Bumper befindet sich nun das AI-Obstacle Avoidance System. Dieses setzt sich aus einer Kamera und einem Laser mit Empfänger zusammen. Seitlich findet man schlicht einen einfachen Wandsensor, der den Abstand zur Wand misst und auf der Heckseite sind wieder große Lüftungsauslässe vorhanden, die die Abluft aus dem Roboter durch einen Feinstaubfilter transportiert. Ein kleines Mikrofon für die Sprachausgabe ist auch darunter versteckt.

Die Unterseite

Auf der Unterseite befindet sich eine große Kombi-Bodenbürste, die mittig eingesetzt wird. Eine spezielle kleine Bodenbürste mit mehreren Armen hilft dem Roboter, Schmutz in Richtung Bodenbürste aufzunehmen. Ein Ultraschallsensor hilft dem Dreame W10 Pro dabei, zuverlässig Teppichboden von Hartboden zu unterscheiden. So fährt der Roboter bei anmontierten Wischmopps nicht mehr darauf. Hinter den großen Steigrädern erkennt man zwei magnetische Halterungen, auf die die Wischmopps einfach aufgesteckt werden.

Der Staubbehälter

Der milchig-transparente Staubbehälter ist unter der Haube eingebettet und kann mit einem Handgriff einfach herausgenommen werden. Damit dieser komfortabel entleert werden kann, gibt es eine einfach zu öffnende Klappe, die den Saugschacht mit einer Rückschlagklappe vor herausfallendem Schmutz schützt. Integriert in den Staubbehälter ist ein 2-Filter-System, dass sich aus Feinstaubfilter und feines Gitternetz vor dem Filter entpuppt.

Die Wischmopps

Die zwei sechseckigen Wischmopps sind federnd gelagert und drücken somit während der Reinigung kontinuierlich auf den Boden. Sie halten magnetisch am Roboter und können ganz einfach von unten angesteckt werden. Die Besonderheit an ihnen ist, dass der eigentliche Wischmopp mit der Aufhängung vernäht wurde. Der Stoff ist nicht abziehbar und so kann man denken, dass die kompletten Wischmopps gelegentlich in die Waschmaschine gehören. Dem ist jedoch nicht so. Im Test musste ich das nicht ein einziges Mal, da die Reinigung der Mopps über die Waschanlage so gut ist, dass sie nie richtig verschmutzen. Wenn das jedoch irgendwann mal gemacht werden muss, dann sollte man diese zur eigentlichen Wäsche mit hinzugeben, da der Kunststoff sonst einen Heidenlärm in der Waschtrommel veranstaltet und diese vielleicht beschädigt.

Die Reinigungsstation des Dreame W10 Pro

Im Wesentlichen unterscheidet sich die Waschanlage auch nicht von der des Dreame W10. Hier findet man ausschließlich wieder einen goldenen statt silbernen Kunststoffrand und Logo-Aufdruck. Wirklich platzsparend ist die Waschanlage leider nicht, da sie einen recht großen Klotz darstellt. Dafür macht diese umso besser ihren eigentlichen Job. Eine Absaugfunktion bietet die Waschanlage bedauerlicherweise nicht.

Die Reinigungsleistung der Waschanlage

Während oder nachdem die Reinigung des Dreame W10 Pro abgeschlossen ist, fährt er zielstrebig auf die Station zurück und fängt an seine Wischmopps zu reinigen. Einen eingebauten Wassertank besitzt der Roboter selbst nicht, da er sich sein Wasser von seiner Station holt. Die Wischmopps rotieren auf kleinen Kunststoffschalen umher und werden gleichzeitig mit frischem Wasser aus dem Frischwassertank besprüht. Durch die Drehung werden die Wischmopps von Schmutzwasser und weiteren Partikeln befreit. Das verlorene Schmutzwasser wird während der Reinigung immer wieder in den dafür vorgesehenen Schmutzwassertank gepumpt. Wenn die Waschanlage während einer Reinigung arbeitet, dann setzt der Dreame W10 Pro die Arbeit danach an beendeter Stelle fort. Wenn die Reinigung vollständig beendet ist, dann wird nach dem Wischmopp waschen eine Heißluftzirkulation hinzugeschaltet, die die Wischmopps trocknet. Somit können sich nicht so viele Bakterien und Keime an den Wischmopps anheften.

