Dreame D10 Plus | Test des günstigen Saugroboters mit Absaugstation!

Wir kennen sie und haben sie schätzen gelernt. Die Dreame Saug-Wischroboter haben mit ihrer Leistung zu einem günstigen Preis überzeugt. Jetzt erweitert das Unternehmen das Sortiment mit dem neuen Dreame D10 Plus. Ein günstiger Saug-Wischroboter mit einer vollautomatischen Absaugstation! Was der Dreame D10 Plus leistet, zeige ich dir in meinem detaillierten Testbericht!

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Dreame D10 Plus im Test – Neuer Saug-Wischroboter des Roborock Konkurrenten

Dreame hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sie nicht nur Akkustaubsauger können, sondern auch hervorragende Saug-Wischroboter herstellen. Der für mich größte Roborock Konkurrent hat nun ein weiteres Modell der Produktpalette hinzugefügt. Der Dreame D10 Plus stellt eine Weiterentwicklung des beliebten Dreame D9 dar und kommt sogar mit einer eigenen Absaugstation zu dir nach Hause. Die Vermarktung soll im Juni 2022 starten!

Ich habe den Dreame D10 Plus inzwischen einige Wochen in meinem Haushalt im Einsatz gehabt und möchte dir in diesem ausführlichen Testbericht zeigen, was das Gerät kann. Dabei gehe ich explizit auf die Unterschiede und Gemeinsamkeiten mit dem Dreame D9 ein und sage euch, ob sich ein Upgrade lohnt.

An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Dreame bedanken, die mir den Dreame D10 Plus für diesen Test zur Verfügung gestellt haben. Der Test wird neutral behandelt und wurde nicht bezahlt.

Info

Du willst mehr über Saug- & Wischroboter wissen? Dann tritt doch unserer “Saug- & Wischroboter-Gruppe” auf Facebook bei. Dort findest du eine riesige Community, mit der du dich zum Thema austauschen kannst! Falls du auf der Suche nach einem neuen Saugroboter bist, hilft dir unser Tool der Saugroboter Finder weiter!

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TECHNISCHE DATEN & ZUBEHÖR | Dreame D10 Plus

Allgemein

Erscheinungsdatum06/2022
Maße Saugroboter (L/B/H)35,0 x 35,0 x 9,6 cm
Maße Reinigungsstation (B/T/H)30,4 x 40,5 x 40,2 cm
Gewicht4.1 kg
Saugleistung4000 pa
Vol. Staubbehälter400 ml
Vol. Wassertank145 ml
Vol. Staubbehälter Station2500 ml
Vol. Frischwasser Stationnicht vorhanden
Vol. Abwasser Stationnicht vorhanden
Lautstärke65 dB

Laufzeit

Akkukapazitat5200 mAh
max. Ladedauer180 min
max. Saugdauer150 min

Wischfunktion

Ja
+ aktive Wasserzufuhr

Absaugstation

Absaugstation inklusive

Navigationsart

LDS (Laserdistanz)

Features

Teppicherkennung Saugen

Geeignet für

Hartböden
Haustiere / viele Haare
Teppichböden
Über 100 qm

Appsteuerung

Ja
Virtuelle Grenzen
Virtuelle Raumeinteilung
Mehrere Karten

Unterstützte Sprachassistenten

Amazon Alexa
Google Assistant

Alle Angaben ohne Gewähr

TESTERGEBNISSE | So gut hat der Dreame D10 Plus abgeschnitten!

Test Ergebnis
Saugleistung Laminat 89,95 von 100
Saugleistung Teppich 66,97 von 100
Wischleistung 1,5 von 4
Wischtechnologie 2 von 8
Eckenreinigung 1 von 5
Klettern 2,1 von 2,4
Navigationstechnologie 8 von 10
Navigation 4 von 5
Hinderniserkennung 0 von 5
Reinigungsstation 5 von 11
Qualität 3,75 von 4
App 4 von 4
Bauform 4 von 5
Besonderheiten 0 von 3

Alle Angaben ohne Gewähr

Der Lieferumfang des Dreame D10 Plus

In einem einzigen großen Paket kommt der Dreame D10 Plus bei dir an. Saug-Wischroboter und Absaugstation werden also nicht in einzelnen Paketen versendet. Wenn du einen großen Lieferumfang erwartest, muss ich euch leider enttäuschen. Was im Paket war, möchte ich hier zeigen.

