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Das smarte Türschloss – Nuki Smart Lock 2.0 – im Test

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Mit dem Nuki Smart Lock 2.0, bringt der Hersteller von smarten Türschlössern, nun die 2. Generation seines Produktes auf den Markt. Ich habe den Vorgänger bereits vor einem Jahr hier getestet und ihn seitdem auch im Einsatz gehabt. Jetzt, mit erscheinen der nächsten Generation, kommt natürlich ein neuer Test- und Erfahrungsbericht! Was das Nuki Smart Lock 2.0 jetzt kann, was es besser als seinen Vorgänger macht und ob sich die Anschaffung, bzw. das Upgrade lohnt, erfahrt ihr hier!

An dieser Stelle möchte ich mich auch bei Nuki für die Bereitstellung des Smart Lock 2.0 bedanken!

 

 

Das smarte Türschloss – Nuki Smart Lock 2.0 – im Test!

Das Smart Lock von Nuki ist nun bereits in seiner 2. Generation erhältlich. Optisch gleicht es seinem Vorgänger zu 100%. Lediglich im inneren, hat sich ein ein kleiner Hebel von der Farbe her geändert. Sonst sind die Veränderungen unsichtbar geblieben. Bedeutet aber nicht, dass sich nichts geändert hat!

Ganz im Gegenteil. In der neuen Generation ist nun das aktuelle Bluetooth 5.0 Protokoll mit an Bord. Das ermöglicht im Alltag einen besseren und vor allem schnelleren Zugriff auf das Türschloss. Ausserdem gibt es nun einen Türschloss Sensor. Dieser informiert darüber, ob die Tür gerade offen steht oder sicher in der Falle hängt. Dazu aber später mehr.

Möchte man das Nuki Smart Lock 2.0, wie seinen Vorgänger auch, in vollem Umfang nutzen, benötigt man die separat erhältliche Nuki Bridge. Erst durch sie, kann man erweiterte Funktionen, wie die Steuerung von unterwegs aus nutzen.

Übrigens, bei dem Smart Lock von Nuki handelt es sich nicht um ein komplettes Türschloss, sondern erweitert das bereits vorhandene, um die smarten Funktionen. Wie genau das aussieht, erfahrt ihr unten in der Einbauanleitung.

 

Das Nuki Smart Lock 2.0 im Unboxing

Schauen wir uns zu Beginn aber erstmal an, wie das Nuki Smart Lock 2.0 geliefert wird und was sich alles im Lieferumfang befindet.

Neben dem Smart Lock selbst, wird alles mitgeliefert, was man zur Montage und ersten Inbetriebnahme benötigt. Darunter fallen: die Montageplatten (2 Versionen), Batterien, Werkzeug, der Türsensor, sowie eine kurze Anleitung.

 

Die Details des Nuki Smart Lock 2.0

Betrachten wir das Smart Lock 2.0 jetzt mal etwas genauer. Es ist einwandfrei gefertigt und macht einen sehr modernen und eleganten Eindruck. Schaut man hier mal über den Tellerrand, gibt es einige Schlösser, die viel klobiger wirken.

Wie schon gesagt, ist die Verarbeitung einwandfrei und vom Gefühl her, klappert und wackelt nichts. Alles lässt sich gut bedienen sowie „drücken“ & „drehen“. Der Lichtring wird gleichmäßig von mehreren LEDs ausgeleuchtet und gibt dann auch über die unterschiedlich leuchtenden Bereiche, weitere Infos über den aktuellen Zustand des Schlosses. Der Motor ist beim öffnen und schließen natürlich hörbar, macht aber keinen überforderten Eindruck. 

 

Das Nuki Smart Lock 2.0 im Vergleich zu seinem Vorgänger

Das Smart Lock 2.0 ist keine komplette Neuentwicklung. Eher eine konsequente Weiterentwicklung. Die guten Dinge wurden beibehalten, der Rest verbessert. So unterstützt die neue Generation nun Bluetooth 5.0 was sich durch eine höhere Reichweite, sowie durch eine stabilere Verbindung auszeichnet. Das kann nich auch bereits aus meinen ersten Erfahrungen mit dem Smart Lock 2.0 bestätigen.