Die Wartung der Waschanlage

Damit die regelmäßige Wartung der Waschanlage nicht zu kompliziert ausfällt, hat sich hier der Hersteller ein paar tolle Tricks einfallen lassen. Die Platte, auf der die Wischmopps gereinigt werden, kann vollständig herausgezogen werden, damit man sie von Hand gründlicher reinigen kann. Ein eingesetztes Sieb verhindert das Abpumpen von gröberen Partikeln. Die großen Wassertanks können ausgeleert und einfach wieder mit normalem Leitungswasser befühlt werden. Die Schläuche der Station sind dicker als die Schläuche von elektronisch gesteuerten Wischrobotern, sodass es Verunreinigungen schwerer haben, sich festzusetzen.

Die Navigation des Dreame W10 Pro

Hier erkennt man jetzt die ersten großen Unterschiede. Die Navigation des Dreame W10 Pro zeigt eine größere Aufmerksamkeit als die des Dreame W10. Dank eines aufgesetzten Laserturms, der den Grundriss des Haushaltes vollständig und detailliert scannt, kann der Roboter intelligent planend in geraden Bahnen fahren. Zuerst fährt er den Randbereich des zu reinigenden Zimmers ab und widmet sich danach der Mitte. Bei seiner Fahrt passt er genau auf, dass er nicht mit einem Hindernis oder Möbelstück kollidiert. Er versucht so wenig wie möglich seinen Bumper zu benutzen und das gelingt ihm in den meisten Fällen auch. Die Navigation ist hervorragend. Bei einer zweifachen Zimmerreinigung wird der Randbereich nicht noch einmal abgefahren.

Interessant ist die Navigationsmethodik während der verschiedenen Reinigungseinstellungen. Er versucht bei einem Wischvorgang den längeren Weg zu fahren, um die Reinigung zu intensivieren. Ein langgezogener Raum wird also nicht in der Länge abgefahren, damit die Reinigung schneller vonstattengeht, sondern er nimmt immer den längeren Weg. Dabei überfährt das Gerät öfter selbe stellen und kommt mit dem Mopps auch öfter über diese. Ebenso sind seine Bahnen so stark überlappend, dass er keinerlei Streifen beim Wischen hinterlässt. Im reinen Saugmodus navigiert er dann komplett gegenteilig und versucht die Reinigung so schnell wie möglich zu bewältigen.

Der Umgang mit Hindernissen

Bei der angesprochenen Navigation hilft die verbaute Obstacle Avoidance (Spezielle Hinderniserkennung), die in die Front verbaut wurde. Diese besteht aus AI-Kamera und Lasersensorik. Diese erkennt nicht nur herumliegende Gegenstände, sondern kann diese auch kategorisieren. In einem kleinen Piktogramm wird das Hindernis auf dem Smartphone gezeigt. Herumliegende Dinge wie Socken, Schuhe oder Ähnliches werden immer ausgezeichnet erkannt und umfahren. Wenn die Gegenstände kleiner werden, dann kann es schon mal schwerer werden. Kabel frisst er gerne mal und auch Hinterlassenschaften von Haustieren werden bedauerlicherweise meistens überfahren. Alles in allem kann man sagen, die Obstacle Avoidance macht ihren Dienst, man sollte sich jedoch nicht immer komplett darauf verlassen. Schade finde ich, dass diese nicht vollständig abschaltbar ist. Sie kann durch ein Abschalten nur die Kategorisierung deaktivieren. Somit ist die Kamera dann ausgeschaltet.

