Yale Sync Smart Home Alarmsystem und Indoor-Kamera im Test

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Das Yale Sync Alarm System besitzt viele Funktionen und ist auch kompatibel mit Philips Hue, Alexa und dem Google Assistant.

 

Yale Sync Smart Alarmsystem Starter-Kit ausprobiert

Der Hersteller Yale hat mittlerweile auch ein recht ansehnliches Portfolio an Smart Home Produkten, welche vornehmlich den Bereich smarte Sicherheit abdecken. Neben smarten Türschlössern und Überwachungskameras hat Yale aber auch ganze Alarmanlagen mit verschiedenen Komponenten im Sortiment. Das Yale Sync Smart Alarmsystem Starter-Kit wurde mir vom Hersteller zur Verfügung gestellt und ich habe es mir etwas genauer angeschaut.

Der Lieferumfang des Yale Sync Smart Alarmsystem Starter-Kit

Das Starter-Kit, welches mir für den Test zur Verfügung gestellt wurde, besteht aus folgenden Geräten:

  • 1 x Sync Smart Hub
  • 1 x Bewegungsmelder
  • 1 x Tür- und Fensterkontakt
  • 1 x Sync Tastatur

Die Kamera wurde mir zusätzlich zur Verfügung gestellt und gehörte nicht zum Lieferumfang des Alarmsystems.

Die Produkte sind allesamt ordentlich verarbeitet, jedoch für meinen Geschmack auch etwas klobig. Grade der Bewegungsmelder und der Tür- und Fensterkontakt sind schon recht groß. Allerdings muss man hierzu auch erwähnen, dass in diese Geräte auch zusätzliche Sicherheitsfeatures integriert wurden, welche die meisten Produkte anderer Hersteller nicht besitzen. So besitzt zum Beispiel der Tür- und Fensterkontakt eine Manipulationserkennung. Entfernt man den Sensor von seinem Installationsort, erkennt dies eine Druckfeder auf der Rückseite und man erhält eine Benachrichtigung via Push, Mail oder SMS.

Die Einrichtung des Yale Alarmsystems 

Wer noch keine Erfahrungen mit Produkten von Yale hat, muss sich erstmal durch die verfügbaren Apps des Herstellers wuseln. Hier gibt es nicht nur eine App, sondern eine Vielzahl von Apps für verschiedene Produkte und Systeme. Für den Yale Sync Alarm benötigt man die Yale Home App, welche für iOS und Android zur Verfügung steht.

Nach der Registrierung eines neuen Accounts kann man dann damit beginnen, das System einzurichten. Dazu muss als Erstes der Sync Hub mit dem Strom und auch per LAN mit dem Router verbunden werden. Hier hätte ich mir eine optionale Einrichtung via WLAN gewünscht, da an meinem Router vor lauter Hubs absolut kein Platz mehr übrig ist. Hat man dies aber dann erledigt, scannt man einen QR-Code an der Unterseite des Hubs und muss noch diverse Daten wie die Seriennummer eingeben. 

Nach dem Sync Hub folgen dann die restlichen Geräte. Dies geht tatsächlich sehr einfach, denn hier muss jeweils nur die kleine Plastiklasche entfernt werden, um die Stromversorgung herzustellen. Danach waren in meinem Fall alle drei Produkte direkt mit dem Hub gekoppelt.

Der Funktionsumfang in der Yale Home App

Die App bietet eine Vielzahl von Einstellungsmöglichkeiten, durch die man sich erstmal hindurch klicken muss. Die erste Anlaufstelle ist hier das Dashboard, welches die wichtigsten Informationen über den aktuellen Zustand des Alarmsystems zusammenfasst. Gibt es mit einem Sensor ein Problem, wird dies hier angezeigt. Gleichzeitig kann man hier mit wenigen Klicks das Alarmsystem deaktivieren sowie scharf und teilscharf schalten. Ein roter Alarmbutton erlaubt es, den Alarm einfach manuell auszulösen.

Unter dem Menüpunkt “Einstellungen” können alle wichtigen Parameter des Alarmsystems konfiguriert werden. Hier kann unter anderem auch festgelegt werden, wie die verbundenen Sensoren bei verschiedenen Ereignissen reagieren sollen. Als Nutzer muss man sich auf jeden Fall etwas eindringlicher mit der App befassen, wenn man sein Yale Alarmsystem richtig verstehen und konfigurieren möchte.

Unter “Funktioniert mit Yale” kann man das System auch mit Systemen von Drittanbietern koppeln. So kann man die smarte Beleuchtung von Philips Hue verbinden, um die Beleuchtung bei einer Alarmierung mit einzubinden. Auch mit Alexa und dem Google Assistant ist das System kompatibel, wodurch sich die Geräte auch teilweise in den Routinen in der Alexa-App nutzen lassen. Auch die Indoor-Kamera von Yale, welche mit der Yale View App verbunden ist, lässt sich mit dem Alarmsystem nutzen. So kann man die Kamera scharf schalten, wenn das Alarmsystem aktiviert wird. Zugriff auf den Stream hat man jedoch nur in der Yale View App.

Die Basis besitzt übrigens auch eine integrierte Batterie, falls in der Wohnung mal der Strom ausfallen sollte. So kann sie die wichtigsten Funktionen weiter aufrechterhalten und bei einem Einbruch weiter alarmieren.

Meine Erfahrungen mit dem Alarmsystem von Yale

Zuerst war ich von den vielen Möglichkeiten in der App ein wenig erschlagen. Hat man aber erstmal einen Überblick über die Funktionsweise des Systems bekommen, kann man es sehr individuell an seine eigenen Bedürfnisse anpassen. Ich nutze in meinem Szenario den Kontaktsensor an der Haustür, wodurch die Basisstation auch jedes Mal mit einem “Dingdong” quittiert, wenn jemand die Tür öffnet. Dies kann man allerdings auch ausschalten.

Der Alarmton, welchen die Basis bei einem Einbruch wiedergibt, ist wirklich extrem laut und sollte jeden Einbrecher abschrecken. Ich finde es sehr praktisch, dass ich mich hier auch auf verschiedenen Wegen Alarmieren lassen kann, sei es per Push, Mail oder SMS.

Die Kamera hat mich sehr positiv überrascht, da sie wirklich hochqualitative Bilder aufnimmt und eine sehr zuverlässige Bewegungserkennung besitzt. Zudem besitzt sie eine Funktion, welche die Kameralinse komplett nach unten zeigen lässt. So kann jeder auf einen Blick erkennen, dass aktuell der Privatsphäre-Modus eingeschaltet ist und die Kamera nichts “sieht”.

Was mir weniger gefällt, ist die Vielzahl der verschiedenen Yale Apps, zwischen welchen man erstmal die passende App heraussuchen muss. Hier hätte ich eine App für alle Yale-Produkte bevorzugt. 

Preis und Verfügbarkeit des Alarmsystems und der Kamera

Je nachdem, welches Set man kaufen möchte, liegt ein Starterset bei um die 250 Euro. Die Pan-Tilt Innenkamera aus meinem Test liegt bei knapp 70 Euro.

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