Öffnete sich bei dem alten Schloss, mit der „Auto Unlock“ Funktion, die Tür erst kurz bevor ich sie erreichte (ca. 0,5m – 1m davor), macht sie dies nun schon etwa 5m vorher. Das sorgt nun dafür, dass ich nicht Sekunden lang vor verschlossener Türe stehe und warten muss, bis sie vollends aufgeschlossen und geöffnet ist, sondern sie bereits offen steht, wenn ich sie erreicht habe. Das klingt erstmal nicht so gravierend, macht aber einen enormen Unterschied, wenn man das Tag ein Tag aus mitmacht.

Auch habe ich das Gefühl, dass es nun noch zuverlässiger über den Standort basierten Dienst klappt. Es gab aber auch ein Software Update, dass in der App einige Optimierungen vornahm, was unterstützend geholfen haben kann. Oft ist es nicht immer einfach, Veränderungen auf eine Ursache zurück zuführen. Soll mir am Ende aber auch egal sein, solange es nun noch zuverlässiger funktioniert.

Die eigentliche Motorgeschwindigkeit, sowie das Geräusch und die Lautstärke haben sich übrigens nicht verändert. Hier ist auch alles beim alten geblieben.

Ebenfalls ist nun HomeKit und ZigBee mit an Bord, sodass es noch flexibler eingesetzt werden kann. Die ZigBee Funktion ist bisher (28.12.2018) aber noch nicht verfügbar.

Schauen wir uns nun aber nochmal kurz die Bilder der beiden Smart Locks im Vergleich an. Wie oben schon gesagt, ähnelt die beiden einander sehr. Links seht ihr das alte Smart Lock, rechts das neue.

Was man an dieser Stelle aber noch unbedingt erwähnen sollte ist, dass Nuki derzeit eine Umtauschaktion anbietet. Solltet ihr also bereits das alte Smart Lock besitzen, könnt ihr mit einem Bonus von 100€ bzw. 120€ rechnen, wenn ihr an der hier zu findenden Aktion, teilnehmt.

 

Das Nuki Smart Lock 2.0 installieren

Wie man das Smart Lock von Nuki installiert, hatte ich ja bereits letztes Jahr in einem eigenen Artikel gezeigt. Hier ist alles gleich geblieben, weshalb ich euch an dieser Stelle einfach wieder auf den „alten“ Artikel verweise!

Um es aber auch hier noch kurz zu erwähnen, die Montage und Einrichtung ist wirklich einfach, in wenigen Minuten umgesetzt und auch für Laien absolut machbar.

 

Die Nuki Bridge installieren

Das Gleiche gilt für die Nuki Bridge. Es handelt sich dabei um die selbe wie vom letzten Jahr, weshalb ich euch auch hier an die „alte“ Anleitung verweise.

Auch hier ist die Einrichtung kinderleicht. Man wird Schritt für Schritt durch die Einrichtung geleitet und ist auch binnen Minuten fertig.

 

Der Nuki Smart Lock 2.0 Türschloss Sensor

Als weitere Besonderheit hat das neue Smart Lock von Nuki, einen Türschloss Sensor. Dabei handelt es sich um einen kleinen Magneten, der an der Seite der Haustür montiert wird. Wie genau das eingerichtet wird, habe ich euch unten in der Galerie auch wieder kurz festgehalten. 

Letztendlich registriert das Türschloss über ein Magnetfeld, ob die Tür gerade offen oder geschlossen ist. Das wird auch entsprechend in der App angezeigt und je nach Wunsch, kann man sich auch per Push-Mitteilung benachrichtigen lassen, wenn die Türe offen geblieben sein sollte.

 

Die Nuki Bridge im Alltag

Bei der Bridge handelt es sich eigentlich um ein Gerät, dass man im Alltag gar nicht bemerkt oder wirklich aktiv nutzt. Es dient lediglich der Kommunikation zwischen dem Router und dem Nuki Smart Lock.

Durch die Bridge werden Funktionen wie die Auto Lock Funktion über den Standort, Zugriff von Unterwegs oder auch die Möglichkeit der Sprachsteuerung mit Alexa, ermöglicht.