  1. Der Saug-Wischroboter
  2. Die Absaugstation mit integriertem Staubbeutel
  3. Ein weiterer Staubbeutel für die Absaugstation
  4. Eine Seitenbürste für den Roboter
  5. Eine Wischplatte mit montiertem Tuch
  6. Ein EU-Netzkabel
  7. Die Bedienungsanleitungen

Der Dreame D10 Plus im Detail

Schlicht und einfach in einem Mix aus glänzendem und mattem Weiß, erscheint der neue Dreame D10 Plus inklusive Absaugstation. Die Verarbeitungsqualität ist Dreame-technisch auf einem guten Level, jedoch wurde an Aufschriften und Sensoren bei diesem Gerät gespart. Auch die Seitenbürste kommt mir etwas kürzer vor als bei den alten Modellen. Ich zeige dir, wie der Dreame D10 Plus aussieht.

Die Oberseite

Auf der Oberseite findet man den mit einem Bumper versehenen LiDAR-Sensor in Form eines Turmes, der für die intelligente Navigation des Dreame D10 Plus verantwortlich ist. Davor befinden sich zwei gummierte Knöpfe, mit denen man den Roboter starten, stoppen und zur Ladestation zurückschicken kann. Diese sind mit einer LED für dessen Beleuchtung ausgestattet. Auf der hinteren Oberseite findet man lediglich das Dreame Logo in einem grauen Aufdruck.

Unter der Haube kommt einem ein bekanntes Bild entgegen. Wie die Vorgänger auch, besitzt der Dreame D10 Plus ein eingebettetes Reinigungstool, das für die Säuberung des Gerätes da ist. Mittig ist der große Staubbehälter eingesetzt und darüber befindet sich ein Resetknopf und eine WiFi-LED. Zusätzlich wurde ein Aufkleber eingeklebt, der auf die verschiedenen Apps mit einem QR-Code hinweist, in denen der Dreame D10 Plus eingespeist werden kann.

Die Seitenansicht

Auf der Front erkennt man den typischen Bumper, der mit nur einem einzigen Sensor versehen ist. Auf der Front des Bumpers befindet sich ein kleines schwarzes Kunststofffenster, das Infrarotsensoren verbirgt. Diese messen den Abstand zu Wänden und Möbeln. Darunter befindet sich eine Gummileiste, die vor größeren Zusammenstößen vor Schäden schützt. Auf einen Wandsensor wurde im Gegensatz zum Dreame D10 Plus verzichtet, was sich auch benachteiligt in der Navigation bemerkbar macht. Seitlich am Roboter gibt es nichts zu entdecken und am Heck befindet sich nur ein großes Abluftgitter.

Die Unterseite

Auf der Unterseite hat sich das Bild auch nicht groß verändert. Eine große Bodenbürste, die aus Gummilamellen und Borsten besteht, sitzt in einer schwimmend gelagerten Aufhängung. Daneben befinden sich die großen Räder und vier Absturzsensoren, die einen Sturz aus großer Höhe verhindern. Eine einzige und aufsteckbare Seitenbürste befindet sich seitlich an der Front. Zwei große Aussparungen hinter der Bodenbürste sind für die Absaugung auf der Station zuständig.

Der Staubbehälter

Der groß bemessene und vollständig milchig transparente Staubbehälter verfügt über eine großzügige Öffnung für ein manuelles Entleeren. Ein 2-Filter-System, das aus einem HEPA-Filter und einem feinen Netz besteht, soll den größten Teil an Schadstoffen aus der Abluft filtern. Also ein ideales Gerät für Allergiker. Zwei Löcher auf der Unterseite sind für die enthaltene Absaugstation da. Der HEPA-Filter ist leider nicht auswaschbar.