Die Rückkehr zur Ladestation

Nachdem die Reinigung beendet wurde, macht sich der Dreame W10 Pro selbstständig auf den Weg Richtung Waschstation. Dabei geht er zielstrebig um und umfährt aufkommende Hindernisse zuverlässig. Sobald er vor der Waschanlage steht, positioniert er sich kurz und fährt dann in einem rasanten Tempo in die Station hinein. Dieses Phänomen kenne ich noch vom Dreame W10 und auch damals war ich von der Andockgeschwindigkeit beeindruckt. In zehn von zehn Fällen findet der Dreame W10 Pro zuverlässig seine Reinigungsstation auf Anhieb.

Info

So ein Gerät wie der Dreame W10 Pro verbraucht natürlich auch Strom! Ich habe den Strom am Gerät gemessen und kann dir in diesem Bericht zeigen, was er an Strom im täglichen Gebrauch schluckt.

Die Reinigungsleistung des Dreame W10 Pro

Beim Dreame W10 Pro handelt es sich wohl eher um einen Wischroboter mit zusätzlicher Saugfunktion anstatt um einen Saugroboter mit zusätzlicher Wischfunktion. Dennoch kann er beides vorbildlich. Ich möchte dir hier zeigen, was der Roboter bei mir leisten konnte.

Die Saugleistung

Die Bodenbürste des Dreame W10 Pro besteht aus Gummilamellen und Borsten und ist genauso groß wie die beiden anmontierten Wischmopps breit sind. Das bedeutet, dass er immer erst saugt, bevor er mit den Wischmopps darüber fährt. So kommt kaum was an Schmutz unter die Wischmopps. Die Saugleistung hat mich, wie beim Dreame W10, positiv überrascht. Auch bei diesem Gerät ist ein Saugen vor dem Wischen nicht notwendig. Der Roboter erledigt alles in einem Schritt und das ausgezeichnet gut. Die 4000 Pascal Saugleistung ist für den täglich anfallenden Hausschmutz mehr als ausreichend. Sogar Teppichboden saugt der Dreame W10 Pro wunderbar sauber. Sobald er auf diesem auffährt, erhöht er automatisch seine Saugleistung auf ein Maximum, damit der Teppichboden gründlicher gesaugt wird. Der verbaute Ultraschallsensor macht das in Windeseile möglich. Ich bin sehr zufrieden mit der Saugleistung des Dreame W10 Pro.

Die Rand- und Eckenreinigung

Trotz sehr vorsichtiger Navigation schafft es der Dreame W10 Pro nah an den Rand. Er bekommt zuverlässig, bis auf kleine tote Winkel, alles an Verschmutzung aus dem Randbereich heraus zu fegen und in Richtung Bodenbürste zu transportieren. Dank der Mischung aus D-Form und runden Form, kommt der Dreame W10 Pro auch einwandfrei in die Ecken. Zwar würde im Großen und Ganzen noch ein klein wenig mehr gehen, da macht ihm dann aber sogar diese Bauform einen Strich durch die Rechnung. Sobald er an eine Ecke kommt, drückt sich der Roboter schön tief in die Ecke um alles an Schmutz herauskehren zu können.

Die Wischleistung

Jetzt kommen wir zum spannendsten Teil – Die Wischleistung. Dank zweier rotierender Wischmopps und einer vollautomatischen Waschanlage, kann der Dreame W10 Pro seine Konkurrenz weit hinter sich lassen. So ein Wischsystem aus rotierenden Mopps ist effektiver als das Hinterherziehen eines feuchten, sogar eines oszillierenden Wischlappens. Warum? Durch die Dicke der rotierenden Wischmopps kommen die Fasern sogar auf unebenen Boden tief in jede Ritze.

