Der Amazon Smart Plug im Test & Vergleich

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Der Amazon Smart Plug hat lange auf sich warten lassen. Was die smarte Steckdose so kann, wie sie funktioniert und vor allem wie sie sich im Vergleich zu anderen smarten Steckdosen so schlägt, schauen wir uns in diesem Test mal an!

Der Amazon Smart Plug im Test & Vergleich

Mitte Oktober diesen Jahres wurde der Amazon Smart Plug nach seiner Vorstellung im September endlich verschickt und ist seitdem bei mir im Einsatz. Wie sich die smarte Steckdose hier so im Alltag bewährt, was mir gut gefällt und was weniger, das möchte ich in den kommenden Abschnitten mal genauer beleuchten.

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Der Amazon Smart Plug im Unboxing

Schauen wir uns zu Beginn aber erst einmal an, wie der Amazon Smart Plug daher kommt, in dem wir ihn „unboxen“. Geliefert wird er in einer Verpackung, die das typische Design der anderen Amazon Produkte trägt.

Im Lieferumfang ist neben dem Smart Plug selbst, nur noch eine kurze Anleitung, die die ersten Schritte mit ihr beschreibt, dabei. Den Einrichtungsprozess habe ich weiter unten aber auch noch mal im Detail beschrieben. Ansonsten fällt natürlich direkt zu Beginn auf, dass die Steckdose recht groß ist…

Der Amazon Smart Plug im Detail

…Wie eben schon erwähnt, fällt direkt auf, dass der Amazon Smart Plug wirklich groß geraten ist. Das seht ihr später auch sehr gut im direkten Vergleich zu den anderen smarten Steckdosen, die ich weiter unten zeige. Ansonsten macht der Plug aber einen guten und solide verarbeiteten Eindruck.

An der Seite findet man einen kleinen Knopf, mit dem man die Steckdose manuell ein- und ausschalten kann, sowie eine kleine LED an der Front, die den Status der Steckdose zeigt. Ist sie zum Beispiel rot, bedeutet das, dass sie offline ist und keine Verbindung zu Alexa besteht.

Ansonsten ist es sehr einfach, die Steckdose in das Amazon Smarthome System einzubinden. Sie wird beim ersten Anschließen auch automatisch in der App erkannt. Es ist übrigens kein weiterer Hub notwendig, auch kein Echo Plus, der über ZigBee kommuniziert, wie man es zum Beispiel von den Osram Smart Plugs her kennt.

Ansonsten macht die Steckdose was sie soll. Ich konnte in meiner Zeit mit ihr, auch keine Aussetzer oder andere Unregelmäßigkeiten feststellen. Bei mir dient sie übrigens dazu, in einer Routine ,eine Steckdosenleiste am Abend auszuschalten und diese am nächsten morgen wieder einzuschalten.

Die Funktionen des Amazon Smart Plug

Ansonsten ist der Amazon Smart Plug ein eher simples Gerät. Er bietet keine weiteren Funktionen, wie zum Beispiel die Möglichkeit, den Stromverbrauch zu messen. Das ist sehr schade, zumal die Steckdose derzeit mit knapp 30€ auch recht teuer ist. Da gibt es meiner Meinung nach schönere Lösungen.

Ansonsten tut sie das, was man von ihr erwartet. Sie ist in der Alexa App als Steckdose gekennzeichnet und lässt sich dementsprechend in Routinen und Abläufen einbinden. Auch die Reaktionsgeschwindigkeit ist gut. Der Status der Steckdose wird natürlich angezeigt. So weiss man jederzeit, auch von überall aus, ob die Steckdose ein- oder ausgeschaltet ist. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man sensible Geräte, wie vielleicht ein Bügeleisen oder ähnliches, an ihr angeschlossen hat.

Der Amazon Smart Plug im Vergleich zu anderen smarten Steckdosen

Schaut man sich den Amazon Smart Plug nun im direkten Vergleich zu den anderen Steckdosen an, fällt auch hier direkt auf, dass er keine großartigen Vorteile mit sich bringt. Er ist genau so groß, wie die „alten“ Sonoff S20″, nur dass er eben um einiges teurer ist.

Abgesehen davon, gibt es mittlerweile auch viel kleinere Steckdosen. Aber auch hier gibt es wieder Mankos. Dort sind es dann oft die „chinesische Server“, die nicht immer eine stabile Verbindung garantieren. Das kann auf Dauer noch nerviger sein, als die fehlenden Funktionen (Strom messen) oder die Größe. Hier ist Amazon dann weit voraus.