 

Das Nuki Smart Lock 2.0 im Alltag

Nun versuche ich mal zu beschrieben, wie ich das Nuki Smart Lock 2.0 bei mir im Alltag nutze. Morgens, wenn ich aufstehen, habe ich eine Routine mit ioBroker, IFTTT und natürlich Alexa angelegt, in der das Türschloss integriert ist. So wird dann mit einer sprachlichen Ansage, meine Haustür, automatisch innerhalb der Routine entsperrt.

Durch den standortbasierten Dienst, schließt sich meine Haustüre auch automatisch ab, sobald ich die Wohnung und meine Home Zone verlassen habe. Komme ich zum Beispiel vom Einkaufen zurück, betrete ich wieder meine Homezone (GPS) und durch das zusätzliche erreichen des Bluetooth Bereichs des Smart Locks, öffnet sich dann meine Haustür automatisch. Das ist auch meine persönliche Lieblingsfunktion und für mich die größte Erleichterung im Alltag. Ziemlich praktisch und im Vergleich zu seinem Vorgänger, agiert das neue Nuki Smart Lock 2.0 nun noch um einiges schneller.

Es gibt viele Möglichkeiten, wie man das Nuki Smart Lock die Tür verriegeln und wieder entriegeln lassen kann. Ich hingegen lasse sie den Tag über aber immer offen. Erst zur Nacht, wenn ich schlafen gehe, lasse ich sie mit einer weiteren Routine, wieder verschließen. Man könnte auch zeitversetzt, nach einem Auto Unlock, die Tür automatisch hinter sich zuschließen lassen. Ich finde das allerdings nicht so praktisch. Manchmal möchte man einfach nur tagsüber schnell den Müll runter bringen und steht dann innerhalb der Wohnung vor verschlossener Tür. Das ist mir einfach zu umständlich. 

Wie ihr seht, gibt es viele Möglichkeiten, die ganzen Funktionen zu personalisieren. Deshalb habe ich euch mal aus den wichtigsten Bereichen der App, Screenshots angehängt. Schaut sie einfach mal durch, dann seht ihr recht schnell, was es alles für Einstellmöglichkeiten gibt.

Ich bin auf jeden Fall sehr zufrieden mit dem neuen Smart Lock. Das Alte war schon erfolgreich bei mir im Einsatz, auch wenn die Auto Unlock Funktion manchmal etwas Zeit zum Öffnen gebraucht hat und auch hin und wieder mal ganz streikte.

Das neue macht was das angeht, bisher einen einwandfreien Job und hat bisher eine Fehler Quote von 0%. Ich bin mal gespannt ob das auch weiterhin so bleibt, bisher bin ich aber zuversichtlich. Selbst wenn es mal nicht funktionieren sollte, gibt es ja jetzt immer noch das Keypad, den Fob oder den guten alten Schlüssel. In jedem Fall ist es um einiges besser als sein Vorgänger!

 

Das Nuki Smart Lock Zubehör

Neben dem Smart Lock selbst, gibt es ja noch die Bridge, von der ich oben schon sprach. Darüber hinaus bietet Nuki aber auch noch weiteres Zubehör an, um den Zugriff auf das Schloss noch komfortabler zu gestalten. Seit längerem gibt es ja bereits den Fob. Ein kleiner Knopf, der durch Drücken das Schloss öffnet. Neu hinzugekommen ist nun noch das Keypad, dass einem Zugang über einen Code zur Wohnung ermöglicht.

Der Nuki Fob

Hier handelt es sich um einen kleinen „Drücker“, den man sich an seinen Schlüsselbund klemmen- und dann als Fernbedienung nutzen kann. Dieser ist aktiv, sobald man sich in der Nähe des Türschlosses befindet und eine Bluetooth Verbindung zum Nuki hergestellt wurde. 