Das Wischwasser holt sich der Dreame W10 Pro aus der Waschstation. Diese reinigt während und nach der Reinigung stetig die Wischmopps sauber. So läuft man keine Gefahr, dass der Schmutz durch den ganzen Haushalt gezogen wird. Im Test zeigte der Dreame W10 Pro eine perfekte Wischleistung. Die Mopps sind von Anfang an ausgewaschen und befeuchtet. Sie können in drei verschiedenen Stufen aus geschleudert werden, damit die Wischfunktion für jede Bodenart geeignet ist. Teppichboden wird dank des Ultraschallsensors mit anmontierten Wischmopps gemieden. Eine Anhebefunktion besitzt der Roboter leider nicht. Das Wischergebnis ist gleichmäßig, verliert kaum an Nässe und kann meiner Meinung nach fast das Wischen von Hand ersetzen. Unebener Boden wird zudem vollständig benässt und gewischt. Es gibt mir keine bekannte bessere Wischfunktion bei einem Saug-Wischroboter. Im Großen und Ganzen unterscheidet sich die Wischfunktion allerdings nicht zum Dreame W10.

Die App des Dreame W10 Pro

Jeder Saug-Wischroboter in der heutigen und damaligen Zeit hat eine App, mit der sich allerlei Funktionen abrufen lassen. Der Dreame W10 Pro greift, wie sein Vorgänger auch schon, auf die Xiaomi Home App zurück. In die hauseigene Dreame App ist er noch nicht einbindbar. Was die App alles an Funktionen bietet, zeige ich dir in diesem Überblick.

Update

Der Dreame W10 Pro ist mittlerweile in die Dreame Home App integrierbar und bringt mit dieser tolle neue Features mit. Unter anderem findest du jetzt eine Live-Kamera-Ansicht mit Videotelefonie und Überwachungsfunktion. Ebenso ist eine Selbstreparatur jetzt möglich. Mehr dazu liest du HIER.

Die Karte

Kartenerstellung Der Roboter kann mittels einer ersten Reinigung den Umriss des Haushaltes auf der App wiedergeben.
Schnelle Kartenerstellung Der Roboter hat eine Schnellkartierung mit an Bord. Dabei schaut er sich nur schnell um und reinigt nicht.
Raumeinteilung Der Roboter teilt die Karte in selektive Räume auf. Diese können individuell angepasst werden.
Räume benennen Die Räume können mittels Piktogramme unterschiedlich benannt werden.
Live-Mapping Während der Reinigung kann man den Roboter virtuell auf der Karte beobachten.
Sperrzonen Virtuelle Wände, Sperrzonen oder Nichtwischzonen sind in die Karte einsetzbar.
Mehrfache Kartenspeicherung Der Roboter ist in der Lage, mehrere Karten bzw. Etagen zu speichern.
Kategorisierte Erkennung Der Roboter erkennt Hindernisse und kategorisiert sie. Diese werden dann auf der Karte als Piktogramm angezeigt.

Reinigungsoptionen

Selektive Raumreinigung Der Roboter kann einzelne oder mehrere Räume anfahren.
Zonenreinigung Der Roboter kann individuell gesetzte Zonen reinigen.
Vollständige Reinigung Der Roboter kann den vollständigen Haushalt reinigen.
Saugstufen 4 verschiedene Saugstufen stehen zur Auswahl
Wischintensität 3 verschiedene Wischstufen stehen zur Auswahl
Reinigungsmodi Der Roboter kann entweder saugen, saugen und wischen oder nur wischen
Reinigungssequenz Der Roboter kann individuell festgelegte Zimmer in Reihenfolge reinigen.
Individuelle Reinigungseinstellung Jeder Raum kann einzeln mit einer individuellen Reinigungsleistung belegt werden.
Leistungsschub für Teppiche Die Teppicherkennung kann aktiviert oder deaktiviert werden.