Die Wischplatte

Die Wischplatte vom Dreame D10 Plus ist gleichzeitig auch der Wassertank. Das Volumen ist zwar recht klein bemessen, kommt aber lange ohne Nachfüllen aus. Das Wischtuch wird über drei Schienen eingesetzt und am Rest des Wassertanks angeklettet. Der Wassertank ist einfach am Heck unter den Roboter einzuklipsen. Das Wasser wird über eine graue Gummiabdichtung eingefüllt. Im Inneren des Wassertanks befindet sich eine kleine Wasserpumpe, die elektronisch das Wasser auf das Wischtuch abgibt.

Die Absaugstation des Dreame D10 Plus

Die ebenso in komplett mattem Weiß gehaltene Absaugstation verfügt über einen An- und einen Absaugschacht. Über den Ansaugschacht wird frische Luft in den Staubbehälter gezogen und durch den Absaugschacht in die Absaugstation gesaugt. Dieses System ist deutlich effektiver als eine doppelte Absaugung durch zwei Schächte. Der innen befindliche Staubbeutel ist durch das Öffnen der oberen Klappe erreichbar. Der Staubbeutel wird bei einem Wechsel automatisch verschlossen, damit man nicht in Berührung mit dem innenliegenden Schmutz kommt.

Nachdem der Dreame D10 Plus seine Arbeit abgeschlossen hat, kehrt er automatisch und zielstrebig zu seiner Absaugstation zurück. Sobald er darauf angedockt hat, wird die Absaugstation aktiviert und saugt den im Roboter befindlichen Staubbehälter vollständig leer.

Die Navigation des Dreame D10 Plus

Dank des aufgesetzten LiDAR-Turms, kann der Dreame mit einem ausgeworfenen Laserstrahl den kompletten Haushalt scannen und detailliert kartografieren. Der erstellte Umriss deines Haushaltes wird in der dazugehörigen Smartphone-App wiedergegeben. Diese Technik zeigt dem Dreame D10 Plus, wie er navigieren soll. Das bedeutet, er erkennt automatisch die Abstände zu Wänden und Möbeln und fährt in geraden Bahnen durch die einzelnen Räume. Dabei fährt er Raum für Raum ab, bis der komplette Haushalt gereinigt wurde.

Zuerst einmal widmet sich der Dreame D10 Plus den Wänden des zu reinigenden Zimmers und biegt danach in eine gerade Bahnfahrt ein. Das macht er deutlich gemächlicher und langsamer als seine Vorgänger.

Seine Bahnfahrt ist so ausgelegt, dass er mit seiner Bodenbürste an jede Stelle kommt. Eine überlappende Bahnfahrt ist beim Dreame D10 Plus garantiert. Zudem überlegt sich der Roboter im Vorfeld, in welcher Richtung er die Bahnfahrt auslegt. Das bedeutet, er versucht immer den langen Weg zu fahren, um die Reinigungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Einzigartig beim Dreame D10 Plus ist übrigens das Aufsuchen enger Stellen, in die er nicht auf Anhieb kommt nach der vollständigen Bahnfahrt.

Der Umgang mit Hindernissen

Hier erkennt man schnell, dass man bei einem Wandsensor gespart hat. Der Dreame misst nun mit dem Laserturm den Abstand zu Wänden und Möbeln aus und berechnet den perfekten Abstand zu diesen. Wenn jedoch das Möbelstück niedriger liegt als der Laserturm, etwa eine Tischbeinplatte oder ein Kratzbaum, dann kann der Roboter auch keinen Abstand messen. So tastet er sich gemächlich an diesem Hindernis entlang oder kracht sogar gelegentlich wuchtig dagegen, denn auch die Infrarotsensoren im Bumper sind ziemlich hoch angebracht. Ebenfalls werden sehr enge Stellen befahren, aus denen er nicht mehr so leicht herauskommt, wie er hereinkam. In diesem Fall hat das der Vorgänger, der Dreame D9, mit einem Wandsensor besser gemacht.