Optimal ist also bisher keine Lösung. Ich selbst nutze seit bald 2 Jahren, die Osram Smart Plugs, die ich über die Philips Hue Bridge betreibe. Auch das ist nicht perfekt, hat für mich aber immer den besten Kompromiss dargestellt.

Den Amazon Smart Plug einrichten

Schauen wir uns hier noch kurz an, wie man den Amazon Smart Plug einrichtet, bzw. wie er in der Alexa App hinzugefügt wird. Normalerweise wird dieser aber auch direkt bei der Ersteinrichtung nach dem Öffnen der App erkannt, in so fern er mit dem Strom verbunden ist und eine aktive Wlan Verbindung besteht.

Anhand der Screenshots könnt ihr jeden einzelnen Schritt nachverfolgen. Ein Skill wird übrigens nicht benötigt!

Fazit: Der Amazon Smart Plug im Test & Vergleich

Wie ihr es schon raus hören konntet, begeistert bin ich nicht. Entweder hätte der Amazon Smart Plug um einiges günstiger- oder mit mehr Funktionen und einem kleinerem Design daher kommen müssen.

Seine eigentlich Aufgabe macht er hervorragend, das ist nicht das Problem, ich finde ihn letztendlich aber einfach zu teuer für das Gebotene. Kauft ihr allerdings ein Bundle, in dem der Amazon Smart Plug „nur“ noch 15€ oder so kostet, kann man getrost zugreifen.

Wenn ihr euch noch für andere Smart Plugs interessiert, die ebenfalls mit Alexa kompatibel sind, schaut mal hier vorbei:

Solltet ihr sonst noch Fragen zum Amazon Smart Plug haben, schreibt sie doch einfach in die Kommentare.

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Über den Autor

Karim Bourennani

Als Smarthome-Fan habe ich im März 2017 den Blog SmarthomeAssistent.de gegründet. Im Oktober 2018 entschloss ich mich dazu, den thematisch passenden YouTube-Kanal zu erstellen. Seitdem ist eine Menge passiert.

Im Februar 2021 gründete ich die Mixed Media Productions GmbH, unter deren Dach ich fortan als Geschäftsführer alle zugehörigen Plattformen betreibe. Darunter fallen LinkedIn, Instagram, TikTok, das Forum und verschiedene Facebook-Seiten.

Im März des gleichen Jahres habe ich im Weiterstadt-Park die ersten Büroflächen angemietet und sind dort seitdem kontinuierlich gewachsen. An diesem Standort werden vorrangig unsere Saugroboter-, sowie die Akkusauger- und Mähroboter-Tests durchgeführt und gefilmt, sowie ein Großteil der redaktionellen Arbeit erledigt.

Im Juni 2022 endete für mich nach 10 Jahren als Flugbegleiter bei der Deutschen Lufthansa AG eine Reise. Ich reichte meine Kündigung ein, um mich von dort an voll auf das Unternehmertum konzentrieren zu können.

Im September 2023 habe ich unsere erste Zweigstelle in Hamburg eröffnet. Diese wird seitdem von Florian Beckmann geleitet. Hier werden vorrangig die Tests und damit einhergehenden Videos zu Wischsaugern und verschiedenen Produkten aus dem allgemeinen Bereich Smarthome erstellt.

Im Juli 2024 wurde eine weitere Zweigstelle in Mühltal eröffnet. Dort finden in unserer Showküche Tests zu Kaffeevollautomaten, sowie allen anderen thematisch zu einer Küche passenden Tests statt.

Gestartet als Selbstständiger, der alle Aufgaben selbst erledigen musste, bin ich mittlerweile als Unternehmer und Geschäftsführer von drei GmbHs sowie für ein 10-köpfiges Team verantwortlich.

Zunehmend moderiere ich immer weniger Videos, während mein Team Aufgaben wie das Testen der Produkte, Recherchearbeiten, Videoschnitt, Berichterstattung, Webentwicklung und Teile der Kommunikation übernimmt. So kann ich mich auf die Unternehmensentwicklung, künftige Strategien und die Koordination im Team konzentrieren.

Geboren bin ich übrigens am 04.01.1985, womit sich jeder das Alter selbst errechnen darf.

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