Weitere Einstellmöglichkeiten

Sprache Die Sprache und Lautstärke ist einstellbar.
Benachrichtigungen Push-Benachrichtigungen aufs Smartphone können aktiviert oder deaktiviert werden.
Kindersicherung Die Steuerelemente auf dem Roboter können gesperrt werden.
Reinigung fortsetzen  Geht der Akku zuneige, fährt der Roboter laden und setzt dann die Reinigung fort.
DND-Modi Reinigungen werden zu einer festgelegten Zeit nicht fortgeführt.
KI-Identifikation Die Kamera kann deaktiviert werden und Hindernisse werden nicht mehr kategorisiert.
Haustier Umgebung Der Roboter soll durch diesen Punkt Haustier-Hinterlassenschaften besser erkennen können.
Geplante Reinigungen Der Roboter kann zu einer bestimmten Uhrzeit, an einem bestimmten Tag, in einem bestimmten Raum oder überall automatisch starten.
Reinigungsverlauf Der Verlauf der vergangenen Reinigungen kann in einem Protokoll eingesehen werden.
Die Wartung Die Restzeit der Verschleißteile kann eingesehen werden.
Fernsteuerung Der Roboter kann über Pfeiltasten ferngesteuert werden.
Roboter finden Der Roboter kann durch Geräusche lokalisiert werden.
Gerät freigeben Der Roboter kann über verschiedene Xiaomi-Konten bedient werden.

Waschanlagen-Einstellungen

Selbstreinigung Die Waschanlage der Mopps kann aktiviert oder deaktiviert werden.
Zurück nach so viel Quadratmeter Der Roboter kann nach 5, 10 oder 15 Quadratmeter Reinigen zum Zwischen-Auswaschen fahren.
Nach Zonen Der Roboter kann nach bestimmten Zimmern oder Zonen zum Zwischen-Auswaschen fahren.
Wischmopps manuell auswaschen Die Reinigung der Wischmopps kann individuell gestartet oder gestoppt werden.
Die Dehydrierung Das Heißluftgebläse für die Trocknung kann gestartet oder gestoppt werden.

Mein persönliches Fazit zum Dreame W10 Pro

Also, meiner Meinung nach, ist der Dreame W10 Pro eine würdige Weiterentwicklung des Dreame W10 und zeigt, wie das Saug- und Wischergebnis noch besser mit einer kombinierten Obstacle Avoidance aussehen kann. Die Navigation ist hervorragend, die Saugfunktion besser als die des Durchschnitts und die Wischfunktion ist einsame Spitze. Der größte Vorteil bietet jedoch die vollautomatische Waschanlage der Wischmopps. Wer so ein Privileg an Autonomie in der Wischfunktion genießen möchte, der muss so etwas unbedingt mal erlebt haben.

Die große Neuerung des Gerätes stellt die KI-Kamera und die Lasereinheit in der Front dar. Mit dieser lässt sich zuverlässig ein unaufgeräumter Haushalt ohne große Probleme wischen und saugen. Ich habe im Test kaum Schwächen entdecken können und kann wieder sagen, dass Dreame hier ein Powergerät geschaffen hat, das in der Wischfunktion seinesgleichen sucht. Ich sage dazu jedoch eins, wer sowieso immer aufräumt oder kaum etwas herumliegen hat und somit eine Obstacle Avoidance nicht benötigt, der kann sich den Griff zum Upgrade sparen und sich getrost ebenso einen Dreame W10 nach Hause holen. Der Preis für den Dreame W10 Pro liegt zum Testzeitraum bei knappen 1000 Euro. Hier hätte ich mir für den Preis gerne noch eine Absaugstation mit dazu gewünscht.

Die für mich größten Vorteile

  • Gute Saugleistung
  • Unvergleichlich gute Wischleistung
  • Ausgeklügeltes Design
  • Rotierende Wischmopps
  • Vollautomatische Waschanlage
  • Gute Obstacle Avoidance
  • Vorbildliche Navigation

Die für mich größten Nachteile

  • Lediglich eine Seitenbürste (weniger primär)
  • Heißlufttrocknung springt automatisch immer an nach der Reinigung und muss manuell abgestellt werden
  • Bei zweifacher Reinigung fährt er nur einmal den Rand ab
  • Kein integrierter Wassertank (für große Haushalte weniger vorteilhaft)
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Saugroboter ID: 73860

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Berichte gerne über deine Erfahrungen mit dem Saugroboter

  1. Sollen Updates folgen um die Hinderniserkennung zu verbessern? Im Vergleich zum Roborock S7 MaxV scheint sie ja deutlich schlechter zu sein. Oder glaubst du das es ein Hardware Problem ist?

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