Kleine Hindernisse wie Socken, Kabel oder gar Hinterlassenschaften von Haustieren werden feuchtfröhlich überfahren oder zur Seite geschoben. Der Roboter verfügt nicht über eine Obstacle Avoidance (spezielle Hinderniserkennung von kleinen Gegenständen) und berücksichtigt somit diese Kleinigkeiten nicht. Klettern kann er dafür über harte Türschwellenkanten von bis zu zwei Zentimeter Höhe. Jeder Raum kann ein- bis dreimal in der selektiven Raumreinigung oder in der individuellen Leistungseinstellung abgefahren werden.

Die Rückkehr zur Absaugstation

Der Dreame D10 Plus hat im Test in zehn von zehn Fällen immer seine Absaugstation auf Anhieb gefunden und immer präzise angefahren. Hier kann man nicht meckern. Auf der Fahrt zurück versucht der Roboter so gut wie möglich aufkommenden Hindernissen, die er erkennt, zu umgehen. Auch hier wird ihm das Fehlen von einem Wandsensor gerne mal zum Verhängnis.

Die Reinigungsleistung des Dreame D10 Plus

In meinen vergangenen Test der verschiedenen Dreame Modelle, habe ich herausfinden können, dass die Saugleistung immer wieder variiert hat. Der Dreame D9 etwa, hat eine ausgezeichnete Saugleistung, wobei ein Dreame Z10 Pro in meinem Haushalt nicht immer damit überzeugen konnte. Wie sich der Dreame D10 Plus in meinem Haushalt schlug, zeige ich dir hier.

Die Saugleistung

Mit angegebenen 4000 Pascal und einer für alle Bodenarten ausgelegte Kombibürste, soll der Dreame D10 Plus laut Hersteller in der Saugleistung überzeugen. Der Dreame D10 Plus zeigte im Test auch genau das. Die Saugleistung konnte sowohl auf Hartboden, als auch auf Teppichboden zu meiner Zufriedenheit überzeugen. Jedoch muss ich auch sagen, dass dies stark an der eingestellten Saugstufe abhing. Grobe Verunreinigungen, wie verschüttete Kaffeebohnen, schaffte der Dreame D10 Plus in der Standard-Einstellung der Saugstufe nur unbefriedigend. Bei einer maximalen Saugstufe hingegen, schaffte er diese spielend einfach einzusaugen. In dieser Einstellung wird er jedoch ziemlich laut.

Für den normal anfallenden Hausschmutz reicht die Standard-Stufe vollkommen aus und er reinigte im Test zufriedenstellend alle meiner Räume. Bei gröberem Schmutz musste jedoch jedes Mal die Saugleistung hochgeschraubt werden, damit dieser zuverlässig verschwand. Ein Roborock Q7 Max+ schafft etwa diesen Schmutz in der reinen Standard-Saugleistung zu entfernen.

Die Rand- und Eckenreinigung

Für die Rand- und Eckenreinigung besitzt der Dreame D10 Plus eine einzige Seitenbürste, die aus drei Armen mit Borsten besteht. Diese scheint mir auf den ersten Blick etwas kürzer zu sein als bei den Vorgängern. Durch den fehlenden Wandsensor fährt der Roboter in brenzlichen Gegebenheiten vereinzelt etwas schwammig am Rand entlang. So kommt er nicht komplett mit seiner Bürste an diesen und lässt gerne mal etwas liegen. Diese Situationen treten jedoch selten auf. Was die Eckenreinigung begrifft, konnte der Dreame D10 Plus im Test zufriedenstellend überzeugen. Trotz Infrarotsensoren in der Front, versucht der Roboter, sich immer in eine Ecke zu quetschen und kommt somit ziemlich tief hinein. Wäre die Seitenbürste etwas länger, dann wäre das Ergebnis sogar noch besser.