Das Nuki Keypad

Als weiteres Zubehör gibt es nun noch das Nuki Keypad. Hierbei handelt es sich, wie es der Name schon sagt, um ein Keypad, dass man aussen an der Tür montieren kann und dann Zugriff über eine Zahlenkombination bekommt. Hier muss eine 6-stellige Pin hinterlegt werden und jeder mit dem Code, hat daraufhin Zugriff zur Wohnung. Hier gibt es natürlich auch noch weitere Einstellungsmöglichkeiten. So kann man mehrere Codes anlegen und auch weitere Zutrittsberechtigungen mit ihnen einhergehen lassen. So ist es auch möglich, Zutritt nur zu bestimmten Zeiten zu gewähren. All das, lässt sich über die Nuki App einstellen. 

Hier mal ein paar Bilder des Keypads, sodass ihr einen Eindruck bekommt:

Eingerichtet wird das Keypad übrigens ganz normal über die App. Wie das geht, habe ich euch auch noch mal als Screenshots angehängt.

Das Keypad ist übrigens auch mit dem Nuki Smart Lock der 1. Generation kompatibel!

Da ich alleine wohne, denke ich, dass das Keypad etwas zu viel des Guten ist, mir gefällt die Auto Unlock Funktion mit dem Handy einfach am besten. Dennoch ist es sicherlich auch nicht verkehrt, eins draußen an der Tür hängen zu haben, da so das Risiko sich auszuschließen, nun wirklich gegen 0 fällt. Hier muss nur jeder für sich entscheiden, ob einem das der Preis von etwa 79€ wert ist. 

Ich denke auch einfach, dass das Keypad für andere Situationen sinnvoller ist. So kann man darüber zum Beispiel der Putzfrau, zeitlich begrenzten Zugang, mit einem speziellen Code geben oder auch für Airbnb, kann ich mir hier wirklich sinnvolle Szenarien vorstellen. 

 

Nuki mit Alexa steuern

Nuki
Nuki Home Solutions Gmbh - App

Natürlich lässt sich das Türschloss auch mit Alexa steuern. Falls ihr die Nuki Bridge besitzt, ist es ebenfalls direkt möglich. Hierzu habe ich aber auch einen eigenen Beitrag verfasst, da das Thema ebenfalls etwas umfangreicher ist. Sollte das für euch ein wichtiger Aspekt sein, lest euch den Beitrag unbedingt durch!

 

Fazit: Das smarte Türschloss – Nuki Smart Lock 2.0 – im Test

Mit der 2. Version des Smart Locks, hat Nuki meiner Meinung nach alles richtig gemacht. Der Austausch der beiden Smart Locks ging binnen Sekunden. Da war ich echt baff, als ich einfach nur das Alte abziehen- und direkt das Neue aufstecken konnte.

Auch die ersten Wochen mit dem neuen Smart Lock waren ein riesen Spaß. Die Haustür öffnet sich nun schon von größerer Entfernung und das Ganze auch noch zuverlässiger als vorher! Also genau das, was ich mir immer gewünscht hatte. Durch den Tür Sensor, kann ich nun auch immer sehen, ob meine Haustür auch wirklich geschlossen ist. Protokolliert wird das Öffnen und schließen ebenfalls!

Und diejenigen, die Home Kit Nutzen, kommen nun auch richtig auf ihre Kosten. Gespannt bin ich noch, wenn das ZigBee Protokoll einsatzfähig ist und sich dann zeigen wird, wie das Ganze mit anderen Produkten harmoniert. Denkbar wäre es, dass es sich direkt mit einem Echo Plus von Amazon koppeln ließe, aber das ist nur eine Vermutung.

Ich kann auf jeden Fall eine klare Empfehlung aussprechen, da es bei mir bisher einwandfrei funktioniert und das Smart Lock in seiner 2. Generation, wirklich nochmal besser als sein Vorgänger funktioniert! Vermissen möchte ich es keine Sekunde mehr. Mit einem Preis von 299€ als Kombo mit Bridge, ist es zwar kein Schnäppchen, für Liebhaber von Smarthome und technik-affine Menschen, aber ein riesen Spaß im Alltag, der einem das Leben auch wirklich erleichtert.

Solltet ihr noch Fragen zum Smart Lock von Nuki haben oder wollt einfach von euren eigenen Erfahrungen berichten, macht das doch einfach unten in den Kommentaren!

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Das smarte Türschloss – Nuki Smart Lock 2.0 – im Test
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