Die Wischleistung

Der Roboter bekommt eine Wischfunktion mit auf den Weg. Diese ist zwar nur eine sehr einfache, jedoch elektronisch gesteuerte Wischfunktion. Durch eine eingebaute Pumpe kann der Wasserzufluss auf das Wischtuch in verschiedenen Stufen gesteuert werden. Das macht den Dreame D10 Plus für fast alle Bodenarten geeignet. Jedoch muss man deutlich erwähnen, dass diese Art der Wischfunktion nur ein Hinterherziehen eines feuchten Wischtuchs darstellt. Diese kann keinesfalls das Wischen von Hand ersetzten, bringt jedoch bei täglicher Nutzung den heimischen Boden zum Glänzen.

Der Dreame D10 Plus zeigte im Test eine, für diese Technik, ordentliche Wischleistung. Das Tuch wird empfohlener weise im Vorfeld von Hand befeuchtet, damit es einheitlich benässt ist. Somit bildet sich von Anfang an ein recht gleichmäßiges Wischbild. Dieses hält der Dreame D10 Plus im Test auch konstant. Bis an den Rand kommt er jedoch damit nicht und auch das automatische Erkennen von Teppichboden ist nicht gegeben. Hier muss eine Nichtwischzone in die Karte eingezeichnet werden. Alles in allem stellt sich die Wischfunktion als gelungener und befriedigender Standard heraus.

Die App des Dreame D10 Plus

Der Dreame D10 Plus kann mittels zweier Apps betrieben werden. Einmal die hauseigene Dreame App und einmal die Xiaomi Home App. Da ich das Gerät schon ziemlich früh und vor Beginn des eigentlichen Marktstarts im Test hatte, konnte der Dreame D10 Plus einfach nicht in die Dreame App eingebunden werden. In diesem Fall wurde mir immer ein erkannter Dreame L10 Pro angezeigt statt ein Dreame D10 Plus. In die Xiaomi Home App jedoch war es spielend einfach. Was mit der App möglich ist, zeige ich dir hier in einem Überblick.

Die Kartenerstellung

Kartenerstellung Der Roboter erstellt einen detaillierte Umriss des Haushaltes in Form einer Karte beim ersten Reinigungsdurchgang.
Raumeinteilung Die Karte wird automatisch in verschiedenfarbige Räume eingeteilt. Diese können individuell angepasst werden.
Sperrzonen Individuelle Sperrzonen, virtuelle Wände oder Nichtwischzonen können individuell in die Karte eingefügt werden.
Raumbenennung Jeder Raum kann einzeln benannt werden.
Mehrere Karten Der Roboter kann mehrere Karten speichern. Somit sind verschiedene Stockwerke abgedeckt.
Anzeige Die Kartenansicht bietet eine Anzeige der gereinigten Quadratmeter, verbrauchten Minuten und den Akkustand in Prozent an.

Die Reinigungsoptionen

Die Saugleistung Die Saugleistung kann in 4 Stufen eingestellt werden.
Der Wasserzufluss Die Wischleistung kann in 3 Stufen eingestellt werden.
Reinigungsmodi Der Roboter kann entweder nur saugen, nur wischen oder beides gleichzeitig.
Individuelle Reinigung Jedes Zimmer kann mit einer individuellen Leistung und mehrfachen Fahrt belegt werden.
Reinigungsablauf Die Räume können nach einer individuellen Reihenfolge abgefahren werden.
Selektive Raumreinigung Jeder Raum kann einzeln für eine Reinigung angesteuert werden.
Zonenreinigung Individuell eingezeichnete Zonen können angefahren werden.
Komplette Reinigung Die Reinigung der kompletten Karte kann eingestellt werden.
Mehrfaches Abfahren In der selektiven Raumreinigung oder individuellen Leistungsabgabe kann ein Raum 1 – 3 Mal abgefahren werden.

Die Robotereinstellungen

Sprachausgabe und Lautstärke Die Sprachausgabe ist aus verschiedenen Sprachen auswählbar und von der Lautstärke her anpassbar.
Teppicherkennung Der Roboter erkennt selbstständig Teppichboden und steigert darauf seine Saugleistung.
Benachrichtigung Die Push-Benachrichtigungen können aktiviert oder deaktiviert werden.
Kindersicherung Alle Tasten des Roboters können über die App gesperrt werden.
Reinigung fortsetzen Wenn der Akku bei einer Reinigung leer geht, setzt der Roboter seine Reinigung nach dem Aufladen an gleicher Stelle fort.
DND-Modus Ist dieser Modus aktiviert, wird keine Reinigung wiederaufgenommen, die Lichter des Roboters erlöschen und die Absaugstation wird deaktiviert.
Absaugstation Die Absaugstation kann ein- oder ausgeschaltet werden.
Entleerungsfrequenz Die Absaugstation kann so eingestellt werden, dass sie nach jeder, jeder zweiten oder jeder dritten Reinigung entleert.

Weitere Einstellmöglichkeiten

Zeitgesteuerte Reinigung Der Roboter kann an einem beliebigen Tag, zu einer beliebigen Uhrzeit, mit einer individuellen Leistung die komplette Karte oder nur einzelne Zimmer reinigen.
Reinigungsprotokoll Die vergangenen Reinigungen können eingesehen werden.
Wartung Die Wartung der Verschleißteile kann eingesehen werden.
Fernsteuerung Der Roboter kann über die App mittels Tasten ferngesteuert werden.
Roboter lokalisieren Der Roboter kann mittels einer Sprachausgabe wiedergefunden werden, wenn er sich mal irgendwo aufgehängt hat.
Gerät freigeben Der Roboter kann über verschiedene App-Accounts geteilt und gesteuert werden.

Mein persönliches Fazit zum Dreame D10 Plus

Der Dreame D10 Plus konnte mich im Test mit Leistung und Verhalten überzeugen. Auf jedem Boden in meinem Haushalt hat der Roboter eine klasse Saugleistung präsentiert. Primär in der höchsten Stufe kann er ausgezeichnete Ergebnisse zeigen. Die Saugleistung ist in meinen Tests deutlich besser gewesen als die des Dreame Z10 Pro. Die mitgelieferte Absaugstation bietet einen erheblichen Mehrwert primär in Haushalten mit Haustieren.

Ein würdiger Nachfolger?

Ist er jedoch ein würdiger Nachfolger des Dreame D9? Das ist schwer zu sagen. Die Navigation ist hervorragend, jedoch ein wenig anders und langsamer als beim Dreame D9, die schon fast zu perfekt war. Das Fehlen des seitlichen Wandsensors ist in manchen Situationen nachteilig dem Dreame D9 gegenüber. Das spiegelt sich auch schnell in der Reinigungsleistung an Wänden und Möbeln wider, was ich auch beim Dreame D9 Max feststellen musste. Zudem knallt er gerne mal an sehr flache Hindernisse und bremst vorher nicht ab. Das konnte ich auch schon beim Vorgänger sehen.

Die Wischfunktion hat sich hingegen nicht großartig verändert und bietet einen zufriedenstellenden Standard. Der attraktive Preis ist beim Dreame D10 Plus entscheidend. Man bekommt ein gutes Markengerät inklusive einer Absaugstation für eine UVP von 400 Euro zum Marktstart. Mit der Zeit wird der Preis wohl fallen und viele Angebote werden kommen. Dafür lohnt sich das Warten auf den Dreame D10 Plus!

Die für mich größten Vorteile

  • Gute Verarbeitung
  • Präzise Bahnfahrt
  • Widmet sich Engstellen nach der Raumreinigung
  • Individuelle Reinigungseinstellung
  • Langlebige Absaugstation
  • Tolle Reinigungsleistung
  • Günstiger Gesamtpreis

Die für mich größten Nachteile

  • Fehlender Wandsensor
  • Saugleistung im Standard-Modus etwas weniger gut
  • Andere und langsamere Navigation
  • Nur eine recht kurze Seitenbürste
  • Er kommt in Engstellen aber oft nach langem Versuch erst wieder heraus

Alternative Geräte

Info

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Saugroboter ID: 77668


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